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Thema: Negativzinsen

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    AW: Negativzinsen

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Wenn du die nicht auf einen Schlag bar bezahlt hast, bist du sehr wohl ins Risiko gegangen. Eine Immobilie (Krankheit, Arbeitslosigkeit, Scheidung) ist für eine Durchschnittsfamilie ein deutlich größeres Klumpenrisiko als ein paar 10.000 Euro in Wertpapiere.
    Ich teile deine Meinung, aber das verstehe ich nicht: auch wenn ich die Immobilie bar bezahle, ist sie ein Klumpenrisiko, wenn ich mein ganzes oder einen Großteil meines Geldes dahinein investiert habe. Wenn es Probleme mit dem Haus oder der Umgebung gibt, die nicht gerade über eine Versicherung abgedeckt sind, kann ich ganz leicht ganz dumm dastehen.
    "Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“

  2. Inaktiver User

    AW: Negativzinsen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich kann mich ja noch an Zeiten erinnern wo die kids am Weltspartag mit ihren Sparbüchsen bei der Bank aufgeschlagen sind
    Das gibt es immer noch.

    Und wenn nicht nur das Girokonto, sondern alle Konten bei der Bank mit Negativzinsen belegt werden, also auch Tagesgeld zum Beispiel?
    Hast Du den Strang eigentlich gelesen?

  3. Inaktiver User

    AW: Negativzinsen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nur braucht man ja auch immer wieder Geld auf dem Konto. Was also, wenn im Monat kontinuierlich mehr rein kommt, als runter geht? Und wenn nicht nur das Girokonto, sondern alle Konten bei der Bank mit Negativzinsen belegt werden, also auch Tagesgeld zum Beispiel? Das was man da teilweise noch bekommt ist ja wirklich nicht der Rede wert.
    Dauerauftrag für ETFs aus dem Überschuss. Wie das Sparbuch früher, nur eben ETF.

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    AW: Negativzinsen

    Zitat Zitat von _lufti Beitrag anzeigen
    Ich kann jetzt nur von mir sprechen.....

    Ich habe nie Zugang zur finanz Welt gehabt. Ich kenne nur: man arbeitet und lässt soviel wie möglich auf dem Konto - für schlechte Zeiten.

    Klar habe ich dann als volljährige von meinem Bank Berater Vorschläge für Fonds usw bekommen.

    Aber das war wie Latein für mich und auch heute raucht mir nach bereits 5 Sekunden der Kopf bei dem Thema.
    Kapitalanlage ist das einfachste Thema der Welt. Es ist sogar noch einfach als mit Messer und Gabel essen.

    Das Problem sind die Idioten und die Abzocker, die den Menschen einreden, das wäre nicht so.

    Die Idioten sind meist linke Politiker, die von Kapitalanlage und Marktwirtschaft selber nichts verstehen und Kapitalanlage für Teufelszeug halten und dem Bürger das ausreden. Die den kleinen Kapitalanlegern einen Knüppel nach dem anderen zwischen die Beine werfen, weil Menschen wie du und ich „bösartig sind“, wenn sie ihr Geld anlegen wollen.

    Dann gibt es die Abzocker. Kapitalanlage ist so einfach, dass man keine Berater braucht. Das stört aber das Geschäftsmodell von Unmassen von Bankberatern und Kapitallebensversicherungsverkäufern. Deshalb erzählen die einem ständig, dass das so kompliziert ist und man unbedingt ihre Beratung braucht. Damit machen sie dann die fetten Provisionen, die Leute wie du dann bezahlen. Für nix und wieder nix.

    Ich würde älter und natürlich hat man dann vom Aktien boom mitbekommen..... Aber auch wie schnell ein großer Verlust kommen kann.

    Ein bekannter hat klein angefangen und innerhalb 1 Jahres einen sechsstelligen Betrag zusammen. Er ist hohes Risiko gegangen und irgendwann war die Kohle auch noch schneller wieder weg.
    An der Börse kann man schnell viel gewinnen und schnell viel verlieren. Das hat aber nix mit Kapitalanlage zu tun,

    Ein anderer hat damals bitcoin gesammelt und "vergessen" ...... Letztes Jahr hat er eingelöst und ist ausgewandert...... Der braucht dieses Leben nicht mehr arbeiten.....
    Auch das hat nix mit Kapitalanlage zu tun. Da hat jemand Geld für nichts ausgegeben und einen Dummen gefunden, der ihm für das Nichts einen Haufen Geld gegeben hat.

    Ich persönlicher bin finanziell ein großer schisser.
    Ich brauch Werte zum anfassen. Also Bargeld oder materiell Immobilien.
    Bargeld ist ein Stück Papier. Immobilien sind ein paar Steine, die dir ein Mietnomade ratzfatz in eine wertlose Bruchbude verwandeln kann.

    Aktien sind Anteile an Unternehmen. Da stehen Menschen und Maschinen dahinter. Menschen mit Ideen und Maschinen, die Produkte herstellen, die für Menschen Lösungen darstellen und die diese deshalb kaufen möchten.

    Aktien sind das einzig wirkliche mit Wert in der Kapitalanlage. Nagut, Mauern auch.

    Ich bin mir sicher, das jemand mit Ahnung aus meinem Geld wesentlich mehr gemacht hätte. Aber mir reicht was ich hab und bedaure es nicht... Und so wird es vielleicht auch vielen anderen gehen
    Braucht nicht viel Ahnung. Nur jeden Monat einen kleinen Betrag zur Kapitalanlage beiseite legen. Davon kauft man sich dann Anteile an möglichst vielen verschiedenen Firmen, die in verschiedenen Branchen und auf verschiedenen Märkten verschiedene Produkte herstellen und verkaufen. Ein Unternehmen kann pleite gehen, die ganze Welt an Unternehmen aber nicht.

    Das beste ist, du kaufst einen Korb von Aktien. Schlaue Leute denken sich gute solche Körbe aus. Das sind Aktienindizes. Kaufen kann man die als passiver Indexfonds. Am besten börsennotiert, weil man die dann einfach über die Börse handeln kann. Das ist das, was man umgangssprachlich unter ETF versteht.

    Wenn du hundert oder mehr Aktien im Korb hast, dann darf eine davon gerne wie eine Wirecard implodieren. Das merkst du nicht mal wirklich auf dem Chart des Fonds.

    Das ist einfacher als mit Messer und Gabel zu essen.

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    AW: Negativzinsen

    Zitat Zitat von Quirin Beitrag anzeigen
    Das stört aber das Geschäftsmodell von Unmassen von Bankberatern
    Schon das Wort Bankberater ist eigentlich falsch. Das sugieriert, dass diese Leute zum Wohle des Bankkunden handeln, wobei auch dieses Wort falsch ist.

    Wenn ich Geld bei einer Bank habe, bin ich nicht Kunde, sondern Geldgeber.

    Im übrigen verkaufen die "Bankberater" der Volksbank alles, was die DZ-Bank anbietet. Bei der Kreissparkasse werden Produkte der DEKA verkauft.

    Gold wollen sie alle nicht verkaufen, da die Bank dabei nichts verdient.
    Die VoBa hier ist allerdings so frech, beim Goldkauf eine Provision draufzuhauen. Bei der KSK gibt es das nicht.

    Bankberater sind nichts anderes als Verkäufer, die Produkte an den Mann bringen sollen. Mein Bankberater hat mir vor Jahren vom Goldkauf abgeraten und wollte mir ein Produkt des Hauses aufschwatzen, an dem nur die Bank verdient.

    Nachdem er inzwischen weiss, dass ich eh immer das Gegenteil von dem mache, was er empfiehlt, treffen wir uns einmal im Jahr in meinem (!) Büro (er will was von mir, also soll er sich in Gang setzen . .) und er bringt mir ein Flasche Wein mit.
    Beim letzten Besuch, wir fachsimpeln inzwischen ganz gut über die finanzielle Lage der Nation und TARGET, hat er zugegeben, dass er auch Gold im "Portfolio" hat . .

    luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

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    AW: Negativzinsen

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Ich teile deine Meinung, aber das verstehe ich nicht: auch wenn ich die Immobilie bar bezahle, ist sie ein Klumpenrisiko, wenn ich mein ganzes oder einen Großteil meines Geldes dahinein investiert habe. Wenn es Probleme mit dem Haus oder der Umgebung gibt, die nicht gerade über eine Versicherung abgedeckt sind, kann ich ganz leicht ganz dumm dastehen.
    Stimmt, ich muss mich genauer ausdrücken.

    Eine Immobilie, selbst wenn sie bereits schuldenfrei ist, bleibt ein Klumpenrisiko solange es den einzigen Vermögenswert darstellt. Hat man neben der Immobilie noch ein kleines, aber feines Wertpapierdepot und eine Festgeldtreppe aufgebaut, dann muss schon eine Alien-Invasion kommen, damit man mittellos dasteht.

    Generell ist zu sagen: wenn man sein Geld nur auf eine einzige Anlageform konzentriert, gilt übrigens auch für Bankguthaben, ist man besonders anfällig und nicht breit genug abgesichert.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

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    AW: Negativzinsen

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Eine Immobilie, selbst wenn sie bereits schuldenfrei ist, bleibt ein Klumpenrisiko solange es den einzigen Vermögenswert darstellt. Hat man neben der Immobilie noch ein kleines, aber feines Wertpapierdepot und eine Festgeldtreppe aufgebaut, dann muss schon eine Alien-Invasion kommen, damit man mittellos dasteht.

    Generell ist zu sagen: wenn man sein Geld nur auf eine einzige Anlageform konzentriert, gilt übrigens auch für Bankguthaben, ist man besonders anfällig und nicht breit genug abgesichert.

    Volle Zustimmung.

    Ich denke das immer, wenn jemand sagt: wenn ich im Alter mein Haus hab, muss ich keine Miete mehr zahlen und alles ist geritzt. Tja, aber was nutzt mir das Haus, wenn ich mir sonst nichts mehr leisten kann, z.B. eine neue Heizung. (Bin gerade in der Situation: Ölheizungen, die 30 Jahre oder älter sind, müssen stillgelegt werden. Eine neue kostet sicher einen fünfstelligen Betrag.Wehe dem, der das Geld nicht hat.)
    "Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“

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    AW: Negativzinsen

    Wenn hier die Experten sind, dann hab ich mal eine Frage.

    Ich habe meine Firma verkauft aber das Büro (Immobilie) behalten.

    Ich habe keine eile zur Entscheidung was ich damit machen werde.

    Ja, es fallen damit momentan unnötige Kosten an und daher muss ich irgendwann etwas tun.

    Verkauf? Vermietung? Nutzungsänderung inkl. Umbau?

    Was sagen die Finanzexperten?
    Betrunken flirten ist wie hungrig Einkaufen gehen.

    Man geht mit Sachen nach Hause, die man eigentlich gar nicht will
    .

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    AW: Negativzinsen

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Volle Zustimmung.

    Ich denke das immer, wenn jemand sagt: wenn ich im Alter mein Haus hab, muss ich keine Miete mehr zahlen und alles ist geritzt. Tja, aber was nutzt mir das Haus, wenn ich mir sonst nichts mehr leisten kann, z.B. eine neue Heizung. (Bin gerade in der Situation: Ölheizungen, die 30 Jahre oder älter sind, müssen stillgelegt werden. Eine neue kostet sicher einen fünfstelligen Betrag.Wehe dem, der das Geld nicht hat.)
    Man kann dann das Haus verkaufen und in ein kleineres ziehen oder eine ETW. Ich finde das Argument an sich nicht falsch, wenn man davon ausgeht, dass man die Immobilie, die man kauft, deutlich länger bewohnt als man sie abbezahlt, man kann dann in der Zeit, in der man nichts mehr abbezahlt oder weniger, Rücklagen für zu erwartende Reparaturen bilden.
    Mit 55 kaufen und dann über 25 Jahre finanzieren, womöglich noch knapp, das wäre natürlich ein erhebliches Risiko.

    "Wie gehen sie mit beruflichen Rückschlägen um?"
    "Ich singe laut."
    "Wir melden uns!"
    "THAT'S THE WAY, AHA AHA I LIKE IT, AHA AHA!"

  10. Moderation

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    AW: Negativzinsen

    Zitat Zitat von _lufti Beitrag anzeigen
    Ich kann jetzt nur von mir sprechen.....

    Ich habe nie Zugang zur finanz Welt gehabt. Ich kenne nur: man arbeitet und lässt soviel wie möglich auf dem Konto - für schlechte Zeiten.
    Bei mir war's immer schon, was über ist, kommt aufs Sparbuch -- lange, bevor ich alt genug war, um auch nur ein Guthabenkonto zu haben. Anders als bei vielen Gleichaltrigen war es aber so, daß ich auch vom Sparbuch was abheben durfte, wenn ich Geld wollte oder brauchte, und mir da nie was gestohlen wurde -- das erzeugt natürlich ein gewisses Vertrauen ins System. Mit 18 habe ich dann über ein Plakat in der Filiale Festgeld entdeckt, bis dato kannte ich über Konto, Sparbuch und Schulden hinaus nur Pfandbriefe und Kommunalobligationen (aus der Werbung in den Taschenbüchern) und Aktien (aus der Info-Broschüre der Sparkasse für Schulkinder, und aus Timm Thaler), und das war mir zu "große Welt".

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ich hatte schon gehört, dass es viel früher losgehen könnte mit den Negativzinsen, eben schon ab dem ersten Euro auf dem Konto.
    Was ich in Erwägung ziehen würde, wenn das mein Szenario wäre:

    Leg das Geld jetzt zu festen Zinsen für die längstmögliche Zeit an, die du dir leisten kannst, darauf zu verzichten.
    Bau dir einen Tresor ein und hol das Monatsbudget drei Tage nach Geldeingang. bar von der Bank, wenn es Strafzinsen aufs Girokonto gibt.
    Kauf von dem Rest ETFs. Achte auf kleine Stückelung, damit du auch Fünfziger unterbringen kannst. (Beachte, daß die Gebühren in Summe höher sein können als die Negativzinsen, aber dafür hast du eine Chance auf Kurssteigerungen.)
    Überlege, ob du es vorziehst, für deinen Notgroschen zu zahlen wenn du ihn nicht brauchst, oder lieber einen Kredit aufnimmst, wenn du ihn brauchst (und ob letzteres für dich umsetzbar ist.)
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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