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    AW: Negativzinsen und zu viel Geld

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Das kommt auf die Statuten an. Wenn nur Geldeingang gefordert ist, dann reicht es wenn du von irgendwoher 700 Euro pro Dauerauftrag auf das neue Girokonto schickst. Wenn explizit Gehaltseingang gefordert ist, dann funktioniert das nicht.
    Meist finde ich auf den Websiten der Banken keine genauen Angaben dazu. Manchmal steht einfach nur "monatlicher Geldeingang von 700€" sei Voraussetzung.
    Kennst du Banken, wo egal ist, von wo die monatlich geforderten 700€ kommen?



    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Was ich tun würde, wenn ich absolut risikoscheu wäre und mit der Börse nix am Hut hätte:
    Das Konto so reduzieren, dass keine Negativzinsen anfallen. Die restliche Summe würde ich durch vier oder fünf teilen und auf verschiedene Festgelder anlegen und so eine Zinstreppe bauen. Das erste Festgeld mit 1 Jahr Laufzeit anlegen, das zweite Festgeld mit 2 Jahre Laufzeit, das dritte Festgeld mit 3 Jahren Laufzeit ……..

    Wie komme ich an so ein Tagesgeldkonto im heutigen Bankendschungel?

    In unserem "Dorf" existiert wenigstens noch eine Stadtsparkasse, da sollte ich vielleicht mal hingehen und mich beraten lassen?

  2. Inaktiver User

    AW: Negativzinsen und zu viel Geld

    Zitat Zitat von KlaK2016 Beitrag anzeigen
    In unserem "Dorf" existiert wenigstens noch eine Stadtsparkasse, da sollte ich vielleicht mal hingehen und mich beraten lassen?
    Wenn Du Produkte der Sparkasse gut findest, solltest Du das tun.

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    AW: Negativzinsen und zu viel Geld

    Bei der IngDiBa sind es 0,5 % für das Guthaben, welches über 50.000 Euro liegt. Deshalb kannst du umschichten. Ein ganz normales altes Sparkassenbuch hilft da weiter. Hier werden erst Negativzinsen in Rechnung gestellt, für Sparguthaben über 100.000 Euro. Zinsen gibts aber nicht.
    Jedes Ding hat drei Seiten: Eine die du siehst, eine die ich sehe und eine die wir beide nicht sehen.
    Wusstest du, dass das Gehirn auf unnötige Informationen nicht antwortet, sondern ignoriert?

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    AW: Negativzinsen und zu viel Geld

    Zitat Zitat von KlaK2016 Beitrag anzeigen
    Ich hab zwei Konten bei der IngDiba ( 1 Giro- und ein so genanntes Extra-Konto), das heißt, ich hab zweimal 50.000 € frei bzw für unverzinste Verwahrung.
    Ok, du hast also einen Freibetrag von jeweils 50.000 Euro.
    Aber du wirst doch hoffentlich nicht in Erwägung ziehen auf deinem Girokonto bis zu 50.000 Euro herumliegen zu lassen? Ich halte das für bedenklich, allein schon aus Sicherheitsgründen. Vom Girokonto aus kann Geld durch Diebstahl/Datenmissbrauch relativ leicht verschwinden. Beim Tagesgeldkonto braucht es immerhin noch einen zusätzlichen Umbuchungsvorgang. Ich lasse auf dem Girokonto nur Beträge stehen, deren Verlust ich notfalls verkraften kann. Sobald sich mehr Geld ansammelt, wird es verräumt.
    Zitat Zitat von KlaK2016 Beitrag anzeigen
    Meist finde ich auf den Websiten der Banken keine genauen Angaben dazu. Manchmal steht einfach nur "monatlicher Geldeingang von 700€" sei Voraussetzung.
    Kennst du Banken, wo egal ist, von wo die monatlich geforderten 700€ kommen?
    Ja, aber auch bei diesen Banken musst du das Gesamtpaket im Auge haben. Sind es reine Online-Banken, wie und wann greift dort das Verwahrentgelt, gibt es monatliche Kontogebühren und was zahlst du an jährlichen Gebühren für die obligatorische Girocard? Und willst du dort das Geld etwa auch auf dem Girokonto parken?
    Zitat Zitat von KlaK2016 Beitrag anzeigen
    Wie komme ich an so ein Tagesgeldkonto im heutigen Bankendschungel?
    Von Tagesgeld habe ich nichts gesagt, ich meinte Festgeld. Da bekommt man noch Zinsen, statt welche zu zahlen. Google doch mal nach „Stiftung Warentest Festgeld“. Da landest du bei Stiftung Warentest, die für kleines Entgelt alle 14 Tage 565 sichere Angebote auflistet. Zusätzlich würde ich an deiner Stelle auch Zinsportale ins Auge fassen.
    Zitat Zitat von KlaK2016 Beitrag anzeigen
    In unserem "Dorf" existiert wenigstens noch eine Stadtsparkasse, da sollte ich vielleicht mal hingehen und mich beraten lassen?
    Das kannst du knicken. Die Stadtsparkasse ist nicht an Einlagen interessiert, an denen sie nichts verdient. Die müssen für dein Geld nämlich selbst Gebühren zahlen. Die Sparkasse oder jede andere Bank verdient an dir nur, wenn sie dir Fonds oder teure Versicherungspolicen aufschwatzen.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

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    AW: Negativzinsen und zu viel Geld

    Zitat Zitat von Majllin Beitrag anzeigen
    Bei der IngDiBa sind es 0,5 % für das Guthaben, welches über 50.000 Euro liegt. Deshalb kannst du umschichten. Ein ganz normales altes Sparkassenbuch hilft da weiter. Hier werden erst Negativzinsen in Rechnung gestellt, für Sparguthaben über 100.000 Euro. Zinsen gibts aber nicht.
    Wenn man noch ein altes hat, kann man dort Geld parken. Auf ein neu angelegtes Sparbuch Geld in dieser Größenordnung einzuzahlen, wird nicht klappen. Link.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

  6. 02.12.2021, 13:38


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    AW: Negativzinsen und zu viel Geld

    Zitat Zitat von Majllin Beitrag anzeigen
    Bei der IngDiBa sind es 0,5 % für das Guthaben, welches über 50.000 Euro liegt. Deshalb kannst du umschichten. Ein ganz normales altes Sparkassenbuch hilft da weiter. Hier werden erst Negativzinsen in Rechnung gestellt, für Sparguthaben über 100.000 Euro. Zinsen gibts aber nicht.
    das klingt gut.
    Wäre auch die einzige Bank in diesem "Dorf", die ich noch mit persönlicher Beratung kenne.

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    AW: Negativzinsen und zu viel Geld

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Wenn man noch ein altes hat, kann man dort Geld parken. Auf ein neu angelegtes Sparbuch Geld in dieser Größenordnung einzuzahlen, wird nicht klappen. Link.
    Auch hier Vorsicht, wir bekamen heute den Anruf von der Kreissparkasse dass ab Jahresende ein Freibetrag von 25.000€ PRO PERSON gilt. Bei mir betriffts ein uraltes Sparbuch.

  9. Moderation

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    AW: Negativzinsen und zu viel Geld

    Erst mal nur auf das Ausgangsposting:

    Zitat Zitat von KlaK2016 Beitrag anzeigen
    1.: ein eues Konto bei einer neuen Bank anlegen:
    Ja, aber kein Girokonto, das einen Geldeingang braucht, um kostenlos geführt zu werden, sondern ein Tagesgeldkonto, wie das Extrakonto bei der ING.
    Oder mehrere davon, wenn sie ab bestimmten Einlagen höhere Kosten haben.

    Auf dem Girokonto sollten keine größeren Beträge sein. Drei Monatseinkommen ist die Obergrenze des Sinnvollen.

    Guck dir www. finanztip. de / tagesgeld (Leerzeichen im Link entfernen) an, das erklärt das Konzept, und verlinkt einige aktuelle Angebote.

    Das ist etwas, daß du schnell tun kannst.

    Der nächste Schritt wäre Festgeld, also Geld, das für 6 Monate bis fünf Jahre fest zu gleichbleibenden Zinsen angelegt ist.
    Siehe www. finanztip. de/ festgeld/

    Eine "Festgeldtreppe" bedeutet, daß du mehrere Festgeldanlagen machst (bei einer Bank, oder bei verschiedenen), so daß jedes Jahr ein Betrag fällig wird, du also jedes Jahr wieder "flüssig" bist. Du legst z.B. 30T Eu für ein Jahr an, 30T für zwei Jahre, 30T für drei Jahre, schon sind 90T untergebracht und bringen zumindest ein bißchen Zinsen.

    Wichtig für Tagesgeld und Festgeld:
    Parke bei keiner einzelnen Bank mehr als 100T Euro. Meide unrealistische Zinsversprechen. (Ich sehe derzeit bis zu 1,1% für Festgeld mit bis zu fünfjährigen Laufzeiten, und bis zu knapp 0,2% für Tagesgeld. Die Sätze können sich schnell ändern, aber nur um weniges. 2% für Festgeld ist schon verdächtig.) Lege nicht in Ländern mit geringer Wirtschaftsleistung (insb. Süd- und Osteuropa) an. In anderen Währungen anzulegen als der, in der du deine Rechnungen bezahlst, ist spekulativ.
    Informiere dich, wenn du über einen Vermittler wie "weltsparen . de" Festgeld anlegst, ob sie seriös sind. ("weltsparen . de" ist seriös.)


    Zitat Zitat von KlaK2016 Beitrag anzeigen
    Ich kenne mich damit so gar nicht aus und habe (auch psychisch bedingt) ziemliche Angst und großen Respekt diesem Thema gegenüber.
    Guck mal in die Stränge, die ein "ETF" im Titel haben, da ist viel brauchbares bei.

    Aktien und Anleihen (Renten) können steigen oder fallen oder platzen. Das ist nicht gut, wenn man Ängste hat.
    Aktien- und AnleihenFONDS steigen und fallen, aber platzen eher eher nicht, weil sie eine bunte Mischung von Papieren enthalten, die kaum alle gleichzeitig den Bach runtergehen werden.
    Aktien- und AnleihenETFs (börsengehandelte Indexfonds) enthalten nur die dicksten Firmen (im Fall von Anleihen auch Staaten), in (bei einem brauchbaren ETF) in großer Anzahl. Sie können auch steigen und fallen, aber nur platzen, wenn das kapitalistische System als solches zugrunde geht. (Wenn du das befürchtest, brauchst du ein ganz anderes Investitionskonzept.)


    Zitat Zitat von KlaK2016 Beitrag anzeigen
    3. Geld abheben und unter´s Kopfkissen legen.
    Im Sitzen schlafen gibt Rückenschmerzen.
    Hast du einen Safe zuhause?
    Wäre vielleicht ein Bankschließfach eine gute Investition in Sicherheit? Das Bargeld darin ist möglicherweise nicht versichert, aber Banken werden seltener ausgeräumt als Wohnungen, und du kannst halbe-halbe machen.


    Zitat Zitat von KlaK2016 Beitrag anzeigen
    Ich wollte mir immer Eigentum zulegen, das war einst der Wunsch hinter dem Sparen.
    Überlege, Geld in einen Bausparvertrag zu stecken. Da liegt es für eine Weile, du kannst was dazuzsparen, und in sieben Jahren oder so hast du ein Anrecht auf einen Baukredit zu heutigen Zinsen. Die Bedingungen sind oft anders als bei Bankrediten.

    Achtun: Bausparverträge sind sehr komplizierte Konstrukte. Informiere dich genau, damit du bekommst, was du brauchst.
    Dazu, und generell empfehle ich, sich z.B. aus der Bücherei einen Jahrgang "finanztest" (die Zeitschrift) zu kaufen und zu lesen oder eines der Bücher, die von Stiftung Warentest herausgegeben werden.


    Zitat Zitat von KlaK2016 Beitrag anzeigen
    Hat jemand ählich viel Geld auf der hohen Kante?
    Ja.

    Ich habe 3 Monateeinkomen auf dem Girokonto, ein Jahr Lebenshaltungskosten auf drei Tagesgeld.
    Vom Rest sind 15% in Festgeld und Bausparvertrag (für Renovierungen, da ich Eigentum habe); 60% in Aktien-ETFs; und 25% in Anleihen-ETFs.

    ---

    Kaufe nichts von jemandem, der dir Angst machen will.
    Geändert von wildwusel (02.12.2021 um 21:17 Uhr)
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  10. Moderation

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    AW: Negativzinsen und zu viel Geld

    Zitat Zitat von KlaK2016 Beitrag anzeigen
    In unserem "Dorf" existiert wenigstens noch eine Stadtsparkasse, da sollte ich vielleicht mal hingehen und mich beraten lassen?
    Ich wäre da etwas vorsichtig, da auch Sparkassen davon leben, daß sie dir etwas verkaufen -- in dem Fall Geldanlagen. Und wie die Verkäuferin im Modeladen verkaufen sie dir vielleicht nicht immer das, was du am meisten brauchst und was dir wirklich paßt.

    Festgeld und Tagesgeld mit einem positiven Zinssatz würde ich von der Sparkasse nehmen, vor allem, wenn das der Weg des geringsten Widerstandes ist. (Achtung, falls das noch nicht klar ist: An Festgeld kommst du erst ran, wenn die vorher festgelegte Zeit abgelaufen ist.)

    Mit dieser Frage: "Was haben Sie an Tagesgeld und an Festgeld, und zu welchen Konditionen?" würde ich auch bei einer Filiale aufschlagen. (Habe ich vor langer Zeit mal gemacht.) Alles erklären lassen, alles in Papierform aushändigen lassen, mit heimnehmen und drüber schlafen (oder nachschlagen) ehe man etwas unterschreibt.

    Oft bieten die Sparkassen Kombiangebote aus Festgeld und Aktienfonds an. Das ist nicht zwangsläufig schlecht, aber frage, was passiert, wenn die Aktien fallen. Wieviel Geld du garantiert zurückbekommst und wann.

    Wenn du Ängste hast, sind Aktien und Aktienfonds ein Problem, denn man braucht dafür gute Nerven. Du kennst deine eigenen Ängste am besten: Bist du jemand, die, sobald sie Verluste sieht, oder alles Volk in den Nachrichten schreit, "der Crash kommt!" alles mit Verlust verkauft, oder kannst du das ignorieren?

    Das wichtigeste in jeder Geldanlagestrategie ist nmE, daß du immer Geld hast, wenn du welches brauchst.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  11. Inaktiver User

    AW: Negativzinsen und zu viel Geld

    Zitat Zitat von KlaK2016 Beitrag anzeigen
    Hallo ihr Lieben.

    Mein Thema sind ebenfalls die Negativzinsen und obwohl ich hier ins Forum schon einige Zeit investiert habe, um mich zu belesen, blicke ich nicht wirklich durch.
    Bzw habe zugegebenermaßen einfach insgesamt zu wenig Ahnung vom Thema Finanzen/Geldanlage etc, so dumm es auch klingen möge.

    Liebe KlaK!

    Erst mal ein großes Lob, dass Du so viel angespart hast! Beneidenswert!
    Zweitens bist Du nicht so ahnungslos wie du glaubst, denn sonst hättest Du nix auf der hohen Kante :)

    Es gibt einige Möglichkeiten, sich Finanzbildung anzueignen.

    Z.B. Videos von Finanztip, die sind sehr einfach und gut erklärt. Oder podcasts von Finanzrocker, Madame Moneypenny, Finanzwesir. Einfach mal rantasten.

    Es gibt auch spezielle Gruppen zu "Finanzen für Frauen".
    Da kannst Du mitlesen und Dir selbst ein Bild machen, auch selbst Fragen stellen.
    Z.B. die Gruppe "Madame Moneypenny" auf facebook. Da geht es um Vermögensaufbau für Frauen, aber auch psychische Aspekte, wie man zu Geld steht (money mindset), und wie Glaubenssätze den Vermögensaufbau prägen, also genau Dein Thema!

    Es gibt auch Finanzmentoring für Frauen, z.B. online über Videos und Einzelcoaching.
    Auch Deine Risikobereitschaft kannst Du da individuell bestimmen. Darauf aufbauend wirst Du begleitet, wie Du Dein Vermögen am besten aufteilst. Das kann Festgeld sein, Du bekommst aber auch Hilfestellung für Investitionen.
    Ich habe selbst nicht an sowas teil genommen. Aber in den Podcasts wird viel darüber berichtet, auch wie sich einzelne Frauen entwickelt haben und ihre Finanzen selbst in die Hand genommen haben. Lass dich da einfach mal inspirieren :) und taste dich langsam an das Thema heran. Wenn du hörst, wie andere es gemacht haben, kriegst Du vielleicht eine Idee, was Dein Weg sein könnte, und bekommst mehr Mut, Entscheidungen zu treffen.


    Ich habe aus psychischen Gründen ein Leben lang gespart und nun aufgetelt auf ein Extra- und ein Girokonto bei der Ing-Diba insgesamt ca 144.000€ in Verwahrung.

    Ab 50.000€ je Konto sollen nun demnächst 0.05% Verwahrgebühren anfallen und ich weiß partout nicht, wie damit umzugehen ist.


    Überlegeungen:

    1.: ein eues Konto bei einer neuen Bank anlegen:

    ...

    2. Aktien? Wertpapiere?
    Ich kenne mich damit so gar nicht aus und habe (auch psychisch bedingt) ziemliche Angst und großen Respekt diesem Thema gegenüber.


    3. Geld abheben und unter´s Kopfkissen legen.
    ...
    Die Summen zu Hause müssten erstmal ausgegeben werden....
    Geld, das auf dem Konto bleibt oder unter dem Kopfkissen, wird jedes Jahr weniger wert.

    Dein Problem sind nicht die Verwahrentgelte von 0.05%, sondern eine INFLATION von zurzeit über 5%(!!!) (siehe).

    D.h. aus 100.000 Euro werden nach einem Jahr 95.000 Euro.
    Pro 100.000 Euro verlierst Du im Moment 5.000 Euro im Jahr, nur weil es "rumliegt".

    Stiftung Warentest hat ein gutes Buch über ETF herausgebracht.
    Das ist ein neues Finanzprodukt, das es vor 20 Jahren noch nicht gab. In Aktien zu investieren ist heute viel einfacher und billiger, als noch vor 20 Jahren.
    ETF sind quasi Körbe mit vielen Aktien drin, die breit gestreut sind. Da musst Du dich nicht für eine Aktie entscheiden. Vorteile sind die geringen Kosten und dass Du es selbst für 1 Euro oder auch gratis machen kannst, statt einer Bank 30 Euro pro Order zu bezahlen...

    Da Du ja risikoscheu bist, wäre vielleicht ein Anfangspunkt, einen Sparplan anzulegen, in dem du monatlich 25 Euro auf einen ETF einzahlst.
    Dann siehst Du wie das funktioniert und hast eine Spar-Automatik. Du kannst diesen Sparplan jederzeit erhöhen. Bei 5% Inflation im Jahr kannst Du ja in Betracht ziehen, jeweils 5% deiner Ersparnisse im Jahr als Sparplan anzulegen. Das Geld wäre sonst ja sowieso weg, aber hier kann es für dich arbeiten.

    Um zu investieren, musst Du nicht zur Bank gehen. Banken wollen an Dir verdienen.

    Eine weitere Möglichkeit für Dich ist eine Honorarberatung.
    Also jemand, der gegen Honorar Deine Finanzen checkt und Dir was empfiehlt.
    Wichtig: nicht auf Provisionsbasis und damit für Dich "unentgeltlich" für Dich - denn diese Berater "müssen" Dir bestimmte Produkte aufschwatzen, damit sich diese "Beratung" lohnt. Honorarberatung hingegen bezahlst Du pro Stunde, und die Beratung ist unabhängig.


    Ich wollte mir immer Eigentum zulegen, das war einst der Wunsch hinter dem Sparen.


    Doch Eigentum ist teuer. Wird teurer und teurer und meine Angst vor einer Entscheidung wegen der kaputten Psyche zu groß.

    Für Traumeigentum ist es zu wenig Geld, einen Kredit bekomme ich wegen meiner Krankheit (bin in der Erwerbsminerungsrente) nicht und.... ich drehe innerlich schon wieder durch.

    Mein Erspartes hat(te) mir immer so viel Halt gegeben.
    Inzwischen verursacht es nur mehr Angst.

    Und gleichzeitig möchte ich nichts verlieren.


    Hat jemand ählich viel Geld auf der hohen Kante?
    Wie verwaltet man so hohe Summen trotz der anstehenden Negativzinsen nun am schlausten?


    Danke und liebe Grüße,

    KlaK2016
    Keine Panik. Eigentum kann doch auch was anderes sein als ein klassisches Haus oder Wohnung. Z.B. ein Boot :D Das wäre mein Traum. Oder ein Hausboot. Oder ein tiny house... ein Pferd...

    Dein Erspartes soll keine Belastung für Dich sein. Du hast viele Möglichkeiten! Ich finde es total klasse, dass Du so viel sparen konntest!

    Nochmal zusammengefasst:

    a) eigene Finanzbildung - Basis schaffen z.b. durch youtube (Finanztip), podcasts (Madame Moneypenny), Bücher, Gruppen

    b) Honorarberatung

    c) Finanzmentoring
    (ich verdiene daran nix und habe auch nichts damit zu tun - aber vieles was ich Dir hier schreibe, habe ich durch die MM Gruppe gelernt).

    d) Möglichkeit, einen "kleinen" Sparplan anzulegen auf einen ETF, in Betracht ziehen

    e) Inflation / nix machen kostet auch Geld - fang mit diesem Geld was besseres an ;)

    Alles Gute, liebe Grüße
    fed

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