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    AW: Habt Ihr wiederkehrende Träume?

    Ich weiß nicht, ob ich es als "wiederkehrende Träume" bezeichnen kann, aber ein Element kommt in meinen Träumen oft vor, nämlich Wasser!

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    AW: Habt Ihr wiederkehrende Träume?

    Angenehme Traummotive:
    Fliegen (häufig)
    Singen (auch häufig, siehe Nachbarstrang)
    An einem bekannten Ort eine neue, bislang unbekannte Straße entdecken und sie entlanggehen (das sind immer sehr schöne Träume)
    Flache Gewässer mit klarem, warmem Wasser, in denen man bis auf den Grund sehen kann (entweder feiner Sand oder ein schönes, farbenprächtiges Mosaik)

    Eher unangenehme Traummotive:
    Einen Zug/Bus/Termin/... so gerade eben erwischen oder auch verpassen.
    Durch Schnee laufen (wahrscheinlich ein Körperwahrnehmungstraum, wenn man neben der Bettdecke liegt)
    Eine Toilette suchen (auch Körperwahrnehmung)
    Von Zimmer zu Zimmer laufen, und überall stehen Fernseher, in denen Horrorfilme laufen (sehr beängstigend, wahrscheinlich ein Bild dafür, dass man vor unangenehmen Dingen die Augen verschließen will)
    am Strand von riesigen Wellen überschwemmt werden (nur teilweise unangenehm)

    Wasser steht im Traum, soviel ich weiß, für Emotionen.
    Häuser stehen für die eigene Person/den Träumer selbst.
    Die Zug/Termin-Träume stehen bei mir für Schuldgefühle im Job, wenn ich mit einer Sache/Angelegenheit nicht gut in der Zeit bin.
    Beim Fliegen habe ich den Verdacht, dass dies durch Schlafapnoe/Sauerstoffmangel hervorgerufene, kurzzeitige Morphinausschüttungen im Gehirn passiert.
    Der "neue Wege gehen"-Traum ist selbsterklärend.
    Wofür Singen steht, weiß ich nicht.
    >>Der Zahn der Zeit steht auf der Seite der Vernunft.<< (Jan Böhmermann) 🐧🐧🐧

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    AW: Habt Ihr wiederkehrende Träume?

    Ich bin der Meinung, dass, wenn man eigene oder fremde Träume deuten möchte, es nicht hilfreich ist, ein Traumlexikon oder gar Google zu Rate zu ziehen.

    Meine Erfahrung ist die, die Träume wortwörtlich zu nehmen und sie auf die jeweilige Lebensumstände umzusetzen.

    Der Traum zeigt uns die Wahrheit.
    Er maskiert sich nur bzw. ist oft absurd chiffriert....

    Nehmen wir das Beispiel fliegen:

    Was machen wir, wenn wir im Traum dazu in der Lage sind zu fliegen?

    Wir heben ab... und das im wahrsten Sinne des Wortes.

    Es ist auch die Frage, warum wir abheben wollen und wir die Welt von oben betrachten wollen.

    Warum genießen wir das Gefühl der Freiheit beim eigenständigen Fliegen?

    Warum ist es so erstrebenswert, im Traum fliegen zu können?
    Warum sehnen sich so viele Menschen danach, im Traum fliegen zu können und schaffen es nicht?

    Ich glaube, da sollte man mal im Wachleben hingucken, was gerade Sache ist.

    Körperliche Dispositionen oder Einschränkungen, wie z.B. Schlafapnoe, können natürlich auch eine große Rolle spielen.
    Sollten aber, wenn der Verdacht besteht, medizinisch in einem Schlaflabor abgeklärt werden.

    Das Beispiel von @Oktoberin gab geradezu ein Paradebeispiel dafür, ihren Traum zu deuten.

    Sie hat detailliert geschildert, wann ihre Träume begannen und in welcher Lebenssituation sie sich befand.
    Nach manchem Gespräch mit einem Menschen hat man das Verlangen, einen Hund zu streicheln,
    einem Affen zuzunicken und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen.

    (Maxim Gorki)

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    AW: Habt Ihr wiederkehrende Träume?

    Hallo Magalie

    Jeder darf und soll seine Träume selbst so deuten, wie es für ihn selbst hilfreich und stimmig ist und Sinn ergibt. Ich hatte Oktoberins Post bei meinem Beitrag überhaupt nicht mehr auf dem Schirm und habe oben nur von meinen Träumen und meinen Auffassungen und Interpretationen geschrieben. Ich will bestimmt niemandem seine Träume und deren Deutungen absprechen. Du sicher auch nicht.

    Für mich ergibt der Ansatz, dass Träume uns etwas "sagen" oder uns auf Übergreifendes, auf ungelöste Themen in unserem Leben hinweisen wollen, wenig Sinn. Eine Zeitlang - lange vor Google, aber zugegebenermaßen mit der Hilfe von Büchern - habe ich versucht, meine Träume auf diese Weise zu deuten, aber es war nie wirklich stimmig für mich.

    Aufgelöst hat es sich für mich mit der Erkenntnis, dass Träume den vorangegangenen Tag - und eben häufig auch aktuelle Körperwahrnehmungen - "verarbeiten und ordnen", und dabei Gefühle und Stimmungen (schöne und bedrückende) aufgreifen, stark "übertreiben" und in Bilder übersetzen. Seit ich meine Träume so verstehe, ergeben sie für mich sehr viel Sinn, und ich verstehe vieles besser.

    Ich sehe aber ein, dass diese Herangehensweise anderen banal erscheinen kann.
    >>Der Zahn der Zeit steht auf der Seite der Vernunft.<< (Jan Böhmermann) 🐧🐧🐧

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    AW: Habt Ihr wiederkehrende Träume?

    Zitat Zitat von kaffeesahne Beitrag anzeigen
    Hallo Pummelfee!

    Interessant, das so verschieden Träume wiederkehren.

    Das Hallenbad:
    Wasser würde ich immer mit Gefühl assoziieren.
    Ein Hallenbad ist ein geschützter Raum, anders als das Meer oder so.
    Du kennst es auch noch, also bekannter Rahmen.

    Der Traum mit der Oma:
    Vielleicht immer noch ein Abschiedsprozess?

    Der Weg zur Arbeit:
    Das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren, auf keinem guten Weg zu sein?
    Danke für die Assoziation mit dem Hallenbad, darauf bin ich nicht gekommen.

    Ich denke, der Traum mit der Oma hat sicherlich mit der Trauer um sie zu tun, sie ist schon vor über 20 Jahren gestorben, aber ich vermisse sie noch sehr als kluge Ratgeberin.

    Als dieser Traum das erste Mal zu mir kam, hatte sich meine Arbeitsatmosphäre begonnen zu ändern. Wie toxisch das Ganze wurde, habe ich erst sehr spät erkannt. Ich hatte da mittlerweile schon eine Angststörung entwickelt. Trotzdem fiel es mir schwer, loszulassen und zu kündigen, einfach aus lauter Angst, dass es auch dort wieder schlimm sein könnte. Dieses "aber ich werde doch gebraucht", das habe ich mir immer eingeredet. Also ich endlich raus war aus dem Job, konnte ich meinen Tod im Traum akzeptieren. Aber immer, wenn ich vor einer schwierigen Entscheidung stehe, kommt der Traum wieder.
    Es ist nicht leicht, ich zu sein, aber irgendwer muss den Job ja machen!

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    AW: Habt Ihr wiederkehrende Träume?

    Zitat Zitat von Prilblume Beitrag anzeigen
    Seit ich meine Träume so verstehe, ergeben sie für mich sehr viel Sinn, und ich verstehe vieles besser.

    Ich sehe aber ein, dass diese Herangehensweise anderen banal erscheinen kann.
    Alles das, was für dich einen Sinn ergibt, kann gar nicht banal sein
    Nach manchem Gespräch mit einem Menschen hat man das Verlangen, einen Hund zu streicheln,
    einem Affen zuzunicken und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen.

    (Maxim Gorki)

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    AW: Habt Ihr wiederkehrende Träume?

    Zitat Zitat von Magalie_J Beitrag anzeigen
    Alles das, was für dich einen Sinn ergibt, kann gar nicht banal sein
    So sehe ich das auch.
    Träumen ist so individuell.
    Manchmal lese ich in einem Traumlexikon. Es kam vor, das ich dachte "Aahh!" oder aber "hier hat gar nix mit mir, meinem Traum, meinem Gefühl zu tun.

    Vom Fliegen habe ich schon länger nicht geträumt.
    Es ist dann eine Art luzides Träumen, aber nur teilweise.
    Zum Beispiel kann ich mich in den jeweiligen Träumen an die anderen Traum-Flugversuche erinnern.

    Das habe ich aber auch mit anderen Träumen zT.

    Das Wohnungsthema ist auch eins von meinen wiederkehrenden Träumen.
    Letzte Woche habe ich wieder neue Zimmer gefunden.
    Ich wusste, das ist meine Wohnung, aber sie sah ganz anders aus als meine.

    Ich glaube das heißt, das ich neue Seiten an mir entdecke.
    Diesmal würde es sogar zutreffen.
    Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem andern zu!


    Andra tutto bene!

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    AW: Habt Ihr wiederkehrende Träume?

    Zitat Zitat von kaffeesahne Beitrag anzeigen
    Das Wohnungsthema ist auch eins von meinen wiederkehrenden Träumen.
    Letzte Woche habe ich wieder neue Zimmer gefunden.
    Ich wusste, das ist meine Wohnung, aber sie sah ganz anders aus als meine.

    Ich glaube das heißt, das ich neue Seiten an mir entdecke.
    Diesmal würde es sogar zutreffen.
    Dass die Wohnung bzw. das Haus den Menschen selber widerspiegelt, glaube ich auch.

    Und dann kommt es darauf an, von welchen Zimmern man träumt.

    Zimmer sind meiner Ansicht nach Teile unserer eigenen Persönlichkeit.

    Von welchen Zimmern träume ich?
    In welchem Zustand sind sie, und wie stehe ich im Wachleben zu ihnen?
    Welches ist mein Lieblingszimmer?

    Ist es die Küche?

    Hier sorge ich vorwiegend für das leibliche Wohl... bereite Speisen für mich und meine Lieben zu.

    Bin ich gerne in der Küche?
    Ist die Küche pikobello - oder gar verdreckt und mich plagt das schlechte Gewissen, dass ich mal wieder putzen müsste?

    Koche ich mit Leidenschaft - oder sehe ich die Küche lediglich als den Ort, in dem Essen zubereitet wird und sonst nichts weiter geschieht?
    Bei Partys z.B. ist die Küche oftmals der gemütlichste Ort...


    Das Wohnzimmer..

    Sind Pflanzen vor den Fenstern?
    Wenn ja, sind sie grün, frisch und blühen sie?
    Oder sind sie vertrocknet und schon lange nicht mehr gegossen worden?

    Das Schlafzimmer...

    Wie empfinde ich mein Bett?
    Ist es ein kuscheliger Rückzugsort - oder habe ich Angst vor dem Einschlafen und dem neuen Tag?

    Die neuen Zimmer, die ich in meinem Haus/meiner Wohnung entdecke...

    Was sind das für Zimmer?
    Gästezimmer? Kinderzimmer? Rumpelkammern?

    Oder ist es ein Zimmer, was ich mir immer schon gewünscht habe?

    Wie ist der Zustand der Zimmer insgesamt in den Träumen?
    Alptraum - oder Träumchen?

    Und was ist mit dem Kinderzimmer von einst?
    Spielt das auch in euren Träumen eine Rolle?

    Wie ist das Haus/die Wohnung an sich?
    Top - oder renovierungsbedürftig?
    Steht die Abrissbirne schon vor der Haustür - oder ist die Fassade einladend?

    Das Badezimmer bzw. die Toilette habe ich mal bewusst weggelassen in dieser Aufzählung, weil ich denke, das diesen Träumen noch mal eine ganz andere - besondere - Bedeutung zuzuschreiben ist.
    Nach manchem Gespräch mit einem Menschen hat man das Verlangen, einen Hund zu streicheln,
    einem Affen zuzunicken und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen.

    (Maxim Gorki)

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    AW: Habt Ihr wiederkehrende Träume?

    Ein Freund von mir hat mal den Ausdruck 'geistige Wohnung (die größer wird)' verwendet - da hatte ich diese Träume schon, aber es passt ja dazu.

    Auch meine Therapeutin, der ich meinen Traum schilderte, in dem meine Mutter und Stiefvater 'bei mir' am Dachboden herumwerken (eher zum Negativen), meinte was Ähnliches. (Dachboden = Kopf)

    Lustig, dass manche Bedeutung fast universell ist.

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    AW: Habt Ihr wiederkehrende Träume?

    Ich habe auch einen wiederkehrenden Traum, der mit dem Abi zu tun hat (welches bereits über 20 Jahre zurückliegt). Mehrmals im Jahr träume ich, dass ich eine Klausur in Religion schreiben muss, aber nie im Unterricht war. Ich laufe also gehetzt durch die Schule und versuche, mir die Unterrichtsunterlagen von Mitschülern zu besorgen, um noch ein bisschen was aufzuholen, um zumindest zu bestehen.
    Dabei hatte ich das Fach Religion gar nicht mehr in der Oberstufe.


    In letzter Zeit träume ich öfters verschiedene Geschichten, die nur eines gemeinsam haben: den Ort der Handlung, nämlich ein Zimmer in meinem (nicht mehr in unserem Besitz) Elternhaus.

    Das Zimmer diente zuerst meinen Eltern als Schlafzimmer, dann war es lange Jahre Wäschezimmer/ Büro und als ich das Haus alleine bewohnte, war es wieder mein Schlafzimmer.
    Komisch, das Haus gehört mir nicht mehr seit ca 6 Jahren... diese Träume von dem Zimmer sind relativ neu.

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