Wer hätte das gedacht.Zitat von londongirl2000
Wenn da nicht meine zwei o.g. Probleme der Bankberater wieder auftauchen: Verkaufsvorgabe und Interessenkonflikt...
Oder ist es Zufall, daß ausgerechnet hauseigene Fonds im Fokus stehen?
Schöne Grüße
justii
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23.05.2007, 14:36Inaktiver User
AW: größere Menge Geld in Immobilienfonds anlegen?
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23.05.2007, 14:41Inaktiver User
AW: größere Menge Geld in Immobilienfonds anlegen?
Bei Google gibts mit den Stichworten "Immobilienfonds" und "Krise" derzeit runde 61.000 Stichwortfunde (siehe Liste).
Zitat von londongirl2000
Auch hier wie in vielen anderen Fällen: als Beimischung zu einem gut gestreuten Portfolio sind die richtigen durchaus geeignet. Aber als Alleinanlage für ein ganzes Vermögen: NEIN DANKE!
Gruß justii
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23.05.2007, 14:46Inaktiver User
AW: größere Menge Geld in Immobilienfonds anlegen?
Schon wieder sind wir uns einig. Das kann ja noch richtig was werden mit uns beiden.
Zitat von Inaktiver User
Aber bis man Geldanlage aus dem Effeff beherrscht, finde ich es klüger sich mit dem zu bescheiden was man wirklich versteht und womit man sich wirklich beschäftigen will - der eine Bundeswertpapiere und offene europäische Immobilienfonds plus eventuell Termingelder, der nächste dies alles plus Aktienfonds, der übernächste von mir aus Private Equity.Geändert von Inaktiver User (23.05.2007 um 14:51 Uhr)
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23.05.2007, 14:48Inaktiver User
AW: größere Menge Geld in Immobilienfonds anlegen?
Aber fangen wir mal dort an, wo uns Londongirl hingeführt hat:
Wir brauchen Mündelsicherheit (ich denke, da sind wir uns einig).
Da aber eben eine Anlageform allein für ein Vermögen nicht anzuraten ist, brauchen wir entweder
a) mehrere Anlageformen mit Mündelsicherheit oder
b) mehrere Anlageformen, deren Summe Mündelsicherheit ergibt.
Was Mündelsicherheit ist, definiert Wikipedia sehr genau: MÜNDELSICHER
So, jetzt haben wir die Hauptspeise und jetzt kann man feilen...
Schöne Grüße
justii
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23.05.2007, 14:58Inaktiver User
AW: größere Menge Geld in Immobilienfonds anlegen?
Eine grundsätzliche Frage zur ewigen Honorar/Provisionsdiskusion:
Wo ist der Unterschied, ob ich eine mündelsichere Anlage ohne Provisionszahlung kaufe und 4% Ertrag erwirtschafte oder ob ich eine mündelsichere Anlage mit (wie oben von Blautanne angenommen) 2,5% Provision kaufe und durch hochwertiges Anlagemanagement 8% oder mehr erwirtschaften kann?
Wieso soll man eigentlich nicht beides kombinieren?
Beide sind mündelsicher - es kann also kein Geld verloren gehen und im Schnitt kommt man dann sogar auf einen Ertrag, der über der Inflationsrate liegt *lächel*
Shöne Grüße
justii
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23.05.2007, 15:52Inaktiver User
AW: größere Menge Geld in Immobilienfonds anlegen?
Der Unterschied ist, dass ich in einem Falle sicher 4 % über die Laufzeit erwirtschafte während ich im anderen Falle 8 % erwirtschaften kann, wenn alles perfekt klappt - aber es kann auch weniger als 4 % (oder gar ein Verlust) dabei herauskommen.
Und zur relativen Sicherheit von Staatsanleihen und (z.B.) Immofonds: Wenn die Finanzkraft des Bundes den Bach runtergeht, dann sind vorher wahrscheinlich die meisten anderen Gledanlagen schon futsch gewesen!
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23.05.2007, 16:57Inaktiver User
AW: größere Menge Geld in Immobilienfonds anlegen?
....nicht zugehört:
Zitat von Inaktiver User
Ich sprach von mündelsicheren Anlagen: Verlust ausgeschlossen!
Darüber hinaus gibt es z.B. auch Tagesgeldanlagen mit 6% Garantie-Verzinsung jew. 6 Monate garantiert... usw.
Sollten wir also über den Bereich der Vermutungen und Wahrsagerei hinaus kommen, braucht Ihr also keine falschen Behauptungen mehr aufstellen und wir können uns wieder den Tatsachen zuwenden.
Nur weil man die Möglichkeiten des Kapitalmarktes nicht kennt, sollte man nicht einfach Vermutungen als Fakten aussprechen. Ok?
Und darüber denken wir nochmal nach:
Zitat von Inaktiver User
- Durch welche Inflation, durch welche Geldentwertung (auch Staatsbankrott) sind Häuser in Deutschland verschwunden?
- Durch welche Inflation, durch welche Geldentwertung (auch Staatsbankrott) sind BlueChips (große Firmen) in Deutschland verschwunden?
- Durch welche Inflation, durch welche Geldentwertung (auch Staatsbankrott) sind Grund und Boden in Deutschland verschwunden?
Oder auch irgendwo anders auf der Welt?
Wir halten also fest, daß nach 1929 und auch nach 1948 noch Firmen, Immobilien, Grund und Boden, Produktionsanlagen, Edelmetalle usw. vorhanden waren.
Wir halten auch fest, daß in Ländern mit 1500% Inflation (ja, auch das gibt es) weiterhin Menschen in Häusern wohnen und in überdachten Firmen arbeiten....
Welche Anlageformen sind also schon futsch gewesen?
Geldwertanlagen waren futsch
Sachwertanlagen hatten Bestand
Aus diesem Grund sage ich es noch einmal!
Diversifikation - Diversifikation - Diversifikation, denn das Eine ist in der Lage, das Andere optimal zu ergänzen...
Schöne Grüße
justiiGeändert von Inaktiver User (23.05.2007 um 17:01 Uhr)
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23.05.2007, 17:07
AW: größere Menge Geld in Immobilienfonds anlegen?
Hallo Londongirl!
Ich will jetzt nicht unbedingt obergescheit daherreden, aber wieso willst du dich eigentlich nicht mit Geld beschäftigen. Vielleicht kommst du auf den Geschmack, wenn du z.B. einmal ein Einsteigerbuch auf diesem Gebiet liest. Noch dazu, wo du über Geld verfügst, wäre etwas Wissen darüber garantiert von Vorteil für dich. Dann würde ein sog. Berater sich gar nicht trauen, sich derart unverschämt zu benehmen. Die merken das nämlich auch, ob sie jemanden als Gegenüber haben, den sie entschuldige "für blöd verkaufen" können oder ob das Gegenüber zumindest etwas Ahnung hat. Da erlauben sie sich ein derart respektloses Verhalten dann nicht mehr.
Sich mit Geldanlage zu beschäftigen kann nämlich richtig Spaß machen. Das kommt dann nach und nach und Geld ist nun mal lebenswichtig!
Wahrscheinlich geht es dir dabei wie mir beim Laufen. Erst muss ich mich irrsinnig überwinden und nach dem Laufen bin ich so richtig glücklich und zufrieden und freue mich darüber, dass ich es getan habe.
lg morgan
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23.05.2007, 17:35
AW: größere Menge Geld in Immobilienfonds anlegen?
Ich schließe mich Morgan an, mit den weisen Worten eines deutschen Finanzpublizisten:
"Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
Heinz Brestel
Da deine Anlagesumme eine nicht unbescheidene Höhe hat, gilt das im besonderen Maße für dich. Überleg dir es doch nochmal."Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
(John D. Rockefeller)
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23.05.2007, 17:43Inaktiver User
AW: größere Menge Geld in Immobilienfonds anlegen?
Ich habe genauso gestutzt wie djgm01:
Zitat von Inaktiver User
was soll das sein: sehr sicher (sogar mündelsicher) und mit vergleichsweise hoher Rendite ???
Normalerweise gilt das wirtschaftliche Naturgesetz: keine hohe Rendite ohne entsprechendes Risiko.
Aber nicht unbedingt Anlage in Euro sondern Fremdwährung, und nicht für hohe Summen (Bonität der Banken, geringe Einlagesicherung) und schon gar nicht als Anlage für längere Zeiträume bzw. zum Anlegen-und-Vergessen.Darüber hinaus gibt es z.B. auch Tagesgeldanlagen mit 6% Garantie-Verzinsung jew. 6 Monate garantiert... usw.
Also doch Immobilien, d.h. Immobilienfonds?Wir halten also fest, daß nach 1929 und auch nach 1948 noch Firmen, Immobilien, Grund und Boden, Produktionsanlagen, Edelmetalle usw. vorhanden waren.
Wir halten auch fest, daß in Ländern mit 1500% Inflation (ja, auch das gibt es) weiterhin Menschen in Häusern wohnen und in überdachten Firmen arbeiten....
Welche Anlageformen sind also schon futsch gewesen?
Geldwertanlagen waren futsch
Sachwertanlagen hatten Bestand
Übrigens: da du den Krieg oder einen mittleren Weltuntergang als Risikofaktor heranziehst, darfst du ein Risiko nicht vergessen: zwischen 1929 und 1948 wurden Häuser zerbombt. Also ist mit der so sicheren Immobilienanlage auch Essig. Von Aktienanlagen (Firmenpleiten!) ganz zu schweigen.
Was also dann, wenn das alles zu unsicher ist ???Geändert von Inaktiver User (23.05.2007 um 17:52 Uhr)


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