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    AW: Unsere Minimalismus-Projekte :)

    Ich mache jetzt ernst und räume nicht nur final auf sondern aus. Nach dem Motto, alles, was schwer ist, kommt weg. Dann habe ich bei meinem letzten Umzug nicht so viel Gepäck.

    Meine Bücher habe ich, bis auf kleine Restbestände und geschenkte Exemplare, die mir am Herzen liegen, schon entsorgt.

    Meine CDs liegen alle schon in der Recyclingtonne, wenn ich weiß wohin damit, folgen meine Vinyl-LPs. Sobald der Betriebshof unserer Stadtwerke wieder geöffnet hat, entsorge ich meine HiFi-Anlage, die mich zum Teil seit meiner Schulzeit begleitet hat (mein heißgeliebter Lenco L 75 ). Trotz aller Bemühungen wollte die niemand geschenkt haben. Sie wird Weihnachten durch ein (räumlich und gewichtsmäßig) kleines Soundwunder ersetzt.

    Alle Negative und Kontaktabzüge aus meiner Foto-Amateur-Zeit gingen kürzlich den Weg alles Irdischen.

    Jede Schublade, die ich aufziehe, und jede Schranktür, die ich öffne, muß ihren Tribut leisten.
    Geändert von Wiedennwodennwasdenn (25.05.2020 um 15:19 Uhr)
    Keiner kann verhindern, dass ich klüger werde (Konrad Adenauer).

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    AW: Unsere Minimalismus-Projekte :)

    Auch bei mir geht's weiter mit dem Ausmisten. Die Bücher sind gut reduziert, dafür sind jetzt die Papiere dran - da ich beruflich viel aufgehoben habe, wandern gefühlte Berge von Aktenordnern in den Müll. Auf der anderen Seite befreit das erheblich.

    Um einigen Dingen ein zweites Leben zu schenken, habe ich ein Verschenkregal installiert. Darin lagern die Dinge, die ein neues Zuhause suchen. So langsam nehmen es die Menschen in meiner Umgebung an.

    Aber jeder Karton aus der Familie mit aussortierten Dingen löst leichte Beklemmungen aus. Denn die wirklich schönen, alten Schätzchen möchte ich ungern verschenken oder verkaufen....aber die meisten müssen gehen. Denn mich belastet zu viel Besitz.
    "beinhalten" wird wie "halten" konjugiert, als "beinhält", und gehört zur Kategorie schlechtes Deutsch. Warum nicht "enthalten", "umfassen" oder "bedeuten"?

    Sorge dich nicht, lebe!




    Bunny Maja Lukas (14.2.)
    Maxi (3.3.2017)
    Bella (27.8.2018)

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    AW: Unsere Minimalismus-Projekte :)

    Wenn man keine Zeit hat, ist es vielleicht wirklich eine gute Lösung, obwohl man sich auch mit dem Designer treffen muss, um Entscheidungen zu machen, und man gibt für alles mehr aus. Wenn man keine Zeit zum Suchen hat, schau auf [editiert]. Diese Website gefällt mir, weil sie Einrichtungen ganzer Räume in verschiedenen Stilen zeigt.
    Geändert von bookie (01.06.2020 um 13:22 Uhr) Grund: Werbelink entfernt!

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    AW: Unsere Minimalismus-Projekte :)

    Zitat Zitat von Mariczan Beitrag anzeigen
    Wenn man keine Zeit hat, ist es vielleicht wirklich eine gute Lösung, obwohl man sich auch mit dem Designer treffen muss, um Entscheidungen zu machen,
    Hä ??????
    Keiner kann verhindern, dass ich klüger werde (Konrad Adenauer).

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    AW: Unsere Minimalismus-Projekte :)

    Zitat Zitat von Wiedennwodennwasdenn Beitrag anzeigen
    Hä ??????
    Wieso denn? Hast du etwa keinen eigenen Designer?

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    AW: Unsere Minimalismus-Projekte :)

    Hallo zusammen,

    ich sitze gerade hier im totalen Chaos, denn: Ich räume. Und zwar nicht "Topf von A nach B". Sondern radikal.
    Wir wohnen hier auf ca. 110 Quadratmeter in 2 Ebenen - da ist leider viel zuviel Platz für "Kram".

    Ich habe gemerkt: Je mehr Regalfläche, je mehr Bücher stopft die Blue. Daher hab ich gestern von 3 Bücherregalen tatsächlich eines komplett leer geräumt! Das kommt komplett weg! Und ich hab was gemacht, was ich noch NIE gemacht hab: Ich hab meine 2 restlichen Bücherregale dekoriert: Mit Bilderrahmen, mit meinen wertvollen Silbervasen, mit römisch aussehenden Töpfen und anderen Kostbarkeiten. Und drum herum: Meine Bücher!!!

    Heute hab ich mich ans Gästezimmer gemacht: Es war im Grunde zur Abstellkammer verkommen. Immer noch aufgeräumt, aber, wenn man den Inhalt der Schränke öffnet - gute Nacht! UNglaublich, was sich für eine Menge Kram in Schränken verbergen lässt!

    Heute hab ich meine DVD-Sammlung sortiert - braucht man ja im Grunde heute alles nicht mehr...Dennoch gibt es so tolle Sachen, die ich behalten mag! Jetzt überlege ich, wie ich diese Sammlung sortiere und archiviere. Entweder ich entnehme nur die DVDs selbst und besorge so eine schöne Filztasche. Oder ich wähle so ein System, wo man auch das Papiercover der Hülle entnehmen kann und flach in einen Ordner einsortiert (da bräuchte ich dann mehrere Ordner, weil es sehr viele DVDs sind).

    Auch der Kinderbastelkram hat in den letzten Jahren massiv zugelegt: Papiere aller Art, Aufkleber, Filz, Moosgummi, Glitzerkram aller Art, viele Stifte, Knete etc. pp. Gerade die Papiere passen in keine Schachtel mehr. Da muss ich überlegen, wie ich da rangehe.

    Ziel ist es derzeit, wieder komplett 1 vollgestopftes Bücherregal auszumisten, den Inhalt cleverer zu verräumen - und das Regal aufzulösen.



    Diese Arbeit ist anstrengend. Aber auch schön! Krass ist, wieviele Umzugskartons an alleine Büchern schon zusammen gekommen sind, die ich jetzt verteilen muss. Ein Teil geht an Momox, der Rest der Bücher kommt hier nach und nach in die öffentlichen Bücherschränke.

    Es ist noch soviel zu tun!

    Mir würde es echt gut tun, mich hier auszutauschen, da dieser Prozess mich innerlich sehr bewegt.

    Grüße
    Blue
    Geändert von Blue2012 (09.07.2020 um 15:32 Uhr)
    Be a voice not an echo.

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    So weit wäre ich gerne schon.

    Wir sind in den letzten 10 Jahren zweimal umgezogen, ohne auszumisten. Jeweils so nah, dass vieles ohne Umzugskarton in Tüten etc transportiert wurde. Außerdem kamen drei Haushaltsauflösungen unserer Eltern hinzu. Furchtbar. Chaos. Wir haben viel Platz - und der ist komplett zu. Gleichzeitig wird immer noch renoviert, d. h. das Chaos wächst.

    Den großen Rundumschlag habe ich aufgegeben. In den letzten Tagen hBe ich immerhin mein Arbeitszimmer oberflächlich entrümpelt, nicht mehr zu flickende Kinderkleidung entsorgt, Unterlagen sortiert, eine Bücherkiste für rebuy fertig gemacht, zwei für die AWO, 1 Karton vom letzten Umzug durchgeackert. Außerdem den Drucker und den Taschenrechner repariert. Für den Urlaub fünf Krimis 2nd Hand bestellt - die bleiben dann gleich in der Ferienwohnung und müssen zu Hause nicht untergebracht werden.

    Die Renovierung des Kinderzimmer schreitet, wenn auch langsam, voran, danach rücke ich unserem Wäschekabuff zu Leibe, a sind auch noch Sachen vom letzten Umzug drin.

    Vor allem versuche ich aktuell zusammenzufassen: vier Stellen, an denen Briefmarken lagern, drei für Umschläge, drei für abgelegte Kinderkleidung, mind. Vier für Bastelkram. Das muss nicht sein, man findet nichts...

    Heutiger Erfolg: zwei Briefe mit gesammelten Marken aus DM/Euro Ära versehen, die sind jetzt fast aufgebraucht. Ich werde heute bei der Post mal fragen, ob man die DM Marken noch eintauschen kann, sonst kommen die auch weg.

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    AW: Unsere Minimalismus-Projekte :)

    Ich bin in Vorbereitung des Umzugs von der kleinen völligen Wohnung mit wenig Stauraum ein Haus mit Keller, Speicher, Scheune, Stall und Schuppen am ausmisten und sinnvoll zusammenfassen. Der Plan ist ein sinnvolles Kistenlager in einheitlichen Umzugskartons auf dem Dachboden.

    In letzter Zeit habe ich:

    alle Kinderkleidung, -schuhe und -ausstattung gesichtet, aussortiert, an das nachstjüngere Kind weitergegeben, gespendet (unser Kindergarten hat sich über Unterhosen und Leggings in 98/104 sowie Matschhosen und Gummistiefel für den Fundus gefreut), entsorgt. Aus fünf Umzugskisten ist eine Kiste mit guten Sachen geworden. Zwei Familien im Freundeskreis erwarten Nachwuchs, die können sich Zeug aussuchen, der Rest kommt als Paket weg. Ich habe keine Kapazitäten mehr mich stundenlang auf Bazare zu stellen und mit drei verkauften Bodys nicht mal die Startgebühr einzuspielen.

    Im Laufe des Jahres habe ich die saisonale Deko gesichtet und kräftig entsorgt. Nach Weihnachten hoffe ich bei einer Kiste fürs Jahr und einer für den Dezember zu sein.

    In der Küche habe ich nach einem kleinen Wasserschaden den Spülenschrank von einem Dutzend Flaschen unnötiger Haushaltschemikalien befreit und zur Entsorgung gebracht.

    Im Keller alle Vorräte gesichtet, sortiert, weggegessen und öligen Kröver Nacktarsch weggekippt.

    Knitterige Geschenkpapierreste zum Basteln freigegeben.

    Ein Dutzend Bücher ging an die Kirchenbücherei.

    Hier ist einmal im Monat Restmüllabholung, wir dürfen die Mülltonnen aller Nachbarn auffüllen, das nutzen wir rege.

    Nächstes Projekt: Haushaltstextilien und Gartengeräte
    Drei sind eine Bande.

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    AW: Unsere Minimalismus-Projekte :)

    Zitat Zitat von Pia1976 Beitrag anzeigen
    Wir sind in den letzten 10 Jahren zweimal umgezogen, ohne auszumisten. Jeweils so nah, dass vieles ohne Umzugskarton in Tüten etc transportiert wurde. Außerdem kamen drei Haushaltsauflösungen unserer Eltern hinzu. Furchtbar. Chaos. Wir haben viel Platz - und der ist komplett zu. Gleichzeitig wird immer noch renoviert, d. h. das Chaos wächst.
    Pia, ich kenn das! Als ich vor ca. 8 Jahren geheiratet habe, bin ich von meiner Singlebude in das Elternhaus meines Mannes gezogen: Er hatte das schon jahrelang renoviert - die Eltern hatten es vollgemüllt bis unter die Dachkante. DAS war schrecklich...Vor allem, weil ich bin da radikal, er hat jedes Glas dreimal umgedreht. Keinerlei Sinn für "gemütliche Leere eines Raumes". Ich also erst mit meinem Kram ins Elternhaus, dort wilder Mix aus allem. Was hab ich da entmüllt, oh - Gott! Mehrere Schütten voll gemacht. Traumatisch.
    Dann kam ja 15 Monate später schon die Kleine - also WIEDER neuen Raum schaffen, WIEDER neues Zeugs her. Dann sind wir umgezogen mit bald 2jährigem Kind - die Hölle! Wieder sortieren - und hier in unserer Riesenwohnung hab ich alles zacki zacki verräumt, alles nach Plan, das ging sehr gut, aber viele Dinge wurden eher ineffektiv verräumt in all der Hektik.

    So Haushaltsauflösungen der Eltern - das ist einfach übel, belastend, vor allem, weil ja so viele Emotionen dran hängen!!!

    Und mit zwei Kindern, da hat man eh in einem Haushalt so ein "Grundchaos" wegen ständig wechselnder Kleidung, Schuhen, ständig wechselndes Spielzeug und gefühlt viele "Dingelchen" (von Legosteinchen bis Bügelperlen etc.).


    Ich merke nur so für mich: Je mehr Stauraum ich zur Verfügung bekomme, je mehr "stopfe" ich auch! Das ist so ein ärgerlicher Zug an mir, dass die einzige Lösung darin besteht, ganze Bücherregale leer zu machen und aufzulösen. Gestern hat mein Mann im Gästezimmer ein riesiges Bücherregal auseinander gebaut, es kommt am WE auf den Wertstoffhof.

    --- und drum herum: Chaos...aus Dingelchen...Ich bin echt fasziniert bis erschüttert, was ich alleine in meinem Papierkram noch alles vorfinde...Bewerbungsunterlagen von Anno Mittelalter, unglaublich...


    Gottlob kenne ich hier am Ort alle öffentlichen Bücherschränke. Ich fahre fast alle 2 Tage mit vollem Rucksack dorthin - und jedesmal sind all die Sachen, die ich rein gestellt hab, weg!

    Pia, kennst du das, wenn man von Verwandten ungewollt zugeschüttet wird mit Spielzeug und Kinderkram?
    Meine Schwägerin hat uns in der Kleinkindzeit ungefragt Umzugskartonweise Kram geschickt, alles schön und gut - aber für nur ein Kind hier war es mir jedesmal eine Belastung. Und die Leute hören selbst dann nicht auf, wenn du freundlich sagst, wir haben schon so viel.

    Das hat in den letzten Jahren dafür gesorgt, dass ich sehr sortiert kaufe und dann fast nur noch bei ebay. Weil ich einfach weiß: Aus der Verwandtschaft wird eh alles kommen.



    Ich für mich ziehe da ein negatives Fazit, was mein eigenes Kaufverhalten betrifft: Zu viele Kompensationskäufe unterm Strich.
    Dafür bin ich selbst verantwortlich.


    Pia, kennst du diese Marie Kondo oder wie die heißt, diese Aufräumqueen? Also abgesehen davon, dass ich ihr Konzept für Familien untauglich und grenzwertig unsinnig finde (sich bei alten Socken bedanken für ihren Dienst hat wohl eher was Pathologisches....) - was ich aber hilfreich finde, ist die Grundfrage: Does it spark joy?


    Unsere quasi-Schwiegermutter hatte hier mal so dämliche Afrikafiguren geschenkt. Hässlich wie die Nacht. Und war NIE unser Einrichtungsstil! Die Dinger blieben im Karton. Und ich hab mich jedesmal geärgert, wenn ich den Karton gesehen habe. So unbewusst reden die Dinge doch mit einem.


    Dir viel Energy beim Räumen, ich mach jetzt weiter und hock mich in mein Chaos


    Blue
    Be a voice not an echo.

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