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  1. Avatar von Hair
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    AW: Ahnenreinigung??

    Sehr interessant. Eigentlich will ich auch gar nicht wissen, was meinen Vater zu dem gemacht hat, was er war.
    Meine Omi hat im Krieg Tagebuch geführt, da habe ich mal ein bisschen gelesen, als mein Opa im Krieg war, wie die Kinder den vermisst haben und sich in den Schlaf geweint haben.

    Das hat mir schier das Herz zerissen und ich wollte ihn dann doch lieber als den kleinen Haustyrannen in Erinnerung behalten, als der er mir erschien.

    Sehr schön aber, dass das Probleme sind, die die Personen damals betreffen und auch dort bleiben sollen. Trotzdem geht es mir auch heute noch sehr nah. Und dann denke ich mir, wie gut ich es doch getroffen habe, so im Nachhinein, hat sich bis jetzt noch vieles zu Guten gewendet. (Für mich jedenfalls)

    @Ruby, eine Phase der Ahnenforschung hatte ich auch mal. Das fiel bei mir in eine Umbruchszeit, Kinder groß, Mann entfremdet, Arbeit unbefriedigend, Beginn der Wechseljahre.
    Da kamen dann alte Familiengeschichten aus der Kindheit hoch. S.o.

    Ich habe es damals auch mit Meditation versucht, Metameditation, Vergebung usw.
    Hat mir sehr gut getan, aber dass ich abgeschlossen hätte, wüßte ich jetzt nicht, obwohl, vielleicht doch so ein bisschen.
    Meditation kann ich gut selbst machen, tatsächlich hilft mir auch das Gebet, obwohl ich aus der Kirche ausgetreten bin.

    Diese Familienaufstellung hört sich sehr interessant an.

    Diese Reinigung die du anstrebst Ruby, ich finde das nicht so schlecht. Wenn du nicht am Hungertuch nagst und deinen kritischen Geist beibehältst, warum nicht mal ausprobieren?

    Wobei ich das was Kenzia beschreibt auch interessant finde.


  2. Registriert seit
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    AW: Ahnenreinigung??

    Zitat Zitat von Hair Beitrag anzeigen
    Sehr interessant. Eigentlich will ich auch gar nicht wissen, was meinen Vater zu dem gemacht hat, was er war.
    Wäre dein Vater ein Nazi gewesen- je nach dem, was er gemacht hat- wäre es schon ein wesentlicher Aspekt von dem, was im System steckt.
    Das sollte man nicht unterschätzen-welche Kraft da drin liegt.


  3. Registriert seit
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    AW: Ahnenreinigung??

    Zitat Zitat von Hair Beitrag anzeigen
    Aber wie will man denn Geheimnissen (Vergewaltigung, Abtreibung etc) auf die Spur kommen, die schon Generationen her sind?
    Meist fängt das ja damit an, dass man ein Problem hat, das man sich nicht wirklich erklären kann. Panik immer wenn man blonde Männer in einem bestimmten Licht sieht. Oder die Unfähigkeit, Beziehungen über einen bestimmten Punkt weiter zu führen. Dass man immer dieselbe unglückliche Sorte Mann anzieht. Es kann auch sein, dass das Muster hartnäckig ist und immer wieder durch die Hintertür wieder kehrt, wenn man es wieder mal rausgeschmissen hat.

    Und dafür im aktuellen Leben beim besten Willen keine Erklärung findet, kein vergessener Missbrauch, keine Gewalt in der Familie, wirklich nichts, das diese irrationalen Dinge irgendwie erklären könnte.

    und dann passieren halt manchmal erhellende Dinge - eine alte Verwandte stirbt und man sieht ihr Fotoalbum, oder es gibt alte Briefe, alte Dokumente zur Familiengeschichte. Vielleicht erfährt man auch Details über das eigene Leben, die man vorher noch nicht wusste.

    Meiner Erfahrung nach ergibt sich das alles natürlich, wenn man nur daran arbeitet, die Probleme im eigenen Leben zu lösen und ein gutes Leben zu gestalten.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

  4. Avatar von Horus
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    AW: Ahnenreinigung??

    Ich weiss, ihr meint alle was anderes mit Ahnenreinigung, aber ...

    ... die Mormonen ("Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage", wie sie sich selbst lieber nennen) betreiben intensiv Ahnenforschung, weil es ihnen ein Anliegen ist, möglichst alle Vorfahren zu kennen. Das ist Voraussetzung dafür, dass sie - auch wenn sie vor Jahrhunderten schon gestorben sind - stellvertretend getauft und nachträglich in die Mormonengemeinschaft aufgenommen werden können - und das wiederum bedeutet (in der Glaubenswelt der Mormonen) die Erlösung. Jeder namentlich bekannte Vorfahre wird so erlöst.
    Auch eine Art "Reinigung".

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
    _____________________________________

    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.

  5. 27.05.2018, 23:11


  6. 27.05.2018, 23:12


  7. 27.05.2018, 23:12



  8. Registriert seit
    23.07.2018
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    12

    AW: Ahnenreinigung??

    Hallo!

    Ich habe vor kurzem eine Art Ahnenreinigung "machen lassen" (keine Ahnung, wie ich da sagen soll, ich hatte eben so eine Sitzung), von einer ausgebildeten Schamanin.

    Diese hat Schmerzen und Verletzungen / Wunden (seelische) einige meiner Ahnen erkannt, auf die ich selber nicht gekommen wäre. Ich dachte eher an andere Ahnen, denen ich mich mehr verbunden fühlte. Aber scheinbar haben diese verstorbenen Ahnen eine Verbindung zu mir gehabt, die sie liebevoll lösen konnte.

    Ich bin nicht wirklich esoterisch veranlagt (bin Steuerberaterin) und bin dennoch offen in diese Sitzung gegangen. Davon erhoffe ich mir, dass sich einige Muster nicht mehr wiederholen - in meinem Leben kamen bestimmte Themen immer wieder hoch, und die gab es auch schon in den Generationen vor mir.

    Die Sitzung hat mir zumindest einige neue Denkweisen beschert. Trotzdem hoffe ich, dass sich das Thema aufgelöst hat.

    Ich habe mich auch schon mit Epigenetik befasst und bin auch in einer Therapie (hab auch schon eine Kurzzeit-Therapie hinter mir) und denke, dass Trauma weiter gegeben werden kann.

    Das Thema Reinkarnation kam auch kurz auf - aber das ist mir fast "zu weit weg".

    Also, falls jemand auch Erfahrung damit hat - ich freue mich auf Austausch.

    Bae - Du warst ja nicht bei Schamanen. Wo hast Du die Sitzung gehabt?


  9. Registriert seit
    23.07.2018
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    AW: Ahnenreinigung??

    Liebe kenzia,

    kannst Du das ausführen?

    Mein Opa war in Kriegsgefangenschaft und eine Oma wurde evtl im Krieg vergewaltigt. Zudem gab es Flucht und Vertreibung bei einem anderen Großelter.

    Ich selbst habe auch das Gefühl, immer auf der Flucht (aber gleichzeitig auch eingesperrt) zu sein. Komisch. Vielleicht ziehe ich das alles nur an den Haaren herbei.

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