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    AW: Lohnt sich Steuerberater bei Einkommenssteuerzahler ?

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Eine Raketenwissenschaft ist das wirklich nicht,wenn man sich einmal eingefuchst hat.
    Sehe ich ganz genauso. Wenn man allerdings keine Zeit/Lust hat, sich einzufuchsen, kann es auch hilfreich sein, es ein Jahr lang den StB (oder Lohnsteuerhilfeverein!) machen zu lassen und dann im nächsten Jahr einfach nur zu schauen, was sich geändernt hat und das dann selbst zu machen.
    Einsicht ist mehr als die Erkenntnis dieser oder jener Sachlage. Sie enthält stets ein Zurückkommen von etwas, worin man verblendeterweise befangen war. Insofern enthält Einsicht immer ein Moment der Selbsterkenntnis und stellt eine notwendige Seite dessen dar, was wir Erfahrung nennen. Einsicht ist etwas, wozu man kommt. Auch das ist am Ende eine Bestimmung des menschlichen Seins selbst, einsichtig und einsichtsvoll zu sein. - Gadamer

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    AW: Lohnt sich Steuerberater bei Einkommenssteuerzahler ?

    Zitat Zitat von Macani Beitrag anzeigen
    ...
    Kauf dir das Finanztest Sonderheft Steuern Spezial. Das gibt es jedes Jahr neu (meist im Februar) und es ist immer aktuell.

    Da findest alles, was du in der Steuererklärung angeben kannst.
    Das kannst du auch absetzen.
    Ich habe viele Jahre die Steuererklärung selbst gemacht, bis ich einfach nicht mehr durchgeblickt habe. Seit ca. 25 Jahren macht sie der Steuerberater und wir bekommen jedes Jahr ein erkleckliches Sümmchen zurück, da es keinen Steuerfreibetrag im Voraus mehr gibt.
    "Wir brauchen Bürokratie, um unsere Probleme zu lösen. Aber wenn wir sie erst haben, hindert sie uns, das zu tun, wofür wir sie brauchen."
    Ralf Dahrendorf (1929-2009)

    "Widme dich der Liebe und dem Kochen mit ganzem Herzen!"
    Dalai Lama (geb. 1935)

    "Warum denn immer gleich so sachlich werden, wenn es doch auch persönlich geht!"

    André Heller (geb. 1947)

    in der BriCom als Hillie unterwegs seit 2003

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    AW: Lohnt sich Steuerberater bei Einkommenssteuerzahler ?

    Zitat Zitat von Pia1976 Beitrag anzeigen
    Sehe ich ganz genauso. Wenn man allerdings keine Zeit/Lust hat, sich einzufuchsen, kann es auch hilfreich sein, es ein Jahr lang den StB (oder Lohnsteuerhilfeverein!) machen zu lassen und dann im nächsten Jahr einfach nur zu schauen, was sich geändernt hat und das dann selbst zu machen.
    So wollten wir es auch machen - aber jedes Jahr ist es bei uns wieder anders. Bei uns lohnt es sich.

    (Lohnsteuerhilfeverein - unserer geht nur, wenn man nicht selbständig ist)
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    Moderatorin "Schule, Uni, Studium & Ausbildung" "Gehören Kinder zu einem erfüllten Leben dazu?" Coronavirus & Userin

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    AW: Lohnt sich Steuerberater bei Einkommenssteuerzahler ?

    Ist hier auch so. Ich bin allerdings seit 20 Jahren von denen geheilt.

    Damals gab es nur den Job meines Mannes und meinen Minijob. Den hatte der Arbeitgeber aber irgendwie falsch eingetragen, führte dann zu einer Nachzahlung (war so eingetragen, als hätte ich das ganze Jahr sehr geringe Teilzeit gearbeitet, aber weder Steuern noch Sozialabgaben bezahlt). Daran könne man nun nichts mehr ändern, erklärte der Herr vom Lohnsteuerhilfeverein, dafur sei ich verantwortlich.
    Sah ich anders. Wir haben Widerspruch eingelegt, sind mit Vertrag und sämtlichen Lohnabrechnungen zum Finanzamt gegangen. Die junge Frau entschuldigte sich dafür, holte einen Kollegen, der ihr erklärte "Mach Kopien der Unterlagen, Teil den Betrag durch 12,dann siehst Du schon, dass sie unter der Grenze bleibt."

    Seither mache ich mir den Kram alleine.

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    AW: Lohnt sich Steuerberater bei Einkommenssteuerzahler ?

    Ich bewundere jeden, der diesen Schxx selbst macht. Ich bezahle da lieber meiner 200 Euro im Jahr und lass
    es jemanden machen.
    Viele Dinge fallen mir einfach so zu,.......Augen zum Beispiel.

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    AW: Lohnt sich Steuerberater bei Einkommenssteuerzahler ?

    Zitat Zitat von Charlotte03 Beitrag anzeigen
    So wollten wir es auch machen - aber jedes Jahr ist es bei uns wieder anders. Bei uns lohnt es sich.

    (Lohnsteuerhilfeverein - unserer geht nur, wenn man nicht selbständig ist)
    Naja, dann kommt aber nur eine neue Kleinigkeit dazu und nicht der ganze Schwung auf einmal.

    Ich habe mal mit Mantelbogen und Anlage N begonnen und bin jetzt bei Mantelbogen, N, Kap, FW, Kind, Sonderausgaben, Vors, G, AV, zwischendurch hatte ich auch noch AUS, V+V und noch irgendeins dabei. Wenn man sich die nach und nach erschließt und nicht den ganzen Schwung auf einmal, dann geht das. Ist allerdings, zugegeben, jedesmal Arbeit. Bei G musste ich z.B. nur eine einzige Zahl eintragen. Aber bis ich dafür die richtige Zeile gefunden hatte..... Das finde ich in Elster noch unübersichtlicher als auf Papier.

    Vorteil des Selbermachen ist, dass man ziemlich genau versteht, wie welche Einnahme oder Ausgabe wo wirkt und das in seine finanziellen Entscheidungen mit einfliessen lassen kann.

    PS: Lohnsteuerhilfe ging bei uns auch nicht, wegen der einen Zeile G.
    Einsicht ist mehr als die Erkenntnis dieser oder jener Sachlage. Sie enthält stets ein Zurückkommen von etwas, worin man verblendeterweise befangen war. Insofern enthält Einsicht immer ein Moment der Selbsterkenntnis und stellt eine notwendige Seite dessen dar, was wir Erfahrung nennen. Einsicht ist etwas, wozu man kommt. Auch das ist am Ende eine Bestimmung des menschlichen Seins selbst, einsichtig und einsichtsvoll zu sein. - Gadamer

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    AW: Lohnt sich Steuerberater bei Einkommenssteuerzahler ?

    Ich habe lange keine gemacht, weil es sich nicht gelohnt hatte. Für 2020 musste ich, wegen Lohnersatzleistungen (Kurzarbeit).
    in der Zwischenzeit hatte sich jetzt durchaus auch mein Gehalt entwickelt, so dass ich eh schon mal überlegt hatte, dass ich das noch mal teste.
    Außerdem geänderte Bedingungen (HomeOffice) - da kurzer Arbeitsweg, war die pauschale mehr als die km-Pauschale.
    Habe Elster genutzt, da steht ja schon viel drin durch die automatischen Übermittlungen. Ein Bekannter ist Steuerberater, der war so nett, das einmal mit mir durchzugehen und zu erklären / ergänzen. Trotz KUG und im Prinzip nur Pauschalen (keine Anschaffungen, keine Handwerker...) hab ich eine niedrige dreistellige Erstattung bekommen.
    Für nächstes Jahr werde ich es mal testen, die wesentlichen Daten sind ja jetzt im Programm drin und das Update zu den Jahreswerten wird ja auch automatisch übermittelt, so dass ich im Prinzip nur die Lohnersatzleistungen streichen muss.
    Es hat mich ungefähr 4 h gekostet, incl. Registrierung, vorausfüllen und mit ihm durchgehen.
    Vllt ist das ein gangbarer Weg? Es sich einmal vernünftig zeigen lassen und in ein Programm überführen und dann selbst versuchen?

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    AW: Lohnt sich Steuerberater bei Einkommenssteuerzahler ?

    Zitat Zitat von Sariana Beitrag anzeigen
    Der Steuerberater geht nach dem Bruttoeinkommen und nach der Gebührenordnung wird der Preis festgelegt. Ganz egal, ob ihr etwas zurückbekommt oder nachzahlen müsst.
    Ja, das ist das Blöde. Wir haben ein beträchtliches Einkommen, aber außer meinem Arbetszimmer wüßte ich nicht viel, was wir absetzen können.

    Gestern habe ich mit einem Steuerberater geredet, der meinte, beim vollem Absetzen des Arbeitszimmers zicken die Finanzämter rum. Obwohl mir mein AG kenen Arbeitsplatz stellt, das steht auch im Vertrag, und 800 km entfernt ist.
    Wo sollte ich wohl arbeiten, außer im eigenen Arbeitszimmer?

    Könnte also außer Spesen nicht gewesen sein.

    Nachzahlen sollte eigentlich nicht sein, unser Einkommen ist ja 100 %, zum Spitzensteuersatz, versteuert, und sonstige Einkünfte haben wir nicht.

    Und klar könnte man das selbst machen, aber 10 h Arbeitstag reichen mir eigentlich. Deshalb wäre es schon schön, das zu delegieren.
    Geändert von Misirlu (14.10.2021 um 12:28 Uhr) Grund: typo
    Toleranz ist der Verdacht, dass der andere recht haben könnte.
    Kurt Tucholsky

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    AW: Lohnt sich Steuerberater bei Einkommenssteuerzahler ?

    Zitat Zitat von mae_ Beitrag anzeigen
    Neben absolut null Ahnung haben wir auch noch absolut null Lust, uns mit Papierkram rumzuschlagen. Eine Kombination, die leicht ein paar Euro kosten kann.
    So gehts mir auch, aber hat man den Papierkram nicht eh, wenn man alles für den Steuerberater raussuchen muß ?
    Toleranz ist der Verdacht, dass der andere recht haben könnte.
    Kurt Tucholsky

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    AW: Lohnt sich Steuerberater bei Einkommenssteuerzahler ?

    Zitat Zitat von Misirlu Beitrag anzeigen
    So gehts mir auch, aber hat man den Papierkram nicht eh, wenn man alles für den Steuerberater raussuchen muß ?
    Wie gesagt, raussuchen ist das Eine (und das ist schon ätzend), wissen, wo man es einträgt das Andere.

    Aber gerade wenn ihr beide im Spitzensteuersatz seid (\Klugscheißmodus ein: zu 100% wohl kaum da wärt Ihr die einzigen in Deutschland, \Klugscheißmodus aus), wirkt sich die Absetzbarkeit ja auch besonders gut aus. Was spricht denn gegen Lohnsteuerhilfeverein? Wenn ihr nichts besondere habt, können die das doch machen?

    Was mich wundert: wenn Ihr gute Einnahmen habt, gibt es da wirklich nichts, was Ihr in KAP oder AV eintragen müsstet? Kein Altersvorsorgevertrag, keine Kapitalerträge, für die noch Kirchensteuerabgeführt werden müsste, keine nicht freigestellten Erträge, die man noch zurückholen müsste, o.ä.? Zumindest der Schornsteinfeger kommt bei den meisten alle paar Jahre einmal und kann angegeben werden. Das ist ungewöhnlich. Und wenn Dein Mann Beamter ist: sind die PKV Beiträge schon berücksichtigt?
    Einsicht ist mehr als die Erkenntnis dieser oder jener Sachlage. Sie enthält stets ein Zurückkommen von etwas, worin man verblendeterweise befangen war. Insofern enthält Einsicht immer ein Moment der Selbsterkenntnis und stellt eine notwendige Seite dessen dar, was wir Erfahrung nennen. Einsicht ist etwas, wozu man kommt. Auch das ist am Ende eine Bestimmung des menschlichen Seins selbst, einsichtig und einsichtsvoll zu sein. - Gadamer

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