... ob es nur drei Tage sind oder 30 Jahre oder 120 - Du lebst Dein Leben ( Du weisst selber am besten, wie Deines war. ) und Du stirbst. Und Du stellst fest, dass Du gar nicht stirbst, sondern, Du wachst auf und stellst fest, dass Du dieses Leben nur geträumt hast. Das was Du jetzt bist, denkst Du nur, dass Du es bist. In Wirklichkeit bist Du noch ein Kind in einem ganz anderem Leben, welches geträumt hat, dass es erwachsen war. Und Du hast Dein ganzes Leben noch vor Dir. Und viele, die wir - so mancher, den Du glaubst, schon verloren zu haben, den gibt es in Wirklichkeit noch, oder gar nicht. ... ... ...
Und das geht so bis in alle Ewigkeit.
Mal bist Du ein gläubiger Mensch, mal ein Ungläubiger, mal ein Politiker, und ein ander Mal ein Massenmörder... Und, immer, wenn Du stirbst, denkst Du nur, dass Du stirbst, und wachst immer wieder in einem anderen Leben auf, welches Du auch nur träumst. Und irgendwann wird Dir das sogar bewusst. Und Du erkennst, dass Du es nicht ändern kannst.
Und in diesem Traum erscheint Dir der Engel der Wahrheit und sagt:
"Du hast einen Wunsch frei."
Was würdest Du Dir am meisten wünschen?
... ich würde ihm sagen: "Ich will endlich aufwachen."![]()
ein anderer sagt vielleicht: Jaaa, nochmal so ein Leben - nur herdamit!!!
Und Du?
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Thema: Stell Dir mal vor...
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13.08.2008, 22:52
Stell Dir mal vor...
Geändert von Streuner (13.08.2008 um 23:27 Uhr)
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14.08.2008, 10:37Inaktiver User
AW: Stell Dir mal vor...
Was würdest Du Dir am meisten wünschen?
Das solche Posts sich gleich wieder von selber löschen.
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14.08.2008, 11:03
AW: Stell Dir mal vor...
Hihi zuviel Matrix gesehen und gelesen...
Bist Du Neo oder was?
Liebe Grüße
Andrea
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14.08.2008, 11:05
AW: Stell Dir mal vor...
Ich denke, das wäre auch meine Antwort.
Zitat von Streuner
Die Vorstellung, aufzuwachen um dann festzustellen, dass man ja doch weiterträumt und weiterträumt usw... finde ich fast unerträglich. Denn das macht mich zu einem hilflosen Opfer. Und DAS macht mich dann vollends kirre.
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14.08.2008, 12:48
AW: Stell Dir mal vor...
Mir fällt diese Geschichte ein, weil ich so einen ähnlichen Traum schon mal hatte.
Zitat von Heureka
Vor über zehn Jahren, als wir mit den Kindern bei meiner Mutter zu Besuch waren. Untergebracht waren wir in meinem früheren Schlafzimmer, als ich noch Junggeselle war:
Ich träumte, dann bin ich aufgewacht. Aber ich stellte fest, dass ich das Aufwachen auch nur geträumt habe. Solche Träume, dass ich träume, hatte ich schon öfter. Aber diesesmal war es am schlimmsten. Ich wechselte zwischen den Träumen hin und her. Jedesmal in der Hoffnung, endlich aufgewacht zu sein. Als ich merkte, dass es einfach nicht klappen will mit dem Aufwachen, bekam ich Panik. Ich sprang aus dem Bett auf, ich griff mit beiden Händen und den ganzen Armen weit aus dem ( Dach- ) Fenster, griff nach der Luft, die mir zum Atmen fehlte und kratzte mit den Fingernägeln an den Dachziegeln; ich wollte etwas aus der Wirklichkeit fühlen, das Leben spüren. Aber es half wieder nichts. Ich fand mich wieder mal schlafend im Bett wieder. Ich sprang wieder auf und stampfte auf dem Fußboden rum. Ich wollte meine Frau und die Kinder dadurch wecken, die auch im selben Zimmer schliefen. Als ich mich nach dieser Aktion wiederum schlafend im Bett fand, bekam ich Todesangst - mir wurde klar, ich kann aus eigener Kraft nicht mehr aufwachen - ich ergriff den Arm meiner Frau neben mir, rüttelte daran und versuchte zu schreien, sie solle mich aufwecken. Es kamen aber nur klägliche Laute hervor, wie sie mir später erzählte.
Es hat endlich geklapt: Sie hat mich geweckt.
Ob sie nur so fest geschlafen hat oder ob ich es wirklich geträumt habe, weiss ich bis heute nicht. Von der Stampfaktion, sowie von dem händeringenden Kratzen an den Dachziegeln, das Greifen nach dem Leben, nach dem Aufwachen hat sie nichts mitbekommen.
Ich weiss auch noch, gleich nachdem ich definitiv aufgewacht war, fand ich es traurig, dass ich nicht den Mut hatte, weiter zu träumen...
Ich wäre gern wieder in dem Traum gewesen - als es zu spät war. Was blieb, war die Neugierde, was danach gekommen wäre; wie wäre der Traum ausgegangen, wenn ich mich zusammengerissen und meine Frau nicht geweckt hätte?
PS.: Speziell in diesem Zimmer hatte ich früher, als ich noch darin wohnte, öfer mal solche oder ähnliche Träume. Mal suchte ich unendlich lang im Dunkeln nach Orientierung, Lichtschalter und Tür...
Auch da schon - die selbe Panik.
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14.08.2008, 15:44
AW: Stell Dir mal vor...
Aha! Ein Denkverbot aussprechen also. Sooo wird das nie was mit der Religionsfreiheit.
Zitat von Inaktiver User
Der nächste...!
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14.08.2008, 17:32Inaktiver User
Stell Dir mal vor...
Aufgewacht
(geträumt in der Nacht auf den 12.10.06 - und vorab MEINE Version, aus der ich die Geschichte einer fiktive Person entwickeln kann)
Ich bin aufgewacht und war wieder im Jahr 1990 (in etwa...).
Ich habe noch bei ABC gearbeitet und die Firma war noch in den alten Räumen hinten beim Tennisplatz. Ich habe also sechzehn Jahre lang geträumt. Ich war wohl schon mit meinem jetzigen Ehemann zusammen, aber ich hatte keine Kinder und kein Haus und habe noch zuhause gewohnt - draußen, auf dem Land.
Als mir gedämmert ist, was mit mir passiert ist, bin ich hinter meinen PC im Ersatzteilservice gesessen. Ungeahnte Möglichkeiten taten sich mir auf - aber gleichzeitig war ich auch von einer namenlosen Trauer erfüllt: Trauer um meine drei Kinder...
Ich war fix und fertig. Vor allen Dingen deshalb, weil Frau X mir irgend etwas ganz simples angeschafft hat (Bestellung erledigen oder so) - und ich nicht (mehr) gewusst habe, wie das geht. Für mich war in der Zwischenzeit mehr Zeit vergangen als nur eine Nacht. Ich war gut sechzehn Jahre nicht mehr an diesem PC mit der orangen Schrift gesessen!
Ich bin durch die Gänge gewandert und habe Leute gesehen, von denen ich den Namen schon vergessen hatte (Frau X, Frau Y, Herr Z, Frau V…). Ich war total verloren…
Soweit mein Traum. Ich bin aufgewacht und habe im Halbschlaf die Gedanken weitergesponnen:
Ein kleines Stimmchen hat mir zugeflüstert: Nutze deine Chance! Kratze deine Ersparnisse zusammen, fliege nach Amerika, such’ den reichlich unbekannten Schauspieler George Clooney - und reiß ihn dir unter den Nagel!
Ein anderes Stimmchen hat erwidert: wie soll ich ihn denn finden? Ich kann nicht googeln, das Internet ist noch lang nicht so weit…
Das erste Stimmchen hat gesagt: dann erzähl’ Herrn XX, was du über Computer und Mobiltelefone und so weiter weiß - vielleicht ist ER es dann, der aus deinen „Ideen“ was Marktführendes entwickelt! Nutze dein Wissen um die Zukunft.
Stimme zwei: Welche Zukunft? Offenbar war ja alles nur ein Traum! Wer sagt dir denn, daß das alles so eintreten wird?
Stimme eins: Dann warne wenigstens die Passagiere, die am 09.11.01 in New York in gewisse Flugzeuge steigen. Warne die Touristen vor dem Weihnatchs-Tsunami.
Stimme zwei: Ich denke, man darf bei Zeitreisen nicht den Lauf der Geschichte verändern?
Stimme eins: Ich denke, das ist nur ein Traum - dann ist es KEINE Zeitreise und du kannst sehr wohl etwas ändern! Schnapp’ dir Robbie Williams, bevor er berühmt wird…
Stimme zwei: Wenn ich die Leute vor dem Flug warne, dann bring’ ich vielleicht die Attentäter überhaupt erst auf die Idee, sich mit einem Flugzeug (und etlichen tausenden Mit-Opfern) zu entleiben! Und wie sollte ich sie warnen, es gibt noch kein Internet… erst ein paar zaghafte Versuche mit einer sogenanten Daten-Autobahn, wenn ich nicht irre.
Ich war wie vor den Kopf geschlagen. Ich habe (quasi im fortgeführten Traum) gesagt, es ginge mir nicht gut und bin heimgegangen. Frau XX hat noch ganz besorgt festgestellt, daß ich wirklich sehr blaß bin und ob mich nicht lieber jemand heimfahren soll.
Ich bin ins Auto (hatte ich da noch den alten Kadett?), aber anstatt nach Hause zu fahren, bin ich zuerst nach München in die XXstraße. Da, wo später mal unser Haus stehen sollte, war noch der Garten von Familie XX. Auf unserer zukünftigen Einfahrt stand die alte Garage. Es war furchtbar.
Zuhause war das Haus in der XXstraße noch nicht fertig; dabei hätte ich dringend einen Rückzugsort gebraucht, um das Erlebte in Ruhe verarbeiten zu können. Ich bin in mein Kinderzimmer rauf und habe Mama gesagt, daß ich Kopfweh habe und mich hinlege.
Meine Schwester Y - ein kleines Kind (noch nicht in der Schule mit 6 - so alt wie meine jüngeren Kinder waren, als ich sie zuletzt gesehen hatte), wollte mit mir Barbie spielen, aber ich habe sie vor die Tür gesetzt.
Ich habe dann damit angefangen, fieberhaft alles aufzuschreiben, woran ich mich erinnern konnte, denn ich hatte das Gefühl, daß die Erinnerungen an meine vergangene Zukunft zu verblassen begannen, je länger ich mich wieder in den Neunzigern befand.
Ich habe vor allen Dingen jede Menge Daten notiert (Hochzeitsdatum, Geburtsdaten meiner Kinder etc.). Außerdem habe ich von Mobiltelefonen und CDs geschrieben - und von Filmen auf DVD. Von allen möglichen Dingen, die ich aus der Regenbogenpresse noch wusste. Und nebenbei habe ich eine Liste erstellt, auf der ich geschrieben habe, was ich WIRKLICH erledigen musste (den kleinen Stimmen zum Trotz): meine Freundin vor einer Ehe mit einem gewissen Norbert warnen… meinen Stiefvater zu einer gesünderen Lebensweise überreden (hätte zwar nicht auf mich gehört, aber ich hätte es immerhin angebracht)… meiner Großmutter wirklich jeden Monat einen Brief schreiben und sie öfter besuchen…
Ich habe mit der Hand auf Papier geschrieben, weil es zu jener Zeit noch keine Laptops gab - geschweige denn, vernünftige Textverarbeitungsprogramme (zu denen ich Zugang gehabt hätte). Ich habe ja nur die olle MaWi vom Ersatzteilservice gehabt.
Wobei mir gerade einfällt: ich habe sehr wohl mal was mit meinem Büro-PC geschrieben, damals. Aber ich konnte es nicht speichern - er war eher eine Art Schreibmaschine…
Am schlimmsten war, daß ich mit niemandem sprechen konnte: niemand hätte mich verstanden! Diese lähmende Ohnmacht war furchtbar. Hätte ich mit mit meinem Freund Schluß machen sollen, um nicht auf ewig mit seiner Familie zusammenhängen zu müssen? Was wäre dann aus meinen Kindern geworden? Wenn es denn sicher gewesen wäre, daß ich sie wirklich so bekommen hätte…
Als ich das Radio angemacht habe, um mich etwas abzulenken, habe ich mich zuerst über die vielen Oldies gefreut, die sie gespielt haben. Bis mir eingefallen ist, daß das aktuelle Top-Hits waren!
Was sollte ich tun? Wirklich alle Brücken abbrechen und mein Leben vollkommen anders gestalten? Würde ich das nicht irgendwann bitter bereuen? War dieser „Traum“ einer erlebten Zukunft eine Chance? Oder nur das Produkt eines verwirrten Geistes? War ich reif für die Klapsmühle?
Irgendwann hätte Mama zum Abendessen gerufen und ich hätte meinen Stiefvater gesehen, und meinen Bruder, den angehenden Feuerwehrmann. Und die kleine Nesthäkchen-Schwester… und alle hätten mich gefragt, warum ich so blass bin…
A propos "blass": Der Traum verblasst bereits und ich muß mich jetzt um meine Sippschaft kümmern. Immerhin habe ich es geschafft, den Grundgedanken festzuhalten…Geändert von Inaktiver User (14.08.2008 um 17:37 Uhr)
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14.08.2008, 18:55
AW: Stell Dir mal vor...
... "In der Mitte der Nacht beginnt bereits der neue Tag"
Ich interpretiere diesen Spruch - geklaut von eli's Signatur (wenn Du erlaubst, liebe eli
) - so:
Ab dem Augenblick, wo es Dir am schlechtest geht, geht es wieder aufwärts
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15.08.2008, 01:08
AW: Stell Dir mal vor...
Ja, so ungefaehr
...
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16.08.2008, 01:01
AW: Stell Dir mal vor...
... jeder würde "gut" so definieren und danach handeln:
Gut ist, was niemandem schadet und einem selbst und mindestens einem anderen oder aber auch so vielen wie möglich nützt.
Also dann, macht's gut
Bis demnächst mal wieder
Geändert von Streuner (16.08.2008 um 01:15 Uhr)


Du hast einen Wunsch frei."
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