Ja, aber für andere Spar- oder Kapitalanlagen wurden bei Einführung auch nicht die Rentenansprüche gekürzt.Zitat von hifi
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Thema: Riestern
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13.01.2008, 22:15Inaktiver User
AW: Riestern
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14.01.2008, 13:51
AW: Riestern
Die Kritik an Riester ist völliger Unfug. Riestern lohnt sich für fast alle. Und insbesondere für Leute, deren Grenzsteuersatz hoch ist. Dort zahlt der Staat bis zu 40% der Anlage.
Zitat von Inaktiver User
Ebenso lohnt sich das Riestern für Geringverdiener, dort zahlt der Staat bis zu 90% der Anlage.
Es war auch keine Kritik von Fachleuten, sondern von dummen inkompetenten Journalisten.
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14.01.2008, 14:37Inaktiver User
AW: Riestern
Gott erhalte Dir Deine Naivität *lächel*
Wir wissen doch, daß bei künstlich generierten Produkten die Schwächen i.d. Regel nicht zufällig ins Produkt kommen :-)
Zumal sie erkennbar immer nur einen Personenkreis benachteiligen, nämlich den privaten Sparer. Oder hast Du schon einmal etwas davon gehört, daß Regelungen erkennbar den Staat benachteiligen oder die Finanzwirtschaft?
Außerdem haben die Journalisten die Info's an die Öffentlichkeit getragen. Erkannt werden sie aber regelmäßig von Fachleuten...
ARD-Ratgeber Geld, WISO, Plusminus, Monitor usw. publizieren die Erkenntnisse dieser Fachleute seit 2002.
Aber nicht nur das. Seit Einführung von Riester ist der deutsche Staat, von vielen unbemerkt, zahllose Male durch Gerichte gezwungen worden, die Regelungen nachzubessern, weil die privaten Anleger übervorteilt worden sind. Unter solchem Zwang wurde dann nachgebessert - und nicht etwa weil Vater Staat erkannt hat, daß er mit seinen Bürgern so nicht umspringen kann.
Gruß justiiGeändert von Inaktiver User (14.01.2008 um 14:43 Uhr)
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14.01.2008, 14:58
AW: Riestern
Die sogenannten "Experten", die hier gegen die Riester-Rente wettern, verschweigen bewusst und wider besseres Wissen die Vorteile dieser Anlageform.
Es gibt zur Zeit nur einen kleinen Teil der in Frage kommenden Anleger, für die sich Riester nicht lohnt. Das wird auch immer wieder von unabhängigen Experten nachgewiesen.
Lesen Sie die FAZ vom Wochenende. Dort wird das nochmal genauer dargestellt. Irgendwelchen Leuten, die gegen Riester sind, um Anlagen zu empfehlen, an deren Vermittlung Sie verdienen, glaube ich kein Wort.
Schlaue Leute riestern.
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14.01.2008, 15:02Inaktiver User
AW: Riestern
Zunächst einmal ist es so, daß an Riester-Abschlüssen genauso Geld verdient wird, wie an anderen Abschlüssen auch. Dieses Argument ist also absoluter Quatsch.
Zitat von hifi
Es ist sogar so, daß aufgrund der vielen Verträge mit geringen Beiträgen die Kosten erheblich höher ins Gewicht fallen als bei konventionellen Verträgen.
Gruß justii
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14.01.2008, 15:05Inaktiver User
AW: Riestern
Ahaaaa.... das sind also keine Journalisten?
Zitat von hifi
Ich habe den Eindruck, Du drehst Dir die Jurnalisten so, wie Du sie brauchst. Zieht sie jemand anderer heran, sind sie Deppen. Ziehst Du sie aber heran, dann haben sie qualifizierte Arbeit geleistet.
*ggg* da brauch ich jetzt nichts mehr hinzu sagen. Da kann sich jeder sein Bild selbst machen.
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14.01.2008, 15:06Inaktiver User
AW: Riestern
Die Vorteile kann man gar nicht verschweigen, denn diese werden von Staat und Finanzwirtschaft ja genug breit getreten. Umso wichtiger ist es, auch über die andere Seite der Medaille zu berichten.
Zitat von hifi
Denn wenn sich zufällig während eines Vertrages noch ein paar zusätzliche Vorteile ergeben, dann wird niemand böse darüber sein.
Tauchen aber nach und nach immer wieder Nachteile auf, dann ist das nicht nur unangenehm sondern für den Betroffenen u.U. sogar existenziell.
Gruß justii
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14.01.2008, 15:29
AW: Riestern
Es ist absolut dummes Zeug, was hier über Riester-Verträge verbreitet wird. Schon das Kostenargument ist eine bewusste und gezielte Lüge. Riesterverträge sind im wesentlichen genauso teuer wie andere Verträge. Die Tatsache, dass dort viele Kleinverträge geschlossen werden, hat mit den vielen Anlegern zu tun, die nur kleine Beträge einzahlen.
Die profitieren am meisten von der staatlichen Förderung, bis zu 90%. Und auch das kann sich im Laufe des Lebens ja ändern. Da ist Riestern sehr flexibel.
Glauben sie keinen Lügen, die gegen Riesterrenten verbreitet werden. Z.B. vom Magizin Monitor.
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14.01.2008, 15:58Inaktiver User
AW: Riestern
Bei den Riester-Versicherungen bestreiten die Gesellschaften den Vorwurf der, gegenüber vergleichbaren konventionellen Verträgen erhöhten Kosten schon gar nicht mehr, sondern haben diesen vollumfassend eingestanden. Darüber brauchen wir also nicht mehr diskutieren.
Zitat von hifi
Wir sind uns auch einig, daß im Rahmen von Fondsverträgen Verwaltungs- und Managementkosten anfallen. Diese fallen an, egal ob der Kunde nun 250.-Euro monatlich einbezahlt oder ob dieser 25.-Euro mtl. einzahlt. Aus diesem Grund haben die meisten Fondsgesellschaften bei konventionellen Sparverträgen sog. Mindesteinzahlungsbeträge, ab denen kostendeckend gearbeitet werden kann. Genau aus diesem Grund verzichten auch viele Fondsgesellschaften darauf, VL-Sparverträge anzubieten... (auch hier herrschen geringere Beiträge vor).
Die im Rahmen von Riester gewährten "Garantien" kosten zusätzlich Geld (Garantien kosten immer Geld).
Die im normalen Rahmen nicht zu deckenden Kosten und die zusätzlichen Kosten für die Garantien müssen also irgendwie bestritten werden.
- 1. Möglichkeit = man hat im Gegenzug vom Staat die Erlaubnis erhalten, im Keller Geld zu drucken = eher unwahrscheinlich
- 2. Möglichkeit = die Fondsgesellschaften sind glücklich wenn sie mit möglichst vielen Riesterverträgen ein möglichst großes Minus machen und halten dies für eine zukunftsweisende Geschäftspolitik = eher unwahrscheinlich
- 3. Möglichkeit = die Gesellschaften investieren das Geld nicht direkt in einen einzelnen Fonds (wie im Falle der VL) sondern haben Konstrukte entwickelt, in denen sie die zusätzlichen Kosten unterbringen können. Fondskombinationen, Umschichtungsmodelle usw. = sehr viel mehr wahrscheinlich
- Darüber hinaus haben sie schon bei der Fondsauswahl darauf geachtet, daß nur Fonds integrierbar sind, die eine relativ hohe Verwaltungskostenquote aufweisen = sehr viel mehr wahrscheinlich
Darüber hinaus sind beim normalen Fondskauf hohe Rabatte auf den AA möglich, die im Falle von Riesterfonds nur ganz wenige Anbieter in gleicher Höhe anbieten. Auch hier also der Kostenfaktor.
Aber ich bin natürlich neugierig, wo die Gesellschaften Deiner Meinung nach die im Verhältnis zum Beitrag höheren Kosten unterbringen bzw. wer die bezahlt....
Gruß justii
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14.01.2008, 16:14Inaktiver User
AW: Riestern
Sehr bemüht.... *ggg*
Zitat von hifi
Aber sag mal, Du wirfst uns, der wir die Nachteile offen ansprechen immer vor, daß wir die Vorteile verschweigen.
Was hast Du denn davon, wenn Du die Nachteile verschweigst? Denn von Lügen sind wir ja weit entfernt. Wir sprechen bei den Nachteilen ja inzwischen von Fakten!
Das würde mich jetzt mal interessieren...
Im Übrigen spricht ja nicht mal der Staat davon, daß es sich hier um Lügen handelt, sondern er bemüht sich, die Nachteile in ein möglichst günstiges Licht zu rücken:
"Man sehe dies in einem falschen Verhältnis..."
"Aller Wahrscheinlichkeit werden es in X Jahren gar nicht so viele Bedürftige sein...."
"Viele Rentenbezieher werden im Alter zusätzliches Einkommen aus Mieteinnahmen, Kapitaleinkünften usw. haben..." usw.
Und wenns eng wird, wird einfach das Gespräch abgebrochen oder die Auskunft verweigert. Sehr interessant.
Wie auch die Aussage:
Wer also erzählt uns Lügen?"Gesetzgeber und Produktanbieter trennen diese Themen strikt, da es nicht deren Zielsetzung entspricht."
Auch die Frage nach dem Warum stellt sich nicht mehr...
Gruß justiiGeändert von Inaktiver User (14.01.2008 um 16:24 Uhr)


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