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    AW: Geld aus Immobilienverkauf

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ronda, braucht das Elternteil das Geld denn nicht?
    Das halte ich enenfalls für eine relevante Frage. Was ist, wenn das verbliebene Elternteil etwas von dem Geld braucht?

    Mein Vater hat sein Anlagevermögen einige Jahre vor seinem Tod aufgelöst und in eine Versicherung eingezahlt. Aus der hat er monatlich einen Betrag X als Zusatz für seinen Lebensunterhalt ausgezahlt bekommen.
    Im Todesfall war ich erbberechtigt für die Restsumme (, die es natürlich nur gibt, wenn zum Todeszeitpunkt noch Geld in der Versicherung steht).
    Ich weiss nicht mehr, wie dieser Versicherungstyp heisst, aber das müsste sich rauskriegen lassen.
    Ebenso, ob derlei heute (in Nullzins- bzw. Strafzinszeiten) überhaupt noch angeboten wird.

    Zinsmäßig war diese Versicherung ziemlich miserabel, aber seinem Sicherheitsbedürfnis hat das am besten entsprochen.

    Denkbar wäre auch, dass der verbliebene Elternteil zumindestens Teile des Geldes (Steuerfreibetrag beachten) jetzt per Schenkung vererbt. Die Erb*innen müssten sich dann verpflichten, etwaig auftretenden Geldbedarf des Elternteils zu decken.

    Und wenn das Geld wirklich "in den Tresor" soll, wären Gold oder Diamanten vielleicht eine Maßnahme (Inflationsicherheit, im Falle von Diamanten auch Platzersparnis).

  2. Inaktiver User

    AW: Geld aus Immobilienverkauf

    Zitat Zitat von Nicolo Beitrag anzeigen
    Denkbar wäre auch, dass der verbliebene Elternteil zumindestens Teile des Geldes (Steuerfreibetrag beachten) jetzt per Schenkung vererbt.
    Genau, das war auch mein Gedanke.

  3. Inaktiver User

    AW: Geld aus Immobilienverkauf

    Bei unserer Bank sind Schließfachinhalte nur bis zu einem Wert von 10 TEUR versichert, einen darüber hinausgehenden Wert muss man separat versichern.

    Und gleich mit bedenken: Auch beim Schließfach stellt sich die Frage nach der Verfügungsberechtigung: Einzelperson oder mehrere (einzeln oder gemeinsam).

  4. Moderation

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    AW: Geld aus Immobilienverkauf

    Kannst du es auf ein Konto transferieren, wo keine Negativzinsen anfallen, und wo der ganze Betrag durch die Einlagensicherung abgesichert ist? Oder gäbe das Knatsch mit der Vollmacht oder der Familie?

    (Meine Verwandten haben in ihren letzten Lebensjahren überwiegend alle Anlagen aufgelöst und das Geld aufs Girokonto geschoben. Da verlor es auch so 1-5% im Jahr, aber es war übersichtlich, und die Banken waren Mitglied im Einlagensicherungsfonds.)

    Wieviel Aufwand willst oder kannst du dir machen?
    Muß das Geld in Sicherheit gebracht werden?
    Warum gehst du davon aus, daß du für eine Verwahrgebühr alleine aufkommen mußt?

    Cash im Schließfach könnte dich in Probleme mit der Absicherung und dem Geldwäschegesetz bringen, kann ich nichts genaues zu sagen, aber mach dich schlau, bevor du das tust. Die Bank sollte dir diese Fragen genauer als mit "es könnte ja ein Hochwasser geben" beantworten. Schriftlich. Außerdem kostet ein Schließfach auch Geld, und es gibt keine 500-Euro-Noten mehr, wo 1 Million in einen großen Briefumschlag paßte.

    Laß dich nicht von Negativzinsen zu unvernünftigen Aktionen hinreißen. Der Realzins ist Zinssatz minus Inflation, und der war in den letzten 100 Jahren öfter negativ als positiv. Und wenn es nicht dein Geld ist, sind deine Möglichkeiten ohnehin eingeschränkt. Da mußt du auf Korrektheit optimieren, nicht auf Gewinn.

    Gold ist eine spekulative Anlage mit hohen Gebühren. Dafür lassen sich 10 bis 12 Kilo ganz gut aufbewahren. Aber wer versichert dir das?

    Selbst im Idealfall, wenn du dir mit allen Erben einig wärst, daß das Geld in z.B. Aktien-ETFs anzulegen ist, ist das keine gute Idee, denn es kann sein, daß vor dem Erbfall noch was davon gebraucht wird.

    (Die "professionelle" Anlageform in einer derartigen Situation sind m.W. Geldmarktfonds. Wovon ich gar nichts verstehe.)
    Geändert von wildwusel (06.07.2021 um 19:36 Uhr)
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Geld aus Immobilienverkauf

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    (Meine Verwandten haben in ihren letzten Lebensjahren überwiegend alle Anlagen aufgelöst und das Geld aufs Girokonto geschoben. Da verlor es auch so 1-5% im Jahr, aber es war übersichtlich, und die Banken waren Mitglied im Einlagensicherungsfonds.)
    Größere Summen auf dem Girokonto? Da hat mal die Sparkasse meinen Vater angesprochen und ihn gebeten das Geld doch auf einem Tagesgeldkonto zu parken.

    Als Grund haben sie angegeben, dass man vom Girokonto durch Betrug, Unachtsamkeit leicht Geld abziehen kann. Beim Tagesgeldkonto ist meist das eigene Girokonto als Referenzkonto zwischengeschaltet und Betrüger können das Geld nicht in einem Buchungsvorgang abziehen. Das war allerdings vor der neuen Authentifizierung der Banken.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

  6. Moderation

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    AW: Geld aus Immobilienverkauf

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Größere Summen auf dem Girokonto? Da hat mal die Sparkasse meinen Vater angesprochen und ihn gebeten das Geld doch auf einem Tagesgeldkonto zu parken.
    Optimal ist es nicht, aber Vollmachten und Erbschaftsangelegenheiten können einen ganz schön an die Wand spielen....
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  7. Inaktiver User

    AW: Geld aus Immobilienverkauf

    Ich verstehe nicht, wieso man da "an die Wand gespielt" sein soll. Es hat ja nun kein Erbe einen Rechtsanspruch, quasi noch am Sterbebett ein paar Hunderttausend Euro überreicht zu bekommen. Dass im Sterbefall Festgelder oder Wertpapierdepots aufgelöst bzw. übertragen werden, ist doch ein völlig normaler Vorgang.

    Dann dürfte ja niemand ab ca. 70 mehr Geld anlegen, damit bloß die armen Erben schnell genug bedient werden können.

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    AW: Geld aus Immobilienverkauf

    Es geht doch garnicht darum, " Erben schnell bedienen".
    Vielleicht sind es Wünsche des Erblassers?
    Soll die Bank während der Zeit der Nichtauflösung profitieren?
    Und dsss Auflösung der Konten und Depots der " Normalfall" sind, ist auch blos frommes Wunschdenken.

    Wir hatten Riesenzirkus beim Genannten-und da waren nur 2 Kinder, eine Generalvollmacht über Tod hinaus und die Postbank.: mehrfach Unterschriftbeglaubigungen, mehrfach bei der Bank antraben, zig Telephonate mit unterschieflichsten Stellen, die voneinander nichts wussten. Und das in einer Zeit,wo man dringend andere Dinge zu erledigen hatte!
    Wenn das der Normalfall ist-danke!

    Ich finde die Vorschläe von WW und Nocturna mit Tagesgeldkonto am besten: einfacher Überblick , Barriere durch Girokonto und schnelle Verfügbarkeit

  9. Inaktiver User

    AW: Geld aus Immobilienverkauf

    Wenn die Bank Strafzinsen nimmt, dann auch bei Tagesgeld.

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    AW: Geld aus Immobilienverkauf

    Was sagen denn die Geschwister dazu?

    luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

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