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Thema: Negativzinsen

  1. Inaktiver User

    Negativzinsen

    So richtig passt das Thema nicht hier her, aber wohin? Bitte ggf. verschieben!

    Momentan hört und liest man immer öfter von Negativzinsen und zwar nicht erst ab 100.000 Euro, möglicherweise ab dem 1..

    Habt Ihr schon einen Plan wie Ihr damit umgehen würdet? Und was meint Ihr wo das hinführen könnte? Ich stelle mir vor, dass man dafür sorgt, dass immer gerade genug auf einem Girokonto ist und das andere zu hause aufbewahrt (oder im Wald vergräbt bis es gebraucht wird). Wird es gebraucht muss es eingezahlt werden, was auch wieder Geld kosten wird. So macht man uns natürlich das Bargeld auch wieder madig, aber seis drum.
    Wird es vermehrt zu Tauschgeschäften kommen? Eine Kryptowährung kann ja jetzt auch keine Alternative sein.

    Ich war vor einiger Zeit mal in einem Antiqitätengeschäft und habe etwas gekauft. Der Inhaber bot mir an zu tauschen (Es ging um Schmuck.). Das fand ich total interessant und es ist mir zum ersten mal passiert, aber ich wäre da gar nicht abgeneigt, wenn beide sich einig sind. Ich hab nicht getauscht, sondern bezahlt. Ich wollte das nur mal erwähnt haben, weil ich mir seit dem Gedanken mache, ob so etwas in Zukunft vermehrt stattfinden könnte.

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    AW: Negativzinsen

    Bei mir ist es bereits ab 50.000 Euro wo ich zahlen muss..... Daher nun viele Konten bei verschiedenen Banken aufgeteilt.

    Für mich ist krypto, Aktien, Gold usw keine Alternativen. Ich hab da einfach kein Interesse mich damit wirklich zu beschäftigen.

    Daher immobilien..... Die verlieren kein Geld sondern bringen auch noch was.
    Betrunken flirten ist wie hungrig Einkaufen gehen.

    Man geht mit Sachen nach Hause, die man eigentlich gar nicht will
    .

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    AW: Negativzinsen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Habt Ihr schon einen Plan wie Ihr damit umgehen würdet? Und was meint Ihr wo das hinführen könnte? Ich stelle mir vor, dass man dafür sorgt, dass immer gerade genug auf einem Girokonto ist und das andere zu hause aufbewahrt (oder im Wald vergräbt bis es gebraucht wird). Wird es gebraucht muss es eingezahlt werden, was auch wieder Geld kosten wird. So macht man uns natürlich das Bargeld auch wieder madig, aber seis drum.
    Wird es vermehrt zu Tauschgeschäften kommen? Eine Kryptowährung kann ja jetzt auch keine Alternative sein.
    Kennst du den Spruch: Es ist noch niemand beim Steuern zahlen arm geworden, aber schon viele beim Steuern sparen.

    Dasselbe gilt auch für Negativzinsen.

    Zuhause aufbewahren? Sobald jemand davon erfährt, dass du Geld zuhause hast, kommt er vorbei und nimmt es dir weg.

    Im Wald vergraben? Viel Spaß, wenn du feststellst, dass du dir die Stelle doch nicht gut genug gemerkt hast. Oder dass ein Sondengänger nen Beutel mit 100.000 Euro gefunden hat. Oder ein Fuchs das ausgegraben und zerbissen oder ein Jäger den ausgegrabenen Beutel gefunden hat.

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    AW: Negativzinsen

    Zitat Zitat von _lufti Beitrag anzeigen
    Bei mir ist es bereits ab 50.000 Euro wo ich zahlen muss..... Daher nun viele Konten bei verschiedenen Banken aufgeteilt.

    Für mich ist krypto, Aktien, Gold usw keine Alternativen. Ich hab da einfach kein Interesse mich damit wirklich zu beschäftigen.

    Daher immobilien..... Die verlieren kein Geld sondern bringen auch noch was.
    Deine Einstellung kann ich verstehen, habe aber noch ein paar Anmerkungen, die der TE eventuell weiterhelfen könnnen.

    Krypto ist für mich tabu, ich habe trotz Bemühungen bis heute nicht verstanden, wie das funktioniert.

    Ansonsten bin ich ein Fan der Diversifizierung und habe mein Sparguthaben in kleine Immobilien zum Vermieten, etwas Gold, etwas Silber, etwas Aktien, Youngtimer und etwas Fremdwährung aufgesplittet.

    Das sollte man je nach Lust und Laune tun, wobei Immobilien momentan absolut teuer sind. Da muss man wirklich Glück haben und über privat an eine geeignete Immobilie herankommen. Ist auch heute noch möglich, wenn man ein gutes Netzwerk hat.

    Gold oder Silber kaufen ist eine Sache von Minuten. Achtng! Silber wiegt viel . .

    Aktien erfordern mehr Zeitaufwand (und meiner Meinung nach Interesse an der Gesamtwirtschaft, was nicht jeder hat), oder man kauft ein paar ETFs.

    Mein Youngtimer klettert im Wert und macht Spass und Freude, da ich gerne selbst schraube. Ich bereite gerade die H-Zulassung vor, er ist neulich 30 Jahre alt geworden. Youngtimer muss man aber mögen.

    Fremdwährungen kaufen geht schnell. Allerdings muss man auf die Gebühren achten. Die Schweizer haben etwas dagegen, dass wir alle EUROs in SFR umtauschen und steuern das gezielt über die Verwahrgebühren. Auch da gibt es aber Optionen. Gleiches gilt vermutlich für Can$ und US$.

    lg luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

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    AW: Negativzinsen

    Ich sehe das wirklich als Luxusproblem. Bei uns ist das Limit 50.000 Euro pro Person, das werde ich in diesem Leben nicht mehr schaffen.
    Hätte ich es denn, würde mich das sehr freuen. Denn dann wären meine Schulden abbezahlt, die Kinder fertig mit dem Studium, ich hätte ein feines Auto und auch sonst alles, was ich mir wünsche.

    Dann würde ich mir ein feines Depot anlegen mit diversen Fonds, und würde in Rntenbersicherungen einzahlen, wenn es vom Alter her nich passen würde.
    Man kann nicht alles verhindern, auch wenn uns heute allüberall eingetrichtert wird, alles sei möglich, und wenn nicht, sei jedenfalls jemand anderes Schuld. Kangastus

  6. Inaktiver User

    AW: Negativzinsen

    Zitat Zitat von Quirin Beitrag anzeigen
    Kennst du den Spruch: Es ist noch niemand beim Steuern zahlen arm geworden, aber schon viele beim Steuern sparen.
    Der Spruch ist falsch. Wenn du einen hohen Kredit aufnehmen musst, um deine Steuerschulden zu bedienen (und das kann sehr schnell auf irrationalen und nicht immer vorhersehbaren Wegen geschehen), dann hast du ein echtes Problem.

    Dessen ungeachtet ist "Steuern sparen" tatsächlich manchmal fatal.

    Ja, momentan ist es wirklich sehr schwierig, wenn man was fürs Alter zurücklegen möchte. Ich mache in Aktien, bin mir aber klar, dass ich damit auf die Nase fallen kann. Wobei ich langfristig unterm Strich nicht mehr verlieren dürfte als mit Negativzinsen. Ich könnte aber unter Umständen viel verdienen.

    Immobilien? Selbstbewohnt ja, ansonsten nie im Leben! Damit geht tendenziell so viel Ärger einher, dass das sehr sauer verdientes Geld ist.
    Young- Oltimer u.ä., Uhren, kenne ich mich zu wenig aus.

    Die Negativzinsen sind sehr, sehr ärgerlich, machen aber keine Arbeit und der Verlust ist berechenbar. Wenn du also deine wertvolle Lebenszeit nicht mit Tätigkeiten verbringen möchtetst, die dir keinen Spaß machen, lass es laufen.

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    AW: Negativzinsen

    Ich gebe Quirin absolut Recht, niemals größere Summen im Haus aufbewahren. Ein Brand, ein Einbrecher, neuerdings Überflutung sind alltägliche Risiken und vergraben im Wald war ja wohl eher ein Witz als ein Vorschlag. Selbst meinen per Bodenanker im Keller von einer Fachfirma installierten kleinen Tresor würde ich niemals höhere Geldbeträge anvertrauen. Er hat zwar eine Feuerschutzklasse, dennoch kann der Inhalt nach Ablauf einiger Zeit in Flammen aufgehen. Bei uns liegt nur Bargeld bis 3000 Euro darin und Schmuck, der im Rahmen meiner Hausratversicherung mitversichert ist.

    Geldbeträge über 50.000 Euro haben auf einem Giro/Tagesgeldkonto nichts verloren. Alles was darüber liegt und Strafzinsen gefährdet ist, würde ich anlegen. Die Nicht-Börsianer greifen hier am besten auf eine Festgeldtreppe zurück.

    Auch Luxusuhren und Autos sind gegen Diebstahl und Zerstörung nicht gefeit und der Wert ist schwankend. Für jemand, der beispielsweise insgesamt 70.000 Euro besitzt, wäre eine solche Anlage in Uhren oder ein Auto ein unverantwortlich hohes Klumpenrisiko.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

  8. User Info Menu

    AW: Negativzinsen

    Ich glaube, das ist ein generelles Missverständnis, dass man auf jegliches Guthaben Strafzinsen zahlen muss.

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    AW: Negativzinsen

    Zitat Zitat von thymian2 Beitrag anzeigen
    Ich glaube, das ist ein generelles Missverständnis, dass man auf jegliches Guthaben Strafzinsen zahlen muss.

    Eben, muss man nicht. Auf Tagesgeld gibt es sogar noch ein bisschen Zinsen. Man muss halt ein bisschen stückeln ggf.
    "Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“

  10. Moderation

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    AW: Negativzinsen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Habt Ihr schon einen Plan wie Ihr damit umgehen würdet?
    Ich werde genau so weitermachen wie ist: 75% Aktien(fonds), 25% Anleihen(fonds) und Einlagen und jetzt nicht anfangen, Alkohol und Zigaretten zu Tauschzwecken zu horten. Und im Laden bar bezahlen, weil es die Bank nichts angeht, ob ich Zigaretten und Alkohol kaufe.

    Tauschen kann man immer, wenn man das, was der andere hat, mehr haben möchte als das, was man selber hat, und umgekehrt das gleiche gilt. Gerade bei Antiquitäten und Sammlerstücken, aber auch bei Klamotten und Haushaltsgerät kommt das ja oft vor. (Dann kann man noch einen imaginären Wert der Sachen festlegen, um das Finanzamt zu verwirren oder das Bruttosozialprodukt zu steigern.) Und hat eine Menge Second-Hand-Kram, was ja gar nicht so schlecht ist, wenn er anständig funktioniert.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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