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  1. Avatar von guerteltier
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    AW: No-go-Becher - wenn schlimm, dann bitte richtig!

    Zitat Zitat von Quirin Beitrag anzeigen
    Ich würde im Zweifel auf kompostierbare Materialien setzen. Kaffeebecher in den Mülleimer, dann auf die Müllkippe, und die verwandelt sich in einem Jahr zu Erde, die man aufs Feld fahren kann. Wäre schön so.
    Es gibt doch diese kompostierbaren Folien, aus denen z.B. Tüten hergestellt werden. Bis vor kurzem hat die unsere Biokiste eingsetzt, momentan gibt es allerdings Lieferschwierigkeiten.
    In Italien gibt es mittlerweile glaube ich nur noch Plastiktüten aus diesem Material.
    Das verrottet zwar langsamer als z.B. Papier, ist aber angeblich immer noch besser als normales Plastik.

    Und neulich war in der Brand Eins ein Bericht über ein Verfahren zur Kennzeichnung von Obst/Gemüse mittels Laser - die kriegen quasi ein Brandzeichen, was einfach mitgegessen oder abgeschält werden kann. Fand ich eine super Idee, allerdings gibt es wohl Vorbehalte bei den Verbrauchern.

    Für Pakete gibt es doch schon länger diese Maischips als Polsterung, allerdings sieht man die leider relativ selten.

    Bei uns kommt der größte Teil des Mülls nicht vom "to go" sondern vom wöchentlichen Einkauf. Kaufen zwar einen Teil der Sachen in der Biokiste mit wenig bis gar keiner Verpackung, aber fast alle industriell bearbeiteten Sachen sind halt in Plastik/Alu u.ä., auch im Biobereich. Und oft auch noch doppelt und dreifach verpackt.

    Aber klar, irgendwo muss man anfangen. Und in bestimmten Bereichen ist doch so eine Pfandregelung für Kaffee nicht schlecht, bei unserer örtlichen Hochschule gibt es das jetzt zum Beispiel. Da tragen die meisten ihren Coffee to Go maximal in den Hörsaal, es muss also niemand dreckige Pfandbecher ewig im Rucksack mitschleppen.

  2. Avatar von Avocado_Diaboli
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    AW: No-go-Becher - wenn schlimm, dann bitte richtig!

    Der Einmalbecher ist aus Pappe, das schädliche ist eigentlich nur die Beschichtung. Kann man da nicht irgendwas anderes nehmen? Naja, bliebe noch der olle Deckel.

    Heute bei Rewe: Salat im Plastikschälchen mit Plastikdeckel, aber die Plastikgabel dazu hat 20 ct. gekostet. Boah, watt HAM wir da Müll gespart
    Finde ich aber grundsätzlich gut, dass Tüten in den großen Ketten/Kaufhäusern fast nur noch gegen Geld abgegeben werden.
    Wer nichts Nettes zu sagen hat, kann sich ruhig zu mir setzen.

  3. Avatar von Avocado_Diaboli
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    AW: No-go-Becher - wenn schlimm, dann bitte richtig!

    Zitat Zitat von Blueberry82 Beitrag anzeigen
    Heute bei Rewe gesehen: Es gibt Einmal-Geschirr aus Palmblättern.
    Wie cool ist das denn? Es gibt mittlerweile auch Papp-Strohhalme, bunt geringelt.

    Ich benutz übrigens immer die Q-Tips aus Pappe Hatte eine Zeit lang auch mal Papp-Kulis.
    Wer nichts Nettes zu sagen hat, kann sich ruhig zu mir setzen.

  4. Avatar von Blumenmeere
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    AW: No-go-Becher - wenn schlimm, dann bitte richtig!

    Zitat Zitat von Avocado_Diaboli Beitrag anzeigen
    Finde ich aber grundsätzlich gut, dass Tüten in den großen Ketten/Kaufhäusern fast nur noch gegen Geld abgegeben werden.
    Finde ich auch einen guten Schritt in die richtige Richtung. Und man hat sich auch sehr schnell dran gewöhnt. Habe im Auto nun immer 1-2 grosse, sowie eine kleine Tasche für Einkäufe. Wenn ich zum Beispiel bummeln gehe packe ich eine kleine in die Handtasche. Wobei es hier auch viele Läden gibt die entweder Papiertaschen haben in die sie automatisch die Ware packen (zB s.oliver) oder Läden, in welchen man bei einem grösseren Einkauf eine schöne stabile Tasche automatisch dazu bekommt (zB Vero Moda).

    Andere Länder können sich hiervon wirklich eine Scheibe abschneiden. Letztens war ich morgens vor der Arbeit noch kurz am Kiosk um Frühstück zu holen (Schweiz). Die Kassiererin war gerade dabei alles in eine Tüte zu packen als ich meinte "Oh danke, aber ich habe eine Tasche dabei." und ihr meinen Beutel hingestreckt habe. Darauf kam nur ein nett gemeintes "Hach, Sie kommen sicher aus Deutschland?"
    Numme nit huddle!


  5. Registriert seit
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    AW: No-go-Becher - wenn schlimm, dann bitte richtig!

    Zitat Zitat von Avocado_Diaboli Beitrag anzeigen
    Wie cool ist das denn? Es gibt mittlerweile auch Papp-Strohhalme, bunt geringelt.
    Am Wochenende war ich auf einem Festival. Da gab`s als Strohhalm tatsächlich einen Strohhalm dazu, also im wahrsten Sinne des Wortes. Funktionierte super und das praktische war, man konnte ihn einfach mitten auf der Wiese entsorgen
    ~Wer nicht vom Weg abkommt, bleibt auf der Strecke~


    ~Die reinste Form von Wahnsinn ist es, alles beim Alten zu lassen und trotzdem zu hoffen, dass sich etwas ändert ~

    ~Wenn du etwas willst, was du noch nie hattest, musst du etwas tun, was du noch nie getan hast~

    ~Alle sagten, das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat es einfach gemacht ~


    ~Ich habe zwar keine Lösung, bewundere aber das Problem~

  6. Moderation Avatar von frangipani
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    AW: No-go-Becher - wenn schlimm, dann bitte richtig!

    Man kann beim Kaffeebestellen ja auch sagen, dass man keinen Deckel will. Ist natürlich etwas unbequemer, unterwegs.

    Die Menge an Bechern pro Jahr erschreckt mich auch, aber ich oute mich auch gleichzeitig als Takeaway Kaffeetrinker (wie es hier im englischsprachigen Umfeld heisst) - ich mag's einfach, mich mit einem Becher Kaffee in den Park zu setzen oder an den Strand. So gut wie die Baristas krieg ich den Kaffee zuhause nicht hin.

    Aber ich schleich schon seit einiger Zeit um die Mehrweg Becher rum, wie Keep Cup oder Joco. Manche Cafés geben auch hier Rabatt, wenn man seinen eigenen Becher mitbringt.


    Ich stimme der TE aber auch zu, der generelle Verpackungsplastikmüll ist Wahnsinn. Ich hab sogar schon einzelne Bananen in Blisterpackung gesehen, im Supermarkt (da gabs allerdings auch viel Gegenwind von den Verbrauchern). Ich bin echt froh, dass Aldi jetzt loses Gemüse und Obst anbietet.

    Es gibt bei einigen Cafés Takeaway Schalen aus recyclebarem Karton, genauso wie Bestecke aus Spanholz. Das sollte sich mehr durchsetzen. Plastikgeschirr, bzw Besteck nehm ich meist mit nach Hause, für Picknicke oder so.

    Was mich ziemlich nervt, das sind diese kleinen Plastikfische mit Sojasauce, die es hier zu jedem Sushi gibt - keine Ahnung, ob die in D auch so verbreitet sind. Da es hier an jeder Ecke Takeaway Sushi für kleines Geld gibt, gibt's natürlich auch entsprechend viel von den Dingern im Müll. So eine richtige Alternative hat sich da irgendwie noch nicht getan - ausser keines benutzen.
    “We cannot confront these issues alone, none of us can. But the answer to them lies in a simple concept that is not bound by domestic borders, that isn’t based on ethnicity, power base or even forms of governance. The answer lies in our humanity." Jacinda Ardern, 29.3.19

    Moderatorin in den Reiseforen und bei der Eifersucht, bei den Selbständigen, Arbeiten im Ausland und im Kunstforum.

  7. Avatar von hexe-38
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    AW: No-go-Becher - wenn schlimm, dann bitte richtig!

    Zitat Zitat von Avocado_Diaboli Beitrag anzeigen
    Wie cool ist das denn? Es gibt mittlerweile auch Papp-Strohhalme, bunt geringelt.

    Ich benutz übrigens immer die Q-Tips aus Pappe Hatte eine Zeit lang auch mal Papp-Kulis.
    Das kann ich toppen - Kirche mal umweltbewusst gg

    http://www.wormser-zeitung.de/fm/819/thumbnails/CON_519823849_54702_M.jpg.26377168.jpg

    Das Ding ist in echt der Hammer...
    Ich verliere nicht. Entweder ich gewinne oder ich lerne.

  8. Avatar von demelza
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    AW: No-go-Becher - wenn schlimm, dann bitte richtig!

    Ich arbeite in einem Gebäude, in dessen Parterre ein Kiosk mit Kaffeeausschank befindet. Wie oft sehe ich dort Leute, die sich einen Coffee to go im Becher mit Plastikdeckel holen und dann von da mit dem Aufzug direkt ins Büro fahren. Dort angekommen, wird der Deckel abgemacht und weggeschmissen. Wie sinnlos ist das denn? Geht das denn nicht auch ohne diesen Deckel?


    Zitat Zitat von hexe-38 Beitrag anzeigen
    - ich gehöre zu den bösen bösen Kaffeetrinkern, die eine Kapselmaschine benutzen - und noch dazu eine mit ALU!!!!! Für je zwei Kapseln täglich, aber zwei Kapseln sind zwei Kapseln...)
    Mal zwischendurch 'ne dumme Frage, weil ich es nicht ganz kapiere, auch falls es off-topic wird:
    Warum ist Alu in Deos auf einmal so verpönt, während es als Verpackung für Lebensmittel oder als Material für Kaffeekapseln dann doch wieder in Ordnung ist? Die Logik dahinter hat sich für mich noch nicht erschlossen.
    "All those stars that shine upon you will kiss you every night" (INXS.Mystify).

  9. Avatar von Akzent
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    AW: No-go-Becher - wenn schlimm, dann bitte richtig!

    Alu in Deos, weil mache dadurch schneller vielleicht schneller Hautausschläge bekommen. Über die Verpackung ist es ein langsamer Process und das nachteilige daran, man weiss nicht wo die allergischen Merkmale herkommen. Alu in Deo ist offensichtlicher.



  10. Avatar von KClO4
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    22.09.2016
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    AW: No-go-Becher - wenn schlimm, dann bitte richtig!

    Zitat Zitat von demelza Beitrag anzeigen


    Mal zwischendurch 'ne dumme Frage, weil ich es nicht ganz kapiere, auch falls es off-topic wird:
    Warum ist Alu in Deos auf einmal so verpönt, während es als Verpackung für Lebensmittel oder als Material für Kaffeekapseln dann doch wieder in Ordnung ist? Die Logik dahinter hat sich für mich noch nicht erschlossen.
    Weil es in diesen Deo´s nicht in metallischer Form, sondern als eines seiner Salze (meist als Aluminiumchlorid) vorhanden ist. Aluminiumchlorid – Wikipedia
    .........und seit kurzem inoffizieller Technokrat des Monats !

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