hallo!
welche zahnputzgeräte sind denn nun am besten? ich benutze der günstigkeit halber mittelstarke bürsten. habe gehört, dass weiche am besten sein sollen, da sie das zahnfleisch weniger malträtieren. allerdings wüsste ich gar nicht, wie den belag damit runterkriegen sollte. ich drücke so mit der mittleren schon zu fest auf und habe manchmal das gefühl, dass nicht wirklich alles weg ist. obwohl ich täglich putze! sammelt sich auch so'n zahnstein am zahnfleischrand ständig an.meine bürste hat diese borsten, die so über die anderen borsten herausragen - für die zahnfleischzwischenräume. bringt denn das überhaupt irgendetwas sinnvolles? ich meine mit einer "normalen" bürste, kommt man doch auch in die zwischenräume? ich weiß nicht, ob die zwischenraumborsten nicht eher hinderlich sind, weil man ja keine gescheite fläche hat, um die restlichen zahnflächen anständig sauberzukriegen?
was bringen schallzahnbürsten, elektrische zahnbürsten und mundduschen? hab' ich was vergessen? wird ja dauernd was neues erfunden...
würde mich interessieren, was ihr für erfahrungen gemacht habt.
liebe grüße
SweetTiger (die ihre reißer noch eine weile behalten möchte!)
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11.05.2009, 18:00
Welche Zahnbürsten taugen denn nun wirklich was?
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11.05.2009, 21:34Inaktiver User
AW: Welche Zahnbürsten taugen denn nun wirklich was?
Hallo SweetTiger,
da du schreibst, dass du wohl mit zu viel Druck bürstest, weil du das Gefühl hast, deine Zähne sonst nicht richtig sauber zu bekommen und dein Problem auch die Zahnzwischenräume sind, empfehle ich dir einen ganz einfachen Test, der dir zeigt, wie deine Zahnbürste arbeitet:
Nimm sie in die Hand und drücke sie mit den Borsten mit etwas Druck in kreisenden Bewegungen auf deinen Handrücken. Nimm etwa so viel Druck, wie du ihn beim Zähneputzen ausübst (meistens ist er zu hoch, es reicht ein sanftes Aufsetzen der Bürste auf die Zähne) und schau, was die Borsten machen: Ein bisschen Druck, und sie machen eine Grätsche, sprich, sie biegen sich auseinander. Das heißt gleichzeitig auch, dass auch die speziellen längeren Borsten gar nicht in die Zahnzwischenräume gelangen, weil auch sie sich wegen des Druckes seitlich wegbiegen. Und dem Zahnfleisch tut es auch nicht gut, diese Schrubberei. Es gibt genug Leute, die sich ihr Zahnfleisch unbewusst im Laufe der Jahre wegbürsten, es geht zurück.
Eine sehr gute Reinigungswirkung hast du mit einer elektrischen oder (noch besser) Ultraschallzahnbürste. Die elektrische hat einen kleinen, runden und rotierenden Bürstenkopf; sie reinigt die Zähne durch die Rotation, du setzst die Bürste ohne Druck auf die Zähne und gehst Zahn für Zahn langsam mit der elektrischen drüber. Ergebnis: schön glatte, sehr gut gereinigte Zähne.
Die Ultraschallzahnbürste arbeitet mit meinem Bürstenkopf, der wie bei normalen Zahnbürsten länglich ist. Sie rotiert nicht, du putzst die Zähne ohne Druck mit den dir vertrauten Bürstbewegungen. Gleichzeitig aber vibriert die Bürste zusätzlich, durch diesen Rütteleffekt werden Ablagerungen auf und zwischen den Zähnen effizient gelöst, ich finde das Ergebnis besser als bei einer elektrischen. Bei einigen Ultraschall-Modellen gibt es zusätzlich zu einem Normal- und Soft-Modus zum Putzen noch eine Massagefunktion für das Zahnfleisch.
Ich benutze vor dem Zähneputzen (habe eine Ultraschallbürste) grundsätzlich Zahnseide, damit hat man kleine Essensreste, die zwischen den Zähnen hängen, entfernt und die Bürste und Zahnpasta können ungehindert ihre Dienste tun.
Munddusche benutzte ich früher mal, überzeugte mich nicht so sehr. Sie arbeitet mit unterschiedlich festem (individuell einstellbarem) Wasserstrahl, einem gebündelten, der die Zahnzwischenräume sauber spült und einem Massagestrahl fürs Zahnfleisch. Zahnseide und Ultraschallzahnbürste finde ich effizienter.
Sie erwies sich aber als tolles zusätzliches Hilfsmittel, als mein Sohn eine feste Zahnspange trug, weil die Reinigung der Zähne und auch Brackets sehr "fummelig" war.
LG,
Zuza
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12.05.2009, 12:17Inaktiver User
AW: Welche Zahnbürsten taugen denn nun wirklich was?
Meine PZR-Dame, hat selbst Untraschallzahnbürsten ausprobiert und war anderer Meinung. Auch eine Untersuchung hat ergeben, dass die elektirschen besser sind als die Untraschallzahnbürsten (Belagtest)
Aber letzendlich kann jeder für sich eine gute Lösung finden.
Ich benutze seit Jahren eine elektrische, weil ich bei denen meine Zähne schön sauber bekomme und explizied die Zähne putzen kann, weil eben der Kopf so klein ist, dass ich jeden einzelnen Zahn von allen Seiten erreiche.
Für die Zahnzwischenräume allerdings nehme ich Zahnflos oder Interdentalbürsten.
Bei den elektrischen Zahnbürsten ist aber die Rotation für mich wichtig, ich mag die "strärkeren/schnelleren" lieber.
Wenn ich eine manuelle benutze, dann eine weiche, aber der Unterscheid zwischen elektrisch und manuell ist für mich deutlich spürbar.Geändert von Inaktiver User (12.05.2009 um 14:31 Uhr)
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12.05.2009, 12:54Inaktiver User
AW: Welche Zahnbürsten taugen denn nun wirklich was?
Das ist Geschmacksache. Selbst Zahnärzte empfehlen, die Variante zu nehmen, mit der man am besten klarkommt.
Handzahnbürsten sind nicht schlechter als elektrische, wenn der Putzstil stimmt.
KEINE normale Bürste kommt in die Zahnzwischenräume. Dafür benötigt man Zahnseide oder -hölzer oder Interdentalbürsten.
Ich benutze Zahnseide, Interdentalbürstchen und Handzahnbürste. Und alles ist in Ordnung.
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12.05.2009, 16:23
AW: Welche Zahnbürsten taugen denn nun wirklich was?
Hi!
Ich bin wieder auf die gute, alte Handzahnbürste (Elmex Kurzkopf) umgestiegen. Da habe ich irgendwie mehr Gefühl beim Putzen.
Interdentalbürsten benutze ich nicht mehr. Nehme stattdessen medizinische Zahnhölzer mit dreieckigem Querschnitt. Fluoridiert und aus weichem Birkenholz. Damit werden die Zwischenräume zigfach sauberer als mit 'ner Minibürste!Jeder kann zaubern,
jeder kann seine Ziele erreichen,
wenn er denken kann,
wenn er warten kann,
wenn er fasten kann.
Hermann Hesse, aus "Siddharta"
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12.05.2009, 16:36Inaktiver User
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12.05.2009, 17:45
AW: Welche Zahnbürsten taugen denn nun wirklich was?
normale elektrische (nicht Schall); meine Zähne sind deutlich sauberer als mit Handzahnbürste
Munddusche bringt mir nix
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12.05.2009, 19:49
AW: Welche Zahnbürsten taugen denn nun wirklich was?
Ich benutze ausschliesslich weiche Handzahnbürsten und bei Bedarf Zahnseide.
Die wesentliche Voraussetzung für Glück ist die Bereitschaft, der zu sein, der man ist
(Erasmus von Rotterdam)
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12.05.2009, 20:19
AW: Welche Zahnbürsten taugen denn nun wirklich was?
Jeder kann zaubern,
jeder kann seine Ziele erreichen,
wenn er denken kann,
wenn er warten kann,
wenn er fasten kann.
Hermann Hesse, aus "Siddharta"
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12.05.2009, 20:33Inaktiver User
AW: Welche Zahnbürsten taugen denn nun wirklich was?
Mein Zahnarzt beantwortet diese Frage mit
"Alle wenn man die richtigen Putztechnik anwendet"
Einen zu großen bzw. langen Kopf sollten sie allerdings nicht haben.


meine bürste hat diese borsten, die so über die anderen borsten herausragen - für die zahnfleischzwischenräume. bringt denn das überhaupt irgendetwas sinnvolles? ich meine mit einer "normalen" bürste, kommt man doch auch in die zwischenräume? ich weiß nicht, ob die zwischenraumborsten nicht eher hinderlich sind, weil man ja keine gescheite fläche hat, um die restlichen zahnflächen anständig sauberzukriegen?
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