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  1. Avatar von Quidam
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    AW: "Als ein naher Verwandter starb - hat er sich im Traum von mir verabschiedet..."

    Auch die Schulmedizin sieht es als erwiesen, dass es ein "globales Wissen" gibt, Erfahrungen, sogar Schmerzen, die gemacht wurden, werden verinnerlicht und an Mitmenschen bzw. Kinder usw. weitergegeben. Angst vor Schlangen oder Spinnen aus unserer Zeit als unsere Vorfahren noch in den Dschungeln lebten, das unbewusste Gefühl von Gefahr, wenn sich eine Katastrophe anbahnt, das einen aufmerksam werden lässt. Der Geruch, den bestimmte Krankheiten hervorrufen.

    Mir hat meine Hausärztin seinerzeit 8 Tage vor dem Tod meiner Schwiegermutter aufgrund einer Krankheit gesagt, dass sie bald sterben wird. Und eine andere erfahrene Ärztin zwei Wochen vor dem Tod meines Vaters (für uns völlig überraschend), aber sie hat beobachtet, dass mein Hund hat ihn bei meinem Besuch ständig angeknurrt bzw. angewinselt hat.
    Die Menschen riechen anders, ihre Haut wird "durchsichtig", die Adern treten hervor, Leber und Nieren versagen langsam, es staut sich Blutwasser in den Beinen (das sieht anders aus als normale Altersödeme). Natürlich muss es nicht sein, aber es ist sehr, sehr oft der Fall.

    Und zusammen mit den Erfahrungen des "globalen Wissens" kann es gut sein, dass du den Tod gerochen hast. Das ist nichts mystisches.

    Träume sind ja keine Alleinunterhalter des Träumenden, sie verarbeiten das Tagesgeschehen, Erfahrungen werden verinnerlicht. Man sagt ja auch, dass die chemische Formel des Kohlenwasserstoffes im Traum erkannt wurde - man beschäftigt sich mit einem Thema, verschiebt es in die hinteren Schubladen und plötzlich hat man die Lösung.
    .
    I'm waiting for the other shoe to drop.



  2. Inaktiver User

    AW: "Als ein naher Verwandter starb - hat er sich im Traum von mir verabschiedet..."

    Man spürt auch am Grab eines frisch verschiedenen Menschen noch seine Energie.
    Ist mir jedenfalls so ergangen, völlig unerwartet.
    Quidam, dieses "den Tod sehen" kenne ich auch.
    Am deutlichsten hab ich noch in Erinnerung wie ich einen Nachbarn im Treppenhaus traf den ich lange nicht sah...
    Es waren seine Augen, ich hatte das Gefühl den Tod zu sehen.

  3. Inaktiver User

    AW: "Als ein naher Verwandter starb - hat er sich im Traum von mir verabschiedet..."

    ES passiert aber auch, wenn jemand völlig überraschend stirbt.
    Den abgefahrensten Fall hat eine Verwandte vor mir erlebt...es war in den 50igern.
    Ihr Vater war ein österreichischer Bergbauer - sehr fit, fast unverwüstlich, kerngesund.

    Eines Tages sieht sie ihn, bei der Feldarbeit...er ist ungefähr 10 m von ihr weg.
    Er nimmt seinen Gamsbarthut ab und ruft...leb' wohl, mein Kind...und geht weiter. Komisch - denkt sie - was für eine seltsame Formulierung...so redet er doch sonst nicht.
    DA er aber recht fit wirkt, macht sie sich keine Gedanken.
    Allerdings ist sie etwas verstimmt -warum wartet er nicht auf sie, sie hätten doch zusammen nach Hause gehen können.
    Es war nämlich ein ziemlicher weiter Weg - von den Almen bis ins Dorf...

    Stunden später kommt sie nach Hause...ihre Kinder laufen ihr schon aufgeregt entgegen.
    Der Opa sei tot - sagen sie ihr. Er wäre vor ein paar Stunden verstorben - zu dem Zeitpunkt, an dem sie ihn gesehen hat.
    Sie glaubt das nicht - sie hat ihn doch just da oben auf der Alm gesehen...
    Erst als sie zu seinem Leichnam geführt wird, begreift sie langsam, dass ihr Vater sich wohl von ihr verabschiedet hat.

    Das Erlebnis hat sie ziemlich mitgenommen - sie konnte lange nicht glauben, was ihr da passiert ist...
    Ich habe bis heute meine Zweifel und frage mich: was ist da passiert...

  4. Moderation Avatar von frangipani
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    AW: "Als ein naher Verwandter starb - hat er sich im Traum von mir verabschiedet..."

    Mir ist es noch nicht passiert, aber meiner Mutter mehrmals. Einmal hat sie geträumt, dass ihre damals schon verstorbene Mutter an einem Bett sass, in dem mein Bruder lag. Was meine Mutter nicht sehen konnte, aber wusste. Meine Grossmutter hat sich zu ihr umgedreht und gemeint "du hättest ja mal besser auf ihn aufgepasst" - ein oder zwei Wochen später hat mein Bruder seine Krebsdiagnose bekommen, an dem er dann auch ein paar Monate später gestorben ist.
    Später hat sie noch 2 Tode geträumt, die später auch eingetreten sind. Ok, einer davon war auf längere Sicht absehbar.
    Ich hab ihr strikt verboten, es mir zu erzählen, sollte sie je von meinem Tod träumen. Denn ich glaub nicht, dass es bei ihren Träumen um Symbolik geht.
    “We cannot confront these issues alone, none of us can. But the answer to them lies in a simple concept that is not bound by domestic borders, that isn’t based on ethnicity, power base or even forms of governance. The answer lies in our humanity." Jacinda Ardern, 29.3.19

    Moderatorin in den Reiseforen und bei der Eifersucht, bei den Selbständigen, Arbeiten im Ausland und im Kunstforum.


  5. Registriert seit
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    AW: "Als ein naher Verwandter starb - hat er sich im Traum von mir verabschiedet..."

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nein - nicht Angst...es wundert mich nur.
    Woher nimmt ein Sterbender soviel Kraft..Energie freizusetzen...
    Im Leben gelingt es den wenigsten, mediale Botschaften auszusenden - oder sie stark genug auszusenden, dass sie ankommen.
    Aber...im Tod wohl schon..

    Eigenartige bewegende Sache, aber dennoch irgendwie tröstlich..
    Bei mir passierte es immer erst nach dem Tod, teilweise wirklich heftig,sodass ich regelrecht erschrak.
    Ich glaube diese Energien sind einfach da, man muss sich dafür nicht anstrengen,auch nichts freisetzen,
    wir sind irgendwie daraus gemacht, sie wohnt in uns.
    Von einer Verwandten hörte ich das ihr Bruder, auf einem U-Boot im 2.Weltkrieg, nachts im Traum ganz
    sachlich und rational mitgeteilt hat das er tot sei.Als kurz darauf die Nachricht kam, wusste sie es schon....

  6. Avatar von Charly03
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    AW: "Als ein naher Verwandter starb - hat er sich im Traum von mir verabschiedet..."

    Der Tod ist ein Mysterium. Wir wissen nicht, wass Menschen erleben, die zwischen den Welten sind.

    Meine Mutter sagte am Morgen ihres Todes "Heute sterbe ich" und so war es auch. Sie war alt, sie war krank, aber es war nicht so, dass man den Tod genau an diesem Tag erwarten konnte
    Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde, das erklärt manches.
    Mark Twain (1835-1910)


  7. Registriert seit
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    AW: "Als ein naher Verwandter starb - hat er sich im Traum von mir verabschiedet..."

    Achtung langer Text!
    Hallo alle zusammen. Ich glaube schon an das "Überirdische", doch wenn Menschen mir solche Geschichten, wie ihr sie hier schreibt, erzählt haben, hatte ich immer Gänsehaut, aber habe es irgendwie nicht glauben und wahrhaben könnne. Bis mir das selbst passiert ist...

    An diesem Tag hatte ich den ganzen Tag Kopfschmerzen, die ich sonst nie habe, und ein ganz komisches Gefühl. Ich war total unruhig und richtig hibbelig. Total neben der Spur. Als ich abends im schlafen gegangen bin konnte ich einfach nicht einschlafen. Ich habe mich hin und her gedreht und konnte einfach keine ruhige Minute finden. Auf einmal klingelt mein Handy und ich sehe, dass es mein Ex-Freund ist, von dem ich mich vor knapp zwei Monaten getrennt hatte. Da wir im Krieg auseinander gegangen sind, wollte ich erst nicht ran gehen, war aber neugierig, was er um halb eins in der Nacht von mir wollte. Ich ging ran. Ihm war das Benzin mitten auf der Landstraße ausgegangen und er bräuchte jemanden, der ihn abholt und zur Tankstelle fährt. Ich meinte: "Du hast doch gesagt, dass du ohne mich klarkommst und genug Leute hast, die dir helfen würden. Ich würde eines Tages bei dir angekrochen kommen und was wollen. Tja, ist wohl andersrum gekommen. Wo sind deine ganzen Freunde denn? Rufe sie doch an!" und habe aufgelegt. Mich haben dann doch das Mitleid und schlechte Gewissen geplagt und ich bin so um 01:00 losgefahren. Habe ihn abgeholt, zur Tankstelle gefahren und wieder zum Auto gebracht, vor dem schon die Polizei mit Blaulicht stand. habe ihn etwas weiter abgesetzt und dachte nur: bloß weg hier! Nun fahre ich auf der Autobahn und sehe, dass die neue Ausfahrt freigegeben wurde und überlege mir, ob ich sie ausprobiere, um zu sehen, ob der Weg dann schneller ist. Führe in Gedanken Selbstgespräche: Soll ich? Ach, fahre den üblichen Weg! Ach komm, probier es aus! Neeee! Ach jetzt!. Habe die Ausfahrt genommen und bin dann am Kreisverkehr zu früh abgebogen. Ich fuhr dan auf der Straße, wo sich der Hausarzt meines Opas befindet. Genau auf der Höhe des Arztes kurz vor der Ampel leif mir plötzlich eine Katze vors Auto und ich erschrak so sehr, dass ich das Lenkrad nach links zog und auf die Gegenspur kam während mir die Katze mit ihrem leuchtend grünen Augen ins Gesicht starrte und einfach stehen blieb. Das komische: In dem Moment sah ich mich slbst nur noch aus der Vogelperspektive. Also wie ich auf der Gegenspur bin und denke mir: Jessy...schnell wieder zurück! Als ich wieder bei mir war, sah ich intuitiv auf die Uhr. Es war 02:58 Uhr. Ich bog links ab und fuhr an einem Krankenhaus vorbei. Komme Zuhause an und sehe Licht brennen. Um diese Zeit komisch dachte ich nur. Komme rein und Mama und Papa machen sich auf den Weg ins Krankenhaus. "Opa musste eingeliefert werden". In dem Moment wusste ich für mich: Er ist tot. Fahre mit ins Krankenhaus und sehe nur wie meine Oma und mein Onkel weinend in der Notaufnahme sitzen. Todeszeitpunkt auf der Sterbeurkunde: 03:00 Uhr.
    Ich bin mir sicher, dass das mit der Katze und dem mich "selbst verlassen" der Moment war, in dem er gestroben war.
    Mein Onkel und meine Oma hatte ihn nachts hingebracht und wurden wieder nach Hause geshcickt, da er einen leichten Herzinfarkt hatte und behandelt werden sollte. Als sie Zuhause ankamen, wurden sie wieder angerufen und sollten vorbeikommen. Er hatte in der Zeit einen weiteren Infarkt gehabt und dazu Lungenimbolie, was sein Herz nicht verkraftet hat. Ich fand es immer so trauruig, dass er sozusagen ganz allein verstorben ist, da sie wieder nach Haus geschickt weurden. Doch dann ist mir klar geworden, dass ich doch irgenwie bei ihm gewesen bin und mir ging es etwas besser.
    Seit diesem Ereignis glaube ich an soche Erzählungen und beschmuzel die Menschen, denen das passiert ist, nciht mehr.

  8. Inaktiver User

    AW: "Als ein naher Verwandter starb - hat er sich im Traum von mir verabschiedet..."

    Mir ging es so ähnlich mit meinem Schwiegervater. Er hatte Lungenkrebs und wir alle wussten,dass er wohl nicht mehr so lange leben würde. Aber so früh,wie der Tod dann kam,haben wir es auch nicht erwartet.
    Jedenfalls war ich in der Nacht,in der er starb,ganz unruhig,konnte kaum schlafen und musste ungewöhnlich viel an ihn denken. Am nächsten Morgen haben wir dann erfahren,dass er von uns gegangen ist. Scheinbar habe ich das irgendwie gespürt in dieser Nacht,das etwas nicht stimmt.

    Das war zwar jetzt kein direkter Traum aber scheinbar waren da doch irgendwelche "Schwingungen",die ich empfangen habe.
    Ich glaube schon,dass es da mehr gibt,als die Dinge,die man sehen/beweisen/erklären kann.

  9. Inaktiver User

    AW: "Als ein naher Verwandter starb - hat er sich im Traum von mir verabschiedet..."

    Hallo,

    aufgrund besonderer Umstände (die ua auch mit der Persönlichkeit meiner Mutter zusammen hängen) habe ich meinen Vater in den Monaten vor seinem Tod nicht mehr gesehen.

    Dann verstarb er; meine Mutter lies ihn nicht mehr aufbahren, sondern sofort verbrennen (Trauerfeier war dann mit Urne).

    Einige Tage nach der Trauerfeier war die Beisetzung im kleinen Familienkreise. Am Tage der Beisetzung war ich schon einige Zeit vor dem Klingeln des Weckers wach, blieb aber noch im Bett liegen, ich war allein in der Wohnung, mein Mann war schon auf dem Weg ins Büro. Wie ich da so auf der Seite (vom Rand abgewendet) im Bett liege, habe ich plötzlich das Gefühl, dass da jemand neben meinem Bett ist. Gleichzeitig fiel mir ein, wie in meiner Jugend bis zu meinem Auszug aus meinem Elternhaus mein Vater mich jeden Morgen zusätzlich zum Klingeln des Weckers geweckt hat (weil ich schon immer nicht besonders gut morgens aus dem Bett bekommen bin). Intuitiv wußte ich, dass das neben meinem Bett mein Vater ist. Er legte sich dann hinter mich aufs Bett, und nahm mich in den Arm. Ich hab in dem Moment sogar das Gewicht eines hinter mir liegenden Menschen gespürt.

    Nach einer Weile, von der ich nicht sagen kann, ob es ein paar Sekunden oder einige Minuten waren, klingelte mein Wecker, und die Erscheinung war schlagartig weg.

    Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass mein Vater an dem Tag seiner Beisetzung zu mir kam, damit wir uns verabschieden konnten.

    LG, Stops

  10. Avatar von silberklar
    Registriert seit
    23.01.2012
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    AW: "Als ein naher Verwandter starb - hat er sich im Traum von mir verabschiedet..."

    Ich habe ebenfalls vor 17 Jahren, ein einziges Mal, sozusagen ein "Abschiedsgeschenk" einer nahen Verstorbenen erhalten.

    Es war keine Spur unheimlich, es beunruhigte mich währenddessen oder danach keine einzige Sekunde. Der Gedanke an diesen Besuch von meiner Lieben im Traum, in der Nacht zu meinem Geburtstag, etwa einen Monat nach deren Tod, war stets schön und tröstlich und unvergessen.

    Es hat mir Zweifel genommen, es war aber auch ein deutlicher Abschied und ein weggehen.
    Durchsage:

    "Achtung, es wurde eine herrenlose Damenhandtasche gefunden ..."

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