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  1. Inaktiver User

    Völlig erschöpft nach Zahn-OP

    Hallo Ihr Lieben.

    Mir wurde vor 8 Tagen ein Backenzahn (letzter links oben) gezogen. Dem gingen in den vier Wochen vorher 3 Sitzungen mit Spritzen und Bohren und Laser etc. voraus, in denen mein Hauszahnarzt versucht hat, die Wurzelkanäle des Zahnes stillzulegen. Hat nicht geklappt, weil einer der Kanäle wohl ziemlich deformiert war und der Verdacht bestand, dass schon die Kieferhöhle in Mitleidenschaft gezogen war. Also Überweisung zum Kieferchirurgen. Der meinte erst, er würde zunächst eine Wurzelsektion probieren, sollte sich während des Eingriffs aber rausstellen, dass das nicht erfolgsversprechend sei, würde er den Zahn gleich extrahieren. Und so war's dann auch, es gab wohl schon einen kleinen Durchbruch zur Kieferhöhle, der Wurzelkanal war nicht
    ausreichend zugänglich, also kam der Zahn raus, worüber ich ehrlich gesagt richtig froh bin, weil der Zahn in den letzten Jahren immer wieder Probleme gemacht hat. Der Eingriff ging auch insgesamt schnell und war wegen der Spritzen auch nicht groß mit Schmerzen für mich verbunden. Es wurde genäht, hat nicht nachgeblutet, ich bekam eine Einmalgabe Kortison gegen die Schwellung, dazu Schmerzmittel (Paracetamol), Antibiotika für eine Woche, Nasenspray für eine Woche und 4 Wochen absolutes Schneuzverbot. Bei der Nachuntersuchung am Tag drauf sah auch alles super aus, wie's sein muss. Schmerzen hab ich schon 2 Tage nach dem Eingriff nicht mehr gehabt, ich spüre halt die Fäden.

    Soweit so gut. Nun bin ich aber seit dem Eingriff völlig erschöpft, müde und "gematscht". Morgens nach dem Aufstehen geht's noch, aber um die Mittagszeit könnte ich schon wieder ins Bett, weil ich so platt bin, und abends ab 7 fallen mir auf dem Sofa regelmäßig die Augen zu, sodass ich die Kinder-ins-Bett-bringen-Chose schon immer komplett an meinen Mann delegiere, damit ich früher ins Bett kann. Tagsüber fühle ich mich auch eher schwach und kraftlos, alles ist eine Riesenanstrengung, und ich bin so "gematscht" eben, also unkonzentriert und "nicht ganz da", so dass ich z.B. das Autofahren vermeide, weil ich mir da nicht so richtig traue im Moment.

    Kennt das jemand? Ist das normal? Mit den Antibiotika bin ich seit 2 Tagen fertig und fühle mich magentechnisch auch wieder ganz normal, aber eben so müde und kraftlos. Den nächsten Termin, bei dem die Fäden gezogen werden sollen, hab ich am kommenden Donnerstag. Bis dahin will ich aber nicht warten ehrlich gesagt, wenn das nicht besser wird, also wenn ich mich am Montag noch immer so fühle, werde ich um einen früheren Termin bitten. Wobei es ja eher um meinen "Allgemeinzustand" geht als um den Zahn bzw. Ex-Zahn selbst, in der Hinsicht scheint alles gut zu sein. Also eher den Hausarzt fragen?

    Wenn das jemand von euch auch schon so erlebt hat, wäre ich für eine kurze Rückmeldung dankbar, damit ich das dann vielleicht ein bisschen besser einordnen kann.

    Danke schonmal

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    AW: Völlig erschöpft nach Zahn-OP

    Hallo Ragna,
    meinem Mann geht es so.
    Nach grösseren Zahneingriffen ist er Tage danach noch fix und fertig.
    Er schiebt es auf die schmerz-Spritzen.
    Gute Besserung.

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    AW: Völlig erschöpft nach Zahn-OP

    Ich hatte vor Jahren eine Operation beim Kieferchirurgen, ein Weisheitszahn musste raus. Spritzen bekommen und dann ruckelte er und bohrte und hat das schiefliegende Ding dann letztendlich raus bekommen. Schmerzmittel bekommen und anschließend drei Tage fiebernd im Bett gelegen, so fertig war ich.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  4. Inaktiver User

    AW: Völlig erschöpft nach Zahn-OP

    [QUOTE=Opelius;34825712]Ich hatte vor Jahren eine Operation beim Kieferchirurgen, ein Weisheitszahn musste raus. Spritzen bekommen und dann ruckelte er und bohrte und hat das schiefliegende Ding dann letztendlich raus bekommen. Schmerzmittel bekommen und anschließend drei Tage fiebernd im Bett gelegen, so fertig war ich.[/QU

    ohje.. das hört sich ja garnicht gut an.
    Ich habe eine Betäubungsmittelallergie, muss also unter Narkose beim Zahnziehen.
    Aber vor Jahren hat meine Zahnärztin mit 6 Zähne in grösseren Abständen gezogen. Das hab ich gut überstanden, nie Probleme gehabt.
    Jetzt steht mir auch eine Zahnop bevor bei einem Kieferchirugen mit Narkose, weil der Hauszahnarzt mit den Zahn nicht ziehen will.
    Es war auch zur Frage gestanden, Wurzelspitzenresektion oder Zahn raus. Ich habe mich nach monatelangem Hin und Her mit Spülungen des Wurzelkanals fürs Ziehen entschieden.
    Ich will keine Medikamente, das hat mir der Kieferchirug versprochen.
    Ich vermute das Antibiotika , Schmerzmittel und Spritzen im Ganzen zu einer Erschöpfung führen. ?

  5. Inaktiver User

    AW: Völlig erschöpft nach Zahn-OP

    [QUOTE=Opelius;34825712]Ich hatte vor Jahren eine Operation beim Kieferchirurgen, ein Weisheitszahn musste raus. Spritzen bekommen und dann ruckelte er und bohrte und hat das schiefliegende Ding dann letztendlich raus bekommen. Schmerzmittel bekommen und anschließend drei Tage fiebernd im Bett gelegen, so fertig war ich.[/QU

    ohje.. das hört sich ja garnicht gut an.
    Ich habe eine Betäubungsmittelallergie, muss also unter Narkose beim Zahnziehen.
    Aber vor Jahren hat meine Zahnärztin mir 6 Zähne in grösseren Abständen gezogen. Das hab ich gut überstanden, nie Probleme gehabt.
    Jetzt steht mir auch eine Zahnop bevor bei einem Kieferchirugen mit Narkose, weil der Hauszahnarzt den Zahn nicht ziehen will.
    Es war auch zur Frage gestanden, Wurzelspitzenresektion oder Zahn raus. Ich habe mich nach monatelangem Hin und Her mit Spülungen des Wurzelkanals fürs Ziehen entschieden.
    Ich will keine Medikamente, das hat mir der Kieferchirug versprochen.
    Ich vermute das Antibiotika , Schmerzmittel und Spritzen im Ganzen zu einer Erschöpfung führen. ?

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    AW: Völlig erschöpft nach Zahn-OP

    Wenn es einen Durchbruch zur Kieferhöhle gab, war das schon eine deftige Entzündung. Das ist, egal wo sie ist, Stress für den Körper.
    Ein Kollege von landete mal im Krankenhaus mit einer "gewanderten" Entzündung an der Herzklappe, die ihren Ursprung in einer nicht entdeckten, weil nicht schmerzenden Entzündung an einem Zahn hatte... Das fand man dann im Krankenhaus heraus, der Zahn kam raus, die Entzündung an der Herzklappe war dann gut behandelbar.
    Nur ein Zahn ist daher nicht richtig.

    Ich würde eine Weile wirklich viel Ruhe halten, wenn es geht, und dem Körper einfach geben, was er gerade braucht.

    Alles Gute für dich!

  7. Inaktiver User

    AW: Völlig erschöpft nach Zahn-OP

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen

    Ich würde eine Weile wirklich viel Ruhe halten, wenn es geht, und dem Körper einfach geben, was er gerade braucht.

    Alles Gute für dich!
    genau so! Bitte auf den Körper hören, denn er weiß, was er braucht....

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    AW: Völlig erschöpft nach Zahn-OP

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    .
    Ich vermute das Antibiotika , Schmerzmittel und Spritzen im Ganzen zu einer Erschöpfung führen. ?
    Das kann nach meiner Erinnerung möglich sein. Während der Operation aber hatte ich einfach nur eine Riesenangst. Ich spürte zwar nichts von dem, was der Kieferchirurg machte, aber ich hörte es, denn das fand ja nur wenige Zentimeter von meinem Ohr entfernt statt. Es krachte, es pfiff und klopfte, und dabei noch das Gefühl, dass jedem Moment der Unterkiefer zumindest aus dem Gelenk bricht. Ich bin bekennender Angsthase.

    Ähnliches habe dann bei meinem jüngsten Sohn erlebt, der ließ sich gleich 2 Weisheitszähne auf beiden Seiten ziehen. Dann lag er mißmutig fast eine Woche lang auf dem Sofa, er wünschte sich verwöhnt zu werden, aber selbst die besten Leckerbissen machten seine Laune nicht besser, er war unausstehlich. Seine damalige Freundin, die ihn immerzu trösten wollte, brüllte er an, bis sie heulte.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  9. Inaktiver User

    AW: Völlig erschöpft nach Zahn-OP

    Vielen lieben Dank euch allen, auch für die Besserungswünsche, ihr habt mir wirklich sehr weitergeholfen

    Ich muss mir in der Tat klar machen, dass es eben nicht bloß um ein Zähnchen hier geht, sondern dass es eine "echte" OP war, und auch der Hinweis auf die wahrscheinlich schon ziemlich lange (Jahre?) vor sich hinschwelende Entzündung, die mein Körper jetzt erstmal verdauen und abarbeiten und heilen muss - danke!

    Ich werde mal schauen, dass ich mir die Ruhepausen auch gönne soweit möglich und mich nicht pushe, weil ich meine, das müßte doch schon längst wieder.....

    Danke nochmals und ein schönes Wochenende!

  10. User Info Menu

    AW: Völlig erschöpft nach Zahn-OP

    Nachdem meine whze (mit Vollnarkose da sehr ungluecklich und mit Verbindung zur Kueferhoehle gelegen) raus waren konnte ich knapp 2 Wochen langnicht wach bleiben. Nach einer Woche konnte ich theoretisch wieder arbeiten, aber es ging echt nicht. Bei einer spaeteren Bauch-op mit chronischer Entzuendung wurde ich zwar auch nicht bis aufs Genervt sein der Krankenschwrstern wach, aber gegen Nachmittag war ich ziemlich fit.

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