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Thema: Negativzinsen

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    AW: Negativzinsen

    Zitat Zitat von _lufti Beitrag anzeigen
    Wenn hier die Experten sind, dann hab ich mal eine Frage.

    Ich habe meine Firma verkauft aber das Büro (Immobilie) behalten.

    Ich habe keine eile zur Entscheidung was ich damit machen werde.

    Ja, es fallen damit momentan unnötige Kosten an und daher muss ich irgendwann etwas tun.

    Verkauf? Vermietung? Nutzungsänderung inkl. Umbau?

    Was sagen die Finanzexperten?

    ich würde als erstes einen separaten Strang zum Thema aufmachen.

    Zu Deinem Anliegen:
    Da bräuchten wir vermutlich noch einige Hintergrundinformationen, pauschal lässt sich Deine Frage nicht beantworten.

    lg luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

  2. Moderation

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    AW: Negativzinsen

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Ich teile deine Meinung, aber das verstehe ich nicht: auch wenn ich die Immobilie bar bezahle, ist sie ein Klumpenrisiko, wenn ich mein ganzes oder einen Großteil meines Geldes dahinein investiert habe. Wenn es Probleme mit dem Haus oder der Umgebung gibt, die nicht gerade über eine Versicherung abgedeckt sind, kann ich ganz leicht ganz dumm dastehen.
    Ich würde sagen, wenn man eine Hypothek aufnimmt, ist es ein *gehebeltes* Klumpenrisiko, wo schon ein relativ geringer prozentualer Verlust (zusätztlich zu den Nebenkosten, Gebühren, Steuern, ...) das Eigenkapital wesentlich an-, wenn nicht auffressen kann. Man geht halt davon aus, daß die Anlage auf lange Sicht in die Gewinnzone wandert.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Negativzinsen

    Zitat Zitat von luciernago Beitrag anzeigen
    ich würde als erstes einen separaten Strang zum Thema aufmachen.

    Zu Deinem Anliegen:
    Da bräuchten wir vermutlich noch einige Hintergrundinformationen, pauschal lässt sich Deine Frage nicht beantworten.

    lg luci
    Danke aber einen eigenen Strang möchte ich dazu nicht eröffnen und all zu viele zusatz Infos auch nicht geben ;) (Anonymität usw.)

    Ich finde meine Frage würde hier schon reinpassen, denn betrifft ja auch die negativ Zinsen.

    Bei Verkauf hätte ich nämlich den Batzen auf dem Konto und würde ordentlich negativzins zahlen.
    Betrunken flirten ist wie hungrig Einkaufen gehen.

    Man geht mit Sachen nach Hause, die man eigentlich gar nicht will
    .

  4. Moderation

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    AW: Negativzinsen

    Zitat Zitat von _lufti Beitrag anzeigen
    Danke aber einen eigenen Strang möchte ich dazu nicht eröffnen und all zu viele zusatz Infos auch nicht geben ;) (Anonymität usw.)

    Ich finde meine Frage würde hier schon reinpassen, denn betrifft ja auch die negativ Zinsen.

    Bei Verkauf hätte ich nämlich den Batzen auf dem Konto und würde ordentlich negativzins zahlen.
    Schwer zu sagen. Was du tust, muß zu deinem Leben, deinen Fertigkeiten und deinen Plänen passen.
    0,5% Kosten oder nicht sollten da nicht spielentscheidend sein.

    Wenn du verkaufst, ist die Frage, wohin mit dem Geld. Das hängt davon ab, ob du es brauchst, wann du es brauchst. Optionen wären Aktien(fonds), Geldmarkt(fonds), Anleihen(fonds), ggf auch in Fremdwährung, Privatkredite, Anlage in Sachwerten (Immobilien, Land, Edelmetalle, ...) Alles bringt seine eigenen Risiken mit sich, die wesentlich mehr als 0,5% Gebühren/Kosten/Verlust ausmachen können, aber dem stehen dann immerhin Renditeerwartungen entgegen.

    Berücksichtige auch deine Zeithorizonte. Wenn du jetzt 0,5% Zinsen für eine sichere Anlage kriegen könntest: Für wie lange würdest du dein Geld da festlegen wollen? Was ist, wen nach zwei Jahren die Zinsen auf 1% steigen? Du verlierst damit jedes Jahr 0,5%. Legst du nur für ein Jahr fest und die Zinsen bei Wiederanlage sind -0,5%, verlierst du das gleiche.

    Wenn du nicht verkaufst, hast du eine Investition in einen Sachwert. Was machst du mit dem Sachwert? (Außer zu Negativzinsen beleihen -- das Modell klappt vermutlich für Privatpersonen noch nicht.) Wenn er Rendite bringt, hast du auch mehr Geld und hast das Problem nur verlagert. Wohin mit dem Geld? Wenn er keine bringt, macht er wahrscheinlicher Verluste als eine schwarze Null, dann verlierst du ohne die assoziierten Probleme des Gewinns. Ist auch nicht so toll.


    Eine Lösung wäre, das Geld auf den Kopp zu hauen! Wie ein legendärere Lottogewinner mal sagte, als ein bald nach dem Gewinn wieder pleite war, "Die Hälfte hab ich für Schampus, schöne Frauen und schnelle Autos ausgegeben, die andere Hälfte habe ich verschwendet."

    Oder stiften gehen. Gibt es etwas, das du mit einer Stiftung gerne fördern würdest oder könntest? Wenn das Geld nicht für eine eigene Stiftung reicht, kannst du dich einer anschließen?

    --

    (Wie werden eigentlich Verluste durch Negativzins steuerlich behandelt?)
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Negativzinsen

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    (Wie werden eigentlich Verluste durch Negativzins steuerlich behandelt?)
    Als Privatanleger = Pech gehabt. Steuerlich nicht anrechenbar,.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

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    AW: Negativzinsen

    Zitat Zitat von _lufti Beitrag anzeigen
    Verkauf? Vermietung? Nutzungsänderung inkl. Umbau?
    Es ist leider absolut unmöglich hier zu raten, das ist eine Einzelfallentscheidung, die zu deinem Restvermögen und deiner Lebensplanung passen muss. Nebenbei kommt es auf die bauliche Substanz, die Lage und die zukünftige Entwicklung in dem gewünschten Mietumfeld an.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

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    AW: Negativzinsen

    Ich hatte überlegt eine nutzungsänderung zu beantragen und die gewerbe Einheit in Wohnungen umzubauen. (erstauskunft der Behörde - kein Thema)

    Dann hätte Junior auch ein zukünftiges Domizil und wohnraum für andere wäre auch geschaffen.

    Allerdings muss ich für den Umbau richtig Geld in die Hand nehmen und ich habe auch keine Lust mich um späteres (nach Umbau) selbst zu kümmern. Da müsste ich dann eine Hausverwaltung engagieren...

    Ich brauche das Geld nicht (für was anderes) und strebe auch keinen Gewinn an.

    Es soll einfach + - erhalten bleiben inkl. Instandsetzung + usw.

    Das Geld für den Umbau muss natürlich schon wieder rein kommen.

    Zudem würde ich günstigen wohnraum schaffen - was ja auch nicht schlecht ist.
    (Vergleich hat über 20 Euro pro qm gezeigt - da wäre ich weit drunter)

    Der Standort ist unbezahlbar und kriegt man auf dem freien Markt einfach nichts Vergleichbares. Weder kauf noch zur miete

    Daher möchte ich eigentlich nicht verkaufen. Aber leer stehen lassen ist wirtschaftlich total dumm und auch menschlich für mich nicht vertretbar.


    Bei Verkauf muss ich mich dann eben ausgiebig mit den von dir beschrieben Themen beschäftigen - da hab ich ehrlich gesagt auch überhaupt keine lust dazu.


    In irgendeinen sauren Apfel muss ich beißen.... Kann mich nur (noch) nicht entscheiden in welchen.
    Betrunken flirten ist wie hungrig Einkaufen gehen.

    Man geht mit Sachen nach Hause, die man eigentlich gar nicht will
    .

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    AW: Negativzinsen

    Zitat Zitat von _lufti Beitrag anzeigen
    In irgendeinen sauren Apfel muss ich beißen.... Kann mich nur (noch) nicht entscheiden in welchen.
    Klassischer Fall von Probleme, die man ohne Geld nicht hätte. Das ist nicht ironisch gemeint, sondern soll im Gegenteil zeigen, dass mit Eigentum auch immer Verantwortung und Arbeit auf einen zukommt. Übrigens ein Grund, warum ich mein pflegeleichtes Depot so liebe und ich habe den Vergleich mit Eigentum.

    Ich glaube mich zu erinnern, dass du dich aus dem Geschäftsleben zurückgezogen hast um unbeschwerter zu leben? Ein Umbau erfordert viel Zeit und Geld und - Überraschung - es ist erneut eine unternehmerische Tätigkeit. Ich kann deinen Zwiespalt gut verstehen, eine Lösung kann ich leider nicht anbieten.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

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    AW: Negativzinsen

    Zitat Zitat von _lufti Beitrag anzeigen
    In irgendeinen sauren Apfel muss ich beißen.... Kann mich nur (noch) nicht entscheiden in welchen.
    Eine der wichtigsten Regeln der Kapitalanlage lautet: Du musst nichts tun. Du kannst (nach einem eventuellen Verkauf) dein Geld auch einfach mal auf dem Girokonto liegen lassen. Wobei Tagesgeld o. ä. besser ist, weil dann niemand per Lastschrift dran kommt und dich abzocken kann.

    *Klingelingeling* – „Sehr geehrte Bankkundin, wir haben gesehen, dass Sie eine halbe Millionen auf dem Girokonto herumliegen haben. Wir möchten gerne mit Ihnen über eine Kapitalanlagestrategie sprechen.“ – „Nö, danke, kein Bedarf.“

  10. Inaktiver User

    AW: Negativzinsen

    Lufti, mal ehrlich, anscheinend hast Du deutlich mehr Geld, als Du brauchst und Rendite ist Dir schnuppe. Dann können Dir doch auch die Negativzinsen schnuppe sein.

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