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  1. Inaktiver User

    AW: Implantate bei 89jähriger

    Zitat Zitat von Coora Beitrag anzeigen
    Ich habe mir das jetzt mal ausgerechnet. 8000 in 2 Jahren zurückzuzahlen, wären 333 Euro, ohne Zinsen. Das heißt wir würden monatlich über 1800 euro stemmen müssen mit der Versorgung. Für uns blieben knapp 1050 Euro. Klar, wir haben ein Haus. Weißt du überhaupt was es heißt, 30 Jahre ein Haus abzubezahlen (die Zinsen hatten schon mal ein Niveau von 8 bis 9 %), 5 Kinder zu ernähren, zu kleiden, eine fundierte Ausbildung zu ermöglichen?
    Dann habt Ihr rechnerisch jetzt etwa 1380 Euro und gebt 1500 Euro für die Schwiegermutter aus. Das heißt, Ihr gebt gut die Hälfte (nicht knapp die Hälfte) Eures Einkommens zur Versorgung der Schwiegermutter aus.

    Und nein, weiß ich nicht, aber Du weißt es offensichtlich. Eben darum hätte ich gedacht, ihr wisst sehr gut, wie man spart, denn wüsstet Ihr das nicht, hättet Ihr kaum ein Haus abbezahlen und 5 Kinder großziehen und ausbilden können.

    Wo ist der Wohlstand mit 1050 Euro mtl? Wohlstand hätten wir, wenn wir unser Geld für uns hätten. Haben wir aber nicht. Was machen wir, wenn die Heizung erneuert werden muss? Evtl. Das Auto den Geist aufgibt?
    Sorry, aber deiner Definition von Wohlstand kann ich nicht folgen.
    Ich meine, Ihr seid wohlhabend, weil Ihr Euch als Rentner überhaupt die 1500 Euro leisten könnt.

    Man liest doch immer von altersarmen Rentnern, die zu zweit gerade mal die 1500 Euro haben, sicher keine 2500 Euro und ein Haus dazu.

    Den Wohlstand habt Ihr Euch bestimmt erarbeitet, das wollte ich gar nicht in Abrede stellen.


    Ich verstehe auch nicht ganz, Coora, wieso gerade Du Dich jetzt rechtfertigst - ich habe doch weiter oben geschrieben, dass ich gerade Deinen Umgang mit der Schwiegermutter sehr positiv finde!


    Im ersten Beitrag schreibst Du ja selbst, wenn ein weiterer Zahnarzt meinen würde, die Implantate wären das Sinnvollste, würdet Ihr in den sauren Apfel beißen. Dein Werteverständnis scheint von meinem also gar nicht so weit weg zu sein?

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    AW: Implantate bei 89jähriger

    Du bist einfach nur unverfroren!
    Cave: Beiträge können ggf. marginale Rückstände von Ironie und Sarkasmus aufweisen.


    Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal den Perlmann machen.

  3. Inaktiver User

    AW: Implantate bei 89jähriger

    Weil ich in einer Familie groß geworden bin, in der sich wenn nötig jeder für jeden verschulden würde und das als normal empfinde?

    Ja, muss schrecklich sein, so eine Familie.

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    AW: Implantate bei 89jähriger

    Selbstzensur
    Cave: Beiträge können ggf. marginale Rückstände von Ironie und Sarkasmus aufweisen.


    Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal den Perlmann machen.

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    AW: Implantate bei 89jähriger

    Saetien2, sich für andere Menschen zu verschulden ist das Dümmste, was man tun kann.. Mit Familiensinn hat das gar nichts zu tun.


    Und bevor du dich weiter um Kopf und Kragen schreibst, ließ dir bitte den Lebenslauf der TE nochmal durch.

    Wenn du das als "wohlhabend" bezeichnest, dann bist sehr weltfremd. Ich sehe hier ein Paar, was von Jugend an gespart hat, um jetzt, mit irgendwas um knapp 60, über 50...einigermaßen gut dazustehen.

  6. Inaktiver User

    AW: Implantate bei 89jähriger

    Sasapi, sie stehen aber doch jetzt tatsächlich einigermaßen gut da!


    Durch die Früchte eigener Arbeit, wozu sie sehr zu beglückwünschen sind!


    Wo ist denn für Dich der Unterschied zwischen "einigermaßen gut dastehen" und "wohlhabend sein"?

    Den Teil:

    Saetien2, sich für andere Menschen zu verschulden ist das Dümmste, was man tun kann.. Mit Familiensinn hat das gar nichts zu tun.
    sehe ich eben anders.

  7. Inaktiver User

    AW: Implantate bei 89jähriger

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    DIe TE und ihr Mann hatten die Mittel ein Haus voll abzubezahlen und augenscheinlich haben sie jeden Monat 1500 Euro übrig, um der Schwiegermutter diverse Hilfen zu finanzieren. Zusätzlich bestreiten sie natürlich noch ihren eigenen Lebensunterhalt.

    Wer 1500 + eigener Lebensunterhalt + abbezahltes Haus hat, ist ganz klar wohlhabend.

    Bei diesen Summen, ist anzunehmen, dass ein Kredit in der Höhe in 1-2 Jahren abbezahlt wäre. Und 1-2 Jahre Kredit wäre mir die Gesundheit meiner Schwiegermutter wert, mich entsetzt, dass es nicht nur salonfähig ist, das anders zu sehen (schlimm genug), sondern ich auch noch angegangen werde, weil ich das so sehe.
    Vor allen Dingen ist das ein ganz klarer Fehlschluss deinerseits. Wenn sie jeden Monat 1500 Euro für die Oma übrig haben, kannst du doch nicht schließen, dass sie auch noch mehr haben, womit sie locker einen Kredit abzahlen könnten. Vielleicht brauchen sie alles, was sie sonst noch haben, für ihren eigenen Lebensunterhalt. Und für andere Dinge, die die TE hier nicht breittritt.

    Edit: Die TE hat sich ja nun dazu geäußert. 1050 Euro für sich selbst sind übrig. Das haben die beiden sich so sicher nicht vorgestellt. Gut, dass sie wenigstens nicht mehr jeden Monat Miete zahlen müssen (Nebenkosten bleiben da ja aber auch).

  8. Inaktiver User

    AW: Implantate bei 89jähriger

    vombata - ok, der Fehlschluss kann sein, ist sogar wahrscheinlich.

    Ich überlege nur. Angenommen, das wäre meine Schwiegermutter.

    Und die Behandlung wäre teuer, aber sinnvoll (was hier ja nicht der Fall zu sein scheint).

    Und dann gehe ich zu meiner Schwiegermutter und sage ihr: Liebe Schwiegermutter, die teure, aber sinnvolle Behandlung kannst Du nicht bekommen, weil wir das Geld nicht haben?

    Wenn das Geld irgendwie aufzutreiben wäre, würde ich das glaube ich nicht übers Herz bringen.


    Die TE ja anscheinend auch nicht, wenn man sich ihren ersten Beitrag ansieht.

  9. Inaktiver User

    AW: Implantate bei 89jähriger

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und dann gehe ich zu meiner Schwiegermutter und sage ihr: Liebe Schwiegermutter, die teure, aber sinnvolle Behandlung kannst Du nicht bekommen, weil wir das Geld nicht haben?
    Das ist aber doch gerade der Punkt: Es IST NICHT sinnvoll. Es ist reine Geldschneiderei. Dieser Zahnarzt hätte mich das letzte Mal gesehen.

  10. User Info Menu

    AW: Implantate bei 89jähriger

    Saetien2, wohlhabend bedeutet etwas anderes als "einigermaßen gut da stehen".

    Wenn man ein Haus hat, auch ein abbezahltes, muss man sämtliche Kosten, die bei Miete der Vermieter zu tragen hat, selbst zahlen. Von der kaputten Heizung über plötzlich auftauchende Kosten, weil die Kommune eine Straßenbeleuchtung beschließt oder der Ansicht ist, die Strasse erneuern zu müssen. Da müssen dann die Grundstückseigentümer Zahlen - hat uns zb im letzten Jahr für unseren Anteil 10.000 Euro gekostet. Aus Gründen der Dotferneuerung wurde die Straße verbreitert.

    Deshalb sind gerade bei Eigentum Rücklagen und eine vorhandene Kreditlinie sehr wichtig.

    Und es ist ja nicht so, dass es keine Alternative zu den Implantaten gäbe. Es geht ja eben nicht um "Leben und Tod".

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