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    Habt Ihr wiederkehrende Träume?

    Ich habe zwei aktuell noch wiederkehrende Träume und einen, der nur während meiner schlimmsten Phase meiner Angststörung. auftrat.

    1) Ich bin im Hallenbad meiner Heimatstadt. Anfangs ist alles normal, aber wenn ich ins Wasser steige, wird das Becken immer länger und immer tiefer. Ich kann super gut schwimmen, es fühlt sich fast wie fliegen an und ist so schön. Ich fühle mich dabei geborgen.

    2) Ich sitze mit meinen Familie inklusive Oma im Auto. Wir fahren auf einer Straße durch eine sanfte grüne Hügellandschaft. Ich sehe immer ganz genau die Steinmauern, die die Hügel einfassen - wie bei einem Friedhof. Dann kommen wir zu einem schönen Gebäude - ähnlich einer Kathedrale. Dort werden wir von einer Krankenschwester in Empfang genommen. Sie sagt: "So, ich nehme ihre Großmutter jetzt mit. In einer halben Stunde können sie sich dann verabschieden." Und wenn wir dann in ihr Zimmer gehen, ist meine Oma aufgebahrt in einem Sarg. Vom Weinen um diesen Verlust werde ich meist wach.

    Meine Oma ist tatsächlich schon fast 20 Jahre tot und sie ist zu Hause in ihrem eigenen Bett gestorben. Ich habe mich dort von ihr verabschiedet und sie nicht im offenen Sarg nochmal gesehen.

    Ich kann kein Muster erkennen, wann mich diese Träume besuchen, aber sie ändern sich auch nie. Es ist quasi, als würde ich den gleichen Kinofilm immer wieder ansehen.

    Der dritte wiederkehrende Traum war extrem beängstigend und hat sich im Verlauf meiner Angststörung auch sehr geändert. Bevor ich überhaupt die Diagnose hatte, ging es mir schon eine ganze Weile schlecht, ich hatte eine schlimme Zeit bei meinem damaligen Arbeitgeber. Oft bin ich schon im Panikmodus zur Arbeit gefahren. Und nachts fing der Traum damit an, dass ich auf einer mir bekannten Landstraße mit meinem Auto fuhr. Plötzlich gab es eine Baustelle und ich bin nach links von der Straße auf ein Stück Wiese abgekommen und dann mit dem Auto in eine tiefe Schlucht gestürzt. Dabei rasten mir die immer gleichen Gedanken durch den Kopf: "Nein! Das darf nicht sein, ich will nicht sterben! Mein Mann braucht mich doch!" Ich habe dann auch den Aufprall gespürt und wie es mir die Knochen im Leib zerschmettert hat. Diese Träume wurden immer häufiger und ich wachte meist schreiend auf. Im Verlauf meiner Therapie kam der Traum seltener und meine Angst während des Sturzes wurde deutlich weniger. Und beim letzten Mal habe ich gedacht: "Es ist ok zu sterben, zwar schade, aber ok."

    Habt Ihr sowas auch? Und ändern sich bei Euch die Träume, oder bleiben sie wie bei mir unverändert?
    Es ist nicht leicht, ich zu sein, aber irgendwer muss den Job ja machen!

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    AW: Habt Ihr wiederkehrende Träume?

    Ich bin 1971 nach Toronto geflogen, war 6 Wochen dort bei einer Tante zu Besuch.

    Danach habe ich ca. 30 Jahre sehr oft den Traum gehabt, ich fliege wieder nach Kanada. Das Flugzeug startet, gewinnt aber nicht an Höhe und stürzt ab. Das Flugzeug zerschellt, doch ich komme da kaum verletzt raus.

    Der Traum trat dann ab 2000 weniger häufig auf, seit 10 Jahren gar nicht mehr.

    2011 bin ich genau von dieser Tante erneut eingeladen worden. Jeder riet mir davon ab, in ein Flugzeug nach Toronto zu steigen.

    Ich habe meine Hellseherin befragt, die sagte mir, es passiert mir schon nichts....

    Ich bin dann auch geflogen und ab diesem Zeitpunkt sogar noch mehrmals diese Strecke. Ostküste, Rep Dom, Kuba - immer über Labrador hinweg die Ostküste quasi runter.

    Was mir der Traum damals sagen wollte, habe ich schließlich für mich selbst interpretieren können: Bis zum Jahr 2010 wollte ich immer Reisen, hatte nie das Geld, hatte nie die Gelegenheit dafür gefunden. Jegliche Träume vom Reisen sind also bildlich abgestürzt.....

    Das war die Realität.
    Mein Himmel bleibt magisch, wie meine Träume, meine Bilder, mein Leben....
    Ich bin die, die ich bin.

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    AW: Habt Ihr wiederkehrende Träume?

    Früher (v.a. Teenagerjahre): abstürzen aus großer Höhe. Absoluter Horrortraum und auch -vorstellung im Wachleben (mittlerweile nicht mehr so).

    Später mehrmals: erschossen werden, war nicht blutig, hat aber geschmerzt und mir war mein Sterbeprozess bewusst. Ein paar Mal war ich Verbrecherin.

    Verfolgungsjagden - im Auto oder auch per pedes. Ein paar Mal von einem Inspektor verfolgt.

    Autos, die nicht anspringen wollen, obwohl ich flüchten musste/wollte (s.o.). Hat sich gewandelt zu: Autos, die nicht wirklich anhalten - ich verursache leichte Auffahrunfälle (meistens beim Parken?!)

    Fliegen - entweder aus eigener Kraft oder mit irgendeinem Zauber oder Gegenstand. Hat nur sehr selten geklappt. Wenn, dann war es toll.

    DER Klassiker: ich bin wieder im Gymnasium, meistens in der Abschlussklasse, oft lang nach den Abschlussprüfungen - warum ich wieder/immer noch hingehe, erschließt sich mir nicht, und der Traum endet auch oft mit der Erkenntnis, dass ich da ja gottseidank schon lange nichts mehr zu suchen habe (ich habe vor fast 25 Jahren maturiert)

    Seit einiger Zeit immer wieder, dass ich zurück nach Wien komme, manchmal sogar nur für einen Tag. Im Traum gehe ich dann dort spazieren und genieße es sehr (wobei die Stadt oft sehr verändert ist, im Traum sind auch die Orte von früher anders, aber ich finde mich immer zurecht)

    Manchmal bin ich im Traum auch in Berlin. In diesem Fall führt praktischerweise auch eine Straßenbahn oder ein Bus von Glasgow hin und es ist relativ nahe.

    Reisen, aber es ist wie auf einer Art Landkarte bzw. sah ich alles von oben und Entfernungen waren irgendwie kein Thema mehr - ich konnte einmal an den Bosporus spazieren. (Geographe war im Traum auch meist verfremdet, also Länder nicht so/dort, wie und wo sie sein sollten.)
    Meistens alles landschaftlich wunderschön, ich seh dann riesige Flächen und Bilder, fast als wäre ich in einer 3D-Postkarte. Meistens viel Himmel, Meer.


    Nein, ich war schon lange nicht mehr auf Urlaub, wieso?

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    AW: Habt Ihr wiederkehrende Träume?

    Bei mir ist es auch das Fliegen können. Der Traum ist immer so realistisch, dass, wenn ich aufwache, ein paar Minuten erstaunt bin, dass ich nicht wirklich fliegen kann.

    Bei mir sind es außerdem große Gebäude oder Gebäudekomplexe in denen ich mich im Traum befinde, die mehrmals in meinen Träumen auftauchen, manchmal mit z.T. jahrelangen Pausen. Beim Aufwachen erinnere ich mich dann öfters daran, dass ich vor langer Zeit schon einmal geträumt habe, mich in dem Gebäude zu befinden. Da ich die Gebäude in der Realität nicht kenne und daher wahrscheinlich real nicht existieren(?), entspringen diese wohl meiner Phantasie.

    Die Abläufe in meinen Träumen und die "mitwirkenden Personen" sind jeweils unterschiedlich. Ich glaube nicht, dass ich 2x exakt dasselbe träume.

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    AW: Habt Ihr wiederkehrende Träume?

    Zitat Zitat von TallyWalhalli Beitrag anzeigen
    Bei mir ist es auch das Fliegen können. Der Traum ist immer so realistisch, dass, wenn ich aufwache, ein paar Minuten erstaunt bin, dass ich nicht wirklich fliegen kann.

    Bei mir sind es außerdem große Gebäude oder Gebäudekomplexe in denen ich mich im Traum befinde, die mehrmals in meinen Träumen auftauchen, manchmal mit z.T. jahrelangen Pausen. Beim Aufwachen erinnere ich mich dann öfters daran, dass ich vor langer Zeit schon einmal geträumt habe, mich in dem Gebäude zu befinden. Da ich die Gebäude in der Realität nicht kenne und daher wahrscheinlich real nicht existieren(?), entspringen diese wohl meiner Phantasie.

    Die Abläufe in meinen Träumen und die "mitwirkenden Personen" sind jeweils unterschiedlich. Ich glaube nicht, dass ich 2x exakt dasselbe träume.
    Da erinnerst Du mich an was. Das mit den wiederkehrenden Gebäuden, die real nicht existieren, das hatte ich auch schon. Und ich besuche Orte meiner Kindheit. Anfangs ist das Geschäft oder der Supermarkt noch so, wie ich ihn in Erinnerung hatte, verwandelt sich aber während des Traums, was mich aber nie irritiert - es kommen plötzlich neue Supermarktgänge dazu, oder der Raum verlängert sich.
    Es ist nicht leicht, ich zu sein, aber irgendwer muss den Job ja machen!

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    AW: Habt Ihr wiederkehrende Träume?

    Wiederkehrende Träume habe bzw. hatte ich auch ganz viele.

    Unter anderem kann ich fliegen... ich brauche nur mit den Armen zu wedeln - schwupps bin ich in der Luft.

    Ich sitze auf hohen Mauern und muss ohne Netz und doppelten Boden in die Tiefe springen...

    Mit dem Fahrrad kann ich mal eben an einem Tag eine Strecke von 900 km bewältigen.

    Unser Weihnachtszimmer - so wie ich es aus meinen Kindertagen kenne - gibt es noch im Hochsommer in praller Sonne. Der Tannenbaum ist vollkommen vertrocknet, und die bunten Teller mit Plätzchen, Äpfeln und Mandarinen schrumpeln vor sich hin.
    In diesem Traum gibt es meine Eltern nicht mehr.

    Es ist Sonnabend - alle haben frei - und ich muss in die Schule, weil Abiprüfung ist.
    Außer mir wird niemand geprüft - die Schule ist mutterseelenverlassen.
    Die Prüfungsfächer sind Erdkunde, Geschichte und Mathe.
    Ich habe das Wissen einer Fünftklässlerin und bin mir sicher, das ich durchrasseln werde.

    Ich sitze im Flugzeug und fliege in den Urlaub.
    Plötzlich verwandelt sich das Flugzeug in ein Raumschiff.
    Ich weiß, dass ich jeden Moment ins All katapultiert werde, was auch geschieht.
    Ich sehe vom Fenster aus andere Raumschiffe und wundere mich, dass "da oben" so viel los ist.

    Ich fahre mit dem Auto.
    Plötzlich versagen die Bremsen.
    Ich habe Angst vor einem schrecklichen Aufprall.

    Ich bin auf einem Jahrmarkt in einem Fahrgeschäft, das plötzlich stehen bleibt.
    Auf dem höchsten Punkt werden die Gäste gebeten, aus dem Fahrgeschäft nach unten zu klettern.
    Ich habe Angst abzustürzen.

    Ich kann in fremden Häusern - ohne einzubrechen - jedes Zimmer, jeden Schrank und jede Schublade durchstöbern ohne dabei Gefahr zu laufen, erwischt zu werden.
    Das macht mir Spaß.

    Ich bin am Meer... am Strand...
    Ich habe große Sehnsucht und muss weinen.

    Puuhhh...
    Das ist ganz schön viel, was ich da von mir preisgegeben habe.

    Ich habe irgendwann mal angefangen, mir selbst am Tage diese Träume - laut, und nicht nur in Gedanken - zu erzählen. Während des Erzählens bin ich drauf gekommen, was sie bedeuten könnten.

    Alle diese Träume liegen schon eine Weile hinter mir.
    Aber sie waren lange da... immer mal wieder.

    Inzwischen hat sich mein Leben geändert.
    Seit dem habe ich keine wiederkehrenden Träume mehr.
    Vielleicht kommen ja irgendwann neue...

    Aber ich glaube, dass uns Träume ganz viel sagen und uns etwas über unser Leben mitteilen wollen.

    Wenn sie dann immer wieder auftauchen - auch in abgewandelter Form - dann sollte man sich vor diesen Botschaften nicht verschließen und mal gucken, was vielleicht dahinter stecken könnte.
    Nach manchem Gespräch mit einem Menschen hat man das Verlangen, einen Hund zu streicheln,
    einem Affen zuzunicken und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen.

    (Maxim Gorki)

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    AW: Habt Ihr wiederkehrende Träume?

    Ich hatte früher einen immer wiederkehrenden Traum, den ich erst mit Hilfe meiner Therapeutin "aufdröseln" konnte.

    Dieser blöde "Action Dream" (mein Wort dafür) hat mich Nachts so beschäftigt, dass ich völlig durcheinander und kaputt aufgewacht bin.

    Fing mit ca. 20 an und hörte erst mit ca. 50 auf.

    Hier die Story:

    Ich muss GANZ DRINGEND "etwas" von einem Ende der Stadt an das andere bringen.
    Alles geht schief. Auto geht nicht (meist flog es vor meinen Augen in die Luft), Bus hält nicht, weil ich durch Jemanden abgelenkt werde, und der Busfahrer denkt, ich will nicht mitfahren.

    Dann geht es wie in einer wilden Jagd quer durch die Stadt, aber weil ich so viele Umwege machen muss, rückt das Ziel immer weiter weg.

    Irgendwann bin ich dann in einem Zug, habe aber keine Fahrkarte! Ich laufe vor dem Schaffner weg und verstecke mich im Klo. Er findet mich und will meine Fahrkarte sehen. Ich sage ihm, dass ich keine habe und er nennt mir den Preis, den ich jetzt zahlen muss.

    Aber in meinen Taschen befindet sich nur "afrikanisches Kleingeld" (fragt nicht, ich habe keinerlei Bezug zu Afrika und es steht auch nicht auf meiner Urlaubs-Wunschliste).

    Also muss ich während der Fahr abspringen und meilenweit zum Flughafen (!) laufen. Dort erwische ich auf die letzte Sekunde einen Flieger.

    Kaum stellt sich ein "Wohlfühl-Gefühl" ein, sagt der Captain, dass wir jetzt nach soundo fliegen. Ein Ort, der in der gänzlich anderen Richtung liegt.

    Dann war immer Ende und ich bin fix und fertig wach geworden.

    Woher das ganze kam, könnt ihr euch sicherlich vorstellen.
    Angst vor Kontrollverlust, Angst vor Versagen, Angst vor Autoritätspersonen.

    Ich habe gelernt, sehr genau auf meine Träume zu achten und sie nicht als "dummes Zeug, produziert durch nächtliche Hirnaktivität" zu sehen.

    Hab viel daraus über mich selbst gelernt.

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    AW: Habt Ihr wiederkehrende Träume?

    Danke für Eure offenen Antworten.

    Ich denke auch, dass immer wiederkehrende Träume letzten Endes eine wichtige Botschaft haben, oder uns etwas lehren wollen und wir haben die Lektion noch nicht verstanden.
    Es ist nicht leicht, ich zu sein, aber irgendwer muss den Job ja machen!

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    AW: Habt Ihr wiederkehrende Träume?

    @Oktoberin,

    ich finde deinen Traum sehr spannend und habe während des Lesens richtiggehend mit dir gefiebert und konnte mir das alles sehr gut vorstellen.

    Die Erklärung dafür hast du ja am Schluss selber abgeben, die mir auch sehr einleuchtend und plausibel erscheint.

    Hat du hierfür auch eine Erklärung?

    Zitat Zitat von Oktoberin Beitrag anzeigen
    Aber in meinen Taschen befindet sich nur "afrikanisches Kleingeld" (fragt nicht, ich habe keinerlei Bezug zu Afrika und es steht auch nicht auf meiner Urlaubs-Wunschliste).
    Oder ist das inzwischen nur ein Detail, das in die gesamte Situation passt?

    Komisch. Mich beschäftigt das, seit dem ich das gelesen habe.

    Dass ich etwas erledigen muss und es nicht schaffe, habe ich auch immer mal wieder geträumt.
    Ich muss dann immer zu Fuß eine Strecke bewältigen.

    Das Blöde ist nur, dass ich nicht von der Stelle komme und meine Füße wie mit Kleister am Boden festhängen.

    In meiner Not gehe ich dann auf alle Viere und hopple mit Händen und Füssen wie ein Hase durch die Gegend.

    Das ist mir zwar peinlich, weil es einfach bescheuert auf andere wirkt und niemand außer mir so rumhoppelt....
    ...aber nur so komme ich vorwärts.

    Ich denke, dieser Traum braucht nicht viel Fantasie, um ihn zu interpretieren.
    Nach manchem Gespräch mit einem Menschen hat man das Verlangen, einen Hund zu streicheln,
    einem Affen zuzunicken und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen.

    (Maxim Gorki)

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    AW: Habt Ihr wiederkehrende Träume?

    Hallo Magalie_J

    Darüber zerbreche ich mir heute noch den Kopf! Hab auch in Traumsymbol-Deutungen nichts dazu gefunden. Sogar mein guter Freund, der sich sehr gut mit Freud auskennt, konnte da nichts mit anfangen.

    Ich habe keinerlei Bezug zu Afrika. Afrika ist "ganz nett" für mich, aber mich zieht da rein gar nichts hin. Ich schaue mir die Tiere und das Land lieber auf Arte an. Völlig neutral besetzt also.

    Und warum meistens das Auto ganz am Anfang explodiert, ist mir auch schleierhaft.

    Fällt Dir was ein?

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