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  1. Moderation

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    AW: Ziel: Finanzielle Unabhängigkeit

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Stand heute habe ich dann also 3500 Euro auf dem Sparkonto. Bis Ende des Jahres kämen mit dem Weihnachtsgeld nochmals 2500 Euro dazu. Haltet ihr es für vernünftig, dann mit dieser Ausgangslage im Januar zu beginnen, in ETFs umzuschichten?
    Ich hätte etwas Bauchschmerzen wegen dem Auto, das noch nicht mal abbezahlt ist, geschweige denn ist das Geld da, um es zu ersetzen. Wie würdest du mit dem Fall eines selbstverschuldeten Totalschadens sagen wir im Februar umgehen?

    Wenn du dafür eine Lösung hast, oder das Risiko als hinreichend gering bewertest, würde ich sagen, fange mit dem anteilsmäßigem Umschieben an. Komplett sicher ist man nie, das Geld fließt, und du bist kreditwürdig.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und macht ihr das "frei" über Online-Banking oder sollte ich meinen Bankberaterin mal hierzu befragen und mich beraten lassen?
    Beachte, daß Bankangestellte (auch) dafür bezahlt werden, daß sie dir verkaufen, womit die Bank Geld machen kann. Ich bin zu meiner Bank (Sparkasse) gegangen und habe gesagt, ich möchte ein Depot einrichten, das ich online führen kann, und ich möchte Sparpläne auf dies und das. (Naja, nicht ganz so, es war vor 23 Jahren, und "online führen" war noch nicht drin, und ETFs auch nicht. Aber das ist die aktualisierte Fassung..)

    Es kann aber sein, daß für die Art, wie du anlegen willst, es besser oder günstiger ist, woanders als da, wo deine Hausbank es macht, ein Depot einzurichten. Wichtig ist: Führe es online. Jedes Mal zur Bank zu tappern ist ein Hindernis für den zügigen Fluß des Geldes in die gewünschte Investition. Achte darauf, daß du mit dem Interface online klar kommst. Für mich wäre es wichtig, eine Telefonnummer zu haben, wo ich schnell einen Menschen an der Strippe habe, der mir hilft, wenn etwas nicht funktioniert. Dann sollte es möglich sein, das, was du haben willst, dort zu kaufen. Also z.B. einen Sparplan auf was-auch-immer, ohne zu viele Gebühren. Laß dich aber nicht von Sonderangeboten alleie überzeugen. Die ändern sich, und du willst deine Anlagestrategie wahrscheinlich nicht auf das aktuelle Sonderangebot ausrichten, sondern auf gute Basiswerte. Halte dich nicht damit auf, das beste Angebot zu finden. Nimm ein ordentiches. Du kannst immer nachbessern.

    --

    Zu der Fondsrente: Wie viel fressen denn die Gebühren weg?

    Wenn du es loswerden willst, bringt "Kredit ablösen" dauerhaft eine gute Rendite, und wenn du das freigewordene Geld (aud der Kreditrate) in Fonds schiebst, die nicht ihren eigenen Vertrieb und dann noch eine Versicherung durchfüttern müssen, verzichtest du auch nicht auf den Zinseszins-Effekt. Aber beachte, daß du einen Langzeit-Sicherheitsbaustein wegnimmst. Bis zum Rentenalter muß ein entsprecheners Sicherheitsbaustein anderweitig aufgesetzt werden.

    Aber: Was du akut *tust* (falls du die Rentenvesicherung auflöst um den Kredit zu bezahlen) ist eine Altersvorsorge für Konsum aufzulösen. Rechne das mal mit ganz spitzem Bleistift, und überstürze nichts. Geld sollte erst dann in schwankende Anlagen, wenn du sicher bist, daß du finanziell stabil genug aufgestellt bist, um selber auswählen zu können, wann die schwankenden Anlagen (Aktien und Fonds) verkaufst. In jungen Jahren habe ich mitten in der Tech Bubble Krise Aktien verkauft, weil ich unbedingt ein Motorrad haben wollte. Im Nachhinein wäre ich da mit einem Kredit über 6% besser gefahren!

    Du planst jetzt, was du sparen wirst, aber der Plan hat noch nicht gezeigt, daß er klappt.

    Und, was Lea sagt: Wenn dein Mann selber keine Rücklagen bildet, ist das auch dein Problem. Eine Rentenversicherung auf deinen Namen kann das Problem reduzieren. Aber da bin ich auf ganz dünnem Eis, da brauchst du jemanden, der mehr von Eherecht versteht. Schreib dich nicht in eine Ehekrise, wenn man einander mag und sich aufeinander verlassen kann, ist man zusammen besser dran.


    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Umso mehr muss ich mich wundern, wie sich das alles in den letzten Jahren durch die Kinder zu meinen Ungunsten verschoben hat und wie schwer es ist, dagegen zu steuern.
    Das passiert ständig. Es ist zum Haareraufen. Die Vorstellung von "Schutz der Familie", die Staat und Verfassungsgericht wohl immer noch pflegen, besteht darin, viel Steuergeld zu investieren, um Frauen in die Altersarmut zu treiben. Dagegen anzukämpfen heißt, permanent gegen den Strom der institutionellen Lüge, ein Mann sei eine Altersvorsorge zu schwimmen und diesen gesellschaftlichen Konflikt jeden Tag im Privaten auszutragen.
    Geändert von wildwusel (20.09.2021 um 20:12 Uhr)
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Ziel: Finanzielle Unabhängigkeit

    Hm - kannst Du unauffällig eruieren, ob und was Dein Mann an Geldanlagen hat? Wenn er nichts auf der Seite hat, dann würde er, das hat eine Userin ganz richtig geschrieben, im Worst Case die Hälfte von Deinem Ersparten bekommen. Ich will ihm nichts Böses unterstellen, habe aber so im Laufe des Lebens gemerkt, dass Männer in Gelddingen häufig viel eher auf den eigenen Vorteil aus sind als Frauen und auch überhaupt nicht die Notwendigkeit sehen, sich dafür zu rechtfertigen. Und sie nehmen es gerne in Kauf, wenn die Frau von ihrem Geld überproportional die Familie finanziert. Du scheint ja eine ganze Menge finanziell zu stemmen. Hast Du es mal aufgelistet und mti den Ausgaben Deines Mannes verglichen - ist es wirklich fair?

    Bei der Altersversorgung ist das Problem, dass im Falle einer Scheidung ja nur die zu diesem Zeitpunkt existierenden Rentenansprüche geteilt werden. Je länger die Zeit bis zur Rente dann noch ist, desto schlechter sind die Aussichten für den schlechter verdienenden Partner. Weißt Du, wie es bei Deinem Mann da aktuell aussieht? Von seinen Ansprüchen würdest Du ja einen Teil erhalten (auch wenn ihm das schätzungsweise nicht gefällt).

    Da aus Deinen Äußerungen Dein Mann finanziell als nicht sehr großzügig rüberkommt, würde ich annehmen, dass das im Trennungsfall genauso wäre. Ich will das nicht herbeireden, aber wenn Dir Dein Bauchgefühl schon sagt, dass Du Dich absichern musst, dann würde ich es auch tun.

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    AW: Ziel: Finanzielle Unabhängigkeit

    eine Ehe ist ja ein wirtschaftlicher Vertrag und da ist Transparenz aus beiden Seite sehr wichtig um Augenhöhe zu erhalten.

    Ich kann nur empfehlen mal alles durchzurechnen und eine gerechte Lösung zu finden wer wieviel zum gemeinsamen Lebensunterhalt beiträgt und wieviel jeder für die Altersvorsorge machen muss.
    Auch dein Mann wird sich nicht auf die gesetzliche Rentenversicherung verlassen wollen.
    Es geht ja nicht nur um Trennung oder Tot sondern auch um Erwerbsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit.
    Kontrolle ist unser größtes Streben und eine der größten Illusionen.


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    AW: Ziel: Finanzielle Unabhängigkeit

    Du hast noch ca. 25 Jahre für die Kapitalanlage, das wird mit 500 Euro im Monat ein fetter Betrag.

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    AW: Ziel: Finanzielle Unabhängigkeit

    Zitat Zitat von Quirin Beitrag anzeigen
    Du hast noch ca. 25 Jahre für die Kapitalanlage, das wird mit 500 Euro im Monat ein fetter Betrag.
    Hab gerade mal den Rechner gefragt, und der sagt, bei 6T Euro pro Jahr und einer Rendite von 3% sind's in 25 Jahren 225T. Wenn die 3 Prozent Nettorendite sind (nach Steuern und Kaufkraftverlusten) ist es das Äquivalent von 225T. Plus ein halbes Haus. Wenn man das nicht gerade verkommen läßt, ist das auch noch mal was kleines sechstelliges drin, würde ich erwarten, wobei man das bei Verkauf gegen die Miete aufrechnen muß, und beim Behalten den Unterhalt abziehen, aber so oder so ist es ein Wert.

    Aber: Das ist das Fell des Bären, und der Bär ist noch nicht erlegt...
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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