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  1. Avatar von Opelius
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    AW: RELA-Kraftwerk/Perpetuum Mobile

    Ich denke die Schwierigkeiten der Erdwärmenutzung besteht darin, dass man zwar ein Haus mit Erdwärme bei hoher Pumpenleistung (und ziemlich viel Stromverbrauch) mit einem relativ kurzem Loch erwärmen kann, aber in der Großnutzung müssten die Bohrungen sehr viel tiefer liegen. Wenn ich mich recht erinnere, beginnen die ganz großen Schwierigkeiten des Bohrens bei etwa 6 km Tiefe, das Bohrgetänge könnte durch sein hohes Eigengewicht abreißen oder der enorm hohe Druck von 4 kbar bringt das Bohrgestänge zum stehen (und dann reißt es ebenfalls ab). Die bisher tiefste Bohrung betrug auf der Kolahalbinsel 12 km, in Deutschland 9 km in der Oberpfalz. In dieser Tiefe herrschen zwar Temperaturen von 200 - 300 Grad, die sich ausgezeichnet als Dampfdrucktopf nutzen ließen. Dennoch scheint es weder technisch noch energetisch ergiebig zu sein.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  2. Inaktiver User

    AW: RELA-Kraftwerk/Perpetuum Mobile

    Selbst auf Island setzt man mehr auf Wasserkraft...


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    AW: RELA-Kraftwerk/Perpetuum Mobile

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Selbst auf Island setzt man mehr auf Wasserkraft...

    Island reicht auch seine Wasserkraft.......

  4. Inaktiver User

    AW: RELA-Kraftwerk/Perpetuum Mobile

    Dem Land selbst schon. Aber man will ja auch Industrie anlocken - Stichwort Schmelzflußelektrolyse von Bauxit.


  5. Avatar von Opelius
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    AW: RELA-Kraftwerk

    Sieht sich toll an, hört sich toll an.

    Aber gebaut, also einen Realversuch ist nirgendwo in Sicht.
    Es ist wie mit CERN, hat Milliarden gekostet, tausende von Wissenschaftler können forschen und ihre Doktorarbeit oder Habilitation schreiben, aber umsetzbare Erkenntnisse zur Energiegewinnung sind nicht in den nächsten 40 jahren zu erwarten.
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  6. gesperrt Avatar von Streuner
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    AW: RELA-Kraftwerk

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Sieht sich toll an, hört sich toll an.

    Aber gebaut, also einen Realversuch ist nirgendwo in Sicht.
    Es ist wie mit CERN, hat Milliarden gekostet, tausende von Wissenschaftler können forschen und ihre Doktorarbeit oder Habilitation schreiben, aber umsetzbare Erkenntnisse zur Energiegewinnung sind nicht in den nächsten 40 jahren zu erwarten.
    Das wäre mit diesem Lageenergiespeicher etwas anders.
    Dazu würde nur der (politische) Wille ausreichen.
    Aber solange nicht alles Öl restlos verkauft ist, jede Profitmöglichkeit durch AKWs ausgeschöpft ist,
    wird wohl keine noch so bessere Energiequelle eine Chance haben.

  7. Avatar von Opelius
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    AW: RELA-Kraftwerk

    Streuner,
    ein Lageenergiespeicher prozudiert keinen Strom. Es ist eine theoretische Möglichkeit Strom zu speichern. Abgesehen von den enormen Baukosten und einer Effizienz- und Machbarkeitsstudie fehlt so einem Projekt jede Existenzberechtigung. Eines der effizientes Pumpspeicherwerk ist das Speicherwerk Herdecke. Es ist inzwischen 80 Jahre alt, wurde 1989 modernisiert. Es reicht aus, um den Maximalstrombedarf des Ruhrgebietes für etwa 4 - 5 Stunden abzudecken.

    Irgendjemand hat es hier schon einmal erwähnt: Um den täglichen Strombedarf der Bundesrepublik abzudecken, müsste man den Rhein 5 km hoch stauen. Was theoretisch und praktisch schlicht unmöglich ist.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel


  8. Registriert seit
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    AW: RELA-Kraftwerk/Perpetuum Mobile

    Hallo!

    Weil oben mal das Stichwort "Schwung" aufkam - auch dazu gab es mal was: Den Gyro-Bus.
    Vergleiche hier Gyrobus – Wikipedia und hier Gyrobus (Bus mit Schwungrad)

    Fest steht:
    1.) Wir müssen Energie sparen und können nicht so weitermachen wie bisher.

    2.) Es gibt nicht "die Eine", alleinseligmachende Lösung, sondern es gibt viele parallele Wege.

    3.) Ein guter Energiespeicher ist Gas: Bei Überschuss wird durch Elektrolyse Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt und in unterirdischen Kavernen gespeichert (geht relativ umweltfreundlich) und bei Bedarf hat man eben Gas zur Verbrennung (BHKW).

    4.) Speicherkraftwerke sind in Deutschland leider nicht machbar - an den wenigen Stellen, wo es enkbar wäre (Höhendifferenz!) gäbe es sofort Naturschutz-Initiativen, die eine Flutung von Tälern verhindern würden (und wohl zu recht).

    5.) Allen Unkenrufen der Industrie zum Trotz ist der Black-Out ausgeblieben - weil Energie in Europa hin- und hergetauscht bzw. -verkauft wird.

    Schauen wir, was die Zukunft bringt.

    Nur mal meine 2 Ct.

    LEER

  9. Avatar von KClO4
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    AW: RELA-Kraftwerk/Perpetuum Mobile

    Und für diese bahnbrechende Erkenntnis hast du nun eine Threadleiche von 2008 reanimiert?
    .........und seit kurzem inoffizieller Technokrat des Monats !

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