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  1. Registriert seit
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    AW: Ahnenreinigung??

    Zitat Zitat von Hair Beitrag anzeigen
    Also böse Taten, Stein, gute Taten, Millionärssprößling, oder so..
    Das ist dann eben die Kurzversio

    Es muss doch schon daran scheitern, dass jeder ein eigenes Urteilsystem in sich trägt- ganze Kulturen andere Wertesysteme in sich tragen.
    Wir schlachten Kühe und finden nix dabei- in Indien.........- keine Ahnung, was dann mti einem geschehen würde.
    Und wer hat nun Recht?
    Oder richtet sich das Inkarnieren nun an Kontinente?? nette Vorstellung
    Oder Jahreszeiten, Wochentage, Tageszeiten??

    Müsste es WENN, dann nicht vereinheitlicht sein- überall und für jeden?
    Wenn nicht- wie kommt das Reinkarnations-Prinzip dann auf seine Festsetzung??

    Ich glaube, dass wir eine Menge menschlichen Denkens mit einfließen lassen-- wir wollen es ja "verstehen".....und dann kommen Sachen heraus......die bei ein wenig NAchdenken schon arg unsinnig wirken.

    Zitat Zitat von Hair Beitrag anzeigen
    Demzufolge wären die Taten der Vorfahren und ihre Traumatisierung völlig unerheblich für mein jetziges Leben. Irgendwas paßt da nicht.
    ja- je mehr man hinschaut desto komplizierter wirds

    Es könnte so sein:
    Wir inkarnieren immer wieder und kommen so auf diese Welt- leben dann in Körpern und erleben und entwickeln selbst viele Informationen, die als Felder auf dieser Welt erhalten bleiben.
    Dann stirbt man und inkarniert wieder- vielelicht in dasselbe Feld- vielleicht auch in ein Neues.

    Also die Erklärung ist noch nachvollziehbar
    eher ist die Frage, sind wir alle aus einer Seele- in vielen Körpern inkarniert oder gibts viele Seelen?

  2. Avatar von Spadina
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    AW: Ahnenreinigung??

    Irgendwie sind wir vom Thema ab.

    Bei einer Ahnenreinigung schaut man sich eben nur die eigenen Ahnen an. Wie passe ich mit meinem Leben da ins Bild.

    Das geht nicht soweit, dass ich nachforsche, ob Tante Emmi nun mal eine inkarnierte Kuh in Indien war und entsprechend als Heilige verehrt wurde

    Es geht hier um die Stellung mit dem Wert in der eigenen Familie. Wertschätzung etc. und da stößt man eben auf Ungereimtheiten, Ignoranz, sogar Bösartigkeiten, die einem heute das Leben schwer machen.

    Und genau da kann man eben einige Sachen bereinigen.
    Mein Himmel bleibt magisch, wie meine Träume, meine Bilder, mein Leben....
    Ich bin die, die ich bin.

  3. Inaktiver User

    AW: Ahnenreinigung??

    Mir geht es weniger um das Esoterische..mir geht es darum, gewisse Verhaltensweisen und Überzeugungen zu hinterfragen, die in meinen Genen sind, dieich vlt geerbt habe - oder wurden sie mir so anerzogen...was diese für mich bedeuten.
    Ich bin misstrauisch, was Reincarnation ect angeht. Aber ich weiß, dass ich aus einer - nett gesagt - turbulenten Familie stamme und möchte jetzt manches hinterfragen.
    Mir wurde gesagt, so eine Ahnenreinigung wäre dabei hilfreich.

  4. Avatar von Hair
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    AW: Ahnenreinigung??

    Aber wenn ich doch Traumata in meinen Genen hätte, wie hilft da die Ahnenreinigung?
    Dass man mit sich ins Reine kommt, durch Therapie, auch Körpertherapie klingt für mich logisch.
    Ahnen zu reinigen ist nichts für mich, der Zusammenhang ist für mich nicht logisch nachvollziehbar.
    Es sei denn, wir gehen in eine ganz andere Ebene, die der Spiritisten und Wunderheiler.

    Nachvollziehbare Wissenschaft ist das nicht, das sind Dimensionen wo auch die Reinkarnation wabert.

    @Spadina

    @Kenzia, danke für deine erhellende Antwort, ich nehme aus solchen threads immer sehr viel mit.
    Unter anderem auch sehr viel wertschätzende Kommunikation
    Geändert von Hair (07.05.2018 um 15:13 Uhr)

  5. Avatar von Hair
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    AW: Ahnenreinigung??

    Ich könnte mir gerade noch vorstellen, dem nachzugehen, was meine Eltern mir mitgegeben haben. Großelter, das wird es schon schwer, kenne nur die Omas und die lebten ein so komplett anderes Leben als ich 7nd meine Eltern, da wird es schwer irgendwas aufzulösen.
    Dass die Kriegsgeneration besondere Traumata und Verhaltensweisen an den Tag legte ist ohne Zweifel.

    Nachträglich da etwas aufzulösen ist für uns schwer, bei überlieferten Familiengeschichten denke ich, das geht. Aber wie will man denn Geheimnissen (Vergewaltigung, Abtreibung etc) auf die Spur kommen, die schon Generationen her sind?
    Geändert von Hair (07.05.2018 um 16:51 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Ahnenreinigung??

    Zitat Zitat von Hair Beitrag anzeigen
    Aber wenn ich doch Traumata in meinen Genen hätte, wie hilft da die Ahnenreinigung?
    Dass man mit sich ins Reine kommt, durch Therapie, auch Körpertherapie klingt für mich logisch.
    Ahnen zu reinigen ist nichts für mich, der Zusammenhang ist für mich nicht logisch nachvollziehbar.
    Es sei denn, wir gehen in eine ganz andere Ebene, die der Spiritisten und Wunderheiler.

    Nachvollziehbare Wissenschaft ist das nicht, das sind Dimensionen wo auch die Reinkarnation wabert.

    @Spadina

    @Kenzia, danke für deine erhellende Antwort, ich nehme aus solchen threads immer sehr viel mit.
    Unter anderem auch sehr viel wertschätzende Kommunikation
    Ich habe das Gefühl, es gibt Dinge, an die man durch eine einfache Gesprächstherapie nicht rankommt, tiefsitzende Überzeugungen, die man sich nicht so ohne weiteres erklären kann.
    Wenn ich zurückdenke, merke ich jedoch, dass meine Mutter in vieler Hinsicht ähnlich empfand, ähnlich reagierte wie ich- und meine Großmutter auch.
    Natürlich ist mir klar, dass man Ahnen nicht "reinigen" kann...aber vielleicht kann man rauskriegen, was diese Art zu denken verursacht hat und damit die Sache zumindest verstehen.

    Ich beschäftige mich zZt mit Ahnenforschung- was ich da finde, ist zum Teil recht...spannend...ich beginne zu verstehen, dass man nicht nur körperlich ein Teil seiner Ahnen ist, sondern dass man wohl auch Gefühlswelt, Einstellungen ect von ihnen mitbekommen hat. Einige Dinge lassen sich noch herausbekommen..es ist spannend, aber nicht immer positiv.

    Ich möchte im Alter nicht so werden wie mein Vater..und ich frage mich, wie meine Mutter als alte Frau gewesen wäre..

  7. Avatar von Spadina
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    AW: Ahnenreinigung??

    Genau das habe ich aber offenlegen können.

    Warum haßt die Mutter Kinder? Treibt sie ab, kümmert sich nicht?

    Raus kam, ihre Mutter hat zuerst den hochheiligen Sohn durch Krankheit verloren. Dann den Mann durch Suizid. Und die Tochter rutschte in die unglückliche Situation: der liebe Sohn mußte sterben, aber du, dummes. zu nichts zu gebrauchendes Mädchen, lebst noch. Und ich muß dich durchkriegen, wie wäre ich ohne dich besser dran....

    Hier war die Lösung, die Vergebung, den Schmerz über die Dramatik nachzuvollziehen. Durch Anerkennung des Leids, durch GEBEN von Liebe, die schmerzlichst vermisst wurde, eine Versöhnung zu. erreichen.

    Durch das Anerkennen, dass die Mutter im Leben ihrer Mutter nur ein Störfaktor war, das Nachfühlen wiederum dieses Schmerzes, auch hier wieder Anerkennen, das Mitfühlen, läßt das Unbewußte bewußt werden.

    Der Großmutter war nie bewußt, wie sehr sie selbst ihre Tochter kränkte, diese wiederum auch ihre Tochter. Ich schließlich meine....

    Hier konnte aber eine Bewusstmachung erreicht werden. Ich war schließlich durch Vergebung

    (ich gebe der Person geistig das, was sie wirklich braucht, Verständnis, Trost, was auch immer - dadurch. löst sich deren Gehässigkeit auf)

    mit meiner Mutter versöhnt, was auch das Verhältnis zu meiner Tochter, die von der ganzen Reinigung aber keine Ahnung hatte, enorm verbessert hat.
    Mein Himmel bleibt magisch, wie meine Träume, meine Bilder, mein Leben....
    Ich bin die, die ich bin.


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    AW: Ahnenreinigung??

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich bin misstrauisch, was Reincarnation ect angeht.
    Man muss das auch überhaupt nicht zusammen bringen.
    Ob wir reinkarnieren ist eine reine Glaubenssache- dass wir Ahnen haben, darf man wohl als Fakt hinstellen
    insofern ist eine Weitergabe von dem, was vor uns war, ein - in meinen Augen- durchaus sinniger Weg. Und wir bestehen ja in "allem" aus dem, was vor uns war- man betrachtet es gerne nur aus dem Fokus von Leid oder Negativem, dabei haben wir auch ganz viel Gutes von "den Alten" in uns.
    Ich bin das Kind meiner zwei Eltern, die wiederum aus ihren zwei Eltern bestehen, die wiederum aus ihren zwei Eltern sind........da kommt doch einiges an Lebens-Informationen zusammen


  9. Registriert seit
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    AW: Ahnenreinigung??

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe das Gefühl, es gibt Dinge, an die man durch eine einfache Gesprächstherapie nicht rankommt, tiefsitzende Überzeugungen, die man sich nicht so ohne weiteres erklären kann.
    Verständlich, denn Gesprächstherapie setzt voraus, dass etwas in deinem Bewusstsein ist.
    Wovon wir hier schreiben betrifft jedoch Informationen, die dir eben nicht bewusst sind- im Unterbewussten liegen.


  10. Registriert seit
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    AW: Ahnenreinigung??

    Zitat Zitat von Hair Beitrag anzeigen
    Nachträglich da etwas aufzulösen ist für uns schwer, bei überlieferten Familiengeschichten denke ich, das geht. Aber wie will man denn Geheimnissen (Vergewaltigung, Abtreibung etc) auf die Spur kommen, die schon Generationen her ist?
    Es geht darum, dass die Information erhalten bleibt und die ist in gewisser Weise "abrufbar".
    je weiter nach hinten es geht, desto schwieriger wird es. Ich kenne es zb von Familienaufstellungen, dass es "ein Thema" gab- voller Leid udn Schwere- und geht in dem Fall darum, es dort hinzugeben, wo es hingehört.

    Das ist häufig ein ganz wesentlicher Aspekt in diesem "Weitergeben".
    Ein Beispiel:
    Als Kind übernimmt man das Leid zB der Mutter (die irgendetwas Schlimmes erlebt hat)- unbewusst, ohne es bemerken- und trägt es.
    Da wir als Kind diesen Vorgang unbewusst vollziehen, bleibt es in uns, wir werden erwachsen- haben dieses Leid in uns........und dann bekommen wir Kinder und unser Kind übernimmt nun auch dieses "Tragen"......und so weiter.......
    Und dann treten irgendwann Symptome auf (oder schaut endlich mal hin, warum alle Frauen diese Symptome n der Familie haben)- und wenn man dem dann auf die Spur kommt, kann man evtl. sehen, wie sich so eine Leidensgeschichte durch viele Generationen tragen kann.

    In einer Aufstellung kann man nicht immer herausarbeiten, was genau dieses ursprünglich Schlimme war - das spielt auch keine Rolle (unabhängig davon, muss es aus unserer heutigen Sicht gar nicht schlimm gewesen sein, wichtig ist ja nur, wie der/die Betroffene es empfunden hat).
    Wenn man dieses Schlimme zB als Kissen symbolisiert- würde man dieses Kissen wieder an die Person zurück geben, der es gehört.
    Damit sind alle folgenden Generationen wieder entlastet und befreit.

    Das wäre ein möglicher Weg um "Altlasten" aufzuräumen und das eigene Feld- und das der eigenen Kinder- zu befreien.
    Wichtig ist hier noch, dass es ganz viel um Fühlen und Spüren geht- mti dem Kopf wird nur bedingt gearbeitet.

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