Ich kann verstehen dass man davon träumt sowas umzubauen....würde es aber bei den Voraussetzungen nicht selbst machen.
Vielleicht könnt ihr versuchen von dem Erlös eine Wohnung zu kaufen, wenn Dir das mehr Sicherheit gibt als Finanzanagen?
Und wenn Euch an dem Gebäude liegt könnt ihr versuchen einen Käufer zu finden, der es nicht abreissen will sondern umbauen und nutzen.
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Ergebnis 21 bis 30 von 35
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19.05.2020, 10:26Inaktiver User
AW: Altes Gebäude zu Wohnraum umbauen
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19.05.2020, 10:35
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19.05.2020, 11:11Inaktiver User
AW: Altes Gebäude zu Wohnraum umbauen
Liegt das Grundstück in einem Ort mit guter Infrastruktur ?
Wenn das so ist und das Grundstück gross kann man es teilen und verkaufen. Das Gebäude abreißen lassen.
Junge Leute mit Eigenkapital könnten darauf bauen und ihr hättet ein schönes Sümmchen mit dem ihr machen könnt was ihr wollt, braucht.
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19.05.2020, 14:01
AW: Altes Gebäude zu Wohnraum umbauen
Altlasten meint:
Holzschutzmittel, krebserregendes Formaldehyd, Asbest, giftige Weichmacher*...
1970 klingt nicht unbedingt spannend und erhaltenswert auf den ersten Blick.
Hat das Gebäude denn einen besonderen Reiz, Charme?
Siehst Du schon vor Deinem inneren Auge, was daraus entstehen könnte?
Mit etwas Geschick kann man einiges selbst erledigen, manchmal noch mehr mit Anleitung.
Hättet ihr denn vor Kosten zu sparen durch Eigenleistung? Oder wollt/müsst ihr alles machen lassen?
"Überraschungen" würde ich von vornherein einplanen; ich glaube, keine Sanierung eines Altbaus läuft ohne.
Ich schrieb beim genannten Forum zwar schon, dass es sich nicht nur auf Fachwerk bezieht, doch es gibt sicher noch andere Quellen/Foren, wo einige Fachleute engagiert Rat geben.
https://www.hausjournal.net/lagerhalle-zur-wohnung-umbauen
https://www.blauarbeit.de/blog/sanierung-und-modernisierung/loft
Ob das noch aktuell ist, kann ich nicht sagen. Die ENEV konnte mit gewissen Kenntnissen umgangen werden, eine Befreiung war möglich. Architekten, die sich mit Altbauten auskennen, können hierzu bestimmt nach aktuellem Stand beraten.Geändert von Lizzy1234 (19.05.2020 um 14:14 Uhr)
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19.05.2020, 14:30
AW: Altes Gebäude zu Wohnraum umbauen
Das ALLERERSTE wäre aus meiner Sicht, zu prüfen, was auf dem Gelände bauplanungsrechtlich zulässig ist. Auskunft darüber erteilt das örtliche Bauamt oder Stadtplanungsamt. Man braucht gar nicht darüber nachzudenken, was man alles machen könnte, wenn es am Ende gar nicht zulässig ist
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19.05.2020, 15:48
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19.05.2020, 16:27Inaktiver User
AW: Altes Gebäude zu Wohnraum umbauen
Kannst du mal ein paar Fakten dazu nennen und auch, was euer Ziel wäre, wenn ihr das tätet (anstatt nur das Grundstück zu verkaufen)?
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19.05.2020, 19:32Inaktiver User
AW: Altes Gebäude zu Wohnraum umbauen
Danke. Das denke ich auch. So grob gerechnet nur für uns hatten wir auch schon.
Es ist wirklich nicht gerade schön. Vielleicht wäre abreißen besser. Luxusappartement sollen es auch nicht werden. Wenn, dann einfach etwas wo man auch im Alter komfortabel leben kann.
Ja das stimmt. Es ist in erster Linie der Reiz noch mal etwas Neues anzupacken, denn erben werden wir das Grundstück so oder so. Momentan wohnen dort Hasen und Rehe, denn es wird nicht mehr genutzt. Könnte man natürlich auch einfach so lassen.
Daran hatten wir auch schon gedacht. Das müsste aber niet- und nagelfest gemacht werden von Rechtsberatern. Nachher ist das Grundstück verkauft und der Bauherr geht pleite oder so. Vielleicht kann man so etwas so gesatlten. Kaufvertrag wird erst bei Übergabe des Objektes gültig. Vertrauen muss man aber trotzdem haben. Baumängel ziegen sich ja oft erst später und wir sind nicht vor Ort.
Asbestplatten sind teilweise verbaut. Ich hatte mich erkundigt. Die Entsorgung kostet pro Kubikmeter ca. 25 Euro.
Die Interessenten bis jetzt würden es abreißen und neue Häuser darauf bauen.
Ja, das haben wir natürlich schon überschlagen, ganz grob und wahrscheinlich wird alles dann doch noch teurer als erwartet ... hört man immer wieder.
Ja, gute Infrastruktur, schöne Lage am Stadtrand. Wünsche haben wir gerade nicht. :-)
Danke für die Adressen. Ich schau da mal. Charme hat das Gebäude nicht wirklich. Die Lage ist gut und ja, vor meinem geistigen Auge sehe ich da sehr viel Schönes. :-)
Das haben wir schon gemacht und es kann gebaut, bzw. umgebaut werden.
Da ist etwas dran. Ruinieren vielleicht noch nicht mal, aber übernehmen, oder komplett die Lust verlieren. Das ist eben das, womit ich auch gedanklich hadere.
Was meinst du? Unser Ziel, wenn wir es umbauen würden? Eigentlich ist es die Herausforderung, so etwas noch mal in Angriff zu nehmen. Außerdem würden wir sehr gern alten- oder behindertengerechten, komfortablen und schönen Wohnraum schaffen. Das Grundstück ist sehr schön, mit ganz viel altem Baumbestand, am Waldrand, gleichzeitig Stadtrand, sehr ruhig. Einfach auch zu schade alles so stehen und liegen zu lassen. Trennen (verkaufen) fällt auch schwer, zumal wir keine Wünsche haben, die wir uns nicht schon erfüllt hätten, oder das auch so realisieren könnten.
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20.05.2020, 06:32
AW: Altes Gebäude zu Wohnraum umbauen
Nur eine Verständnisfrage:
bezieht sich dieser angedachte Wohnraum auf eine Art Appartmenthaus, in welchem Ihr
selbst eine Wohnung beziehen und die anderen Wohnungen vermieten würdet?
Oder meinst Du ein EFH für Euch?
Ist das - offenbar begehrte - Grundstück groß genug, um ggfs. einen Teil zu verkaufen nach
dem Abriss des bestehenden Gebäudes?
Du schreibst, Ihr seid nicht vor Ort.
Was heißt das? 15 km entfernt? Oder eher 500?
Der Punkt ist nicht unerheblich in Bezug auf Überwachung von Bauarbeiten etc.
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20.05.2020, 07:59Inaktiver User
AW: Altes Gebäude zu Wohnraum umbauen
Bei Häusern aus den 1970ern sollte man immer auf Baustoffe überprüfen lassen, die als Sondermüll entsorgt und vor allem um der Gesundheit willen entfernt werden müssen. Diese Kosten können immens sein. Ich halte den Preis, den Du angibst, um das Asbest zu entfernen, für falsch. Überprüft mal, ob das Angebot beinhaltet: Gerüst (falls notwendig), Container, Entfernung und ordnungsgemässes "Eintüten" (und man sollte hier sorgsam darauf achten, dass das gesetzeskonform läuft, ansonsten kann man sehr teuren Ärger bekommen), Deponie/Entsorgungsgebühren.
Wenn dann die Form des Gebäudes nicht ansprechend ist, wäre abreissen und neu bauen günstiger als sanieren, allerdings muss auch hier die ordnungsgemässe Entsorgung sauber einkalkuliert werden.
Alte Objekte zu sanieren ist eigentlich immer teurer als neu bauen, es sind und bleiben Überraschungseier - aber sie können eben auch zu einzigartigen Juwelen werden und Riesenspass machen.
Ich hätte auch mit 50 plus keine Angst vor so einem Projekt - Voraussetzung wäre für mich allerdings, dass ich das Haus sehe, eine Vision habe, was man daraus machen kann, wirklich dort leben wollte und die basics (Bausubstanz, Boden) stimmen.
Nicht vor Ort sein zu können, kann ein großer Nachteil sein. Ihr braucht auf jeden Fall einen guten Bauleiter, auf den Ihr Euch verlassen könnt, insbesondere wenn Ihr selbst von der Materie wenig Ahnung habt - und auch der kostet.


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