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  1. Inaktiver User

    AW: "Als ein naher Verwandter starb - hat er sich im Traum von mir verabschiedet..."

    Darum brauchen wir auch keine Angst zu haben.

    Solche Erlebnisse - wenn sie denn welche sind - oder sagen wir mal echt sind - hinterlassen immer ein gutes Gefühl.
    Eine ganz starke Sicherheit.
    Meine Mutter hat sich so verabschiedet.
    Seit dem bin ich mit ihr versöhnt. Und zwar nicht nur relativ sondern dauerhaft. Einfach so.


    Und ich dachte immer: man kann nur übersinnliche Erlebnisse mit Menschen haben die auch einen Draht dazu haben.
    Das hatte meine Mutter nicht die Bohne.

  2. Inaktiver User

    AW: "Als ein naher Verwandter starb - hat er sich im Traum von mir verabschiedet..."

    Ich bin mittlerweile nicht mehr sicher. Was ich denken/glauben soll.

    Eigentlich bin ich gläubig. Und denke ansich auch, dass es da Dinge gibt, zwischen Himmel und Erde, die wir nicht verstehen.

    Aber dann hatte ich ein Erlebnis mit meiner verstorbenen Oma. Das Band zwischen uns war immer sehr eng.
    Sie kam eines Nachts zu mir, als es mir sehr schlecht ging. Und suggerierte mir, dass alles gut wird. Es war ganz anders, als in einem normalen Traum! Ich kann es nicht beschreiben.
    Das alles war auf jeden Fall so real, ich bin aufgewacht und habe keine Sekunde daran gezweifelt, dass dieses Erlebnis "echt" war. Sofort nach dem Aufwachen war ich ganz ruhig. Alles war gut. Ein unbeschreibliches Gefühl.

    Aber dann ist doch alles anders gekommen, nichts kam so, wie meine Oma es mir im Traum "versprochen" hatte. Es wurde gar nichts gut.

    Daher denke ich mittlerweile, dass das eigene Gehirn einem da einen gehörigen Streich spielt. Aus Selbstschutz werden derartige "Wahnvorstellungen" erzeugt, damit man besser abschließen, besser ertragen kann.
    Nicht umsonst können einige Menschen den Tod eines Angehörigen nur ertragen, wenn sie sich an einen Glauben festklammern. Denn die Vorstellung, dass der geliebte Mensch im Jenseits weiter existiert, ist doch so viel tröstlicher, als der Gedanke, dass er einfach nur tot in der Erde verwest.

    Naja, wie gesagt... Ich bin eigentlich gläubig aufgewachsen.

  3. Inaktiver User

    AW: "Als ein naher Verwandter starb - hat er sich im Traum von mir verabschiedet..."

    Lisa,
    mit Glauben hat das meiner Meinung nach auch wenig zu tun.
    Obwohl ich zum Beispiel gläubig bin und sogar noch der Esoterik fröne hatte ich solche Erlebnisse immer gefürchtet wie der Teufel das Weihwasser.

    Meiner Meinung nach sind solche Erlebnisse sehr selten.
    Und wenn dir was in der Richtung passiert dann zählen nur die Erlebnisse mit der absoluten inneren Sicherheit.

    Aber, alles Andere - so wie du dein Erlebnis beschreibst kann auch sehr schön und inspirierend sein.
    Betrachte es doch als Geschenk.

    Ich bin zugegebenermaßen extrem neugierig. Aber, ich halte mich von gewissen Praktiken zum Beispiel fern.
    Vielleicht gerade weil ich glaube, dass vieles möglich ist.

    Und weil ich glaube: wir brauchen doch gar nicht soo oft im Leben solche Hilfen.

    Zu deinem Post noch mal.
    Es ist für die Trauer unbedeutend ob du gläubig bist und an ein Leben nach dem Tod glaubst.
    Der Schmerz ist nicht weniger oder anders.
    Kein Mensch sagt: und tschüss

    Mein Tip wäre: lass dich doch vom Leben treiben. Und von deinen Träumen.
    Ich finde das mittlerweile das Schönste was es gibt.
    Was war ich früher kontrolliert, grusel, grusel.....

    Ich glaube, wenn man zu kontrolliert ist und lebt schadet man sich mehr als wenn man vielleicht wirklich mal was Falsches oder an was Falsches glaubt.
    Man ist ja nicht von einem Tag zum anderen durchgeknallt. Obwohl ich die Angst irgendwie mal hatte....

  4. Inaktiver User

    AW: "Als ein naher Verwandter starb - hat er sich im Traum von mir verabschiedet..."

    Lucia, dein Post ist sehr schön.

    Ich bin absolut derselben Meinung wie du: let it flow... einfach leben.

    Wie gesagt, ich war nur sehr irritiert damals.
    Denn das Erlebnis mit meiner Oma war weder ein Abschied von ihr, noch hatte ich da je mit gerechnet! Es kam so unvermittelt, aber gleichzeitig so heftig und authentisch, dass da kein Hauch von Zweifel in mir war.
    Und es war so beruhigend, es tat so gut... das Erlebnis habe ich als sehr schön, aber auch krass empfunden.

    Umso enttäuschender, dass die "Prophezeiung" aus diesem Traum nie wahr geworden ist. Trotzdem ich lange fest daran geglaubt hatte.

    Aber das ist schon ein schwieriges Thema... Ich habe übrigens nur einer Freundin je von diesem "Traum" erzählt. Weil ich weiß, dass die Meisten das nie verstehen würden...

  5. Inaktiver User

    AW: "Als ein naher Verwandter starb - hat er sich im Traum von mir verabschiedet..."

    Vielleicht ist es sogar egal..ob sich da wirklich jemand verabschiedet hat - einem beigestanden hat...oder ob diese ERlebnisse aus einem selbst heraus entstanden sind.
    Es scheint so zu sein, dass es "Mechanismen" gibt, die manchmal helfen, wenn wir traurig sind oder in einer schlimmen Lage.
    Alleine das ist schon mal sehr tröstlich..

    Lisalou: vielleicht hast du in dem Moment genau das bekommen, was du benötigt hast: eine Hoffnung, einen Trost, an dem du dich festhalten konntest..auch wenn er sich im nachhinein als unzutreffend erwiesen hat.
    In dem MOment hat es dir gut getan.

  6. Inaktiver User

    AW: "Als ein naher Verwandter starb - hat er sich im Traum von mir verabschiedet..."

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Lisalou: vielleicht hast du in dem Moment genau das bekommen, was du benötigt hast: eine Hoffnung, einen Trost, an dem du dich festhalten konntest..auch wenn er sich im nachhinein als unzutreffend erwiesen hat.
    In dem MOment hat es dir gut getan.
    Ja Ruby, so sehe ich das heute auch.
    Als etwas, was in DEM MOMENT tröstlich war. Nicht mehr und nicht weniger.

    Ich bin halt nur seitdem unsicher geworden, was ich denken/glauben soll... Aber da muss ich wohl durch.

  7. Inaktiver User

    AW: "Als ein naher Verwandter starb - hat er sich im Traum von mir verabschiedet..."

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja Ruby, so sehe ich das heute auch.
    Als etwas, was in DEM MOMENT tröstlich war. Nicht mehr und nicht weniger.

    Ich bin halt nur seitdem unsicher geworden, was ich denken/glauben soll... Aber da muss ich wohl durch.

    Glauben heißt, etwas eben nicht 100% zu wissen...so kann es uns allen passieren, dass wir nach dem Tod Überraschungen erleben - oder auch nicht :-/
    Wobei Überzeugungen das Bewusstsein formen - niemand weiß so genau, was mit unserem Bewusstsein passiert, wenn wir sterben. Ob es erlöscht - oder langsamer erlöscht als der Körper - oder am Ende in irgendeiner Form weiterexistiert? DAs kann niemand beantworten..


  8. Registriert seit
    21.11.2007
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    1.502

    AW: "Als ein naher Verwandter starb - hat er sich im Traum von mir verabschiedet..."

    Hallo!
    Ich wünsche mir so sehr ein Zeichen von meiner Oma. Sie ist jetzt zwei Wochen tot. Ich bin immer noch so traurig, obwohl es für sie eine Erlösung war. Sie hat schon seit 10 Jahren gesagt, dass das Altwerden nicht schön ist.

    Nachdem ich das erste Mal hier in Eurem Thread gelesen habe vorgestern, hatte ich danach geträumt, dass sie mir einen Gruß sendet. Aber es war eben nur ein Traum darüber, es war kein direkter Gruß im Traum.

  9. Avatar von schlumpfine1974
    Registriert seit
    24.06.2012
    Beiträge
    8.016

    AW: "Als ein naher Verwandter starb - hat er sich im Traum von mir verabschiedet..."

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    "Als ein naher Verwandter starb, hat er/sie sich im Traum von mir verabschiedet...und mir gesagt, dass es ihm gut geht"
    Gerade heute habe ich diese Aussage wieder mal gehört....mittlerweilen schon so oft, dass ich glaube,
    da muss irgendwas "dran" sein.
    Kann wirklich ein Sterbender seine Gedanken soweit bündeln, dass er einem geliebten Menschen eine
    Art Nachricht sendet - und ihm quasi damit auch noch beruhigt?
    Oder spielt uns hier unser Wunschdenken einen Streich?

    Was sagt Ihr dazu?
    Hallo Ruby,

    ich habe das schon ziemlich oft erlebt. Selbst ein Bekannter, mit dessen Tochter ich befreundet bin, hat sich von mir in der Nacht verabschiedet, als er starb. Dabei hatte ich ihn 20 Jahre nicht gesehen.

    Ein ander mal "zeigte" sich mir eine Bekannte, die schon lang tot war, sie sagte zu mir im Traum: Sag meinem Mann, ich warte hier auf ihn.
    Ich wachte auf und war fix und fertig von den Traum.
    Habe mich damals an einen Priester gewandt und der meinte, das sich die Seelen nur an Leute trauen, die keine Angst haben. Kurze Zeit nach diesem Traum träumte ich, das es bei dem Mann brennt. Und so war es auch, er starb an Rauchvergiftung.

    Ich selbst habe während einer OP einmal einen Nahtoderlebnis gehabt.

    Man kann leider nicht mit jedem darüber reden.
    Ich wäre gerne da, wo meine Gedanken sind!




    Bleibt gesund und passt auf euch auf!!!

  10. Avatar von schlumpfine1974
    Registriert seit
    24.06.2012
    Beiträge
    8.016

    AW: "Als ein naher Verwandter starb - hat er sich im Traum von mir verabschiedet..."

    Zitat Zitat von Kantorka Beitrag anzeigen
    Hallo!
    Ich wünsche mir so sehr ein Zeichen von meiner Oma. Sie ist jetzt zwei Wochen tot. Ich bin immer noch so traurig, obwohl es für sie eine Erlösung war. Sie hat schon seit 10 Jahren gesagt, dass das Altwerden nicht schön ist.

    Nachdem ich das erste Mal hier in Eurem Thread gelesen habe vorgestern, hatte ich danach geträumt, dass sie mir einen Gruß sendet. Aber es war eben nur ein Traum darüber, es war kein direkter Gruß im Traum.
    Mein aufrichtiges Beileid
    Ich wäre gerne da, wo meine Gedanken sind!




    Bleibt gesund und passt auf euch auf!!!

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