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  1. Avatar von ereS
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    AW: Plastikmüll vermeiden -- Ideensammlung

    Zitat Zitat von einzigARTig Beitrag anzeigen
    Dazu fällt mir noch ein, dass ja vor ca 12 Jahren die ganzen Binden und jede einzelne kleine Slipeinlage noch nicht in Plastikhüllen verpackt waren. Die lagen so in der Tüte - das ging auch. Was dadurch schon allein für Müll anfällt!
    die habe ich nie gekauft, meines wissens war das always die mit dem einzeln verpacken angefangen haben
    ich hatte immer ein winzig kleines beutelchen in der handtasche wo "eine garnitur" monatshygiene drin war
    ich fand das als die anfingen das einzufuehren schon ein wahnsinn, wie viel verpackungsmuell da anfaellt

  2. Moderation Avatar von frangipani
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    AW: Plastikmüll vermeiden -- Ideensammlung

    Zitat Zitat von einzigARTig Beitrag anzeigen
    Dazu fällt mir noch ein, dass ja vor ca 12 Jahren die ganzen Binden und jede einzelne kleine Slipeinlage noch nicht in Plastikhüllen verpackt waren. Die lagen so in der Tüte - das ging auch. Was dadurch schon allein für Müll anfällt!
    Echt? Jede einzeln verpackt? Sorry, hab schon laenger keine Damenhygiene in D gekauft.
    Aldi hat hier Einlagen lose in Pappkartons. Da die ja manche Marken weltweit vertreiben, ist das vielleicht in D auch so?
    Bei Binden weiss ich allerdings nicht, wie die verpackt sind.

    Wenn ich beim Gemuesehaendler bin und meine Beutel vergessen haben sollte, nehme ich die Papierchampignontueten auch fuer andere lose Sachen. Vielleicht kommen sie ja irgendwann mal darauf, die dreieckigen Papiertueten von frueher wieder einzufuehren. Die sind dann zuhause auch praktischer beim Kuechenmuell.

    Ich versuche, so gut es geht, Nuesse und Kerne lose zu kaufen. Es gibt sie entweder auf dem Markt, der Haendler hat auch Papiertueten, oder in einer speziellen Ladenkette, die alles rund um Muesli lose verkaufen. Mein Supermarkt hat auch so Abfuellstationen, aber leider mit Plastiktueten. Zumindest sind die wiederverschliessbar und man kann sie oefter einsetzen.

    Wurst- und Kaeseaufschnitt wurde frueher einfach lose in einen duennen Plastikbeutel gestopft, nicht gelegt oder so. Entsprechend sah das auch aus. Inzwischen legen sie ihn und wickeln in Papier ein. Ohne Zwischenblaetter. Wenigstens was.
    Mein Metzger benutzt das rote Fleischerpapier und die Papiertueten.

    China nimmt ja keinen Plastikmuell mehr an, seitdem herrscht hier leicht Panik. Mal gucken, wie lang, aber es zeigt wohl, dass andere Konzepte hermuessen.
    "Peace is not unity in similarity but unity in diversity, in the comparison and conciliation of differences." Mikhail Gorbachev

    “Misunderstanding arising from ignorance breeds fear, and fear remains the greatest enemy of peace.” Lester B. Pearson

    Moderatorin in den Reiseforen und bei der Eifersucht, bei den Selbständigen, Arbeiten im Ausland und im Kunstforum.

  3. Avatar von einzigARTig
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    AW: Plastikmüll vermeiden -- Ideensammlung

    Zitat Zitat von frangipani Beitrag anzeigen
    Wenn ich beim Gemuesehaendler bin und meine Beutel vergessen haben sollte, nehme ich die Papierchampignontueten auch fuer andere lose Sachen. Vielleicht kommen sie ja irgendwann mal darauf, die dreieckigen Papiertueten von frueher wieder einzufuehren. Die sind dann zuhause auch praktischer beim Kuechenmuell.
    Im Biosupermarkt gibt es die inzwischen wieder (man kann wählen zwischen den dünnen Plastiktüten und Papiertüten), allerdings nicht dreieckig. Ich nehme für den Biomüll immer die Brottüten aus Papier, in die das Brot im Bioladen eingepackt wird.


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    AW: Plastikmüll vermeiden -- Ideensammlung

    Zitat Zitat von einzigARTig Beitrag anzeigen
    Im Biosupermarkt gibt es die inzwischen wieder (man kann wählen zwischen den dünnen Plastiktüten und Papiertüten), allerdings nicht dreieckig. Ich nehme für den Biomüll immer die Brottüten aus Papier, in die das Brot im Bioladen eingepackt wird.
    Inzwischen werden auch kompostierbare Biotüten (ich glaube Maisstärke) angeboten. Beim letzten Italienbesuch gab es die nur noch.


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    AW: Plastikmüll vermeiden -- Ideensammlung

    Meine älteste Papiertüte ist fast drei Jahre alt. Sie geht nahezu wöchentlich zum Markt. Mittlerweile ist sie fast so flauschig wie Stoff, hält aber immer noch.

    Ich bin beim Müllaufkommen allgemein bei momentan 1/4 von dem, was normal wäre. Als eine Person mit Katze.

    Fehlt mir was? Nö.

    Manches ist umständlicher zu bekommen (Fleischsalat & Frischkäse mit glücklichen Zutaten zum Beispiel). Aber sonst geht es ziemlich einfach – wenn man erstmal die Routine hat.

    Alle drei Monate habe ich also Stress, weil ich etliche Milliliter an Putzmitteln herstellen muss, zum Beispiel. Oder einmal im Monat für zwei Stunden (inklusive Putzen) Katzenfutter zubereite. Oder etwas öfter zum Putzlappen greife, weil sich mit fester Seife nunmal Kalkseife bildet.


    Es erfordert mitunter ein Umdenken, kostet ein klein wenig Zeit mehr – und spart Geld.
    Und klärt den Blick fürs Wesentliche oder Unwesentliche.

    Für mich hat sich der anfängliche Aufwand somit sehr gelohnt.
    Meiner Umwelt tut es außerdem gut.


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    AW: Plastikmüll vermeiden -- Ideensammlung

    hab jetzt mal testweise eine feste Seife zum Haare waschen gekauft. Da war in der Pappschachtel ein kleines Kunststoffnetz drin, in die die Seife wohl gehängt wird, was dann beim Aufschäumen helfen soll... denke ich zumindest.

    Ganz abgesehen davon, dass ich das dann auch automatisch jedes Mal wieder mitkaufe (wieder Plastik), wenn ich genau diese Seife kaufe, hat es auch sehr lange gedauert, bis ich ausreichend Schaum für meine Haare hatte.

    Gibt es da nen Trick bei, oder wird das besser, wenn die äußere Schicht abgearbeitet ist? (hat man ja bei neuer Seife auch immer etwas)
    Wie schnell ist nichts passiert....

    _________________________

    Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss es nur schaffen, ihm den Beigeschmack der Katastrophe zu nehmen.

    Max Frisch


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    AW: Plastikmüll vermeiden -- Ideensammlung

    Ich würde zukünftig einfach nur Haarseifen kaufen, ohne Seifennetz. Seifennetz kannst du ja bei allen Seifen wieder verwenden, kannst du in die Dusche hängen, Seife die du irgendwo ablegen musst, wird oft "grauslich". Ich hab gerade erstmalig die feste Seife von DM getestet, sie schäumt gut, riecht ok ist nur in Karton verpackt. Anfangs werden die Haare durch Haarseife sträniger, aber das legt sich, einfach öfter mal eine Essigspülung machen.
    Liebt Menschen und benutzt Dinge, weil das Gegenteil niemals funktioniert - The Minimalists

  8. Avatar von kuhliebe
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    AW: Plastikmüll vermeiden -- Ideensammlung

    @poca
    Die Haarseife im Netz schäumt wenn sie ein paarmal benutzt ist mehr. Immer im Netz aufschäumen. Ich hatte die auch geht mit F an. Oder? Jetzt kauf ich die vom DM Alverde Eigenmarke gibt es seit Sommer. Die ist mega gut für uns. Manchmal wenn ich in der Stadt bim nehm ich von Lush Seife mit. Bei Lush ist aber einiges in Plastik. Muss man schauen was man genau kauft.

    Wir kommen gut zurecht. Zum Duschen nehm ich Seife aus meinen Vorrat. Und heb sie in ein Säckchen


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    AW: Plastikmüll vermeiden -- Ideensammlung

    Wo fange ich an?
    Wir kaufen fast keine Convenience-Produkte und generell fast nichts mehr in den üblichen Supermärkten, Discountern und Drogerien (es gibt Ausnahmen, auf die ich gleich komme). Fastfood- und Kaffeeketten werden schon seit etlichen Jahren konsequent gemieden. Damit ist schon viel gewonnen.

    - Getränke kommen nur noch aus Glasflaschen.

    - Haare wasche ich meist mit Roggenmehl (Papiertüte) und mit einer Apfelessigrinse (Glasflasche) oder mit Haarseife (nur mit Papier umwickelt) einer kleinen Manufaktur; nur in Ausnahmefällen kommt ein Flaschenshampoo aus dem Bioladen dran.

    - Wohnung wird ebenfalls mit Apfelessig und Natron gereinigt; für den Duft mal ein paar Tropfen ätherisches Öl zugeben.

    - Andere Kosmetikprodukte, vor allem aus den üblichen Drogerieketten, benutze ich ebenfalls seit Jahren so gut wie gar nicht mehr; Arganöl aus der Glasflasche statt Gesichtscreme und als Haar- und Nagelpflege; selbstgemachtes Zahnputzpulver statt Zahnpasta; Deo und weitere Pflegeprodukte werden auch fast nur noch selbstgemacht, auf Basis von Kokosöl, ätherischen Ölen und weiteren Zutaten aus der Küche. Kokosöl und eine Vanilleschote, deren Inhalt anderweitig verwendet wurden, ergeben eine Körpercreme, die besser ist als jedes Parfum.

    - Dekorative Kosmetik ist ein Problem, wird dann aber immerhin aus Bioläden bezogen und insgesamt nur in geringen Mengen und nicht täglich verwendet.

    - Meine nächste Zahnbürste wird aus Holz statt aus halb biologisch abbaubarem und halb recycletem Kunststoff sein.

    - Einkäufe kommen in mitgebrachte Leinentaschen oder Papiertüten; sollte sich doch mal irgendwo Plastik zwischenmogeln, wird es so lange es geht wiederverwendet.

    - Ins Restaurant nehmen wir für eventuelle Reste ein eigenes Behältnis mit (aus Glas, nur der Deckel ist aus Kunststoff).

    - Obst und Gemüse wird lose gekauft und notfalls in Papiertüten gefüllt.

    - Muss es doch mal für irgendwelche Anlässe Einweggeschirr sein, benutzen wir welches aus Palmblatt, Bambus, Papier oder kompostierbarem "Kunststoff".

    - Kleidung wird möglichst nur aus Pflanzenfasern erworben; dann tragen, bis sie auseinanderfällt und auch nur in diesen Fällen neu kaufen.

    - Es gibt hier ein kunststofffreies Restaurant, in dem z.B. auch die Strohhalme aus Glas sind; solche (meist leider eher unauffälligen) Läden gehören unterstützt.

    - Demnächst macht ganz in der Nähe der zweite Unverpacktladen der Stadt auf; darauf freue ich mich schon, dann können wir nämlich auch bei Nüssen, Samen und anderen Grundnahrungsmitteln gänzlich auf Kunststoffverpackungen verzichten.

    Wir leben pflanzenbasiert, daher ergibt sich für uns auch kein Problem mit Molkereiprodukten und anderem vom Tier.
    Problematisch ist noch die Tatsache, dass wir drei Kater adoptiert haben. Das Futter gibt es leider nicht ohne entsprechende Verpackungen. Ein weiteres Problem sind Mülltüten, Geschirrreiniger und Reiniger für die Spülmaschine, sowie Waschmittel. Waschnüsse sind mir meist nicht effektiv genug.

    Ich glaube leider nicht an Recycling. Der Kunststoff wird dann zwar wiederverwendet, was besser ist, als neuen herzustellen, aber man muss sich bewusstmachen, dass er sich nach wie vor in der Umwelt befindet und akkumuliert, selbst an Orten, die nie ein Mensch betreten hat. Daher wundert es mich überhaupt nicht, dass er nun auch im menschlichen Körper nachgewiesen wurde.
    Erdöl befindet sich hingegen aus einem Grund tief unter der Erde. Das gehört nicht in irgendein Ökosystem.


  10. Registriert seit
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    AW: Plastikmüll vermeiden -- Ideensammlung

    Zitat Zitat von astronaut Beitrag anzeigen
    Und dann setzt man das wieder ein, ohne es auszuspülen und ohne blutige Finger zu kriegen?
    Hier Wasserflasche oder Ersatztasse für unterwegs.
    Im Büro gibt es ein Waschbecken innerhalb der geschlossenen Toilette.

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