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  1. Avatar von charly798
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    AW: Mikroplastik im menschlichen Körper nachgewiesen

    Zitat Zitat von einzigARTig Beitrag anzeigen
    Vollkommen unsachlich und nicht zutreffend, dein gesamter Beitrag. Du vermischst da Sachen, die gar keinen Zusammenhang haben und vieles, was du schreibst ist einfach nicht richtig. Man merkt, dass du schlecht informiert bist. Ich habe aber keine Lust, mit dir zu diskutieren.
    Zitat Zitat von Hillie Beitrag anzeigen
    Danke, einzigARTig, ich hatte mir auch schon Argumente zurechtgelegt, es aber dann gelassen. Wer so von seinen Meinungen überzeugt ist, hat wenig Interesse an anderen Meinungen.
    Was war daran unsachlich?
    Hätte das ganze mehr ausgeschmückt sein sollen?

    Das waren alles keine neuen Argumente/Fakten.
    Aber deshalb sind sie ja nicht falsch.

    Also erklärt mir doch mal was an der Argumentation falsch und unsachlich war.
    Bitte.
    Liebe Grüße
    Charly




    Ich pfeif auf den Prinzen, ich nehme das Schloss


  2. Registriert seit
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    AW: Mikroplastik im menschlichen Körper nachgewiesen

    Es tut mir leid, aber: Chaos hat recht....

    Der ursprüngliche Gedanke hinter der Bio- Bewegung war ja: So viel wie nötig und so wenig wie möglich, saisonal und regional.

    Das hat mit Bio Bananen, Süsskartoffeln und dem ganzen anderen Firlefanz so gar nichts mehr zu tun.

    Gerade beim Soja - was zum größten Teil für Tierfutter draufgeht- ist es so, dass es kein Problem ist, genfreie Ware zu bekommen ( auf dem Papier). In der Realität muss man sich nur angucken, wer die Hauptliederstaaten sind... und bedenken, dass beim fertigen Produkt nicht mehr angegeben werden muss, ob das Soja "genfrei" ist oder nicht.

  3. Moderation
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    AW: Mikroplastik im menschlichen Körper nachgewiesen

    Moderations-Ansage:

    Bitte diskutiert in diesem Strang das Thema Microplastik im Körper.

    Für das Thema Plastikvermeidung allgemein gibt es einen anderen Strang. Für Bio-Ernährung gibt es auch diverse.

    Danke!
    Always be a little kinder than necessary. – James M. Barrie

    Moderation in den Foren "Rund um den Job", "Rund ums Eigenheim", "Fehlgeburt" und "Wissenschaft und Umweltschutz"

  4. Avatar von LulaMae
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    3.370

    AW: Mikroplastik im menschlichen Körper nachgewiesen

    Mirkoplastik gelangt also in unseren Körper, in dem wir es mitessen? Nur wie ist mir noch nicht ganz klar.
    So winzig klein erschienen mir die Teilchen in dem Artikel auch gar nicht.
    Worin mögen sich also diese kleinen Partikel befinden, dass wir sie unbemerkt mit verzehren?
    Bevor ich mich jetzt aufrege,
    isses mir lieber egal.

    Ich empfehle das Buch "Wer der Herde folgt, sieht nur Ärsche" von Hannes Jaenicke.


  5. Registriert seit
    31.05.2018
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    61

    AW: Mikroplastik im menschlichen Körper nachgewiesen

    In Sachen Mikroplastik gibt es einige Mythen, denen ich hiermit begegnen möchte.

    Das Wichtigste vorweg: es ist keinerlei schädigende Wirkung von Mikroplastik auf den Körper bekannt. Auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) kennt keine schädigende oder überhaupt irgendeine Wirkung von Mikroplastik auf den Körper. Das ist auch der Grund dafür, dass aufgenommenes Mikroplastik 1:1 wieder ausgeschieden wird und es somit auch Ausscheidungen sind, in denen man Mikroplastik beim Menschen nachgewiesen hat.
    Es macht keinen Sinn, sich einerseits über die Haltbarkeit von Plastik aufzuregen, um beispielsweise auf den Umstand zu verweisen, dass Plastik in der Umwelt kaum verrottet (also sehr reaktionsträge ist), um sich dann gleichzeitig darüber zu ängstigen, was dieser reaktionsträge Stoff denn wohl im Körper anstellen würde. Ein Stoff stellt etwas im Körper z.B. dann an, wenn er mit körpereigenen Stoffen chemisch reagiert. Aber das ist gerade das, was Plastik eben nicht macht und wofür Plastik gleichzeitig kritisiert wird: dass es eben nicht mit Stoffen (z.B. der Umwelt) reagiert und es daher so lange braucht, bis sich Plastik zersetzt.
    Die Behauptung, Plastik im Allgemeinen oder Mikroplastik im Speziellen könne durch die Umwelt generell nicht abgebaut werden ist inkorrekt. Es gibt eine Vielzahl an Mikroorganismen, z.B. Ideonella sakaiensis, die sich von Plastik, gerne auch Mikroplastik, ernähren und somit Plastik in seine Bestandteile zersetzen, d.h. abbauen. In dem Maße, in dem der für diese Mikroorganismen als Nährstoff anzusehende Plastik in der Natur auftaucht, wachsen die Bestände der sich von Plastik ernährenden Lebewesen. Das „Problem“ Plastik dürfte sich somit auf ganz natürliche Weise so oder so erledigen.
    Plastiktüten, Plastikflaschen, Plastikverpackungen, etc. stellen kein Mikroplastik dar. Spart man diese Dinge ein, reduziert man folglich keine Ausbringung von Mikroplastik in die Umwelt. Wenn überhaupt, so werden entfernt nennenswerte Mengen an Mikroplastik beispielsweise durch Zahnpasta und Kosmetika in die Umwelt geleitet. Zahnpasta dürfte die größte Quelle für jenes Mikroplastik sein, das man in menschlichen Ausscheidungen nachweisen kann, denn man wird immer mal wieder etwas von Zahnpastaresten nach dem Zähneputzen verschlucken. Mikroplastik wirkt in Zahnpasta und Kosmetika als gut haltbares, hygienisches Scheuer- (Zahnpasta) und Verdickungsmittel (Kosmetika).
    Plastik ist aus unseren Breiten nicht mehr wegzudenken. Es sorgt beispielsweise für eine hygienische Verpackung. In Europa verderben auch Dank der hygienischen Plastikverpackungen nur ca. 2 Prozent der Lebensmittel. In Entwicklungsländern verderben hingegen rund 50 Prozent der Lebensmittel insbes. aufgrund der fehlenden hygienischen Plastikverpackung. Wer also meint, er täte etwas „Gutes“, indem er grundsätzlich auf plastikverpackte Lebensmittel verzichtet, der irrt.
    Wer in einem „Null-Plastik-Haushalt“ leben möchte, der muss mit einem Baumhaus oder Erdloch vorliebnehmen. Es gibt kein elektrisches Gerät, welches ohne Plastikbestandteile auskommt. Hier wäre vor allem das Gehäuse zu nennen. Aber auch innere Bestandteile, Platinenteile, Kabelisolierungen, etc. Wer aus irrationalen Gründen Plastik hasst, da „menschengemacht“, um damit seinen Groll gegen Menschen im Allgemeinen abzureagieren und um von tatsächlichen persönlichen Problemen an ganz anderen Stellen abzulenken, der möge in einem ersten Schritt auf alles elektrische Gerät verzichten. Hätte was Konsequentes. Allerdings wären auch ein Großteil der Kleidersammlung, der Schuhe, Teppiche, Wand- und Bodenbeläge, Möbel, usw.usf. zu entsorgen.
    Selbst auf Transportmittel, wie Fahrrad und erst Recht Straßenbahn, Auto oder Bahn, von Flugzeugen ganz zu schweigen, wäre zu verzichten. Man dürfte konsequenterweise auch keinerlei medizinische Versorgung mehr in Anspruch nehmen, denn abgesehen von den Plastikgeräten in der Medizintechnik und all der Ausstattung, kommen nicht mal Spritzen (die aus Plastik sind) oder Medikamente ohne Plastikverpackungen aus.
    Hierzulande wird Plastikmüll vorbildlich entsorgt bzw. recycelt. Dem ist keineswegs überall so. Allein der chinesische Fluss Yangtse leitet rund 10.000 Mal mehr Plastik in das Meer als der Rhein. Was der Rhein also in einem ganzen Jahr ins Meer verfrachtet schafft der Yangtse in rund einer Stunde. Und da meint irgendwer tatsächlich, er könne durch Plastikverzicht hierzulande irgendwas bewirken? Tatsächlich sinnvoll wäre, wenn man Druck auf China (und Indien und andere Schwellenländer) ausübte, auf dass die ihre Abfallwirtschaft besser gestalten. Damit würde man Tausend- oder gar Millionenfaches mehr an positiven Effekten erzielen, als mit ebenso blindem, wie wirkungslosem Öko-Aktionismus hierzulande:
    10.000-mal schmutziger als der Rhein: Diese Flusse sind die verdrecktesten der Welt | The Weather Channel
    Wer also meint, er müsse unbedingt auf Einkaufstüten aus Plastik, auf Strohhalme aus Plastik oder auf Q-Tips aus Plastik verzichten, um die Umwelt „zu retten“, der macht sich etwas vor. Freilich kann er sich immerhin in der selbstbetrügerischen Scheinwelt wähnen, etwas „Gutes“ geleistet zu haben und sich somit „besser“ zu fühlen. Wie so oft fragt kaum jemand danach, ob eine Handlung tatsächlich Besseres bewirkt – es reicht leider, wenn man sich dabei lediglich besser füüüühhhlt.

  6. Avatar von chaos99
    Registriert seit
    23.08.2017
    Beiträge
    3.863

    AW: Mikroplastik im menschlichen Körper nachgewiesen

    Top
    Chixulub ;)

    So, wie Apple Emotionen anregt, schafft es auch manchmal eine Plastiktüte.
    Chaos
    .................................................. ....................
    Permanente Nettigkeit ist ein Symptom. (Dr. House)

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