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  1. Inaktiver User

    AW: Postbank Zustimmung zu Preisen und Bedingungen unterschreiben?

    Danke für diese interessante Nachricht. So wird es wohl bei mir auch laufen.

    Mal schauen, wann das Urteil vollständig abgefasst schriftlich vorliegt und wie lange die Bearbeitung dauert. Ich rechne zumindest mit etlichen Monaten bis hin zu ca. 2 Jahren.
    Das ist mir eigentlich zu lang. Vielleicht spekulieren sie auch darauf, dass die Kunden die Forderung vergessen, je länger es dauert?

    Auch die Banken haben ihr Personal runtergefahren und wer weiß, wie viele da freigemacht werden können, um diesen Ansturm zu bewältigen.
    Ich frag mich, ob der Ansturm tatsächlich so groß ist. Ich habe von dem Gerichtsurteil z.B gar nichts mitbekommen. Ich bin erst durch den Brief stutzig geworden und habe im Anschluss erst hier davon gelesen. Es ist komplett an mir vorbei gegangen. Und das, nehme ich an, wird bei einigen Kunden auch so sein. Und nicht zuletzt spielt noch die Bequemlichkeit ein Rolle. Nicht jeder wird sich die Mühe machen wollen Geld zurück zu fordern.

  2. Inaktiver User

    AW: Postbank Zustimmung zu Preisen und Bedingungen unterschreiben?

    Es geht da ja nicht nur um mögliche Rückforderungen, wie gesagt muss von JEDEM Kunden jetzt eine Zustimmung zur neuesten Fassung der Konditionen eingeholt werden. Das heißt, im äußersten Fall den Kunden mehrfach anschreiben, und wenn er dann immer noch nicht zustimmt oder nicht mal reagiert, die Kündigung einleiten und abwickeln.

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    AW: Postbank Zustimmung zu Preisen und Bedingungen unterschreiben?

    Liebe TE,

    ich bin schon vor ein paar Jahren aus ebendiesem Grund von der Postbank weg...wundert mich, dass dein Konto erst im April dieses Jahres kostenpflichtig geworden ist.

    Ohne Gewähr auf rechtliche Richtigkeit: Ich denke, wenn du nicht unterschreibst (das heißt ja, du bist mit den Gebühren nicht einverstanden) wird man dir kündigen.

    Dass das Konto dann wieder kostenfrei geführt wird, kann ich mir jedenfalls nicht vorstellen.

    Zitat Zitat von Chambord Beitrag anzeigen
    Vermutlich dann zu einer Wald- und Wiesenbank, wo zu 100 % alles nur online geht und wenn Bargeld benötigt wird, kann man Automaten anderer Anbieter nutzen und zahlt xy % vom Betrag, was auch vorher bedacht werden muss.
    Ich bin bei der 1822direkt (Unternehmen der Frankfurter Sparkasse) und kann an jedem Sparkassen-Automaten kostenlos abheben. Dass es keine Filialen gibt, stört mich nicht.

    Bei der Postbank hat mich gestört, dass trotz Bankenverbund verhältnismäßig wenige Stellen zum Abheben zur Verfügung standen.

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    AW: Postbank Zustimmung zu Preisen und Bedingungen unterschreiben?

    Zitat Zitat von Sandra71 Beitrag anzeigen
    ...wundert mich, dass dein Konto erst im April dieses Jahres kostenpflichtig geworden ist.
    Nach meinen Recherchen führte die Postbank ab November 2016 Kontoführungsgebühren zwischen 1,90 € und 9,90 € ein. Ab Oktober 2019 sollten diese erhöht werden, z.B. beim normalen Girokonto von 4,90 € auf 5,90 €. Und um diese Erhöhung geht/ging es wohl in dem Verfahren.

    Wenn jetzt um die Nichtgenehmigung der Erhöhung schon so ein Gewese gemacht wurde, wie sieht es dann mit der generellen Einführung aus? Ich kann mich nicht daran erinnern, meine Zustimmung zur Einführung gegeben zu haben. Es hieß irgendwann, Kontoführungsgebühren werden eingeführt, basta.

    Zumindest liegen mir inzwischen die Entgeltaufstellungen für die Jahre 2018 bis 2020 vor. Dazu war die Postbank verpflichtet. Aus diesen ergibt sich, was ich in den Jahren an Kontogebühren gezahlt habe.

    Da die Postbank zunächst die schriftlichen Entscheidungsgründe prüfen muss und ich von weiteren Anfragen absehen soll, mache ich jetzt erstmal nichts weiter. Vielleicht in 6 Monaten mal.

  5. Inaktiver User

    AW: Postbank Zustimmung zu Preisen und Bedingungen unterschreiben?

    Zitat Zitat von Chambord Beitrag anzeigen
    Wenn jetzt um die Nichtgenehmigung der Erhöhung schon so ein Gewese gemacht wurde, wie sieht es dann mit der generellen Einführung aus? Ich kann mich nicht daran erinnern, meine Zustimmung zur Einführung gegeben zu haben. Es hieß irgendwann, Kontoführungsgebühren werden eingeführt, basta.
    Anscheinend hast Du den Sachverhalt immer noch nicht verstanden. Natürlich dürfen Unternehmen ihre Preisgestaltung änden, die Postbank ist ein Wirtschaftsunternehmen und keine Wohlfahrtseinrichtung. Was nicht mehr praktiziert werden darf, ist die Genehmigungsfiktion ("Wenn Sie nicht bis xy widersprechen, gehen wir von Ihrem Einverständnis aus").

    Mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit wirst Du eine Rückerstattung erhalten, zumindest anteilig. Das heißt aber ganz bestimmt NICHT, dass Dein Konto künftig wieder kostenfrei ist (oder nie wieder teurer wird). Wenn Du das nicht willst, musst Du kündigen, oder die Bank kündigt Dir.

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    AW: Postbank Zustimmung zu Preisen und Bedingungen unterschreiben?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit wirst Du eine Rückerstattung erhalten, zumindest anteilig. Das heißt aber ganz bestimmt NICHT, dass Dein Konto künftig wieder kostenfrei ist (oder nie wieder teurer wird). Wenn Du das nicht willst, musst Du kündigen, oder die Bank kündigt Dir.
    Es geht mir nicht darum, dass mein Konto wieder kostenfrei wird.

    Ich frage mich lediglich, wenn schon eine Erhöhung ohne explizite Zustimmung so ein Gewese auslöst (also Verfahren), dann war die seinerzeitige Einführung der Kontoführungsgebühren ja auch eine einseitige Vertragsänderung? Also: Zuvor war das Konto gebührenfrei, dann wurden die Gebühren eingeführt, ohne die Zustimmung der Kontoinhaber einzuholen. Es wurde einseitig der Vertrag geändert, gleichfalls unter der jetzt angegriffenen Prämisse, dass Schweigen Zustimmung bedeutet. Letzteres soll ja nun angeblich nicht mehr gelten, sondern es sollen zu Vertragsänderungen die Zustimmungen der Kontoinhaber eingeholt werden.

    Und natürlich werde ich wohl den Schritt gehen, sollten sich die Gebühren erhöhen.

    Dann muss ich gucken, wo ich günstiger fahre.

    Im Moment soll bei mir angeblich alles bleiben, wie es ist.

    Schaun wir mal.

  7. Inaktiver User

    AW: Postbank Zustimmung zu Preisen und Bedingungen unterschreiben?

    Zitat Zitat von Chambord Beitrag anzeigen
    Also: Zuvor war das Konto gebührenfrei, dann wurden die Gebühren eingeführt, ohne die Zustimmung der Kontoinhaber einzuholen. Es wurde einseitig der Vertrag geändert, gleichfalls unter der jetzt angegriffenen Prämisse, dass Schweigen Zustimmung bedeutet.
    Du hättest der Vertragsänderung widersprechen können.

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    AW: Postbank Zustimmung zu Preisen und Bedingungen unterschreiben?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du hättest der Vertragsänderung widersprechen können.
    Ja ... nee, is klar.

    Hätten wir ja jetzt auch nur machen brauchen bei der Erhöhung.

    Ich denke, es sollte eine Grundsatzentscheidung her, die ja nun auch gefallen ist.

    Nur frag ich mich, warum nicht gleich bei Einführung der Gebühren geklagt wurde mit der jetzigen Argumentation.

    Letztlich ist es auch egal, is jetzt, wie's is und natürlich müssen Banken Geld verdienen. Seh ich total ein.

  9. Inaktiver User

    AW: Postbank Zustimmung zu Preisen und Bedingungen unterschreiben?

    Zitat Zitat von Chambord Beitrag anzeigen
    Ja ... nee, is klar.

    Hätten wir ja jetzt auch nur machen brauchen bei der Erhöhung.

    Ich denke, es sollte eine Grundsatzentscheidung her, die ja nun auch gefallen ist.

    Nur frag ich mich, warum nicht gleich bei Einführung der Gebühren geklagt wurde mit der jetzigen Argumentation.

    Letztlich ist es auch egal, is jetzt, wie's is und natürlich müssen Banken Geld verdienen. Seh ich total ein.
    Ja, warum warum, warum hast Du denn nicht geklagt?

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    AW: Postbank Zustimmung zu Preisen und Bedingungen unterschreiben?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja, warum warum, warum hast Du denn nicht geklagt?
    Weil ich zum einen nicht so streitsüchtig bin und zum anderen offenbar auch weitere Bankkunden es nicht getan haben, weil letztlich irgendwann fast alle Banken Kontoführungsgebühren genommen haben.

    Ich frage auch nicht ständig nach dem Warum, warum, sondern habe nur angemerkt, dass ja schon bei Einführung hätte geklagt werden können, wenn es denn wirklich um einseitige Vertragsänderungen geht.

    Geklagt hat letztlich die Verbraucherzentrale. Aus dem Bericht zum BGH-Urteil:

    Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat die Postbank darum verklagt, in deren AGB sehr offen formulierte Klauseln zu möglichen Vertragsänderungen aufgeführt werden. Diese werden so oder so ähnlich auch branchenweit verwendet. Am 27. April 2021 gab der BGH dem vzbv nun Recht: Klauseln zu möglichen Vertragsänderungen, die so formuliert sind, dass die Bank sich eine fingierte Zustimmung einholen kann, um ihre AGB uneingeschränkt zu verändern, benachteiligen Verbraucher:innen unangemessen und sind unzulässig.

    Ansonsten habe ich ja geschrieben, dass es für mich in Ordnung geht, wenn es bei den 5,90 € verbleibt. Wird es eines Tages mal spürbar mehr, würde ich mich nach einer anderen Bank umsehen. Der Service der Postbank ist jetzt nicht der Brüller. Von daher würde ich mich fragen, welcher "Service" diesen Betrag rechtfertigt, wo ich eh als Kunde schon alles selbst machen muss (online-Banking). Nur, weil ich mal meinen Lohn dort parke und das eine oder andere per Lastschrift/Einzugsermächtigung abgebucht wird? Das kann's nicht sein.

    Zu gegebener Zeit werde ich mich dann informieren, wie es bei anderen Banken aussieht.

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