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    AW: Gingivitis - Zahnreinigungen und kein Ende?

    Zitat Zitat von beatlemaniac Beitrag anzeigen
    Die Mundhöhle ist alkalisch;

    Seife besteht im Wesentlichen aus Fettsäuren (Öle!), Glyzerin und geringfügige Reste von freiem Natriumhydroxyd - alles Stoffe, die auch im Körper natürlicherweise vorkommen

    Schau mal, wie viele Chemikalien in deiner handelsüblichen Zahncreme sind, unter anderem alkalische;

    Welcher Arzt ernsthaft glaubt, dass man die Bakterienmenge und -vielfalt in einer Mundhöhle mit einem Antibiotikum dauerhaft beeinflussen kann, den sollte man zur Nachschulung in Mikrobiologie schicken; damit vermindert man die Besiedelung des Zahnfleisches mit Bakterien höchstens für die Dauer der Einnahme (inklusiv der gesunden Flora)

    Es wurde für die üblichen Inhaltsstoffe von Zahncremen die Langzeitverträglichkeit auf der Schleimhaut und dem Zahnfleisch nie nachgewiesen, weil es Zahncreme in dieser Zusammensetzung schon viel länger gibt als die gesetzliche Verpflichtung zu solchen Nachweisen;

    Wieso "kontraproduktiv", wenn es mir geholfen hat?
    Für mich ist es eben kontraproduktiv, denn eigentlich sollte ja im Mund ein neutraler ph-Wert erreicht werden. Durch Zucker und Kohlenhydrate wird er dann alkalisch und Seife ist eine Lauge. Ist doch dann wie Pingpong spielen.
    Seife käme mir als Therapie aus dem Grund in keine einzige Körperöffnung .

    Ich benutze Weleda Zahncremes oder Xylit zum putzen.

    Der Arzt, der begleitend zur Parodontosebehandlung kein Antibiotikum verabreicht handelt meiner Meinung eher fahrlässig.
    Bei der Behandlung werden ja die Zahnfleischtaschen gesäubert, die danach alles andere als fest am Zahn sitzen und wenn gleichzeitig eine hohe Bakterieninfektion mit Staphylokokken vorliegt haben die sich längst wieder darin breit gemacht bevor es sich verfestigt hat.

  2. Inaktiver User

    AW: Gingivitis - Zahnreinigungen und kein Ende?

    Zitat Zitat von Karla48 Beitrag anzeigen
    Da müßte man wissen, wer das finanziert hat.

    Ich glaube nur noch meine selbst gefälschten Statistiken.
    :
    Das war eine mit Geldern des National Institutes of Dental and Craniomaxillofcial Research finanzierte Studie, die an vier grossen amerikanischen Universitäten durchgeführt wurde. Da kann man erst mal nichts Anrüchiges erkennen.

    Und 600 Patienten sind eine Menge, das kann man nicht einfach wegdiskutieren. Ob man dagegen bewusst eine "zu niedrige"Dosis eingesetzt hat, bleibt natürlich offen. 5g täglich entspricht etwas mehr als einem Sachet Xylitol, und ungefähr so viel hatte ich auch bei meinem Probeversuch eingesetzt.

    Wen es interessiert - die Ergebnisse der Studie sind im Volltext hier veröffentlicht:

    Results from the Xylitol for Adult Caries Trial (X-ACT)

  3. User Info Menu

    AW: Gingivitis - Zahnreinigungen und kein Ende?

    Tja, dem stehen nun die skandinavischen und sonstigen Studien gegenüber. Ich mag das nicht lesen alles, auch nicht werten. Mir und anderen in meiner Familie hilft das Xylit, das reicht mir völlig.
    Es gibt doch zu allem und jedem zwei Meinungen (mindestens).
    The original Karla
    est. 2006


  4. 29.05.2015, 10:28

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