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    AW: Bevölkerungszuwachs/Überbevölkerung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Im ersten Teil erklärst du es sei "jedem seine Sache" und im zweiten Teil kommst du mit "Bevölkerungs-Steuerung".

    Wie denn nun????

    Sollen sich die Nachbarn oder Bewohner nur per Los "fortplanzen" dürfen oder setzt du da mehr auf die Einsicht des Einzelnen, so nach dem Motto: Du wir haben schon 2 Kinder, aber unsere Nachbarn noch nicht. Ich meine WER legt denn fest, ob die ein oder andere Variante an Bevölkerungs-Zusammenstellung realisiert wird (werden soll)? Und WER soll das durchsetzen?


    Nachti.
    Bevölkerungssteuerung?
    Ich?
    Wo?


    Wer wieviele Kinder bekommen soll/will, soll überall auf der Welt jeder selber bestimmen.

    Vielleicht habe ich schon zu viel Rotwein.
    Das klamüsern wir uns dann morgen aus.
    Nachti auch

  2. Inaktiver User

    AW: Bevölkerungszuwachs/Überbevölkerung

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen
    Denn die nächste Frage an den, der das sagt, wäre dann: Und welcher Mensch ist nun Deiner Meinung nach zu viel? Such Dir einen aus. Der Mensch muss erkennen, dass er nicht alles darf was er kann.

    Streuner, danke für deine vielen Zeilen. Habe leider keine Zeit, diese ausführlich zu kommentieren. Daher nur:

    Sollte ich zu viel sein, wäre ich jederzeit bereit, abzutreten. Wenn mein Herr ich rufen würde, würde ich sofort gehen und dieses Tollhaus verlassen. Aber ich fürchte, die wollen mich auch nicht da oben und ich muss noch ein wenig hier bleiben.

    wem ich aber einen Vorwurf mache, wenn er Kinder in die Welt setzt: allen, die nicht fähig sind, ihnen ein würdiges Aufwachsen zu bieten. Das heisst nicht, dass materielle Reichtümer vorhanden sein müssen, sondern das Gefühl, erwünscht zu sein. Meiner Grossmutter väterlicherseits mache ich diesen Vorwurf tatsächlich. Kinder in die Welt setzen, um sie zu quälen, geht gar nicht.

    Phoebe

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    AW: Bevölkerungszuwachs/Überbevölkerung

    Zitat Zitat von Gitta777 Beitrag anzeigen

    @Hans, in dem von dir verlinkten Artikel steht auch, dass die alten Menschen immer mobiler und selbstbestimmter leben können als noch vor Jahrzehnten. Deswegen wäre es wünschenswert, die Menschen endlich mal nicht schon mit noch nicht mal 60 aufs Abstellgleis zu schieben, sei es im Beruf, bei Bildung, bei Versicherung, und, und, und.
    Dies Einstellung "Alt ist per se schlecht, Jung ist gut" teile ich absolut nicht.
    Diese Einstellung "Alt ist per se schlecht, Jung ist gut" werden wir uns in einigen Jahrzehnten nicht mehr leisten können. Davon abgesehen teile ich sie auch nicht.

    In Situationen, in denen sich die Weltbevölkerung innerhalb von 100 Jahren halbiert, ist die Überalterung aber ein Problem, welchem man nicht mit "die Alten sind dann einfach länger jung" zu Leibe rücken kann. Das bedarf eines Umbaus der Gesellschaft, um die Lebensqualität aller, aber auch die Innovationsfähigkeit der Gesellschaft als ganzer zu erhalten. Dafür gibt es meines Wissens nach noch kaum Überlegungen, da das Problem bisher immer lokal gesehen wird (man löst Überalterung durch Menschen-Import). In einer global überalterten Welt wird es vermutlich zu massiven Migrationsbewegungen junger Mesnchen kommen, die dorthin gehen werden wo ihnen das meiste geboten wird. Ähnlich wie beim "Brain-Drain" in Asien in der Vergangenheit wird das für die Länder, die diese Menschen verlassen, ein existenzielles Problem.

    Hans
    ----------------------------------------------------------------
    "Hören wir einfach auf, uns selbst und unser Land permanent unerträglich zu finden - denn das kam, gemessen an den Realitäten, schon immer einer Undankbarkeit von unappetitlichen Ausmaßen gleich." Juli Zeh.

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    AW: Bevölkerungszuwachs/Überbevölkerung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Sollte ich zu viel sein, wäre ich jederzeit bereit, abzutreten. Wenn mein Herr ich rufen würde, würde ich sofort gehen und dieses Tollhaus verlassen. Aber ich fürchte, die wollen mich auch nicht da oben und ich muss noch ein wenig hier bleiben.
    Wenn Du selber schon sagst, dass Du das Gefühl hast, der Herr will Dich dort noch nicht haben, dann hast Du doch Grund zur Freude.

    Das erinnert mich an vor 28 Jahren (Kinnnder wie die Zeit vergeht!), als ich unehrenhaft aus der Bundeswehr entlassen wurde, unter anderem, weil mir vor einer Manöver-Übung dermaßen graute, dass ich es vorzog, mit meinem VW-Passat Kehrt zu machen, um für knapp zwei Wochen nach Italien ab zu düsen. Ne Urlaubsgenehmigung hatte ich freilich nicht.

    Als dann der Tag meiner unehrenhaften Entlassung kam, wollte mir der Kompanie-Chef nochmal eins überbraten. So stand ich "still" vor ihm und wartete mit ernster Mine auf die Standpauke. Und so sagte er zu mir: "Sie brauchen nicht meinen, dass sie jemals in Ihrem Leben nochmal zu einer Wehrübung gerufen werden. Solche Leute wie sie können wir hier nicht brauchen..." Er hatte noch mehr auf Lager. Aber er stoppte abrupt seine Rede, als er meinen nun strahlenden Gesichtsausdruck bemerkte... Eine größere Freude hätte er mir zum Abschied nicht machen können. Er hielt bis heute sein Wort.

    Wenn nun der Herr zu Dir sagt, es ist noch zu früh, Du kommst später in den Himmel, dann ist das doch ein Grund für Dich sich zu freuen. Denn Du kommst zwar später in den Himmel, aber Du hast die Gewissheit, DASS Du dort hin kommst.
    Außerdem bedeuten Deine Worte, dass ER für Dich hier eine Aufgabe für Dich hat.
    Was gibt es schöneres, als für den Herrn eine Aufgabe zu erfüllen?!

    Glaube mir, das sind nicht nur leere Worte und hohles Gerede.
    Ich weiß sehr wohl, wovon ich spreche.
    Solche Gedanken wie Du hatte ich auch schon des öfteren.
    Und da sind wir zwei bestimmt nicht die Einzigen.

    Und glaube mir noch Eins:
    Kein Mensch auf dieser Erde ist zu viel.
    Wenn der Herr mich ruft, bin ich auch jederzeit bereit...
    Aber nur dann.

    Und jetzt noch ein Letztes, bevor ich Dir noch was zeigen möchte:
    Darf ich Dich mal drücken?

    Und jetzt möchte ich Dir gerne was zeigen - von wegen "zu
    viel"... *klick* - dann schon lieber viel Glück

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    AW: Bevölkerungszuwachs/Überbevölkerung

    Das Thema Weltbevölkerung bzw. Überbevölkerung ist ungeheuer komplex.

    Tatsache ist, dass die Weltbevölkerung allein im 20. Jh. um das Vierfache gewachsen ist, sicherlich als Folge verringerter Sterblichkeit und besserer Medizin. Ab 2040 wird die Weltbevölkerung laut derzeitiger Prognosen abnehmen.

    Die Frage, wieviele Menschen selbst bei bester Umverteilung der ökologischen Reserven auf der Erde "tragbar" sind, ist umstritten.

    Entscheidend ist für mich, ob Menschen in ihrer Gesellschaft angemessen leben können. In vielen überbevölkerten Staaten ist das nicht der Fall, also könnte man annehmen, dass es besser wäre, weniger Kinder zu gebären.
    Tatsächlich ist es so, dass in vielen Staaten Kinderreichtum immer noch als - im wahrsten Sinne des Wortes - materieller Reichtum gesehen wird. Kinder werden dort nicht als romantische Bereicherung des individuellen Seins gesehen, sondern neben kultureller Motivation als Arbeitskräfte, Soldaten und Altersversorgung. So stelle ich mir einen positiven Kinderreichtum nicht vor.
    Sobald der Wohlstand im Sinne eines industriellen Wohlstandes in einem Land zunimmt, nimmt die Geburtenzahl automatisch ab. Eltern wird dann sehr wohl bewusst, dass Kinder in einer industriellen Gesellschaft längere Erziehungszeiten und mehr Ausbildung benötigen und bekommen automatisch weniger.
    Aus diesem Grunde geht es wohl im Prinzip darum, die Lebensbedingungen in ärmeren Staaten zu verbessern - daran arbeiten Institutionen wie die Stiftung für Weltbevölkerung. Dann findet dort auch ein Umdenkung in Richtung weniger Geburten völlig ohne Zwang statt.

    Das Problem der "Überalterung" (Unwort, wie ich finde) ist die logische Folge dieses Prozesses, derzeit bereits in den westlichen Industriestaaten zu sehen. Ein Hauptgrund ist die höhere Lebenserwartung derer, die einst als geburtenstarke (Paradox!) Jahrgänge geboren wurden. Bei ausreichender Produktivität und geringer Arbeitslosenquote (am besten einer Vollbeschäftigung) sehe ich allerdings in dem Anwachsen der Senioren in Staaten, die sich derzeit einen wirklich vergleichsweise hohen Lebensstandard erlauben können, nicht das eigentliche Problem.

  6. Inaktiver User

    AW: Bevölkerungszuwachs/Überbevölkerung

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen
    Außerdem bedeuten Deine Worte, dass ER für Dich hier eine Aufgabe für Dich hat.
    Was gibt es schöneres, als für den Herrn eine Aufgabe zu erfüllen?!

    Glaube mir, das sind nicht nur leere Worte und hohles Gerede.
    Ich weiß sehr wohl, wovon ich spreche.
    Solche Gedanken wie Du hatte ich auch schon des öfteren.
    Und da sind wir zwei bestimmt nicht die Einzigen.



    Und jetzt möchte ich Dir gerne was zeigen - von wegen "zu
    viel"... *klick* - dann schon lieber viel Glück
    Hallo

    Danke für den Film!

    Nein, es gibt nichts Schöneres, als für den Herrn eine Aufgabe zu erfüllen. Aber: ich hatte in den letzten Wochen/Monaten zu viel Zeit (mein Privatleben liegt seit meiner OP völlig flach) um nachzudenken, zu reflektieren... wir leben wirklich in einem Tollhaus! Schon wie wir miteinander umgehen. Unglaublich.

    Brauchst du ein Beispiel? In einer Atomdiskukssion habe ich gesagt, dass der Uranabbau in den dortigen Ländern die Lebensgrundlage der Bevölkerung zerstört. Es wächst nichts mehr, die Menschen bekommen Krebs, es werden missgebildete Kinder geboren. Was höre ich als Antwort? "Aber wir brauchen Strom."

    Das darf doch einfach nicht sein. Unser Strom hier, (und ich glaube, wir könnten gut mit 3/4 davon leben) ist wichtiger als die Lebensgrundlage von ganzen Völkern? Das ist einfach menschenunwürdig.

    Ok, kein Mensch ist zu viel. Da gebe ich dir recht. Aber wir sollten uns auch wieder wie Menschen benehmen.

  7. Inaktiver User

    AW: Bevölkerungszuwachs/Überbevölkerung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hallo

    Ich habe gestern wieder einen Artikel zum Thema Überbevölkerung gelesen. Demnach werden wir bald schon 9 Milliarden sein. Dies ist allerdings nur eine Prognose.

    Wie seht ihr das Ganze? Mir machts schon langsam Angst, die Rohstoffe scheinen ja zur Neige zu gehen, die Meere sind überfischt, Wasser wird knappt.

    Und, sorry, in Afrika kommen Menschen über Menschen zur Welt, die dereinst auch am Wohlstand teilhaben wollen.

    Phoebe
    Ich finde auch wir sind Zuviele! Wie das die Chinesen geregelt haben mit der 1 Kind Politik finde ich gut - sollte überall so sein! Mein Ernst!

    Zweitens wird sich das Problem wahrscheinlich von selbst erledigen, mittels Epidimien, Naturkatastrophen ectr.

  8. gesperrt

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    AW: Bevölkerungszuwachs/Überbevölkerung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich finde auch wir sind Zuviele! Wie das die Chinesen geregelt haben mit der 1 Kind Politik finde ich gut - sollte überall so sein! Mein Ernst!

    Zweitens wird sich das Problem wahrscheinlich von selbst erledigen, mittels Epidimien, Naturkatastrophen ectr.
    Was gibts da zu lachen???

  9. gesperrt

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    AW: Bevölkerungszuwachs/Überbevölkerung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hallo

    Danke für den Film!

    Nein, es gibt nichts Schöneres, als für den Herrn eine Aufgabe zu erfüllen. Aber: ich hatte in den letzten Wochen/Monaten zu viel Zeit (mein Privatleben liegt seit meiner OP völlig flach) um nachzudenken, zu reflektieren... wir leben wirklich in einem Tollhaus! Schon wie wir miteinander umgehen. Unglaublich.
    Ich glaube nicht, dass Du zu viel Zeit zum Nachdenken hast. Viel eher glaube ich, dass die meisten Menschen bewußt so sehr auf Trab gehalten werden, damit sie nicht genug Zeit zum Nachdenken haben - damit die in Ruhe ihre schäbigen Dinger abziehen können.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Brauchst du ein Beispiel? In einer Atomdiskukssion habe ich gesagt, dass der Uranabbau in den dortigen Ländern die Lebensgrundlage der Bevölkerung zerstört. Es wächst nichts mehr, die Menschen bekommen Krebs, es werden missgebildete Kinder geboren. Was höre ich als Antwort? "Aber wir brauchen Strom."
    In welchem Land und wo genau ist das denn, wo durch Uranabbau die Lebensgrundlage der Bevölkerung zerstört wird, nichts mehr wächst und Kinder an Krebs erkranken?
    Da machen wir nen extra Tread daraus.

    Mich würde auch interessieren, an welchen Idioten Du da geraten bist, der das mit dem Strombedarf rechtfertigt.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das darf doch einfach nicht sein. Unser Strom hier, (und ich glaube, wir könnten gut mit 3/4 davon leben) ist wichtiger als die Lebensgrundlage von ganzen Völkern? Das ist einfach menschenunwürdig.
    Lieber - sogar viel lieber würde ich am Lagerfeuer leben, als um diesen Preis - Gesundheit, Menschenleben, Umweltzerstörung - an Strom zu kommen.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ok, kein Mensch ist zu viel. Da gebe ich dir recht. Aber wir sollten uns auch wieder wie Menschen benehmen.
    Ja, jetzt kann ich Deine Verbitterung verstehen
    Ich gehe mal stark davon aus, dass auch einige Politiker und MdBs hier mitlesen.
    Ihr da, steckt das mal der Frau Merkel, ob sie sich denn gar keine Sorgen macht um Ihre Nachkommen!

  10. Inaktiver User

    AW: Bevölkerungszuwachs/Überbevölkerung

    Zitat Zitat von Streuner Beitrag anzeigen
    I

    In welchem Land und wo genau ist das denn, wo durch Uranabbau die Lebensgrundlage der Bevölkerung zerstört wird, nichts mehr wächst und Kinder an Krebs erkranken?
    Da machen wir nen extra Tread daraus.

    Mich würde auch interessieren, an welchen Idioten Du da geraten bist, der das mit dem Strombedarf rechtfertigt.


    Lie n!
    Das mit dem Strombedarf? Das höre ich immer wieder. In unserer Tageszeitung kommen ab und zu Artikel über Atomstrom (die Zeitung ist links angehaucht) und die Leserbriefe sind eindeutig: wir brauchen Storm. Basta.

    Unsere Rechts-Partei, die SVP, hat gar kein Problem damit, dass evtl. unsere Nachkommen die Zeche zahlen müssen.

    Ein guter Freund, der sich gegen Atomstrom einsetzt und extra einen Verein gegründet hat, hat neulich einen langen Leserbrief geschrieben, weshalb die Atomkraft unwirtschaftlich und unökologisch sei. Ich habe dann auch einen kurzen Leserbrief geschrieben, dass die Atomkraft eigentlich vom Tisch gehöre, nur schon deshalb weil die Lebensgrundlagen zerstöre. Keine Chance, interessiert niemanden (ok, meinen guten Freund schon, aber sonst..:)

    Aber wo das ist? In Colorado in einem Indianerreservat und irgendwo in Afrika, darüber habe ich neulich einen Spiegel-Artikel gelesen. Ich kenne mich ein klein wenig damit aus. Wenn der Uran nicht im Boden gelassen wird, wo er hingehört, dann ist wirklich nicht mehr gut.

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