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    Weisheitszahn OP – ja oder nein, das ist hier die Frage.

    Hallo zusammen, ich war letztens beim Zahnarzt, und ich hatte mal wieder ein Röntgenbild machen sollen. Mir hat der Zahnarzt gesagt, dass meine Weisheitszähne ziemlich schief liegen würden, und man diese besser entfernen sollte. Denn früher oder später könnte sich das Zahnfleisch drumherum entzünden, und dann müsste man die Weisheitszähne sowieso rausnehmen, damit das nicht mehr passiert.

    Ich habe nur etwas Bammel vor der Operation. Außerdem hat mir mal eine Freundin gesagt, dass ihre anderen Zähne nach der Weisheitszahn-OP ziemlich schief wurden, weil sie einfach mehr Platz hatten, und somit kam es dann dazu, dass die Zähne nicht mehr gerade waren… Das möchte ich vermeiden, denn ich möchte jetzt auch nicht mehr auf eine Zahnspange setzen müssen.

    Was meint ihr, soll ich mir diese OP noch mal überlegen? Oder soll ich mir die Meinung eines anderen Zahnarztes einholen. Denn bei Ärzten bin ich immer etwas vorsichtig, denn ich weiß ja nicht, ob sie einem jetzt wirklich helfen wollen, oder nur versuchen wollen, aus einem Patienten so viel Profit zu schlagen, wie nur irgendwie möglich.

    Und wenn ich mich für diese Weisheitszahn-OP entscheide, könnt ihr mir dann mal sagen, wie diese OP abläuft, wie lange danach ist man sozusagen außer Gefecht? Wie lange hat man mit Schmerzen zu kämpfen? Ich finde ja Zähne mit am schlimmsten, denn wenn es den Zähnen nicht gut geht, dann geht es mir auch nicht gut. Vor allem finde ich es irrsinnig anstrengend, wie man das Ganze mit dem Essen handhaben soll. Ich habe mit Zahnschmerzen eigentlich so gut wie keine Lust auf irgendwas. Ich glaube, das alles hat mit meinem Trauma von meiner Wurzelbehandlung zu tun. Das war wirklich keine schöne Erfahrung und ich möchte alles mögliche ausschließen, dass es mir in Zukunft wieder so geht, wie es mir damals nach dieser Wurzelbehandlung gegangen ist. ;-)

    Vielen Dank schon mal für die Erfahrungen, ich hoffe, dass ihr mich ein wenig ermutigen könnt. :D

  2. Moderation

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    AW: Weisheitszahn OP – ja oder nein, das ist hier die Frage.

    Ich kann dir von meiner OP berichten: alle vier Weisheitszähne waren nicht durchgebrochen, sondern wuchsen nach vorne. Alle vier wurden auf einen Rutsch mit örtlicher Narkose entfernt. Nach der OP musste ich nach Hause gefahren werden. Ich war drei Tage außer Gefecht, wobei es mir nur am ersten Tag richtig dreckig ging. Nach einer Woche wurden die Fäden gezogen, danach hatte ich nie wieder Probleme damit.
    Always be a little kinder than necessary. – James M. Barrie

    Moderation in den Foren "Rund um den Job", "Rund ums Eigenheim", "Fehlgeburt" und "Wissenschaft und Umweltschutz"

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    AW: Weisheitszahn OP – ja oder nein, das ist hier die Frage.

    Wenn Du jetzt keine Beschwerden hast, dann würde ich erst einmal nichts operieren lassen.

    Mein Zahnarzt bringt das Thema seit 15 Jahren immer wieder auf und ich lehne jedes Mal freundlich ab, weil ich
    a) keine Probleme damit habe
    b) die Natur die Weisheitszähne vorgesehen hat - und wo es nicht nötig ist, pfusche ich der Natur nicht hinein
    Was es alles gibt, das ich nicht brauche!
    (Aristoteles)

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    AW: Weisheitszahn OP – ja oder nein, das ist hier die Frage.

    so, dann vertrete ich eine zwischen- position

    zum einen, ich hab sehr viele schlechte aber auch ein paar sehr gute zä kennengelernt und sage von daher:
    eine zweite meinung schadet nix.
    bring aber die erste meinung nicht mit, sonst sitzt der andere in der bestätigungsfalle.

    bei den weisheitszähnen ist immer die frage, wie (von der richtung her) schief (wenn schief) sie sitzen.
    ich kenne einen fall (teenie) da haben alle vier weisheitszähne die davorliegenden backenzähne "unterirdisch" so angebohrt, dass die dann so unrettbar kaputt waren, dass dann alle 8 rausmussten.
    auf einmal und unter narkose mit ordentlichen nachwehen. (starke schwellungen /schmerzen)

    bei mir kamen drei ganz normal nach oben, ein vierter verschob innerhalb kürzester zeit alles, was vorher jahrelang mit spange "gerichtet" worden war. (wie nötig das gewesen wäre, also die spange vorher, steht auf nem anderen blatt. zu der zeit kriegte jeder ne spange, das war da gerade der letzte schrei.

    aber will damit sagen, es kann als auch das gegenteil von dem passieren, was dir erzählt wurde.
    ich würde zusehen, dass mal ein sog. panorama rö-bild gemacht wird, wo man richtig gut alles im zusammenhang sehen kann.

    die extraktion selbst kann dir keiner vorhersagen, das kommt halt schon drauf an, wie schön oder eben blöd der liegt.
    und wie viele auf einmal.

    einen tag echte ruhe (mindestens) sollte man aber schon einplanen.
    ich hatte seinerzeit seit monaten konzertkarten genau für den tag als der dringend rausmußte......--.....das hab ich dann ne woche gründlich gebüßt und bin tendenziell extrem hart im nehmen.
    Geändert von Grissom (18.04.2021 um 08:28 Uhr)
    Die Gedanken sind frei....

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    AW: Weisheitszahn OP – ja oder nein, das ist hier die Frage.

    Haben andere auch so schlimmer Schmerzen nach einer Wurzelbehandlung? Die Behandlung gestern war nicht schlimm, ich war ja gut betäubt und hatte einen schönen Blick auf die Berge dabei. Aber sobald die Betäubung nachliess, hat es wahnsinnig weh getan und ich sitze immer noch mit einem Paket gefrohrener Erbsen an meiner Backe auf dem Sofa.

    Ich bin hart im Nehmen aber ja: seit dem ich die Weisheitszähne raus bekommen habe hatte ich nicht solche Zahnschmerzen.

    Meine 3 Weisheitszähne (ja, hatte nur 3, seltsam) waren alle noch unter der Zahnfleisch aber bohrten gegen die Wurzeln der Backenzähne neben ihnen. Sie wurden mir mit örtlicher Betäubung rausgenommen und das war nicht witzig. Das würde ich niemand empfehlen. Sie mussten richtig aus dem Kiefer gesägt werden. Ok, das war auch 1990, vielleicht gibt es jetzt bessere Möglichkeiten.

    Und, danach und vielleicht 2-3 Tage tat es genauso weh wie jetzt und ich sass da mit einem Eispaket an der Backe - es war grässlich. Ich würde zu einer Vollnarkose raten und danach zu einer guten Schmerzbetreuung.

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    AW: Weisheitszahn OP – ja oder nein, das ist hier die Frage.

    Zitat Zitat von Puls Beitrag anzeigen
    Wenn Du jetzt keine Beschwerden hast, dann würde ich erst einmal nichts operieren lassen.

    Mein Zahnarzt bringt das Thema seit 15 Jahren immer wieder auf und ich lehne jedes Mal freundlich ab, weil ich
    a) keine Probleme damit habe
    b) die Natur die Weisheitszähne vorgesehen hat - und wo es nicht nötig ist, pfusche ich der Natur nicht hinein
    Ich schließe mich dem Beitrag von Puls vollumfänglich an.
    War bei mir genauso.
    Letztes Jahr hat ein Weisheitszahn gewackelt und leichte Schmerzen gemacht,
    Den habe ich dann ziehen lassen. Solange die anderen keine Probleme machen
    Würde ich da niemals ziehen lassen.
    I did it my way

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    AW: Weisheitszahn OP – ja oder nein, das ist hier die Frage.

    Zitat Zitat von Zombi Beitrag anzeigen
    Ich schließe mich dem Beitrag von Puls vollumfänglich an.
    War bei mir genauso.
    Letztes Jahr hat ein Weisheitszahn gewackelt und leichte Schmerzen gemacht,
    Den habe ich dann ziehen lassen. Solange die anderen keine Probleme machen
    Würde ich da niemals ziehen lassen.
    es geht hier aber um weisheitszähne, die sich noch im kiefer befinden, da is nix mit wackeln.
    Die Gedanken sind frei....

  8. VIP

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    AW: Weisheitszahn OP – ja oder nein, das ist hier die Frage.

    Meine (unteren) Weisheitszähne sind nur minimal raus gekommen, verursachten keine Zahnprobleme, aber ein- bis zweimal im Jahr Zahnfleischentzündungen. Mein Zahnarzt hat mir vor zehn Jahren schon gesagt, dass sie besser raus sollten, aber letztendlich wäre es meine Entscheidung. Die Zahnfleischentzündungen waren auch meistens nicht soooo dramatisch. Ich hab's also lange ausgesessen. Bis zur letzten, die war über Nacht dermaßen schlimm, dass mir das Zahnfleisch aufgeschnitten werden und ich ein Antibiotikum nehmen musste. Die Schmerzen waren nicht von dieser Welt.

    Daraufhin bin ich dann mit meinen Röntgenbildern doch mal zur örtlichen Zahnklinik gefahren und habe einen weiteren Fachmann drauf gucken lassen.

    Vier Wochen später dann die OP mit Kurznarkose. Dank Ibuprofen hielten sich die Schmerzen in Grenzen und dank kalter Waschlappen ist auch nichts blau geworden oder besonders angeschwollen. Essen konnte ich schon am selben Tag wieder. Die OP war an einem Freitag, den Montag hatte ich mir Urlaub genommen und am Dienstag saß ich wieder im Büro. Schmerzmittel habe ich vielleicht fünf Tage lang genommen und auch "nur" Ibuprofen.

    Meine wichtigsten Begleiter waren in den ersten zwei Wochen lauwarmer Kamillentee und eine Pinzette mit Licht, um verirrte Essensreste zu entfernen.

    Eine Woche nach der OP wurden diese Tamponadestreifen entfernt, was Sekunden dauerte und komplett schmerzfrei war. Genäht wurde nichts, demzufolge mussten auch keine Fäden gezogen werden.

    Schön war die Prozedur nicht, aber auch nicht so dramatisch wie befürchtet. Die letzte Zahnfleischentzündung fand ich wesentlich schlimmer und die hätte ich auch nicht, wie die anderen davor, aussitzen können.

    feedeslilas, hol eine Zweitmeinung ein und lass dich aufklären, wie die OP abläuft. Ich hatte Vorstellungen von aufgeschnittenem Kiefer und aus dem Kieferknochen rauszumeißelnden Zähnen. War letztendlich alles Quatsch und maßlos übertrieben.
    "You should never be a bystander."
    Roman Kent


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  9. User Info Menu

    AW: Weisheitszahn OP – ja oder nein, das ist hier die Frage.

    Bei meiner Tochter wurden vor ein paar Jahren alle 4 Weisheitszähne gezogen, einer war bereits herausgewachsen, die anderen lagen alle noch im Kiefer. Aber alle lagen schief im Kiefer und da droht, wenn man Pech hat, Ungemach, da die nebenliegenden Backenzähne auch geschädigt werden können.

    Sie bekam auch empfohlen, die Weisheitszähne ziehen zu lassen, was bei ihr von einem Kieferchirurgen, nicht vom Zahnarzt vorgenommen wurde. Wäre auch immer wieder meine Präferenz, wenn die Zähne noch im Knochen liegen. Bei ihr wurde es unter örtlicher Betäubung vorgenommen, nach 20 Minuten war sie aus dem Behandlungsraum wieder raus. Schmerzen hatte sie kaum, man bekommt Schmerzmittel mit. Sie bekam ebenfalls für ein paar Tage ein Antibiotikum, um Entzündungen zu vermeiden, das ist normal bei so einem Eingriff. Die ersten 2 Tage waren etwas blöd, dann ging es. Schmerzmittel brauchte sie nach 2 Tage nicht mehr. Essen war ein bisschen nervig, weil der Kiefer wund ist und man den Mund nicht weit öffnen kann. Aber Breichen und Co. gehen, man verhungert nicht. ;-) Nach einer Woche war das Leben fast wieder normal.

    Ich selbst hatte früher an den Weisheitszähnen immer Palaver mit entzündetem Zahnfleisch, weil sich Zahnfleischtaschen bildeten. Das wurde damals unter örtlicher Betäubung weggebrannt. Dann war erstmal eine Zeitlang Ruhe, aber irgendwann ging es wieder los. Das ist auch nicht lustig. Dann lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

    Hol dir, wenn du unsicher bist, halt eine Zweitmeinung ein. Aber bei Weisheitszähnen würde ich meinem Arzt schon vertrauen. Daran verdienen die sich keine goldene Nase.
    .
    Glück ist ein Tuwort.

  10. Moderation

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    AW: Weisheitszahn OP – ja oder nein, das ist hier die Frage.

    Ich habe dein Eindruck, je älter man wird, desto anhänglicher sind die Weisheitszähne.

    Ich habe den ersten mit 38 rausmachen lassen (von einer Zahnärztin/Kieferchirurgin), und das war sehr unschön, weil das völlig verrottete und entzündete Drecksding vier Wurzeln hatte, von denen eine im Kieferknochen saß und sich auf dem Röntgenbild hinter einer anderern Wurzel versteckt hatte. Verletzte Knochen brauchen sechs Wochen um zu heilen. Ich hatte gar keinen Spaß.
    Aber immerhin war es nur drei Tage wirklich übel (Krankschreibung, Maximaldosis Ibuprofen.) Ich habe zwei Tage überwiegend von Instantkartoffelbrei gelebt. Trotzdem bedaure ich nicht, daß ich es getan habe, der Zahn hatte seit Jahren immer wieder gezickt.

    Die anderen drei habe ich rausmachen lassen, sobald ich mich erholt hatte, damit die gar nicht erst so anfangen, und zwar eine Woche nicht gut ausgesehen, nicht gut gesprochen, und vorsichtig gegessen, aber ich brauchte nur zwei Tage überhaupt Schmerztabletten.

    Wünsche ich mir, ich hätte sie vorher rausnehmen lassen? Ja: Ich hätte es tun sollen, als der erste anfing, ein permanenter Entzündungsherd zu sein, denn das hat mir in vielfacher Hinsicht nicht gut getan. Aber hätte ich sie rausnehmen lassen sollen, ehe sie Schwierigkeiten machten? Ich denke, nicht. Meine Weisheitszähne waren alle durchgebrochen und hatten Platz im Kiefer, aber hinter dem Problemzahn hatte sich eine Tasche gebildet.

    "Zweite Meinung" ist generell ein guter Tipp.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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