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    AW: Implantate bei 89jähriger

    Abgesehen mal von dem finanziellen Aspekt und der Quälerei, die da eventuell auf die SchwieMu zukommen könnte...

    ...das Argument, die Implantate würden dann rund fuffzehn Jahre halten, ist doch dann einen Hauch an der Realität vorbei.
    Klar, Implantate können so lange halten.

    Aber...

    @Coora,
    angenommen, ihr würdet euch tatsächlich für eine Finanzierung (Kredit) entscheiden und die Implantate würden nach langer Zeit der Vorbehandlung eingesetzt werden.
    Und weiter angenommen, SchwieMu schafft es bis zum Einsatz der Implantate...

    So... und dann kommt der Hammer: SchwieMu segnet das Zeitliche...
    Was dann?

    Dann hättet ihr ein weiteres Problem.
    Denn so eine Beerdigung kostet auch noch mal locker ein paar tausend Euro.

    So bitter es auch ist: Man müsste diese Möglichkeit bei allen Überlegungen auch mit in Betracht ziehen...
    Nach manchem Gespräch mit einem Menschen hat man das Verlangen, einen Hund zu streicheln,
    einem Affen zuzunicken und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen.

    (Maxim Gorki)

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    AW: Implantate bei 89jähriger

    Ich habe diesen Thread angeklickt, weil mein erste Gedanke beim Lesen des Themas war "Implantat bei einer 89jährigen? Das ist doch Irrsinn!" Und das bestätigen die Meinungen jener, die Erfahrungen mit Implantaten haben, ja auch.

    Fachlich kann ich nichts dazu sagen, aber ich will mich denen anschließen, die dir geschrieben haben, dass du dir kein schlechtes Gewissen einreden lassen sollst - weder von der Schwiegermutter noch von einem absolut unangebrachten Posting hier in diesem Strang. Ich war beim Lesen beeindruckt, wie viel ihr für eure Schwiegermutter tut. Ich weiss, wie es ist, wenn ein sehr altes Familienmitglied zu weit entfernt wohnt, als das man sich selbst vor Ort kümmern kann. Das belastet. Ihr macht viel und ihr macht euch offensichtlich auch Gedanken. Das ist ganz toll. Lasst euch bitte nicht einreden, dass ihr einen Kredit für diese Implantate aufnehmen sollt! Das wäre völlig unverhältnismäßig und das kann niemand von euch erwarten. Und dafür musst du dich auch nicht rechtfertigen.

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    AW: Implantate bei 89jähriger

    Ich möchte auch anmerken - ein Gebiss ist doch minimal invasiv. "Upgraden" kann man da immer noch.

    Implantat ist da schon eine heftigere Geschichte. Und wie um alles in der Welt will man einen Knochenaufbau machen, wenn sich der Knochen weiter abbauen wird? Wo soll denn das halten?

    Und dann kommt sie mit der Reinigung nicht klar.

  4. Inaktiver User

    AW: Implantate bei 89jähriger

    Das unangebrachte Posting war von mir.

    Vorweg, ich habe keine Ahnung von Implantaten - medizinisch scheint es den Postern nach ja so zu sein, dass diese Implantate in diesem Fall auch einfach nicht sonderlich sinnvoll sind.

    Dann sollten sie natürlich nicht gemacht werden.



    Finanziell stehe ich zu dem was ich gesagt habe.

    Dabei nehme ich die TE überhaupt nicht als raffgierig oder geizig war, eher sehr bemüht um die Schwiegermutter, bravo dazu!



    Mich entsetzen allerdings die vielen Postings, die davon reden, dass eine 90-Jährge Hausfrau selbstverständlich nicht auf finanzielle Unterstützung rechnen kann, selbst dann nicht, wenn das Geld vorhanden wäre.


    DIe TE und ihr Mann hatten die Mittel ein Haus voll abzubezahlen und augenscheinlich haben sie jeden Monat 1500 Euro übrig, um der Schwiegermutter diverse Hilfen zu finanzieren. Zusätzlich bestreiten sie natürlich noch ihren eigenen Lebensunterhalt.

    Wer 1500 + eigener Lebensunterhalt + abbezahltes Haus hat, ist ganz klar wohlhabend.

    Bei diesen Summen, ist anzunehmen, dass ein Kredit in der Höhe in 1-2 Jahren abbezahlt wäre. Und 1-2 Jahre Kredit wäre mir die Gesundheit meiner Schwiegermutter wert, mich entsetzt, dass es nicht nur salonfähig ist, das anders zu sehen (schlimm genug), sondern ich auch noch angegangen werde, weil ich das so sehe.




    Dass das der Gesundheit der Schwiegermutter anscheinend nicht einmal helfen würde, ist eine ganz andere Sache.

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    AW: Implantate bei 89jähriger

    Noch ein Punkt - die Behandlung ist mit Narkose, Essenseinschränkungen in der ersten Zeit ja auch nicht "ohne".

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    AW: Implantate bei 89jähriger

    Die Behandlung wäre pure Quälerei - ohne halbwegs realistische Aussicht auf Erfolg.

    Narkosen, große Schmerzen, Antibiose und Wundbehandlungen, Schmerzmittel - das alles bei einem Menschen, der normale Mundhygiene nicht mehr richtig praktizieren kann.
    Dazu die abstruse Idee, in diesem Alter sei es möglich, einen implantationsfähigen Knochen aufzubauen.

    Wahnsinn!

    Diese Prozedur ist genauso sinnreich, wie @Saetiens Finanzierungsansinnen; Realitätsinn Fehlanzeige.
    Cave: Beiträge können ggf. marginale Rückstände von Ironie und Sarkasmus aufweisen.


    Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal den Perlmann machen.

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    AW: Implantate bei 89jähriger

    Das Problem bei Zahngeschichten ist ja allgemein - wenn der Patient nicht klar kommt mit dem Ergebnis - wirds schwierig.

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    AW: Implantate bei 89jähriger

    @Saetien 2:
    Ich habe mir das jetzt mal ausgerechnet. 8000 in 2 Jahren zurückzuzahlen, wären 333 Euro, ohne Zinsen. Das heißt wir würden monatlich über 1800 euro stemmen müssen mit der Versorgung. Für uns blieben knapp 1050 Euro. Klar, wir haben ein Haus. Weißt du überhaupt was es heißt, 30 Jahre ein Haus abzubezahlen (die Zinsen hatten schon mal ein Niveau von 8 bis 9 %), 5 Kinder zu ernähren, zu kleiden, eine fundierte Ausbildung zu ermöglichen?
    Und dann für einige Jahre über die Hälfte der Rente wegzugeben?
    Wo ist der Wohlstand mit 1050 Euro mtl? Wohlstand hätten wir, wenn wir unser Geld für uns hätten. Haben wir aber nicht. Was machen wir, wenn die Heizung erneuert werden muss? Evtl. Das Auto den Geist aufgibt?
    Sorry, aber deiner Definition von Wohlstand kann ich nicht folgen.

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    AW: Implantate bei 89jähriger

    Coora,

    bitte rechtfertige dich nicht!

    Du hast es obendrein nicht mal ansatzweise nötig, dich finanziell nackig zu machen!

    Schon gar nicht wegen einer Person, deren Beiträge zu finanziellen Themen meistens sehr "originell" sind.


    Diese ganze Finanzierung ist ohnehin ohne Belang, weil diese Maßnahme nicht praktizierbar ist.
    Cave: Beiträge können ggf. marginale Rückstände von Ironie und Sarkasmus aufweisen.


    Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal den Perlmann machen.

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    AW: Implantate bei 89jähriger

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Wer 1500 + eigener Lebensunterhalt + abbezahltes Haus hat, ist ganz klar wohlhabend.

    Bei diesen Summen, ist anzunehmen, dass ein Kredit in der Höhe in 1-2 Jahren abbezahlt wäre. Und 1-2 Jahre Kredit wäre mir die Gesundheit meiner Schwiegermutter wert, mich entsetzt, dass es nicht nur salonfähig ist, das anders zu sehen (schlimm genug), sondern ich auch noch angegangen werde, weil ich das so sehe.
    Wenn sie wohlhabend wären, müssten sie wegen einer vergleichsweise geringen Summe von 8.000 Euro keinen Kredit aufnehmen.

    Doch davon abgesehen, du darfst das gerne anders sehen, doch ich finde einen solchen Eingriff verbunden mit den Kosten in diesem Alter wirklich ziemlich abwegig und würde das auch bei mir selbst nur dann machen lassen, wenn ich noch so fit bin, dass ich auch noch was von den Zähnen habe. 😁

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