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    Elektroautos - was für euch?

    In Kürze kommen in größerer Stückzahl "echte" Elektroautos auf den Markt, die also nicht wie ein Hybrid noch das Umschalten auf Benzinbetrieb ermöglichen, sondern wirklich rein elektrisch betrieben sind. Gegenwärtig ist die Reichweite noch nicht besonders groß und das Auto benötigt einige Stunden, bis es an einer Ladesäule aufladen wird. Aber - quasi null Emission, keine Lautstärke mehr, deutlich umweltfreundlicher etc. Wie steht ihr dazu? Könnte ihr euch vorstellen, das in Kauf zu nehmen oder hängt ihr zu sehr an röhrenden Motoren & flexibler Nutzung? Habt ihr überhaupt das Gefühl, ausreichend über die Medien über Elektroautos informiert zu sein?

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    AW: Elektroautos - was für euch?

    Wegen der sehr eingeschränkten Reichweite wäre das nichts für mich. Allenfalls als zusätzliches Fortbewegungsmittel, zur Fahrt in den Supermarkt oder in die Stadt. Dazu wäre es dann aber nur selten benutzt, stünde herum, brauchte Platz. Für mich nicht attraktiv. Was ich dann schon interessanter fände wäre ein eBike oder eRoller.

    Denke, ich bin nicht der einzige, der so denkt, betrachtet man mal, dass z.B. eBikes sich verkaufen wie geschnitten Brot, während die potentiellen Hersteller von Elektroautos ständig nach staatlichen Zuschüssen rufen.
    Geändert von Frank13 (10.01.2012 um 18:21 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: Elektroautos - was für euch?

    Wenn die Reichweite eines reinen Elektroautos mit einer Akkuladung erst mal der eines vollen Benzintanks entspricht, kann ich mir ein solches Gefährt vorstellen. Ich habe immer ein Auge auf die aktuellen Entwicklungen in dem Bereich.
    Momentan sind sie noch indiskutabel: Reichweite zu gering und der Akku hat eine zu geringe Lebensdauer
    Ein E-Bike brauche ich gleich noch weniger, ich fahre Rad und verstehe nicht, warum irgendjemand in meiner Heimatstadt ein E-Bike braucht - es ist fast alles eben und die Distanzen sind nicht allzu groß.
    LG,
    Lakritze

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    AW: Elektroautos - was für euch?

    Ein Elektroauto kostet mindestens das Doppelte als ein Benziners. Mit Reichweiten von 160 km bestenfalls als Stadtwagen zu gebrauchen. Und was soll daran emissionsfrei sein? Gut aus dem Auspuff kommen keine Schadstoffe, aber der Strom muss woanders produziert werden, also werden dort Schadstoffe ausgestoßen.

    Eine Schwachstelle sind die Batterien, da man sie nahezu täglich aufladen muss, werden sie binnen von drei oder vier Jahren ihren geist aufgeben oder starken Leistungsabfall haben. Also muss man für teures Geld Batterien erneuern, das kostet dann einige Tausend Euros.

    Was um Himmels willen ist damit gewonnen?
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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    AW: Elektroautos - was für euch?

    Sie sind leise und komfortabel. Dennoch würde ich mir heute selbst als Stadtauto keines kaufen. Sie sind zu teuer, zu kompliziert in der Handhabung und der Strom wird ja in Kernkraftwerken erzeugt, den wir aus Frankreich oder der Tschechischen Republik zukaufen.

    Ausserdem fahre ich kurze Strecken mit dem Fahrrad und brauche ein Auto vor allem für Langstrecken.
    Tapferkeit stärkt, Eigensinn macht Spaß und Geduld gibt Ruhe

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    AW: Elektroautos - was für euch?

    Für mich wären Elektroautos momentan auch noch nichts - da mach ich es wie mit allen technischen neuen Errungenschaften: Ich warte noch ein bisschen ab und warte, bis die Dinger erprobt sind und bessere (und längere) Laufzeiten haben . Aber es stimmt schon, momentan lese ich immer häufiger davon, dass Städte und Gemeinden auf Elektroautos setzen, diese werden ja meistens von Stromanbietern gesponsert

    Mal sehen, wenn ich mehr Geld habe und Deutschland endlich weiß, wo der Strom für die Steckdosen und Elektrotankstellen herkommen soll, werde ich mir die Option für ein Elektroauto offen halten!

  7. Moderation

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    AW: Elektroautos - was für euch?

    Zitat Zitat von Laura_S Beitrag anzeigen
    Gegenwärtig ist die Reichweite noch nicht besonders groß und das Auto benötigt einige Stunden, bis es an einer Ladesäule aufladen wird. ... Könnte ihr euch vorstellen, das in Kauf zu nehmen
    Eine Durchschnittsgeschwindigkeit von unter 80 km/h ist auf Langstrecken für mich nicht akzeptabel. Reichweite zu Ladezeit müssen sich zumindest so verhalten, daß das Tempo eines Bummelzuges erreicht wird.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ein E-Bike brauche ich gleich noch weniger, ich fahre Rad und verstehe nicht, warum irgendjemand in meiner Heimatstadt ein E-Bike braucht - es ist fast alles eben und die Distanzen sind nicht allzu groß.
    Ich hab's platt und Distanzen von ca. 20 km -- da lohnt sich etwas, das einen auf 25 km/h bringt überhaupt nicht. Das die Tour eine Stunde dauert, liegt an den Ampeln, nicht daran, daß man auf freier Strecke zu lahma***g unterwegs wäre.

  8. Inaktiver User

    AW: Elektroautos - was für euch?

    Für mich (wohnhaft im ländlichen Häuslebauer-Raum, Distanzen durchschnittlich um die 25 km) wird das E-Auto in dem Moment interessant wo es:

    1) es sich von einer Solaranlage auf dem Hausdach speisen lässt

    2) Kosten für E-Auto und Solaranlage samt Ladevorrichtung am Carport zusammen sich innerhalb ca. 12-15 Jahren amortisieren.

    ...wobei bei der Amortisationsrechnung die alternativ für's Benzin-Auto ja ebenfalls anfallenden Kosten mit gegengerechnet werden müssen.

    Soweit ich weiss sind solche "Gesamtpakete" durchaus schon in der Entwicklung... nur leider sind sich Autoindustrie und Gebäudetechniker bisher zu fremd um zusammenzuarbeiten... aber kommt vielleicht noch :-)

    Viele Grüße,
    Rubin

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    AW: Elektroautos - was für euch?

    Hallo, zusammen,

    Es könnte sein, dass ich etwas ins Schwatzen gerate, weil mir das Thema sehr nahe geht. Auch wenn ich Ingenieur bin, müsst Ihr mir nicht alles glauben, aber überlegt mal!

    Das Wichtigste zuerst: Wenn der Strom nicht aus erneuerbaren Quellen kommt, ist ein Elektroauto nur ein (teures) Pflästerchen für das schlechte Gewissen, weiter nichts. Ein Elektro-Auto, das mit Strom aus einem Kohlekraftwerk geladen wird, muss sich einen gerechten Anteil am geschleuderten Dreck anrechnen lassen.

    Ich finde, im Moment wären die 3-Liter-Autos die beste Lösung. Freude am (zu?) schnell fahren kommt damit aber nicht auf. Bei uns in der Schweiz ist die Geschwindigkeit derart begrenzt, dass dies eigentlich keine Rolle spielen sollte. Aber eben, das Prestige von 400 kW ist mega-cool.

    Leider stehen Elektroautos in Konkurrenz zu Autos mit Verbrennungsmotoren. Die Fortschritte, die man in den bald 40 Jahren seit der Ölkrise beim Wirkungsgrad und damit bei Verbrauch gemacht hat, gingen zum grössten Teil für stärkere Panzerung und wesentlich höhere Leistung und Fahrleistungen drauf. Die Kunden wollen es offensichtlich so. Nun erwartet man - völlig unrealistisch - von den Elektroautos, da mit zu halten. Aba so läuft det nich!

    Der Preis wäre für mich auch ein Thema, das muss einfach billiger werden!

    Ich habe schon etliche Statements aus Deutschen Landen zum Thema Mann und Auto gelesen und dies verstanden: Ein Mann ohne (starkes, schnelles) Auto ist kein Mann! So eine Haltung steht jedem vernünftigen Auto (in meinem Sinne) im Wege, sei es nun elektrisch oder thermodynamisch. Als begeisterter Elektrobiker und Car-Sharer hätte ich bei Euch auf Brautschau ganz schlechte Karten, obwohl ich eigentlich finde, dass mein Penis auch ohne Verlängerung den Zweck erfüllt.

    Zum Thema e-Bike:

    Meiner Ansicht nach ist ein gutes e-Bike das effizienteste Elektrofahrzeug, das es im Moment gibt. Seit ich an einer frühen Tour-de-Sol, lange vor den kommerziellen Produkten, eines gesehen habe, liess es mich nicht mehr los.

    Ich lebe in hügeligem Gelände, habe ein Herz mit etwas reduzierter Leistungsfähigkeit, sollte mich nicht schinden und möchte trotzdem die Freude an der Bewegung und der Geschwindigkeit erleben. Meine Stundenleistung ist etwa 70 Watt.

    Ich fahre einen Flyer, ein sogenanntes Pedelec, als Sportgerät und häufig auch als Auto-Ersatz. Der Regler gibt mir etwas Rückenwind, wenn ich trete. Wenn ich nicht trete, wird der Motor augenblicklich ab gestellt. Es wirkt, wie wenn ich etwas mehr Kraft hätte. Das macht mir grosse Freude und ersetzt (na ja, beinahe) einen Porsche 911. So fahre ich mit 60 Jahren ähnlich wie mit 25, nämlich etwa 20 km/h im Schnitt über eine Stunde, obwohl mit mir etwas nicht stimmt. Das Training, das ich so machen kann, hält mich fit und bei guter Laune.

    Auch schwer angeschlagene Personen können mit einem Pedelec trainieren. Die Kardiologie am Spital Burgdorf/Schweiz hat vor Jahren 2 Flyer gekauft, um Patienten nach Herzinfarkten wieder zu trainieren.

    Grüsse, Isambard

  10. Inaktiver User

    AW: Elektroautos - was für euch?

    Ich habe schon etliche Statements aus Deutschen Landen zum Thema Mann und Auto gelesen und dies verstanden: Ein Mann ohne (starkes, schnelles) Auto ist kein Mann!
    Sowas sagen doch nur Männer untereinander... Es ist der Mann, der annimmt, dass ein starkes, schnelles Auto als Penisverlängerung dient. Was nicht stimmt. Wir Mädels lachen uns über Porschefahrer, die an der Ampel mit dem Gas spielen halb tot.

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