Hallo!
Ich möchte euch um Hilfe bitten und mir diesen sehr seltsamen Traum deuten. Er macht mir bisschen Angst. Vor allem, weil wir jetzt in den Rauhnächten sind…
In meinen Traum ging es u. a. um den Mann, mit dem sich etwas anbahnt (siehe anderer Thread im Kennenlern-Forum):
Vor 2 Nächten habe ich geträumt, dass er mich vor seinen ganzen Arbeitskollegen und Freunden küsst, was natürlich schön ist. Unter diesen Arbeitskollegen ist ein gewisser P. Und ja, es gibt diesen P tatsächlich.
Heute Nacht habe ich folgendes geträumt:
Ich habe Zeitung gelesen. Es war ein Artikel von ihm drin – eine Art Brief an diesen besagten P. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, was alles drin stand. Im Großen und Ganzen nur, dass es ihm seelisch nicht gut geht. Er hat sich darin schön geredet, dass wir uns nicht so oft sehen, weil ich morgens früh raus muss. (Was eigentlich total quatschig ist…) Dann wurde ich beim lesen des Artikels unterbrochen.
Als ich weiter lesen wollte, habe ich etwas von einer Leiche im See gelesen. Plötzlich befand ich mich – wie in einem Krimi als Zuschauerin – an diesem Ort. Eine Frau stand am See. Es war ihr See. Die Frau war mir nicht bekannt. Sie wunderte sich, was da im Wasser schwimmt und sah, dass es eine Leiche ist. Ich habe den Mann gesehen. Er war mir auch nicht bekannt. Die Frau schrie und rief nur „aber er schwimmt ja noch mit dem Gesicht nach oben“.
Ich lief weg im Traum.
Dann bin ich schweißgebadet aufgewacht.
Was hat das alles zu bedeuten? Tod bedeutet ja immer irgendwo auch Veränderung. Wer kann mir helfen? Der Traum macht mir echt bisschen Angst!
LG
Sonnenblume
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Ergebnis 1 bis 2 von 2
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27.12.2011, 09:18
Seltsamer Traum - macht mir Angst!
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28.12.2011, 15:47Inaktiver User
AW: Seltsamer Traum - macht mir Angst!
Was immer er bedeutet, er bedeutet garantiert NICHT, dass P. oder der Mann, mit dem sich etwas anbahnt, stirbt.
Träume sind keine Omen. Träume sagen nicht die Zukunft voraus. Sie sind auch keine eigentlichen "Botschaften". Sondern sie sind Ausdrücke von dem, mit dem das Hirn im Moment sehr beschäftigt ist. Das Hirn kleidet das, was es im Alltag wahrnimmt, speichert, verarbeitet, in Bildern. Es drückt die Gefühle, Empfindungen etc., die im Augenblick besonders vorherrschen oder die über längere Zeit vorhanden sind (durchaus auch auf einer im Wachzustand unbewussten Ebene) aus.
Träume sind Produkte des Gehirns, entstanden aus dem, was das Gehirn im Moment beschäftigt. Ganz egal, ob Raunächte oder normale Nächte.
Dass du von dem Mann träumst, mit dem sich etwas anbahnt, ist nicht überraschend. Da sind viele Gefühle und Gedanken im Spiel.
Ich könnte mir vorstellen, dass du dir bezüglich des Mannes, mit dem sich etwas anbahnt, Hoffnungen auf Mehr machst - und zu gleichzeitig auch immer noch voller Zweifel und Fragen bist. Hoffnung auf Mehr (auf eine Beziehung? Auf den idealen Partner?) ist immer auch gepaart mit Angst davor, enttäuscht zu werden, und das "Objekt", mit dem die Hoffnung verbunden ist, wieder zu verlieren.
Todesträume sind häufig Ausdruck von Verlustängsten. Bei dir keimt im Moment das zarte Pflänzchen einer Beziehung (um das mal so blumig auszudrücken), verbunden mit allen Hoffnungen, Vorfreuden und zukünftigen Knospen - aber auch mit der Angst, dass der Keim gleich iweder verdorrt oder zertreten wird oder nicht zur Blüte kommt.
So sehe ich das.


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