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  1. Inaktiver User

    AW: Altes Gebäude zu Wohnraum umbauen

    Ich kann verstehen dass man davon träumt sowas umzubauen....würde es aber bei den Voraussetzungen nicht selbst machen.

    Vielleicht könnt ihr versuchen von dem Erlös eine Wohnung zu kaufen, wenn Dir das mehr Sicherheit gibt als Finanzanagen?
    Und wenn Euch an dem Gebäude liegt könnt ihr versuchen einen Käufer zu finden, der es nicht abreissen will sondern umbauen und nutzen.

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    AW: Altes Gebäude zu Wohnraum umbauen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wir sind ü 50, müssten uns ne ganze Menge leihen, ca 2/3 vom Gesamtkapital.
    Meiner Logik zufolge muss es also bereits eine Schätzung (einen Kostenvoranschlag)
    oder Ähnliches geben, sonst wäre Dir ja der Bedarf an Gesamtkaptial nicht bekannt.

  3. Inaktiver User

    AW: Altes Gebäude zu Wohnraum umbauen

    Liegt das Grundstück in einem Ort mit guter Infrastruktur ?
    Wenn das so ist und das Grundstück gross kann man es teilen und verkaufen. Das Gebäude abreißen lassen.
    Junge Leute mit Eigenkapital könnten darauf bauen und ihr hättet ein schönes Sümmchen mit dem ihr machen könnt was ihr wollt, braucht.

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    AW: Altes Gebäude zu Wohnraum umbauen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Was meinst du so mit Altlasten?

    Altlasten meint:

    Holzschutzmittel, krebserregendes Formaldehyd, Asbest, giftige Weichmacher*...

    1970 klingt nicht unbedingt spannend und erhaltenswert auf den ersten Blick.
    Hat das Gebäude denn einen besonderen Reiz, Charme?

    Siehst Du schon vor Deinem inneren Auge, was daraus entstehen könnte?

    Mit etwas Geschick kann man einiges selbst erledigen, manchmal noch mehr mit Anleitung.
    Hättet ihr denn vor Kosten zu sparen durch Eigenleistung? Oder wollt/müsst ihr alles machen lassen?

    "Überraschungen" würde ich von vornherein einplanen; ich glaube, keine Sanierung eines Altbaus läuft ohne.

    Ich schrieb beim genannten Forum zwar schon, dass es sich nicht nur auf Fachwerk bezieht, doch es gibt sicher noch andere Quellen/Foren, wo einige Fachleute engagiert Rat geben.

    https://www.hausjournal.net/lagerhalle-zur-wohnung-umbauen


    https://www.blauarbeit.de/blog/sanierung-und-modernisierung/loft

    Ob das noch aktuell ist, kann ich nicht sagen. Die ENEV konnte mit gewissen Kenntnissen umgangen werden, eine Befreiung war möglich. Architekten, die sich mit Altbauten auskennen, können hierzu bestimmt nach aktuellem Stand beraten.
    Geändert von Lizzy1234 (19.05.2020 um 14:14 Uhr)

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    AW: Altes Gebäude zu Wohnraum umbauen

    Das ALLERERSTE wäre aus meiner Sicht, zu prüfen, was auf dem Gelände bauplanungsrechtlich zulässig ist. Auskunft darüber erteilt das örtliche Bauamt oder Stadtplanungsamt. Man braucht gar nicht darüber nachzudenken, was man alles machen könnte, wenn es am Ende gar nicht zulässig ist

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    AW: Altes Gebäude zu Wohnraum umbauen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    (von dem ich aber nicht glaube, dass wir in 10 Jahren noch viel davon hätten, ich zumindest vertraue unserer Währung nicht mehr, zumal gerade beschlossen werden soll, dass D für ganz Europa zahlen wird, also nee, das wollen wir also lieber nicht).
    Die Wahrscheinlichkeit, dass Du Dich mit dem geplanten Bauvorhaben ruinierst, ist erheblich größer, als das Dich die anstehenden politischen Entscheidungen ruinieren.
    Be yourself no matter what they say (Sting).

  7. Inaktiver User

    AW: Altes Gebäude zu Wohnraum umbauen

    Kannst du mal ein paar Fakten dazu nennen und auch, was euer Ziel wäre, wenn ihr das tätet (anstatt nur das Grundstück zu verkaufen)?

  8. Inaktiver User

    AW: Altes Gebäude zu Wohnraum umbauen

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    Neben der professionellen Bewertung von Grundstück und Gebäude würdet Ihr zumindest eine sehr seriöse Kostenschätzung zum Bauaufwand benötigen, ebenso wie realistische Schätzungen der zu erwartenden Einnahmen aus Mieten. Daraus könntet ihr einen Finanzierungsplan basteln und falls der sich rechnet wäre das dann die Grundlage für eine Entscheidung.
    Auf jeden Fall sollten für die Zahlen Fachleute hinzugezogen werden, die auch nichts schönrechne um einenAuftrag zu erhalten. Ich denke unter 3000 € pro Quadratmeter kann man heute nicht mehr bauen.
    Danke. Das denke ich auch. So grob gerechnet nur für uns hatten wir auch schon.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Naja, Baujahr 1970 klingt jetzt nicht nach einem erhaltenswerten Industriedenkmal, das sich in pittoreske Luxusapartments umwandeln lässt.
    Es ist wirklich nicht gerade schön. Vielleicht wäre abreißen besser. Luxusappartement sollen es auch nicht werden. Wenn, dann einfach etwas wo man auch im Alter komfortabel leben kann.

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Wobei es momentan mit einer seriösen Einschätzung von Möglichkeiten der gewinnbringenden Vermietung sehr schwer sein wird, die ganze Welt steht ja gerade "wirtschaftlich Kopf"...
    Ja das stimmt. Es ist in erster Linie der Reiz noch mal etwas Neues anzupacken, denn erben werden wir das Grundstück so oder so. Momentan wohnen dort Hasen und Rehe, denn es wird nicht mehr genutzt. Könnte man natürlich auch einfach so lassen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Wie sieht die Frage aus bei: Verkaufen und sich als Teil des Kaufpreises eins der neuen Objekte auf dem Grundstück mit Wunschausstattung zu sichern - Kaufverträge können schließlich nach Wunsch gestaltet werden.

    Dann habt ihr ein neues zeitgemäßes Domizil auf dem Familiengrund.
    Daran hatten wir auch schon gedacht. Das müsste aber niet- und nagelfest gemacht werden von Rechtsberatern. Nachher ist das Grundstück verkauft und der Bauherr geht pleite oder so. Vielleicht kann man so etwas so gesatlten. Kaufvertrag wird erst bei Übergabe des Objektes gültig. Vertrauen muss man aber trotzdem haben. Baumängel ziegen sich ja oft erst später und wir sind nicht vor Ort.

    Asbestplatten sind teilweise verbaut. Ich hatte mich erkundigt. Die Entsorgung kostet pro Kubikmeter ca. 25 Euro.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich kann verstehen dass man davon träumt sowas umzubauen....würde es aber bei den Voraussetzungen nicht selbst machen.

    Vielleicht könnt ihr versuchen von dem Erlös eine Wohnung zu kaufen, wenn Dir das mehr Sicherheit gibt als Finanzanagen?
    Und wenn Euch an dem Gebäude liegt könnt ihr versuchen einen Käufer zu finden, der es nicht abreissen will sondern umbauen und nutzen.
    Die Interessenten bis jetzt würden es abreißen und neue Häuser darauf bauen.

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Meiner Logik zufolge muss es also bereits eine Schätzung (einen Kostenvoranschlag)
    oder Ähnliches geben, sonst wäre Dir ja der Bedarf an Gesamtkaptial nicht bekannt.
    Ja, das haben wir natürlich schon überschlagen, ganz grob und wahrscheinlich wird alles dann doch noch teurer als erwartet ... hört man immer wieder.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Liegt das Grundstück in einem Ort mit guter Infrastruktur ?
    Wenn das so ist und das Grundstück gross kann man es teilen und verkaufen. Das Gebäude abreißen lassen.
    Junge Leute mit Eigenkapital könnten darauf bauen und ihr hättet ein schönes Sümmchen mit dem ihr machen könnt was ihr wollt, braucht.
    Ja, gute Infrastruktur, schöne Lage am Stadtrand. Wünsche haben wir gerade nicht. :-)

    Zitat Zitat von Lizzy1234 Beitrag anzeigen
    Altlasten meint:

    Holzschutzmittel, krebserregendes Formaldehyd, Asbest, giftige Weichmacher*...

    1970 klingt nicht unbedingt spannend und erhaltenswert auf den ersten Blick.
    Hat das Gebäude denn einen besonderen Reiz, Charme?

    Siehst Du schon vor Deinem inneren Auge, was daraus entstehen könnte?

    Mit etwas Geschick kann man einiges selbst erledigen, manchmal noch mehr mit Anleitung.
    Hättet ihr denn vor Kosten zu sparen durch Eigenleistung? Oder wollt/müsst ihr alles machen lassen?

    "Überraschungen" würde ich von vornherein einplanen; ich glaube, keine Sanierung eines Altbaus läuft ohne.

    Ich schrieb beim genannten Forum zwar schon, dass es sich nicht nur auf Fachwerk bezieht, doch es gibt sicher noch andere Quellen/Foren, wo einige Fachleute engagiert Rat geben.

    https://www.hausjournal.net/lagerhalle-zur-wohnung-umbauen


    https://www.blauarbeit.de/blog/sanierung-und-modernisierung/loft

    Ob das noch aktuell ist, kann ich nicht sagen. Die ENEV konnte mit gewissen Kenntnissen umgangen werden, eine Befreiung war möglich. Architekten, die sich mit Altbauten auskennen, können hierzu bestimmt nach aktuellem Stand beraten.
    Danke für die Adressen. Ich schau da mal. Charme hat das Gebäude nicht wirklich. Die Lage ist gut und ja, vor meinem geistigen Auge sehe ich da sehr viel Schönes. :-)

    Zitat Zitat von loomida Beitrag anzeigen
    Das ALLERERSTE wäre aus meiner Sicht, zu prüfen, was auf dem Gelände bauplanungsrechtlich zulässig ist. Auskunft darüber erteilt das örtliche Bauamt oder Stadtplanungsamt. Man braucht gar nicht darüber nachzudenken, was man alles machen könnte, wenn es am Ende gar nicht zulässig ist
    Das haben wir schon gemacht und es kann gebaut, bzw. umgebaut werden.

    Zitat Zitat von Wiedennwodennwasdenn Beitrag anzeigen
    Die Wahrscheinlichkeit, dass Du Dich mit dem geplanten Bauvorhaben ruinierst, ist erheblich größer, als das Dich die anstehenden politischen Entscheidungen ruinieren.
    Da ist etwas dran. Ruinieren vielleicht noch nicht mal, aber übernehmen, oder komplett die Lust verlieren. Das ist eben das, womit ich auch gedanklich hadere.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Kannst du mal ein paar Fakten dazu nennen und auch, was euer Ziel wäre, wenn ihr das tätet (anstatt nur das Grundstück zu verkaufen)?
    Was meinst du? Unser Ziel, wenn wir es umbauen würden? Eigentlich ist es die Herausforderung, so etwas noch mal in Angriff zu nehmen. Außerdem würden wir sehr gern alten- oder behindertengerechten, komfortablen und schönen Wohnraum schaffen. Das Grundstück ist sehr schön, mit ganz viel altem Baumbestand, am Waldrand, gleichzeitig Stadtrand, sehr ruhig. Einfach auch zu schade alles so stehen und liegen zu lassen. Trennen (verkaufen) fällt auch schwer, zumal wir keine Wünsche haben, die wir uns nicht schon erfüllt hätten, oder das auch so realisieren könnten.

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    AW: Altes Gebäude zu Wohnraum umbauen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja, gute Infrastruktur, schöne Lage am Stadtrand.

    Außerdem würden wir sehr gern alten- oder behindertengerechten, komfortablen und schönen Wohnraum schaffen. Das Grundstück ist sehr schön, mit ganz viel altem Baumbestand, am Waldrand, gleichzeitig Stadtrand, sehr ruhig.
    Nur eine Verständnisfrage:

    bezieht sich dieser angedachte Wohnraum auf eine Art Appartmenthaus, in welchem Ihr
    selbst eine Wohnung beziehen und die anderen Wohnungen vermieten würdet?

    Oder meinst Du ein EFH für Euch?

    Ist das - offenbar begehrte - Grundstück groß genug, um ggfs. einen Teil zu verkaufen nach
    dem Abriss des bestehenden Gebäudes?

    Du schreibst, Ihr seid nicht vor Ort.
    Was heißt das? 15 km entfernt? Oder eher 500?
    Der Punkt ist nicht unerheblich in Bezug auf Überwachung von Bauarbeiten etc.

  10. Inaktiver User

    AW: Altes Gebäude zu Wohnraum umbauen

    Bei Häusern aus den 1970ern sollte man immer auf Baustoffe überprüfen lassen, die als Sondermüll entsorgt und vor allem um der Gesundheit willen entfernt werden müssen. Diese Kosten können immens sein. Ich halte den Preis, den Du angibst, um das Asbest zu entfernen, für falsch. Überprüft mal, ob das Angebot beinhaltet: Gerüst (falls notwendig), Container, Entfernung und ordnungsgemässes "Eintüten" (und man sollte hier sorgsam darauf achten, dass das gesetzeskonform läuft, ansonsten kann man sehr teuren Ärger bekommen), Deponie/Entsorgungsgebühren.

    Wenn dann die Form des Gebäudes nicht ansprechend ist, wäre abreissen und neu bauen günstiger als sanieren, allerdings muss auch hier die ordnungsgemässe Entsorgung sauber einkalkuliert werden.

    Alte Objekte zu sanieren ist eigentlich immer teurer als neu bauen, es sind und bleiben Überraschungseier - aber sie können eben auch zu einzigartigen Juwelen werden und Riesenspass machen.

    Ich hätte auch mit 50 plus keine Angst vor so einem Projekt - Voraussetzung wäre für mich allerdings, dass ich das Haus sehe, eine Vision habe, was man daraus machen kann, wirklich dort leben wollte und die basics (Bausubstanz, Boden) stimmen.

    Nicht vor Ort sein zu können, kann ein großer Nachteil sein. Ihr braucht auf jeden Fall einen guten Bauleiter, auf den Ihr Euch verlassen könnt, insbesondere wenn Ihr selbst von der Materie wenig Ahnung habt - und auch der kostet.

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