Hallo! Seit einiger Zeit beschäftigt mich etwas. Und zwar, dass meine Lebenslinie in der rechten Hand relativ kurz ist. Sie geht nur etwa bis zur Mitte des Daumenballens. Und sie gabelt sich auch am Ende Mit viel Fantasie könnte man noch sagen, dass sie dort nur unterbrochen ist und und nach etwa 5 Milimetern weiter geht . Ich habe das Thema kurze Lebenslinie mal gegoogelt bzw nachgelesen und die Meinungen gehen auseinander bzw eher in die Richtung, dass das nichts mit der tatsächlichen Lebenslänge zu tun hat (wobei es auch Studien geben soll,wo Tote untersucht worden sind und das doch stimmte). Aber mir macht das gerade ziemliche Angst. Vielleicht, weil ich jetzt Ende 30 bin und ich denke, dass die Länge dem ungefähr entsprechen könnte. Irgendwo habe ich auch gelesen, dass die Linien an den Handgelenken die Lebensdauer anzeigen - das macht es aber nicht besser, denn wenn man, wie angegeben, 20 Jahre pro Linie rechnet, komme ich auch nur bei 40 raus.
Ich habe zwei kleine Kinder und die Vorstellung, vielleicht bald sterben zu müssen, macht mir unglaubliche Angst. Bisher habe ich davon noch niemandem erzählt, auch meinem Mann nicht. Der glaubt zwar nicht an so etwas, aber ich hätte Angst, dass es zur Self-fulfilling- prophecy wird, wenn ich es laut ausspreche bzw jemandem erzähle den ich kenne, dass das ein schlechtes Omen wäre.
Was sagt ihr zu dem Thema? Wäre schön, wenn ich hier Hilfe bekäme. Danke!
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Ergebnis 1 bis 3 von 3
Thema: Lebenslinie
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19.08.2010, 12:59
Lebenslinie
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19.08.2010, 20:49Inaktiver User
AW: Lebenslinie
Hallo Cara,
was ist der Auslöser Deiner Existenzängste bzw. was steckt wirklich dahinter? Das es nur an Deinem Lebensalter liegen soll glaube ich nicht.
Nicht jeder kommt einfach mal so auf die Idee seine Lebenslinie zu betrachten, sich dafür zu interessieren, Ideen und Ängste hineinzuprojezieren.
Ich lese eben ein sehr schönes Buch von Pema Chödrön "Wenn alles zusammenbricht".
Kurzbeschreibung Amazon:
Eine der Grundaussagen des Buddhismus lautet, dass es für jeden Menschen Wege zu Zufriedenheit und dauerhaftem Glück gibt. Die buddhistische Nonne Pema Chödrön zeigt in ihrem Buch sehr pragmatische Möglichkeiten auf, wie man sich von seinem Leid befreien kann. Ihre Ratschläge sind mitunter von provokativer Direktheit und fordern den Leser auf, sich voller Neugier in das weite Feld seiner Schwierigkeiten vorzuwagen. Chödrön ermutigt ihn dabei durch die offenherzige Schilderung ihrer eigenen schmerzhaften Erfahrungen und die zuversichtliche Botschaft, dass Gelassenheit lernbar ist. Belohnt wird der mühsame Weg mit der Erkenntnis, dass Glück und Zufriedenheit der wahren Natur des Menschen entsprechen.
Mein Rat - besorge es Dir, höre auf Deine Handlinien zu betrachten und Dich in die Angst reinzusteigern.
Das ist verlorene Lebenszeit die Du anders füllen könntest z.B mit Freude.
LG LunaGeändert von Inaktiver User (19.08.2010 um 22:01 Uhr)
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20.08.2010, 14:23
AW: Lebenslinie
... wir alle werden eines Tages *gehen* - und ja, das kann jeden Tag passieren ...
... vielleicht schaffst Du es von der Fixierung ("Programmierung") wegzukommen, dass Deine Tage im Grunde schon - fast - gezählt sind; ... und dass Du Deine *dazugehörigen Ängste* betrachten kannst
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P.S.: ... und die Hände - beim Betrachten der Linien an den Handgelenken - mal Richtung Körper neigen -> so "vermehren" sich die Linien
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