Antworten
Seite 3 von 12 ErsteErste 12345 ... LetzteLetzte
Ergebnis 21 bis 30 von 114
  1. User Info Menu

    AW: Implantate bei 89jähriger

    Ich kann nur abraten davon. Ich arbeite bei einem Pflegedienst und hab schon einige Male den Leidensweg der Hochbetagten bei Implantaten miterlebt. Die Gewinner waren in diesen Fällen die Zahnärzte - der Patient absolut nicht!
    Implantate sind eine feine Sache -aber es gibt Grenzen!

  2. User Info Menu

    AW: Implantate bei 89jähriger

    Ich denke auch, die Schwiegermutter unterschätzt die Behandlung...

  3. User Info Menu

    AW: Implantate bei 89jähriger

    Nein, am hungertuch nagen wir nicht. Aber wir müssen nach dem Geld auch schauen. Allein für die Betreuung 3std. tägl., 7 Tage die Woche, reichen 1000 Euro nicht. Dazu die Frau die sauber macht und sich um die Wäsche kümmert, und die zusätzliche 2malige Pflegekraft. Wir kommen mtl. auf ca. 1500 Euro. Das ist für uns viel Geld
    Aber das ist nicht das Problem. In erster Linie geht es darum, ob die Implantate sinnvoll sind. Vom Aufwand, von dem Heilungsprozess und vom Erfolg.

  4. User Info Menu

    AW: Implantate bei 89jähriger

    Zitat Zitat von Coora Beitrag anzeigen
    Nein, am hungertuch nagen wir nicht. Aber wir müssen nach dem Geld auch schauen. Allein für die Betreuung 3std. tägl., 7 Tage die Woche, reichen 1000 Euro nicht. Dazu die Frau die sauber macht und sich um die Wäsche kümmert, und die zusätzliche 2malige Pflegekraft. Wir kommen mtl. auf ca. 1500 Euro. Das ist für uns viel Geld
    Aber das ist nicht das Problem. In erster Linie geht es darum, ob die Implantate sinnvoll sind. Vom Aufwand, von dem Heilungsprozess und vom Erfolg.
    Was ich hier lese macht mich echt betroffen.
    Aber wir kennen ja die Zahnärzte, diese Halsabschneider.
    Natürlich verändert sich der Kiefer beim alten Menschen, er geht zurück.
    Ihr nehmt ja sehr viel auf Euch, einer seits selber schuldenfrei sein wollen mit dem Haus, andererseits für die Mutter einen Kredit aufnehmen. Das machen ja heute viele Zahnärzte über ihre Abrechnungsstelle. Muss nicht die Hausbank sein.
    Ich persönlich würde das n icht machen, meiner Mutter mal ins Gewissenreden,, sofern das möglich ist. Denn ich glaube schon dass einen fast 90 jährige noch einigermassen fit ist im Kopf aber es kommt wohl eine Altersstarheit dazu.
    Darunter leiden sehr viele.
    Meine Mutter war 88 und hatte ein super tolles Gebiss, sie pflegte es selber. Und es sah auch schick aus.
    Ich habe auch Zahnprobleme, bin auch über 70 aber ein ZA und auch ein Techniker haben mir von Implantaten abgeraten, weil mein Kiefer eine Arthrose hat.
    Es gibt schöne Brücken, aber bitte keine Implantate, die halten nicht so lange, wie die Zahnärzte angeben.
    Liebe das Leben und du wirst gesund.

  5. User Info Menu

    AW: Implantate bei 89jähriger

    Zitat Zitat von Kleinfeld Beitrag anzeigen
    Halte ich für Geldschneiderei.

    ich auch .. aber sowas von ... eine Prothese/Brücke reicht doch vollkommen ... und Implantate muss jeder selber finanzieren können .. ich kann doch nicht von mein Kind erwarten, dass es , als Rentner, so mir nicht, dir nicht, 8000€ locker macht ... wie dreist ist das denn ... !!!!
    „Glück ist keine Station,
    bei der man ankommt,
    sondern eine Art zu reisen.“

    Margaret Lee Runbeck

  6. Inaktiver User

    AW: Implantate bei 89jähriger

    Dem Zahnarzt sollte man die Zulassung entziehen
    Manchmal kann man gar nicht so viel essen wie man 🤮 will...

  7. User Info Menu

    AW: Implantate bei 89jähriger

    Ich habe mit Anfang 30 ein Implantat mit
    vorherigem Knochenaufbau einsetzen lassen. Ich bin hart im Nehmen, habe gutes Heilfleisch und mein Zahnarzt ist alles andere als ein Grobian. Aber die Behandlung war alles andere als ein Zuckerschlecken - das brauche ich so schnell nicht wieder. Wenn ich mir vorstelle, das sollten meine Großeltern nochmal durchmachen? Ich würde umgehend abraten.

  8. User Info Menu

    AW: Implantate bei 89jähriger

    Vielleicht erledigt sich das Problem von allein, wenn die Schwiegermutter selbst den Eigenanteil finanzieren soll, mit eigenem Kredit.... Das wird keine Bank und vermutlich auch keine Abrechnungsstelle mitmachen. Das sollte auch der Zahnarzt wissen...

    Meine Mutter, mit knapp 70 ja im Vergleich noch ein junger Hüpfer, bekommt derzeit eine Teilprothese. Bei ihr wurde aufgrund bereits vorhandenen Rheuma und der Gefahr von Einheilungsproblemen von einem verständigen Zahnarzt von Implantaten abgeraten. Eine Entzündung, vielleicht noch mit Eiterbildung, kann im Alter durchaus gefährlich werden. Der erste Zahnarzt sah das auch anders.

    Und es gibt günstigere, einfach zu pflegende, optisch gut aussehende und funktionierende Lösungen. Kasse = taugt nichts stimmt absolut nicht.

    Es geht wohl niemanden darum, dass sich Implantate im hohen Alter nicht lohnen. So verstehe ich die TE auf gar keinen Fall. Nur der Gewinn an Lebensqualität ist im Verhältnis zum "Leidensweg" im Vorfeld doch recht gering.

    Vielleicht hatten wir während der Pflege meiner Großmutter Glück, aber wir sind an Ärzte geraten, die den Nutzen für den Patienten und das Risiko der Behandlung gut abwogen und erklärten. So riet man nachdrücklich zur Grauen Star OP mit Anfang 90, ambulant ohne Vollnarkose, was wirklich beide Male gut ging, der ein Jahr später zufällig entdeckte Tumor am Eierstock hingegen wurde nur regelmäßig beobachtet, hätte sie Schmerzen bekommen, hätte man die behandelt - die eigentlich angezeigte Therapie mit OP und Chemo wäre deutlich belastender und auch risikoreicher gewesen.

    Ich würde vermutlich, auch wenn es schwer fällt, der Schwiegermutter sagen, dass ich das Geld nicht habe und deshalb die Implantate nicht bezahlt werden können.
    Denn, was sie nicht sieht oder auch nicht sehen kann - mit den diversen Hilfskräften, die ihr ja tatsächlich etwas "nutzen", so kann sie zu Hause bleiben, fallen ja schon recht hohe Kosten an. Eine Undankbarkeit oder Lieblosigkeit der Mutter gegenüber sehe ich nicht. Und ab einem gewissen Alter keine Schulden mehr haben zu wollen verstehe ich gut - man schläft dann bedeutend besser, habe ich festgestellt.

  9. User Info Menu

    AW: Implantate bei 89jähriger

    Sasapi, genauso hab ich es gemeint. Ich bin weit davon entfernt zu sagen, es lohnt nicht mehr. Ich scheue in erster Linie die Prozedur. Mir kann keiner sagen, dass das ein Spaziergang ist - egal in welchem Alter. Aber ich scheue mich auch, einen Kredit aufzunehmen. Auch wenn das jetzt herzlos klingt. Von unserer Rente treten wir freiwillig fast die Hälfte ab um die Pflege zu Hause zu organisieren. Wir haben 5 Kinder und 11 Enkelkinder. Bei denen fallen Geschenke etc. knapp aus. Wir müssen/wollen auch leben. Wir brauchen ein Auto, haben Versicherungen, Strom, Wasser etc. Deshalb bin ich gegen den Kredit für eine Sache, von der ich nicht überzeugt bin.
    Eine Userin hat geschrieben, dass meine Schwiegereltern auch Ausgaben für meinen Mann hatten und wir jetzt etwas zurückgeben sollen, weil wir nicht am Hungertuch nagen. Das hat mich sehr getroffen. Wir kümmern uns doch.
    Ich war 18 und mein Mann 19 als wir geheiratet haben. Mein Mann hat nach dem Wehrdienst studiert, ich hab gearbeitet. Billiger hätten meine Schwiegereltern die Ausbildung ihres Sohnes nicht haben können. Zuschuss gab es keinen, mein Schwiegervater hat nicht viel verdient. Und trotzdem schauen wir, dass es an nix fehlt. Ich will nur keine Schulden mehr

  10. Moderation

    User Info Menu

    AW: Implantate bei 89jähriger

    Ist Deine Schwiegermutter vernünftigen Argumenten gegenüber zugänglich? Weiß sie, was Ihr schon leistet?
    Ich nehme an, Ihr müsstet das bisherige gar nicht zahlen, sondern tut das aus good will?
    Moderatorin in
    *Gesundheit* und *Frauengesundheit*
    *Fasten* und *Welchen Nutzen haben Diäten?*
    *Haushalt - Tipps und Tricks*

Antworten
Seite 3 von 12 ErsteErste 12345 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •