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  1. Registriert seit
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    Wehren gegen Handwerker-Rechnung

    Hallo,
    Es geht um die Renovierung einer Wohnung (nur Wände streichen ohne Decken).
    Wir sind aus einer 3-Zimmer-Wohnung ausgezogen und haben mit einem selbstständig tätigen Handwerker vereinbart dass er für eine Pauschale von 1800 Euro das Streichen übernimmt incl Material und Anfahrt.
    Bei Besichtigung der Wohnung sagte mir der Mann er müsse dafür eine knappe Woche Zeit einplanen.
    Anzahlung habe ich geleistet, Angebot hatte er mir geschickt.
    Nun rief er mich heute Abend, am ersten Tag, nach acht Stunden getaner Arbeit an und meinte er sei fertig. Er habe sich halt rangehalten. Als ich fragte ob dann die Rechnung sich reduziert meinte er Pauschale bleibt Pauschale.
    Natürlich ärgere ich mich wenn ich jetzt den Stundenlohn ausrechne...
    Das Ergebnis seiner Malkunst haben wir noch nicht gesehen da wir schon in der anderen Stadt wohnen. Schauen es morgen an.
    Aber mal vorausgesetzt es ist ok...
    Den Preis finde ich dann trotzdem nicht in Ordnung.
    Kann man dagegen vorgehen?


  2. Registriert seit
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    AW: Wehren gegen Handwerker-Rechnung

    Ich verstehe dein Problem nicht.

    Hätte er jetzt zwei Wochen gebraucht, würdest du ihm doch auch keine 3000€ zahlen.

    Wie lange er tatsächlich gebraucht hat und ob er eventuell Helfer/Mitarbeiter eingesetzt hat, weisst du nicht wirklich.

    Prüfe die Arbeit, ob sie in Ordnung ist. Wenn das der Fall ist, hat er sein Geld doch verdient. Wenn nicht, muss er eben nacharbeiten.


  3. Registriert seit
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    AW: Wehren gegen Handwerker-Rechnung

    Es gibt einen sog. Preisradar bei myhammer. Dort kannst du schauen, was die von Euch in Auftrag gegebenen Arbeiten plus
    Material bei Vereinbarung von Einheitspreisen kosten. Mir kommt die Pauschale nicht überhöht vor, jedenfalls nicht im Sinne von Wucher.
    Im Übrigen hat man sich an Verträge zu halten. Wer eine Pauschale vereinbart, will Planungssicherheit. Das gilt aber für beide Seiten.

  4. Avatar von Mitternachtsblau
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    AW: Wehren gegen Handwerker-Rechnung

    @Eichblatt: woher weisst du, wie viele Mitarbeiter er zeitgleich damit beschäftigt hat?

    Davon ab ist nicht alles Stundenlohn, sondern auch der Preis der Farbe ist inkludiert.

    Ihr hättet vorher mehr als nur ein Angebot einholen können - und dann vergleichen. Wenn man einen Auftrag zum Pauschalpreis erteilt, kommt man nach geleisteter Arbeit nicht umhin, den vereinbarten Betrag zu zahlen, vorausgesetzt, die Arbeit ist in Ordnung.

  5. Avatar von Sprachlos
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    AW: Wehren gegen Handwerker-Rechnung

    Zitat Zitat von Petra-Silie Beitrag anzeigen
    Wer eine Pauschale vereinbart, will Planungssicherheit. Das gilt aber für beide Seiten.
    Das gilt für beide Seiten und eben auch für den Fall, dass man dabei schlechter wegkommt als wenn man einfach zum Stundensatz bezahlen würde.
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)


  6. Registriert seit
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    AW: Wehren gegen Handwerker-Rechnung

    @Eichblatt: Kann es sein, dass du im Nachhinein das Gefühl hast, dass der Handwerker die geplante Zeit für die Renovierung absichtlich zu hoch angesetzt hat, um auf diese Weise eine höhere Pauschale aushandeln zu können? Obwohl er in Wirklichkeit ganz genau gewusst hat, dass er das viel schneller schaffen würde? Und nun fühlst du dich über den Tisch gezogen?

    So wie Eichblatt das beschrieben hat, klingt das für mich übrigens nicht so, als hätte dieser Handwerker Mitarbeiter, sondern würde allein arbeiten. Aber es kann natürlich auch sein, dass ich das falsch gedeutet habe. Ansonsten wäre ja tatsächlich eine mögliche logische Erklärung die, dass er mehr Mitarbeiter dort eingesetzt hat als ursprünglich geplant und das Streichen der Wände daher auch in einem Tag erledigt werden konnte.

  7. Avatar von Mitternachtsblau
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    AW: Wehren gegen Handwerker-Rechnung

    Zitat Zitat von juli-elli Beitrag anzeigen
    (...)Und nun fühlst du dich über den Tisch gezogen?

    So wie Eichblatt das beschrieben hat, klingt das für mich übrigens nicht so, als hätte dieser Handwerker Mitarbeiter, sondern würde allein arbeiten. (...)
    Vollkommen gleichgültig. ..sie kann sich so viel über den Tisch gezogen fühlen, wie sie will - wenn sie versucht, irgendwas nicht oder weniger zu zahlen, wird sie verklagt - und niemand kann beweisen, dass er nicht vielleicht zu dritt unterwegs war.

    Davon ab, 1 Woche, also 40h plus Farbe plus alle An-und Abfahrten, dafür sind 1800,- brutto deutlich zu wenig. Außer, Haus und Handwerker befinden sich nicht in Deutschland.
    Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten.

    Oscar Wilde

  8. Avatar von Vienna__
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    AW: Wehren gegen Handwerker-Rechnung

    Eine Pauchale ist eine Pauschale - da hat der Mann natürlich Recht. Nein, man kann nicht dagegen vorgehen, wenn der Pauschalvertrag an sich rechtens ist. Und das ist auch gut so.


  9. Registriert seit
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    AW: Wehren gegen Handwerker-Rechnung

    Zitat Zitat von Mitternachtsblau Beitrag anzeigen
    Vollkommen gleichgültig. ..sie kann sich so viel über den Tisch gezogen fühlen, wie sie will - wenn sie versucht, irgendwas nicht oder weniger zu zahlen, wird sie verklagt - und niemand kann beweisen, dass er nicht vielleicht zu dritt unterwegs war.
    Das Gefühl, über den Tisch gezogen worden zu sein, könnte aber eben vielleicht eine Erklärung dafür sein, warum Eichblatt die vorab vereinbarte Pauschale jetzt am liebsten kürzen würde. Ob dieses Gefühl überhaupt den Tatsachen entspricht, steht ja aber ohnehin auf einem ganz anderen Blatt.

    Sollte es sich tatsächlich um einen 1-Mann-Betrieb handeln, wäre es aber schon seltsam, wenn da auf einmal mehrere Leute gearbeitet hätten.

  10. Avatar von Mitternachtsblau
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    AW: Wehren gegen Handwerker-Rechnung

    Zitat Zitat von juli-elli Beitrag anzeigen
    Das Gefühl, über den Tisch gezogen worden zu sein, könnte aber eben vielleicht eine Erklärung dafür sein, warum Eichblatt die vorab vereinbarte Pauschale jetzt am liebsten kürzen würde. (...)

    Sollte es sich tatsächlich um einen 1-Mann-Betrieb handeln, wäre es aber schon seltsam, wenn da auf einmal mehrere Leute gearbeitet hätten.
    Das ist ja logisch, dass sie hier schreibt, weil sie sich offensichtlich über den Tisch gezogen fühlt.


    Und nein, auch 1-Mann-Betriebe kaufen Personal dazu. Beispielsweise über Zeitarbeitsfirmen. Oder befreundete Firmen mit mehr Personal.
    Kein 1-Mann-Betrieb ist dienstverpflichtet, auch alle Arbeiten allein durchzuführen.
    Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten.

    Oscar Wilde

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