Die Anzahl ist nicht das einzige Problem, aber sie ist auch ein Problem. Schon jetzt werden alle nichtmenschlichen Arten zu Lasten des Menschen ausgerottet oder sind massiv vom Aussterben bedroht.
Ja, ich bin der Meinung, es gibt zu viele Menschen, und ich habe mich nicht reproduziert.
@Hans, in dem von dir verlinkten Artikel steht auch, dass die alten Menschen immer mobiler und selbstbestimmter leben können als noch vor Jahrzehnten. Deswegen wäre es wünschenswert, die Menschen endlich mal nicht schon mit noch nicht mal 60 aufs Abstellgleis zu schieben, sei es im Beruf, bei Bildung, bei Versicherung, und, und, und.
Dies Einstellung "Alt ist per se schlecht, Jung ist gut" teile ich absolut nicht.
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Ergebnis 11 bis 20 von 67
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10.05.2010, 18:30
AW: Bevölkerungszuwachs/Überbevölkerung
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10.05.2010, 19:37
AW: Bevölkerungszuwachs/Überbevölkerung
Boa, wie lebe ich doch rückständig, und wusste es bisher gar nicht.
Seit wir verheiratet sind, war ich - von einmal Holland mal abgesehen - kein einziges mal mehr im Ausland.
Und ich freue mich schon auf den Tag, wo auch unsere Jüngste Ihre eigenen vier Wände hat.
Dann geh ich wieder auf Reisen, so wie ich es vor der Familiengründung oft getan habe.
Wenn ich Glück habe, begleitet mich meine Frau dabei - oder ich sie. Kommt auf das Reiseziel an...
Aber Urlaub? Einmal im Jahr in ein südliches europäisches Land...?
Wir fahren einmal im Jahr an die Nordsee oder vielleicht auch mal ins Gebirge in Urlaub.
Zwischendurch, so zwei-drei mal im Jahr mit einem Leihwagen ein Ausflug.
Das war's dann auch schon.
Und was soll ich sagen - es geht uns gut dabei.
So gut hatte ich es in meiner Kindheit nicht.
Wir waren, als ich klein war, einmal in Italien, einmal in Spanien.
Zwischen 18 und 33 war ich viel allein unterwegs - meist per Daumen. Das war meine schönste Zeit. Geld hatte ich dabei sogut wie nie. Im Gegenteil, das verdiente ich mir unterwegs.
Da erlebt man Dinge, von denen kann so mancher Pauschalreisender nur träumen.
Mit den übrigen Dingen, die Du aufgezählt hast, verhält es sich bei uns ähnlich.
Es muss Jahre her sein, seit ich mir zuletzt neue Klamotten gekauft habe.
Wenn ich mir was zulege, dann darf das auch was kosten.
Da achte ich auf Qualität, die dann auch Jahre lang hält.
Zu mir hat noch niemand auf der Straße gesagt "Du hast ja schon wieder die selbe Jacke an wie letzte Woche.
Und wenn, wärs mir auch egal.
Schon erstaunlich, was heutzutage als Standart angesehen wird.
Da wundert mich gar nix mehr...Wir haben seit über zehn Jahren kein Auto.Wir wollen ja unseren Standart immer noch mehr steigern und noch mehr und ja, wer bezahlt dies alles? Es gibt mittlerweile Leute, die zwei Autos (also zwei pro Person) haben. Nein, glücklicher sind die Leute nicht deswegen, im Gegenteil.
Und ich vermisse auch keins.
Wenn mir jemand ein Auto schenkt, nehme ich es gerne.
Aber, dass ich alles dafür tu, damit ich eins bekomme, kommt nicht in die Tüte.
Ich hab 50 Meter zur nächsten Bushaltestelle.
Von da aus könnte ich theoretisch die ganze Welt bereisen, ohne ein Auto.
Und die Parkplatzsuche in der Stadt zum Einkaufen erspare ich mir gerne.
"Auf dem Land is es was anderes..." hör ich jetzt welche sagen.
Das müsste nicht sein.
Macht die Krämerläden wieder auf!
Legt einen Garten an, wenn Ihr schon auf dem Land wohnt.
Weckt ein, Macht Euer Sauerkraut, lagert Winteräpfel ein,
und und und
Füttert ein Schwein und schlachtet es einmal im Jahr - öfter geht wohl kaum
Es reicht, wenn einer oder zwei im Dorf eine Räucherkammer haben. Da kann man fürs ganze Dorf Fleisch und Wurst räuchern.
Man muss es nur wollen.
Oder geht zur Tafel, wo man für einen Euro so viel bekommt, dass es eine Woche reicht.
Sachen, die noch einwandfrei sind, aber eben nicht verkauft werden konnten, weil es zu viel davon gab.
Bei uns hieß die Devise immer:
Erst aufessen was da ist, dann gibts was neues.
Wenn alle es so machen, reicht es auch für alle.
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10.05.2010, 19:49
AW: Bevölkerungszuwachs/Überbevölkerung
Ich habe mich auch nicht reproduziert. Wir haben Kinder zur Welt gebracht. Und ich habe kein schlechtes Gewissen, weil meine Kinder jetzt irgendwelchen Viechern den Platz wegnehmen.
Daran, dass die Natur zerstört wird und Arten aussterben, haben nicht die vielen Menschen Schuld, die zur Welt kommen, sondern einige wenige Profitgierige Menschen.
Wer macht sich bheute noch die Mühe, selber Lebensmittel herzustellen, selbst wenn er die Möglichkeit dazu hat?!
Wenn jemand der Meinung ist, man sollte zugunsten von Tieren auf Kinder verzichten, dann hätten damit auch schon dessen Eltern anfangen können.
Aber die waren wohl noch nicht so klug.
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10.05.2010, 20:20
AW: Bevölkerungszuwachs/Überbevölkerung
Zwei sehr allgemein formulierte thesen:
Je besser das auskommen und die bildung, desto weniger kinder werden in die welt gesetzt.
Frauen, die selbstbestimmt leben, bekommen weniger kinder.
Das gilt universell, nicht nur im 'zivilisierten' westen.nichts ist wie es scheint
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10.05.2010, 20:35
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10.05.2010, 20:40
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10.05.2010, 21:19
AW: Bevölkerungszuwachs/Überbevölkerung
Streuer, das "mit guten Beispiel vorangehen" stammt doch von dir. Wie hast du das dann gemeint? - Und die Welt gehört nun mal nicht dem Menschen allein. Und was wessen Eltern entschieden haben, darauf haben wir alle keinen Einfluss. Wir haben nur Einfluss auf unsere eigenen Entscheidungen.
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11.05.2010, 00:50
AW: Bevölkerungszuwachs/Überbevölkerung
Ich meinte mit allem was ich gesagt habe, dass niemand das Recht hat, zu sagen, es gebe zu viele Menschen auf der Welt. Denn die nächste Frage an den, der das sagt, wäre dann: Und welcher Mensch ist nun Deiner Meinung nach zu viel? Such Dir einen aus. Und wie es dann weiter ginge, das überlasse ich jetzt wieder der Ironie.
So war das gemeint, als ich sagte, ...soll mit gutem Beispiel voran gehen. Es war ironisch gemeint.
Es waren dem Satz noch drei Punkte angehängt...
Die sollten bedeuten, ...und bei sich selber anfangen.
So wie niemand einem anderen Vorwürfe machen darf, weil er sich entschieden hat, keine Kinder zu kriegen, so darf auch niemandem auf der Welt ein Vorwurf gemacht werden, weil er sich dafür entschieden hat.
Die Entscheidung, keine Kinder bekommen zu wollen, ist genau so verantwortungsvoll, wie jene, welche bekommen zu wollen.
In beiden Fällen ist die Entscheidung verbunden mit Gewinn und Verzicht.
Einzig und allein die Frage muss uns beschäftigen:
Wie gehen wir mit der jeweiligen Situation um?
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Nein, die Welt gehört uns nicht allein.
Da hast Du Recht.
Allerdings wage ich es jetzt mal in aller Deutlichkeit zu sagen, dass der Mensch eben doch die Krone der Schöpfung ist und dem Tier überlegen ist.
Das vermag ich allein schon daran zu erkennen, dass ein Tier nicht dazu in der Lage ist, zu überlegen ob es einen Menschen oder die Menschheit leben lässt oder nicht. Der Mensch hingegen umgekehrt schon.
Aber gerade weil der Mensch dazu in der Lage ist, zu entscheiden, ob er seine Mitgeschöpfe überleben lässt oder ausrottet, hat er auch die Verantwortung, seine Mitgeschöpfe jeglicher Art zu erhalten.
Der Mensch muss erkennen, dass er nicht alles darf was er kann.
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11.05.2010, 01:06
AW: Bevölkerungszuwachs/Überbevölkerung
Ob jemand viele oder wenige Kinder zur Welt bringt, spielt überhaupt keine Rolle.
Das muss jedem selber überlassen sein.
Wichtig ist, wie die Eltern und die Umwelt mit den vielen oder wenigen Kindern, später Erwachsenen und noch später Alten umgeht.
Ich sags nochmal:
Wer sich einen hohen Anteil an jungen Menschen wünscht, der muss auch daran denken, dass die vielen Jungen später mal viele Alte sein werden.
Will man immer einen überwiegend hohen Anteil an jungen Menschen beibehalten, so muss sich zwangsläufig die Gesamtbevölkerungszahl erhöhen.
Wünscht man sich eine Verringerung der Bevölkerungszahl, kommt es zu einer Überalterung der Bevölkerung - logischerweise.
Alles andere wäre nur auf unnatürliche, inhumane Weise zu erreichen. Aber das lassen wir mal lieber sein!
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11.05.2010, 01:47Inaktiver User
AW: Bevölkerungszuwachs/Überbevölkerung
Im ersten Teil erklärst du es sei "jedem seine Sache" und im zweiten Teil kommst du mit "Bevölkerungs-Steuerung".
Wie denn nun????
Sollen sich die Nachbarn oder Bewohner nur per Los "fortplanzen" dürfen oder setzt du da mehr auf die Einsicht des Einzelnen, so nach dem Motto: Du wir haben schon 2 Kinder, aber unsere Nachbarn noch nicht. Ich meine WER legt denn fest, ob die ein oder andere Variante an Bevölkerungs-Zusammenstellung realisiert wird (werden soll)? Und WER soll das durchsetzen?
Nachti.


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