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  1. Inaktiver User

    AW: 'beängstigende' Finanzprodukte

    Guten Morgen,

    nur in Kürze, heute stehen mehrere Telefonate dazu an.

    Der Erbfall ist natürlich allen mitgeteilt worden (ist schon 2 Jahre her), sie wollten auch alle Sterbeurkunde, Testament usw. Jeder einzelne (Prokon direkt, die anderen wohl über Vertriebshäuser/Beraterhäuser, auch das versuche ich noch zu verstehen bzw. zu ursprünglichen Ansprechpartnern zurückzuverfolgen) hat ja auch mitgeteilt, dass es nur über Zweitmarkt geht.

    Die Seite mit den Handelsinformationen bei der Fondsbörse Deutschland ist sehr hilfreich, danke! Vermutlich ist das wirklich der einfachste Weg.

  2. Inaktiver User

    AW: 'beängstigende' Finanzprodukte

    Ich würde doch gern nochmal nachfragen, was die Finanzintelligenz hier meint...

    Ich habe inzwischen Kontakt mit der Fondsbörse, und spiele mit Zahlen der Papiere außer Prokon. Der Herr von der Fondsörse macht einen guten Eindruck auf uns, aber selbst im optimistischen Falle ist es wohl so, dass eines der Papiere nur mit Verlust (durch Maklergebühren usw) verkauft werden kann. Wenn wir alle verkaufen, kämen wir im besten Falle mit einem kleinen Plus raus, aber das weiß man ja vorher nicht. Würdet ihr in diesem Fall verkaufen, auch wenn ihr uU zuzahlen müsstet? Warum, bzw. warum nicht?

    Auch habe ich bestätigt bekommen, dass wir tatsächlich aus einer Rückzahlungspflicht oder Haftung o.ä. auch erst nach 5 oder so Jahren raus wären. Gefühlsmäßig denke ich noch immer: weg damit. Aber was sagen die Expert:Innen hier: was würdet ihr tun? Würdet Ihr das Risiko bei 'halten' oder bei 'verkaufen' größer einschätzen? Auch hier würde mich wieder das 'warum' interessieren :-)
    Geändert von Inaktiver User (30.06.2021 um 11:46 Uhr) Grund: kleine Klarheitsergänzung

  3. Inaktiver User

    AW: 'beängstigende' Finanzprodukte

    Ich persönlich würde verkaufen, weil ich keine Lust habe, mich damit zu beschäftigen.

    Alternativ kann man auch darauf spekulieren, dass der eine oder andere Fonds kurz- bis mittelfristig sowieso aufgelöst wird. Gab es da Informationen in der Anlegerkommunikation, die darauf schließen lassen?

  4. Inaktiver User

    AW: 'beängstigende' Finanzprodukte

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich persönlich würde verkaufen, weil ich keine Lust habe, mich damit zu beschäftigen.

    Alternativ kann man auch darauf spekulieren, dass der eine oder andere Fonds kurz- bis mittelfristig sowieso aufgelöst wird. Gab es da Informationen in der Anlegerkommunikation, die darauf schließen lassen?
    Nein, davon ist bei keinem bisher die Rede.

    OK, dein Argument deckt sich mit meinem, ich hätte es halt auch gern aus den Füßen.

    Danke nochmal, Anfortas!

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    AW: 'beängstigende' Finanzprodukte

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    OK, dein Argument deckt sich mit meinem, ich hätte es halt auch gern aus den Füßen.
    Es gibt kein richtig und kein falsch, weil man hier nicht raten kann, da keiner die finanzielle Lager der beteiligten Firmen und Fonds abschätzen kann. Insofern muss du das tun, womit du dich persönlich am besten fühlst. Wenn dein Gefühl sagt weg damit und du den Kopf frei haben willst, dann tu das.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

  6. Inaktiver User

    AW: 'beängstigende' Finanzprodukte

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    Es gibt kein richtig und kein falsch, weil man hier nicht raten kann, da keiner die finanzielle Lager der beteiligten Firmen und Fonds abschätzen kann. Insofern muss du das tun, womit du dich persönlich am besten fühlst. Wenn dein Gefühl sagt weg damit und du den Kopf frei haben willst, dann tu das.
    Auch Dir danke, Nocturna. Mir war halt wichtig, dass ich nicht nur wegen 'schlechter Nerven' ein vielleicht allgemein als super angesehenes Konzept über Bord werfe. Und so wie es aussieht, tue ich das nicht, sondern passe halt die Finanzprodukte an die aktuelle Risikobereitschaft an.

    Jetzt bin ich neugierig, ob/wie das mit dem Verkauf läuft, angeleiert ist es...

  7. Inaktiver User

    AW: 'beängstigende' Finanzprodukte

    Bitte berichte dann mal, wie das gelaufen ist, würde mich interessieren.

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    AW: 'beängstigende' Finanzprodukte

    Mache das, was ich jetzt schreibe, nicht zur Grundlage deiner Entscheidung. Ich kann und will dir nicht raten, was du mit dem Zeugs machen sollst. Außer dir guten Rat zu holen, der auch etwas kosten darf. Nein, sogar kosten muss, denn es gibt keinen kostenlosen guten Rat. Außer vielleicht hier.

    Geldanlage ist einfach und für jeden verständlich. Man verdient damit aber als Finanzvermittler kein Geld. Deshalb macht man die Sache möglichst kompliziert und kettet die Leute an sich.

    Zeugs, das man nicht versteht, Zeugs, für das man einen Berater braucht, Zeugs, aus dem man nicht so einfach raus kommt, und Zeugs, für das eine Nachschusspflicht besteht, sollte man nicht als Geldanlage betrachten.

  9. Inaktiver User

    AW: 'beängstigende' Finanzprodukte

    Wer ist "man"? Es gibt durchaus Personenkreise, für die ein geschlossener Fonds ein sinnvoller Baustein des Portfolios sein kann. "Man" muss sich halt darüber im Klaren sein, dass das eine unternehmerische Beteiligung ist und kein Sparbuch.

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    AW: 'beängstigende' Finanzprodukte

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wer ist "man"? Es gibt durchaus Personenkreise, für die ein geschlossener Fonds ein sinnvoller Baustein des Portfolios sein kann. "Man" muss sich halt darüber im Klaren sein, dass das eine unternehmerische Beteiligung ist und kein Sparbuch.
    „man“ dürften 90 Prozent der hier mitlesenden Bricomler/innen sein. Insofern hat Quirin völlig recht mit der Aussage, dass eine gute Geldanlage einfach zu verstehen sein sollte.

    Mein Mann und ich hatten tatsächlich vor 20 Jahren auch mal in einen geschlossenen Fonds investiert um die Steuerlast in einem bestimmten Jahr zu drücken. Dieses spezielle Steuerstundungsmodell gibt es aber meines Wissens nicht mehr. Insofern muss man die Risiken eines geschlossenen Fonds sehr gründlich abwägen, andere unternehmerische Beteiligungen wie beim Containerleasing oder Windparkbeteiligungen erst recht.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

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