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  1. Registriert seit
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    Kann ein Haus böse sein?

    Hallo liebe Community,

    mir passiert etwas, was ich bisher für großen Humbug gehalten habe und grundsätzlich immer noch tue.

    Meine Eltern und ich haben vor 3 Jahren ein Haus gekauft, das ist 85 Jahre alt. Es hatte 1,2 Vorbesitzer, über die ich leider nichts weiß. Soweit ich weiß, war es mal ein kleines Mehrfamilienhaus im Krieg. Es gehörte einer Frau, die es dann wohl vermietete. Dann gab es "Zwischenbesitzer", über die ich nichts weiß. Es gehörte danach einem Ehepaar, welches es nach Heirat der Tochter auf diese überschrieben hat, mit der Option, dass es bei Scheidung an die Eltern zurückgegeben würde.

    Tochter und Mann gerieten und eine Krise, liesen sich scheiden, Mann wollte sie komplett über den Tisch ziehen, ich nehme an, dass das nicht funktioniert hat, denn als ich es kaufte, gehörte es wieder dem Vater, der zu dem Zeitpunkt bereits im Altersheim war, Mutter war schon tot. Tochter sagte, sie möchte es nicht mehr haben, weil "darin so viel passiert wäre". Auch irgendwas mit der Mutter am Lebensende.

    Nun, als mein Mann und ich hier einzogen, hat er sich Stück für Stück verändert, Das gipfelte darin, dass er völlig durchgedreht ist, eine absolute Wesensänderung hingelegt hat, wir uns nun scheiden lassen und er mich über den Tisch ziehen will, und ebenso meine Eltern mit regeln.

    Wie kann das sein? Ich sitze manchmal im Garten, schaue es an und finde, dass es eine freundliche Ausstrahlung hat. Ich denke dann, dass es keine Geister oder so einen Kram gibt, zweifele aber dann, weil sich alles so wiederholt. Und denke dann, wir haben hier alles rausgerissen, es stand nur noch mit seinen Grundmauern und teilweise sogar Wände verlegt. Ich wüsste nicht, wo da noch ´nen Geist wohnen sollte (außer im Keller oder im Brunnen, haha)

    Soll ich es mal ausräuchern? Dann denke ich wieder, schade um das Geld, das ist doch Quark. Und: wer weiß, ob ich den Geruch je wieder rauskriege. Dann: kann ja nicht schaden. Vielleicht gibts das doch?

    Kennt ihr ähnliche Hausgeschichten?

  2. gesperrt
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    AW: Kann ein Haus böse sein?

    Ein Haus nicht, aber ein Mann. Wenn er vorher nicht "böse" war, dann hat er vermutlich ein Problem mit dem Umzug: er könnte sich entwurzelt fühlen/fremd im neuen Haus/abgeschnitten von Vertrautem/von alten Nachbarn, Freunden/er mag das Haus/das Viertel/den Ort einfach nicht/er hat den Hauskauf/den Umzug mitgemacht, obwohl er nicht so richtig dahinter stand - möglicherweise war ihm das vorher auch nicht ganz klar oder er hat es sich schöngeredet..../der Umzug hat etwas in ihm aufbrechen lassen, das schon länger schwelte...
    Oder alles nur ein zufälliges zeitliches Zusammentreffen, er hätte sich auch am alten Ort verändert, weil entwickelt/verliebt/midlife-Krise...

    Das Haus haben deine Eltern und du gekauft: Welche Rolle spielt er in dieser Geschichte? Wurde er überhaupt gefragt?

    Das Böse ist nicht immer und nicht überall. aber manchmal ganz woanders als wir es sehen wollen

  3. Avatar von Wiesenblume
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    AW: Kann ein Haus böse sein?

    Liebe TE,

    mir gefällt gerade im Zusammenhang mit Häusern und deren "Wirkung" auf einen Menschen das Wort "unbehaglich".

    Es gibt Häuser, in denen ich mich binnen kurzer Zeit eben "unbehaglich" fühle. Allerdings glaube ich nicht, dass dies in irgendeiner Weise "aktiv" vom Haus ausgeht - das Haus also quasi aktiv/willentlich/vielleicht sogar boshaft auf mich einwirkt.

    Ich stelle fest, dass es, wie Ila schon schrieb, die Gesamtumstände sind bzw. sein können: betrete ich das Haus schon mit Widerwillen (zu Besuch, obwohl ich gar keine Lust auf die Verabredung hatte? Oder als zukünftiger Bewohner, obwohl mich niemand beim Kauf wirklich eingebunden hat?)? Wie ist meine ganz persönliche Stimmung zu diesem Zeitpunkt (gestresst, vielleicht mit einer Erkältung im Anflug und insgesamt "nicht gut drauf"?)?

    Wenn ich selbst schon nicht gut in Form bin, wirkt ein Haus gleich ganz anders auf mich.

    Hinzu kommt dann vielleicht noch manch bauliche Ausprägung am Haus, die ich vieleicht erstmal nicht benennen kann, die aber trotzdem auf mich wirkt: kleine verschachtelte Räume, die mich einzuengen drohen, keine Blickachsen, zu kleine Fenster, die kein Licht ins Innere lassen, Zugluft, vielleicht ein Geruch oder ein Geräusch: all das unbewusst wahrgenommen - das "macht" dann auch etwas mit einem.

    Ich glaube, Häuser, die "aktiv böse" sind, gibt es nicht wirklich.
    Aber: wenn Du Dich besser fühlst - was spricht dagegen, es räuchern und reinigen zu lassen? Weißt Du, manchmal versetzt der Glaube Berge. Und ich denke immer: erlaubt ist, was hilft.

    Dass Du mit Deinem Mann (scheinbar) ein ähnliches Schicksal erleidest wie die Vorbesitzer , halte ich für einen reinen statistischen Treffer, wenn ich mir die aktuellen Scheidungs-Raten anschaue.

    Dir alles Gute!

  4. Avatar von Simpleness2
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    AW: Kann ein Haus böse sein?

    Zitat Zitat von Wiesenblume Beitrag anzeigen
    Dass Du mit Deinem Mann (scheinbar) ein ähnliches Schicksal erleidest wie die Vorbesitzer , halte ich für einen reinen statistischen Treffer, wenn ich mir die aktuellen Scheidungs-Raten anschaue.
    Das sehe ich etwas anders. Ich glaube, man begibt sich nicht rein zufällig in ein ähnliches "Energiefeld". Gleiches zieht Gleiches an, wenn auch oft unbewusst. Mit dem Energiefeld meine ich das Ehepaar, welches zuletzt in dem Haus lebte und ständig stritt bis zur Scheidung. So etwas kann sich durchaus atmosphärisch im Haus halten. Es ist aber keinesfalls die Ursache für die Wiederholung. Es muss vorher bereits in der Ehe etwas nicht gestimmt haben, was dort vielleicht "begünstigt" zum Ausbruch kam.
    Geändert von Simpleness2 (22.03.2019 um 19:11 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Kann ein Haus böse sein?

    Schau mal bei Amazon nach Orte erinnern sich: Häuser, Wohnungen und Plätze von Störungen befreien. Systemische Arbeit mit Energiefeldern

  6. gesperrt
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    AW: Kann ein Haus böse sein?

    ... editiert ...
    Geändert von BRIGITTE Community-Team (25.03.2019 um 15:15 Uhr) Grund: Bitte sachlich bleiben


  7. Registriert seit
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    AW: Kann ein Haus böse sein?

    Hast Du schonmal von Walter von Loucadou gehört? Er ist Deutschland‘s bekanntester Parapsychologe und betreibt seit Anfang der 80er (glaube ich) die parapsychologische Beratungsstelle in Freiburg.
    Er ist Physiker und Psychologe und setzt sich mit sogenannten Spukphenomänen auseinander.
    Ich finde dies alles sehr spannend und verfolge diesen Bereich on/off schon länger. Er hat auch ein Buch geschrieben, heißt „Die Geister die ich rief“.
    Könnte für Dich interessant sein.
    Menschen reagieren sehr extrem darauf wenn man an Spuk glaubt, das ist vielen unheimlich.
    Aber oft kann man den Dingen wirklich auf den Grund gehen, mit einer gewissen Offenheit.
    Er tut dies mit einer wissenschaftlichen Ernsthaftigkeit, die mir imponiert.
    Hat auch schon ganz beindruckende Experimente zu Telepathie gemacht, mit Psylocybin (magic mushrooms).

  8. Avatar von Mambi
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    AW: Kann ein Haus böse sein?

    Naja, sofern es am Haus liegt, müsste er ja umgehend wieder normal werden, sobald er für das Trennungsjahr ausgezogen ist.
    So rein pragmatisch gedacht.
    .

    "Mein PC schreibt nur noch Großbuchstaben..." "Haben Sie die Feststelltaste gedrückt?""Nein, das hab ich ganz allein gemerkt.... !"

  9. Avatar von chaos99
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    AW: Kann ein Haus böse sein?

    Zitat Zitat von Mambi Beitrag anzeigen
    Naja, sofern es am Haus liegt, müsste er ja umgehend wieder normal werden, sobald er für das Trennungsjahr ausgezogen ist.
    So rein pragmatisch gedacht.
    Ich kann da Auszug auch nur empfehlen.
    Umzug in den Keller oder auf den Dachboden birgt zusätzliche Gefahren...habe ich gerade bei "American Horrorstory" gesehen.
    Chaos
    .................................................. ....................
    Permanente Nettigkeit ist ein Symptom. (Dr. House)

  10. gesperrt
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    AW: Kann ein Haus böse sein?

    Meine Empfehlung mache ich davon abhängig, ob ich (also ich, Geier real) da wohnen möchte und wie weit du mit dem Preis runtergehst

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