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Thema: Negativzinsen

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    AW: Negativzinsen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn ich Diskussionen über Geldanlage lese, habe ich manchmal das Gefühl, dass mittlerweile viele Leute "Tagesgeld" als ein Synonym für "Sparkonto" benutzen. Das ist aber nicht richtig, und darum führt das Thema mit den Negativzinsen auch häufig zu Irritationen. Wird aber auch in der Presse meiner Meinung nach nicht sorgfältig genug erklärt.
    Da bin ich absolut einer Meinung mit dir.

    Obwohl mittlerweile auch in den seriösen Tageszeitungen kräftig für eine Beimischung via ETF geworben wird, zumindest ist das in meiner Zeitung so. Und selbst bei den etwas aufreisserischen Onlineformaten wie Focus wird seit langem für ETFs geworben.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

  2. Inaktiver User

    AW: Negativzinsen

    Ich bin kein Freund der inflationären Empfehlung von ETFs, hat hier auch mit dem Thema nichts zu tun. Mir geht es um den Unterschied zwischen Sichteinlagen und Einlagen mit Kündigungsfristen.

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    AW: Negativzinsen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich bin kein Freund der inflationären Empfehlung von ETFs, hat hier auch mit dem Thema nichts zu tun. Mir geht es um den Unterschied zwischen Sichteinlagen und Einlagen mit Kündigungsfristen.
    Naja, es braucht schon einer massiven, wiederholten Empfehlung, damit sich beim Anlegerverhalten in Deutschland was ändert. Mittlerweile hat zwar die Wertpapieranlage deutlich zugenommen, aber solange noch 2809 Milliarden Euro an Bargeld und Bankeinlagen unverzinst herumliegen, ist noch Luft nach oben.

    Jenseits von Wertpapieren wäre eine Festgeldtreppe eine gute Alternative für größere Beträge auf dem Giro/Tagesgeld. Machen bloß erstaunlich wenig. Ich habe keine Ahnung, warum so viele Bürger meinen, sie brauchen ständig große Summen auf Vorrat. Ich konnte (und wollte) meinen Eltern das auch nicht ausreden. Erst waren ihnen die Zinsen zu niedrig zum Anlegen, dann fühlten sie sich zu alt und haben ans Pflegeheim gedacht und später dann noch an die Beerdigung. Tatsache ist, das Geld ist jahr(zehnte)lang auf einem nahezu unverzinsten Tagesgeld herumgelegen. Trotz Pflegeheim- und Beerdigungskosten hätte es aber locker mit einer Festgeldtreppe geklappt.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

  4. Inaktiver User

    AW: Negativzinsen

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Jenseits von Wertpapieren wäre eine Festgeldtreppe eine gute Alternative für größere Beträge auf dem Giro/Tagesgeld. Machen bloß erstaunlich wenig. Ich habe keine Ahnung, warum so viele Bürger meinen, sie brauchen ständig große Summen auf Vorrat.
    Genau, auf sowas wollte ich auch hinaus. Es gibt ja nicht nur Tagesgeld oder ETF.

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    AW: Negativzinsen

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    . Machen bloß erstaunlich wenig. Ich habe keine Ahnung, warum so viele Bürger meinen, sie brauchen ständig große Summen auf Vorrat. Ich konnte (und wollte) meinen Eltern das auch nicht ausreden.
    Ich kann jetzt nur von mir sprechen.....

    Ich habe nie Zugang zur finanz Welt gehabt. Ich kenne nur: man arbeitet und lässt soviel wie möglich auf dem Konto - für schlechte Zeiten.

    Klar habe ich dann als volljährige von meinem Bank Berater Vorschläge für Fonds usw bekommen.

    Aber das war wie Latein für mich und auch heute raucht mir nach bereits 5 Sekunden der Kopf bei dem Thema.

    Ich würde älter und natürlich hat man dann vom Aktien boom mitbekommen..... Aber auch wie schnell ein großer Verlust kommen kann.

    Ein bekannter hat klein angefangen und innerhalb 1 Jahres einen sechsstelligen Betrag zusammen. Er ist hohes Risiko gegangen und irgendwann war die Kohle auch noch schneller wieder weg.

    Ein anderer hat damals bitcoin gesammelt und "vergessen" ...... Letztes Jahr hat er eingelöst und ist ausgewandert...... Der braucht dieses Leben nicht mehr arbeiten.....

    Ich persönlicher bin finanziell ein großer schisser.
    Ich brauch Werte zum anfassen. Also Bargeld oder materiell Immobilien.

    Ich bin mir sicher, das jemand mit Ahnung aus meinem Geld wesentlich mehr gemacht hätte. Aber mir reicht was ich hab und bedaure es nicht... Und so wird es vielleicht auch vielen anderen gehen
    Betrunken flirten ist wie hungrig Einkaufen gehen.

    Man geht mit Sachen nach Hause, die man eigentlich gar nicht will
    .

  6. Inaktiver User

    AW: Negativzinsen

    Zitat Zitat von _lufti Beitrag anzeigen
    Ich kann jetzt nur von mir sprechen.....

    Ich habe nie Zugang zur finanz Welt gehabt. Ich kenne nur: man arbeitet und lässt soviel wie möglich auf dem Konto - für schlechte Zeiten.
    Hattest Du auch nie ein stinknormales Sparbuch? Das hat doch nichts mit großer Finanzwelt zu tun.

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    AW: Negativzinsen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hattest Du auch nie ein stinknormales Sparbuch? Das hat doch nichts mit großer Finanzwelt zu tun.
    Nein.....

    Ich hatte mein eigenes Konto zum 16ten Geburtstag und fertig.

    Da ging das Geld vom nebenjob drauf.....

    Später dann halt mein Einkommen. Sparbuch, Aktien, Festgeld usw waren (und sind) alles Fremdwörter für mich.
    Betrunken flirten ist wie hungrig Einkaufen gehen.

    Man geht mit Sachen nach Hause, die man eigentlich gar nicht will
    .

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    AW: Negativzinsen

    Lufti, du hast eine Immobilie. Wenn du die nicht auf einen Schlag bar bezahlt hast, bist du sehr wohl ins Risiko gegangen. Eine Immobilie (Krankheit, Arbeitslosigkeit, Scheidung) ist für eine Durchschnittsfamilie ein deutlich größeres Klumpenrisiko als ein paar 10.000 Euro in Wertpapiere. Es ist interessant wie das Immobilien-Risiko stets unterschätzt wird und das Wertpapier-Risiko überschätzt wird. Wer Wertpapiere so lange hält wie ein Haus oder eine Wohnung, also sagen wir von Mitte 30 bis Ende 70, muss sich schon fast mit Gewalt blöd anstellen um nach diesem Zeitraum mit Verlust rauszugehen.

    Ich präzisiere. Natürlich gibt es Wertpapiere, die Schrott sind ebenso wie Schrott-Immobilien. Aber wenn man mit derselben Sorgfalt Wertpapiere aussucht wie Häuser besichtigt, Baubeschreibungen studiert und Handwerkerangebot einholt, der wird nach so einem langen Zeitraum mit sehr anständigem Wertzuwachs belohnt werden.

    Der phänomenale Unterschied ist, Immobilienbesitz ist von Anfang an an große Summen gebunden, ohne Moos nix los. In den Aktienmarkt kann ich dagegen mit 25 Euro einsteigen und mir bis zum Lebensende peu á peu ein Vermögen ersparen, während ich für eine Immobilie hohes Eintrittsgeld mitbringen muss. Wertpapiere sind sozialer als man denkt.
    Geändert von Nocturna (27.07.2021 um 18:34 Uhr) Grund: Nachtrag
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

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    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    . In den Aktienmarkt kann ich dagegen mit 25 Euro einsteigen und mir bis zum Lebensende peu á peu ein Vermögen ersparen, während ich für eine Immobilie hohes Eintrittsgeld mitbringen muss. Wertpapiere sind sozialer als man denkt.
    Ich gebe deinem ganzen Post recht.

    Das zitierte ist halt etwas - wo ich nie einen Draht dazu hatte. Keine Ahnung warum.

    Ich habe da eine innere Abneigung, das kann ich gar keinem erklären.

    Aber ja - wenn du dich da rain liest/ schlau machst und am Ball bleibst.....

    Aber so ist es mit allem im Leben.
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    Man geht mit Sachen nach Hause, die man eigentlich gar nicht will
    .

  10. Inaktiver User

    AW: Negativzinsen

    Guten Abend! Ich bin überwältigt von den vielen Beiträgen zur Diskussion und meinem Anliegen.
    Klar hat nicht jeder mehr als 100.000 Euro um die er/sie sich kümmern muss, aber ich hatte schon gehört, dass es viel früher losgehen könnte mit den Negativzinsen, eben schon ab dem ersten Euro auf dem Konto.

    Ich kann mich ja noch an Zeiten erinnern wo die kids am Weltspartag mit ihren Sparbüchsen bei der Bank aufgeschlagen sind und was Schönes bekommen haben, deshalb bin ich schon fast traurig darüber was da für Zeiten auf uns zukommen könnten. Aber an Euren Beiträgen sehe ich, dass es letzten Endes auf alternative Anlagen rauslaufen muss, weil es einfach keine andere Idee gibt. Nur braucht man ja auch immer wieder Geld auf dem Konto. Was also, wenn im Monat kontinuierlich mehr rein kommt, als runter geht? Und wenn nicht nur das Girokonto, sondern alle Konten bei der Bank mit Negativzinsen belegt werden, also auch Tagesgeld zum Beispiel? Das was man da teilweise noch bekommt ist ja wirklich nicht der Rede wert.

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