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    AW: Mal kurz die Welt retten - Tipps für einen nachhaltigeren Alltag

    @Sneek: Danke für diesen Strang.

    Ich will mein eigenes Verhalten auch verbessern. Aber ich fühle mich überfordert damit.
    Wo habt ihr angefangen? Was habt ihr konkret in eurem Alltag verändert?

    Vielleicht könnte man die Tipps in Kategorien unterteilen zur leichteren Lesbarkeit?
    Nahrungsmittel - Kleidung - Hygieneartikel - Kram und Zeugs - Mobilität - Energie

    Nahrungsmittel:
    - Fleischreduktion im Hause Blue um 80%
    - ich gucke, wo das Obst und Gemüse herkommt und wähle die sinnvollere Alternative
    - Plastikreduktion um 30% (das muss besser werden)

    Kleidung:
    - Kinderkleidung kaufe ich auf den (sehr guten) Kleider- und Spielzeugbörsen hier
    - Ich verkaufe die Kinderkleidung sowie Spielzeug auf Kleider- und Spielzeugbörsen zum kleinen Preis

    Kram und Zeugs
    - Ausgelesene Bücher verschenke ich an öffentliche Bücherschränke
    - oder ich verkaufe sie bei Momox oder leihe Bücher in der Bücherei
    - bin bemüht, keinen Dekokram mehr zu kaufen (Kerzenhalter, Kissen, Figürchen etc.)
    - Papier wird extra gesammelt, bemalt, verbastelt, Schmierpapier

    Mobilität
    - Ich liebe mein Auto. Ok, ich fahre wirklich wenig insgesamt. Aber ich lebe auf dem Dorf, ohne Auto geht nix, n i x.

    Energie
    - Heizung abdrehen, wenn unnötig
    - Licht aus, wo es geht
    - Wenig Wasser

    Das wars schon! Toll, nen Streifen Bienen- und Hummelwiese hab ich gesät dieses Jahr (auch das alles bringt gar nix sagt der Bauernverband). Ich konsumiere viel, kaufe viel zuviel. Immer wieder Spielzeug fürs Kind, für mich TShirts (ich liebe die!), Kuscheldecken (die Farbe...DIE eine noch...) und es macht mir Spaß, in der Stadt zu stöbern. Und ich hab NIE ne Jutetasche dabei, wenn ich eine bräuchte. Und das Trinkwasser aus dem Hahn schmeckt mir nicht...

    Ich fühle mich hilflos.
    Be a voice not an echo.

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    AW: Mal kurz die Welt retten - Tipps für einen nachhaltigeren Alltag

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Den Beitrag verstehe ich nicht.
    Ich auch nicht.
    Nein, mein Nickname hat nichts mit meinem Geburtsjahr zu tun

    Es gibt immer 4 Versionen beim Zusammentreffen von Mann und Frau:
    Seine, ihre, die Wahrheit, und das, was wirklich passiert ist.


    Schokolade stellt keine blöden Fragen - Schokolade versteht

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    AW: Mal kurz die Welt retten - Tipps für einen nachhaltigeren Alltag

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    ja, fliegen "haut so richtig rein" - und das schafft man nicht mit anderen Dingen auszugleichen.

    .
    Du, danke der Aufklärung

    Das ist mir schon bewusst.

    (Hör mir auf mit "Mäßigung" im Kontext einer konfessionellen Organisation - die sollen sich mal selber mäßigen und ich denke, wir wissen, in welchem Zusammenhang)

    Dann fliegt ihr also alle nicht mehr? Schön.
    Und die, die dennoch fliegen? Können dann alle anderen Bestrebungen sein lassen, weil eh Wurscht?
    Ja?
    Das ist die Message?

    Sehe ich anders. Ein kranker Mensch, der ??? eine möglicherweise tödliche Erkrankung hat, sollte versuchen diese zu bekämpfen. Klar. Aber zu denken, jetzt hab ich x - daher ist es jetzt eh egal, ob ich auch noch rauche, saufe und mir auch noch was sexuelles hole
    Sehe ich nicht so. Weder im Konkreten, noch in der Analogie.
    Schlimmer geht immer und any step counts

    Außerdem wundert mich der doch sehr ultraorthodoxe Ansatz. Normalerweise soll man doch die "Menschen da abholen, wo sie stehen" wenn man irgendwie Erfolg haben will?

    Ich werde also weiterhin fliegen und trotzdem kein Fleisch essen

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    AW: Mal kurz die Welt retten - Tipps für einen nachhaltigeren Alltag

    Zitat Zitat von Loop1976 Beitrag anzeigen
    Ich auch nicht.
    Wenn niemand mehr im Internet bestellt und jeden Spontan-Kauf-Impuls erfolgreich unterdrückt sind die beispielhaft aufgeführten Jobs perdu.
    Denn die braucht man in der Masse nur basierend auf dem Modell: shoppen.

    Nicht jeder ist Arzt, nicht alle sind Lehrer und noch weniger sind U-Bahn-Fahrer.
    Viele arbeiten bei Konsumartiklern.

  5. Inaktiver User

    AW: Mal kurz die Welt retten - Tipps für einen nachhaltigeren Alltag

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Wenn niemand mehr im Internet bestellt und jeden Spontan-Kauf-Impuls erfolgreich unterdrückt sind die beispielhaft aufgeführten Jobs perdu.
    Denn die braucht man in der Masse nur basierend auf dem Modell: shoppen.

    Nicht jeder ist Arzt, nicht alle sind Lehrer und noch weniger sind U-Bahn-Fahrer.
    Viele arbeiten bei Konsumartiklern.
    Die können da doch trotzdem noch arbeiten, wenn ich halt zweimal im Jahr 3-4 Artikel bei Esprit bestelle und nicht 10 Stücke einzeln.

    Außerdem nervt dieses Arbeitsplatzargument echt, man kann doch nicht immer so weitermachen, nur wegen der Arbeitsplätze.

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    AW: Mal kurz die Welt retten - Tipps für einen nachhaltigeren Alltag

    Konsum ist ja nicht per se böse.

    Aber man kann sich auch da beschränken, und das überlegt tun.

    Wenn sich etwas ändert, werden einige ihre Stelle verlieren, natürlich - davon waren sie aber vorher nicht böse, und es gibt ja anderes zu tun.

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    AW: Mal kurz die Welt retten - Tipps für einen nachhaltigeren Alltag

    Ich rette täglich auch ein wenig die Welt:

    Ich
    - kaufe wenig ein und werfe so gut wie nichts mehr weg.
    - koche täglich einmal frisch.
    - fahre unter der Woche mit dem Rad.
    - kaufe kaum noch Kleidung, neue Bücher.
    - verzichte gern auf Dekoration, Plastikgedöns und Modeschmuck.
    - habe mich bewusst in meinem Hausstand verkleinert und vermisse nichts.
    - nutze gelegentlich Sonderangebote.
    - trinke keinen Kaffee aus Pappbechern.
    - verschenke überflüssige Sachen über den Umsonstladen.
    - bin seit Jahren nicht geflogen.
    - stricke gerne und viel.
    - habe meine Kosmetik stark reduziert.
    - ziehe gerne Tomaten und Paprika im "Hinterhof". Das werde ich noch ausbauen.
    - sammle gerne Früchte in der Natur wie Blaubeeren und Himbeeren.
    - koche meine Marmelade selbst.
    - verzichte auf Zucker.

    Wo ich noch "sündige":
    Ich kaufe immer noch gerne ein Duschgel mehr ein.
    Ich plane für die nächsten zehn Jahre drei längere Flugreisen.
    Ich besitze immer noch ein Auto, weil ich das auch brauche.
    Ich brauche zweimal im Jahr mein Stück Buttercremetorte.
    Ich habe zu viel Wolle und
    "beinhalten" wird wie "halten" konjugiert, als "beinhält", und gehört zur Kategorie schlechtes Deutsch. Warum nicht "enthalten", "umfassen" oder "bedeuten"?

    Sorge dich nicht, lebe!




    Bunny Maja Lukas (14.2.)
    Maxi (3.3.2017)
    Bella (27.8.2018)

  8. Inaktiver User

    AW: Mal kurz die Welt retten - Tipps für einen nachhaltigeren Alltag

    Ich hab die Debatte mit einer guten Freundin, die ich weiß nicht wieviel Fernreisen schon gemacht hat, mind. eine pro Jahr, dazu noch eine "normale" Urlaubsreise, noch ne Städtereise, und mehrere Inlandsflüge, die ja nun echt nicht alternativlos sind.

    Ich find einfach, das steht einem nicht zu, so wie es einem nicht zusteht mit einem 20 Liter Auto 30.000 Kilometer im Jahr zu fahren.

    Gar nicht mehr fliegen find ich auch schwierig für so wen - aber dann vielleicht nur ein oder zwei Flüge im Jahr? Wär ja dann auch schon was.

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    AW: Mal kurz die Welt retten - Tipps für einen nachhaltigeren Alltag

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hm, ich dachte an Rasenmäher und Bettdecke -

    Gab es beides in München nicht,
    Rasenmäher - passe ich, bin ausm Glasscherbenviertel

    Bettdecke: Rid? Kaufhof? Matratzen-Dings? Kaufring am Ostbahnhof?

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    AW: Mal kurz die Welt retten - Tipps für einen nachhaltigeren Alltag

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Außerdem nervt dieses Arbeitsplatzargument echt, man kann doch nicht immer so weitermachen, nur wegen der Arbeitsplätze.
    "Nur"?
    Be a voice not an echo.

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