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  1. Registriert seit
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    AW: No-go-Becher - wenn schlimm, dann bitte richtig!

    Zitat Zitat von Avocado_Diaboli Beitrag anzeigen
    Ich würde das Geld (z.B. für die olle Fahne) und die Energie lieber in die Erforschung neuer, abbaubarer Verpackungsstoffe stecken, die dann allgemein eingesetzt werden können. Auch vom Liefer-Inder.
    Genau das.

    Technische Systeme, die gut Stoffe trennen können - plus biologisch abbaubare Verpackungen, die sich, wenn man sie einfach sein lässt, in Wohlgefallen bzw Kompost auflösen, und nicht die Tiere im Meer und sonst wo plagen.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

  2. Avatar von Avocado_Diaboli
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    AW: No-go-Becher - wenn schlimm, dann bitte richtig!

    Ich denk mir immer, dass das doch eigentlich nicht so schwer sein kann - wir reden hier nicht von Konserven, die 20 Jahre halten sollen, sondern von Verpackungen, die im Schnitt maximal ein, zwei Stunden mit Essen in Berührung kommen und dann Müll sind. Es wird doch irgendwas geben, was geschmacksneutral ist und einen Tag lang nicht durchsifft?

    Da gab es doch schon Anfänge. Ich erinnere mich, Ende der 90er gab es auf dem Weihnachtsmarkt Pommes in essbarer Packung (Mais? Stärke?) Die sehe ich gar nicht mehr. Vor einigen Jahren war eine Plastik-Alternative aus Mais-Zucker in Arbeit und wird mittlerweile auch teilweise eingesetzt (teilweise = als Mischung mit normalem Plastik).
    Wer nichts Nettes zu sagen hat, kann sich ruhig zu mir setzen.

  3. Avatar von hexe-38
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    AW: No-go-Becher - wenn schlimm, dann bitte richtig!

    Vergiss nicht, dass mittlerweile auch eine ganze Industrie sehr gut vom (wiederverwertbaren) Müll lebt und an aktiver Müllvermeidung keinerlei Interesse hat. Weniger Abfall, weniger Ertrag.

    Lobbyismus gibts nicht nur in der Autoindustrie...
    Ich verliere nicht. Entweder ich gewinne oder ich lerne.

  4. AW: No-go-Becher - wenn schlimm, dann bitte richtig!

    Zitat Zitat von LEER Beitrag anzeigen
    Und "Kaffee" und "to go" ist fuer mich ein diametraler Gegensatz, etwa so sinnvoll wie duschen mit Regenmantel.

    Zu Kaffee gehoert ZWINGEND Genuss, kurzes Innehalten und Entspannung.
    für mich ist es ein genuss, einen cappuccino unterwegs zu trinken. ich freue mich sehr über die zahlreichen coffee to go - möglichkeiten. aber a es schon seit langem dauer-mitnehmebecher gibt, schleppe ich meist einen mit und vermeide - sofern es mir möglich ist - pappbecher und plastikdeckel.
    je einfacher es also möglichkeiten gibt - am besten noch mit pfandbechern - auf diese pappbecher zu verzichten, desto einfacher ist es, auf sie zu verzichten .

    avaocado, du hat natürlich recht, dass es noch weitere bereiche gibt, in denen unnötiger verpackungsmüll produziert wird. doch wenn bei den pappbeschern begonnen wird, so ist wenigstens ein anfang getan.

  5. AW: No-go-Becher - wenn schlimm, dann bitte richtig!

    ... und wenn sich dabei zb pfandbecher bewähren, wir es auch ideen für andere anwendungen geben.

  6. Avatar von Avocado_Diaboli
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    AW: No-go-Becher - wenn schlimm, dann bitte richtig!

    Ach, ich muss sagen, ich bin mit der Pfandbecher-Idee nicht so richtig warm, mir fällt akut (bis es besser abbaubare Verpackungen gibt) aber auch nichts besseres ein.
    Das Dingen passt nicht in meine Handtasche, würde wahrscheinlich rumtropfen und/oder vor sich hin gammeln oder ich vergess ihn gleich zuhause, wo ich dann irgendwann acht davon stehen habe. Außerdem bleibt der Kaffee, den ich schnell vor der Arbeit trinken will, da drin so heiß, dass ich mir ständig den Rüssel verbrenne und mir den ganzen Schrott vor Schreck auch noch auf die Bluse kippe. Okay, Einzelschicksal

    Mir würde es schon reichen, wenn man Verpackungen für inhäusig angebotenes Essen verbieten würde (womit ich wieder bei den amerikanischen Schnellimbissen wäre). Aber die haben wahrscheinlich einfach keinen Bock auf Scherben und/oder ständig geklaute Gläser, was man irgendwie auch verstehen kann.
    Wer nichts Nettes zu sagen hat, kann sich ruhig zu mir setzen.


  7. Registriert seit
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    AW: No-go-Becher - wenn schlimm, dann bitte richtig!

    Ich würde im Zweifel auf kompostierbare Materialien setzen. Kaffeebecher in den Mülleimer, dann auf die Müllkippe, und die verwandelt sich in einem Jahr zu Erde, die man aufs Feld fahren kann. Wäre schön so.

  8. Avatar von Avocado_Diaboli
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    AW: No-go-Becher - wenn schlimm, dann bitte richtig!

    Oder essbar. Es gibt doch auch diese leckeren Eierlikör-Waffel-Schoko-Becherchen...
    Wer nichts Nettes zu sagen hat, kann sich ruhig zu mir setzen.


  9. Registriert seit
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    AW: No-go-Becher - wenn schlimm, dann bitte richtig!

    So weit ich weiß, gibt es doch schon Klamotten aus Müll-Recyletem Material. Ich lese immer wieder mal was von besondern Methoden. Und die Coffee.to.Go Becher selbst schon aus recycltem Material. Doppelte Verwertung. Also ich möchte nicht verzichten darauf, wenn ich unterwegs bin. Allerdings die Deckel dazu sind manchmal schon etwas problematisch zu handhaben. Mir läuft der verschüttete Coffee meist in die Ablage im Auto.
    Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen du absolut nichts tun kannst: Gestern und Morgen




  10. Registriert seit
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    AW: No-go-Becher - wenn schlimm, dann bitte richtig!

    Heute bei Rewe gesehen: Es gibt Einmal-Geschirr aus Palmblättern. Waren zwar etwas teurer als das normale Papp- oder Plastikgeschirr, aber wie ich finde eine gute Alternative. Werde ich mal im Hinterkopf behalten.
    ~Wer nicht vom Weg abkommt, bleibt auf der Strecke~


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