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  1. gesperrt
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    AW: Böser alter weißer Spargelkult

    Zitat Zitat von Punpun Beitrag anzeigen
    Hast du nicht meine Smileys gesehen ?

    Normalerweise lese ich aber auch so gut wie nix mehr von Frau Stokowski
    Ich habe noch nichts von ihr gelesen und werde sehr darauf achten, künftig keinen Artikel von ihr zu versäumen. Völlig unwichtig, zu welcher Fraktion man gehört, er ist großartig geschrieben
    Falsche Behauptungen kann ich darin auch nicht erkennen, den Schuh muss man sich trotzdem nicht anziehen. Wobei ich mich schon länger frage, warum so viele edle Genussmittel via Massenproduktion auf Alltagsniveau gedrückt werden. Erst hier im Forum wurde ich aufgeklärt, warum mir Spargel nicht mehr so gut schmeckt wie in der Erinnerung.
    Tatsächlich ist es eine Frage der Qualität.

  2. AW: Böser alter weißer Spargelkult

    Das ist ja häufig so, als entwicklung.
    Es gibt etwas, das richtig gut ist. Dann wird es auf einmal trend oder kult. Daraus ergibt sich eine deutlich erhöhte nachfrage.
    Entweder reduziert man die durch gezielte verteuerung.
    Oder man macht es wie üblich in Deutschland. Aus dem luxusartikel mit entsprechendem preis wird ein für alle erschwingliches produkt. Die hohe nachfrage bedient man durch importe aus absurden anbaugebieten und 'effektive' herstellung. Den preis drückt man durch verminderung der qualität.

    Die kolumne gefällt mir.
    Was allerdings aus den beobachtungen folgen sollte, fehlt. Gut, mal kein erhobener zeigefinger. Aber schade, denn es wäre so offensichtlich und würde das bild abrunden.
    Dann wäre es eine ernstzunehmende kritik, nicht nur amüsant.

    Wir alle müssen unser konsumverhalten und unsere ansprüche auf den prüfstand stellen. Versuchen, wissen auch im hinblick auf leben und natur und die zusammenhänge wieder zu vermitteln.

    Und zusätzlich sollten wir mal überlegen, wer eigentlich den nutzen davon hat, dass trends so massiv ausgewalzt werden. Nach meinem gefühl geschieht das immer häufiger und immer grösser bzw. branchenübergriefender.
    Da läuft doch was grundsätzliches ganz schief.
    nichts ist wie es scheint

  3. gesperrt
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    AW: Böser alter weißer Spargelkult

    Zitat Zitat von daggy5gram Beitrag anzeigen
    Was allerdings aus den beobachtungen folgen sollte, fehlt. Gut, mal kein erhobener zeigefinger. Aber schade, denn es wäre so offensichtlich und würde das bild abrunden.
    Dann wäre es eine ernstzunehmende kritik, nicht nur amüsant.
    .
    Deswegen ist die Geschichte ja grade so gut! Das nicht Geschriebene wird ja mehr als deutlich
    Ja, da läuft sehr viel sehr schief. Für punpun hätte ich durchaus ein paar Vorschläge, Bier ist nicht dabei

  4. Avatar von Sugarnova
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    AW: Böser alter weißer Spargelkult

    Welchen Satz meint ihr denn?

    Ich fand den Artikel erst blöd, dann genial.

    Mich nervt diese kollektive Jammerei über die fehlenden Erntehelfer. So, als hätte man ein Anrecht darauf, dass es Leute gibt, die eine Saison lang Genussmittel zum Dumpingpreis produzieren. Und dann verdienen sie nicht mal genug?

    Warum wird denn den Helfern nicht mehr bezahlt, und das Kilo Spargel kostet halt mehr? Angebot und Nachfrage? Hallo?

    Ich finde weissen Spargel eh eher gewöhnungsbedürftig von der Konsistenz her, grünen mag ich tatsächlich lieber.

    Und als ich gelesen habe, dass der Spargel so früh geschnitten werden muss, damit er schön weiss bleibt für den Konsumenten ... meine Güte.

    Ist fast so paradox, dass sich Supermärkte feiern lassen, wenn sie Lebensmittel an die Tafel weitergeben, aber Dumpster-Diver sich strafbar machen, wenn sie selbige aus Mülltonnen holen.

    Es läuft einiges falsch, was die Lebensmittelproduktion betrifft.


  5. Registriert seit
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    AW: Böser alter weißer Spargelkult

    Henryk M. Broder stimmt Margarete Stokowski anscheinend sogar zu. Broder mag auch kein Spargel.
    Die Stokowski hat es inzwischen raus, wie das mit den Kolumnen geht.
    Geändert von nur_so (23.04.2019 um 20:22 Uhr)

  6. Avatar von Punpun
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    AW: Böser alter weißer Spargelkult

    Zitat Zitat von ilazumgeier Beitrag anzeigen
    Ich habe noch nichts von ihr gelesen und werde sehr darauf achten, künftig keinen Artikel von ihr zu versäumen. Völlig unwichtig, zu welcher Fraktion man gehört, er ist großartig geschrieben
    Falsche Behauptungen kann ich darin auch nicht erkennen, den Schuh muss man sich trotzdem nicht anziehen. Wobei ich mich schon länger frage, warum so viele edle Genussmittel via Massenproduktion auf Alltagsniveau gedrückt werden. Erst hier im Forum wurde ich aufgeklärt, warum mir Spargel nicht mehr so gut schmeckt wie in der Erinnerung.
    Tatsächlich ist es eine Frage der Qualität.
    ....und ich Idiot mach jetzt auch noch Werbung für diese penetrante millitante Nervensäge, die in allen ihren Kolumnen (genau wie Frau Berg und Frau Ataman) nur eines im Sinn haben ;
    Ihre Mission zu erfüllen :
    Nieder mit Phallusträgern , nieder mit dem alten weißen Mann
    Nieder mit deutschen Spargel und gleich den Bogen gespannt zu tollen bewundernswerten Tomatenzüchterinnen im Süden , wo kein weißer Mann dort ist ,der die Erntehelferinen ausbeutet und vergewaltigt wie hier in Deutschland die Spargelzüchter usw....

    Als nächstes geht es dem Grünkohlkult , nee besser dem Weißkohl an den Kragen, aber ,moment der hat ja gar kein Phallussymbol (ausser vielleicht die Bregenwurst beim Grünkohl?) , egal sie wird schon was anderes finden ...

    Bei Stokowski muss man schon eine Frau sein oder wenigstens Transgender, schwul, jung, dunkelhäutig, möglichst nicht christlich, nicht blond und auch sonst keine altdeutsche Sterotypen aufweisen, ansonsten hat man schlechte Karten
    Für die anderen bleibt nur der Herr Fleischhauer

    Egal, weißer Spargel schmeckt sowieso nicht mehr gut, viel zu faserig und wässerig , nur mit viel Butter zu ertragen
    Obwohl mit Bozner Soße wird auch der schlechteste Spargel zum genuss
    Mist , ich hätte diesen thread wohl doch lieber in der Küchen und Feinschmeckerecke platzieren sollen
    Geändert von Punpun (23.04.2019 um 20:16 Uhr)

  7. Avatar von marylin
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    AW: Böser alter weißer Spargelkult

    Finde den ganzen Artikel bekloppt. Ich finde es aber generell bekloppt, die Menschen permanent zu nerven, weil sie sich angeblich ständig falsch verhalten. Und mit sowas verdient die Geld? Sowas Albernes schmiere ich auch in 10 Minuten hin... nach Feierabend, hab ja eine "richtige" Arbeit
    Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
    Ist es wichtig?
    Ist es wahr?
    Und ist es besser, als die Stille?


  8. Moderation
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    AW: Böser alter weißer Spargelkult

    Zitat Zitat von daggy5gram Beitrag anzeigen
    Oder man macht es wie üblich in Deutschland. Aus dem luxusartikel mit entsprechendem preis wird ein für alle erschwingliches produkt.
    9,99 das Kilo kostet der heimische hier auf dem Markt.
    Ich hab für 2,50 das Kilo Kohlrabi gekauft. Der war ganz hervorragend. Aber aus Italien. Wahrscheinlich lohnt sich Kohlrabianbau vor Ort nicht.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **


  9. Registriert seit
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    AW: Böser alter weißer Spargelkult

    Freilandware aus Deutschland bekommt man ab etwa Ende Mai....

  10. Moderation Avatar von skirbifax
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    AW: Böser alter weißer Spargelkult

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    9,99 das Kilo kostet der heimische hier auf dem Markt.
    Ich hab für 2,50 das Kilo Kohlrabi gekauft. Der war ganz hervorragend. Aber aus Italien. Wahrscheinlich lohnt sich Kohlrabianbau vor Ort nicht.
    Ich wohne ja in bzw. an einer riesigen Spargelregion. Es ist wirklich unglaublich, wie eintönig die Landschaft ist mit den Hügelgräbern und den darauf platzierten dunklen Plastikfolien. Und am Wochenende dachte ich auch tatsächlich, dass es "früher" nicht so viele waren. Stimmt wohl auch:

    Im vergangenen Jahr ist die Gesamtanbaufläche nach Angaben des bayerischen Landwirtschaftministers erneut stark angestiegen: Mit einer Anbaufläche von 1.850 ha im Jahr 2008 verdreifachte sich die Spargelanbaufläche seit 1990.

    Zusammen mit den neu angepflanzten Spargelflächen, die noch nicht beerntet wurden, sind es sogar 2 611 Hektar.
    Quelle

    So lange es Menschen gibt, die für ein Gemüse dieses Geld auf den Tisch des Hauses legen, wird wohl auch weiterhin angebaut. Und jammern gehört zum Geschäft. Ich gehe auch davon aus, dass die Bauern, bei denen man ja vor Ort auch kaufen kann, einen großen Teil ihres Jahressalärs in den Spargelwochen verdienen. Dienstleistungen bieten sie ja auch an, man kann ja auch günstiger Bruchspargel und auch bereits geschälten Spargel kaufen. Convenience überall.

    Dann kommen auch noch die Traditionen dazu: Ilse Aigner auf dem Viktualienmarkt zur Spargelauftakt, Spargelkönigin mit allem Pomp und Glemmer ...

    Wildwusel, deutschen Kohlrabi gibt es auch, nur ist die Knolle viel zu vulgär als dass um sie ein solcher Hype veranstaltet würde.
    Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
    Christian Morgenstern


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