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    AW: Kultige Dinge als Anlageobjekte

    Wir sammeln diverse Dinge, die wir einfach mögen. Manches davon hat sich als echtes Anlageobjekt herausgestellt, manches verliert mal wieder an Wert.
    Solange es uns unabhängig davon erfreut, ist es ok.

    Ansonsten:
    Es gibt auch echte Schätzchen, die man mit Kennerblick für sehr kleines Geld kaufen und (falls man möchte) für einen prozentual sehr hohen Gewinn wieder verkaufen kann. Braucht Expertise und Gelegenheiten. Dafür sind dann auch 10.000% durchaus möglich, und man muss nicht schon sehr viel Geld zum Investieren haben.

    Klappt gut mit Sammlerstücken (z.B. Hot Wheels Autos aus den 70ern). Hier ist ein kaputtes (ohne Sonnendach) und echt gebraucht gekauft worden:
    ebay-Suche: Hot Wheels Redliner CUSTOM VW blau HONG KONG ohne Schiebedach, no sunroof ! 294097520096

    Oder Yugioh-Karten, spezielle Schleich-Figuren, sehr alte Überraschungsei-Figuren, Spielzeug aus den 60ern, ...

    Damit kann man durchaus eine gute finanzielle Basis schaffen, mit der dann andere Dinge (z.B. Uhren,...) gekauft werden können.
    Kostet eben anfangs Zeit (die man viellericht eher hat, wenn es am Geld für z.B. eine teure Uhr mangelt).

    Am Ende meines Lebens will ich nicht sagen: Allen hat mein Leben gefallen, nur mir nicht!

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    AW: Kultige Dinge als Anlageobjekte

    Zitat Zitat von Puls Beitrag anzeigen
    Ich betreibe diese Form der "Geldanlage" nicht.
    Ich denke, da muss man sich sehr gut auskennen und ein Näschen dafür haben.
    Dazu kommt dann noch das Thema der Aufbewahrung.

    Uns auch noch Turnschuhe...

    Kurz und gut: Nix für mich.
    Ja, man muss ein Näschen haben und dann MUSS es trotzdem nicht klappen. Das ist es ja. Turnschuhe sind mitunter abartig teuer bei Sammlern. Das erschließt sich mir null.

    Zitat Zitat von _lufti Beitrag anzeigen
    Mit Ray Ban kann ich dir nicht weiterhelfen.

    Aber ich habe einen uhrentick. Das ist wirklich eine Art Anlage.

    Mein Sohn hat vor 2 Jahren angefangen sein Taschengeld mit sneaker aufzubessern.

    Er hat sich da ein Netzwerk aufgebaut und ich bin wirklich überrascht was er teilweise für einen Gewinn einfährt.
    Finde ich immer toll, wenn junge Leute so drauf sind. Die kennen sich mitunter aus, dass man beeindruckt sein muss.

    Zitat Zitat von Ewiger_Bub_V3 Beitrag anzeigen
    Schwierig zu sagen was in Krisenzeiten noch den Wert behält bzw. dann auch Käufer zu finden wären.
    Gitarren ja, mit Autos ist es so eine Sache, wenn ich lese daß in 5 Jahren nur mehr Elektrofahrzeuge zugelassen werden sollen, wird die Zeit der klassischen Autos auch mal vorbeigehen weil man die nicht mehr fahren darf, in Museen halt, von den im Privatbesitz befindlichen wird vielleicht viel verschrottet wenn die Erben die nichtmal einen Führerschein haben das Teil nicht mehr lagern wollen und es keine Käufer gibt weil man sie nicht mehr fahren darf.
    Habe im Fehnsehen öfters mal eine Serie über so Typen die in Amerika auf der Suche nach Raritäten sind gesehen, da gibt es unvorstellbare Sammlungen unglaublicher Raritäten aber kaum Möglichkeit Käufer dafür zu finden.
    Da sagst du was Interessantes. Man kann voll daneben liegen, wenn man sich heute noch Oldtimer hinstellt in der Hoffnung, dass sie eines Tages richtig was wert sind. Vielleicht ja nicht, weil man sie sowieso nicht mehr fahren kann? Dann muss man sie wie alte Schinken an die Wand hängen....vielleicht kommt ja so etwas.

    Zitat Zitat von Antje3 Beitrag anzeigen
    In kultige Dinge investieren ist in meinen Augen halt hochspekulativ - denn was sich als solches entwickelt, weiß man ja leider immer erst nachher - mit Pech sitzt man auf nem Haufen Zeug fürs Sozialkaufhaus.....

    Ich würde mir das nicht zutrauen.
    Da ist nichts sicher. Das glaube ich inzwischen auch.

    Zitat Zitat von BlueVelvet06 Beitrag anzeigen
    Ich weiß, was du meinst. Eine Verwandte einer Freundin kaufte bei Shoppingsendern immer sogenannte „Künstlerpuppen“ zu gesalzenen Preisen. Jedem außer ihr war klar, dass das keine Geldanlage war, sondern höchstens was fürs Sozialkaufhaus.
    Die arme Frau. Ich weiß, es gab so eine Zeit.

    Zitat Zitat von rosemary_ Beitrag anzeigen
    Man muss schon unterscheiden. Es gibt gewisse Uhren, z.b von heuer, die sind in den letzten Jahrzehnten stark im Wert gestiegen.

    Aber letztlich ist es immer ein Wagnis: Die Dinge haben den Wert, den wir ihnen geben.
    Eine Uhr ist ja nur ein Gebrauchsgegenstand, wenn sie nicht gerade mit Diamanten besetzt ist und aus Gold.
    Zu Kriegszeiten hat meine Familie ein paar schöne Schmuckstücke angesammelt, weil sie an aus der Stadt geflüchtete Essen getauscht haben. (Leider wurden sie nicht an mich weiter gegeben)
    Verrückt, ein Goldring für eine Handvoll Kartoffeln, aber wenn du am Verhungern bist nützt dir der Ring einfach mal nichts. Also Land kaufen....

    Zitat Zitat von Kikiri Beitrag anzeigen
    Wir sammeln diverse Dinge, die wir einfach mögen. Manches davon hat sich als echtes Anlageobjekt herausgestellt, manches verliert mal wieder an Wert.
    Solange es uns unabhängig davon erfreut, ist es ok.

    Ansonsten:
    Es gibt auch echte Schätzchen, die man mit Kennerblick für sehr kleines Geld kaufen und (falls man möchte) für einen prozentual sehr hohen Gewinn wieder verkaufen kann. Braucht Expertise und Gelegenheiten. Dafür sind dann auch 10.000% durchaus möglich, und man muss nicht schon sehr viel Geld zum Investieren haben.

    Klappt gut mit Sammlerstücken (z.B. Hot Wheels Autos aus den 70ern). Hier ist ein kaputtes (ohne Sonnendach) und echt gebraucht gekauft worden:
    ebay-Suche: Hot Wheels Redliner CUSTOM VW blau HONG KONG ohne Schiebedach, no sunroof ! 294097520096

    Oder Yugioh-Karten, spezielle Schleich-Figuren, sehr alte Überraschungsei-Figuren, Spielzeug aus den 60ern, ...

    Damit kann man durchaus eine gute finanzielle Basis schaffen, mit der dann andere Dinge (z.B. Uhren,...) gekauft werden können.
    Kostet eben anfangs Zeit (die man viellericht eher hat, wenn es am Geld für z.B. eine teure Uhr mangelt).

    Tatsächlich immer noch Ü-Ei-Figuren? Ich dachte das ist jetzt ins Leere gelaufen. Ich hab davon so viel weggeworfen.
    Das sind alles so Sachen ... man weiß einfach nicht wie sich etwas entwickeln wird. Briefmarken sind klein und man kann sie ganz gut aufbewahren, also wieso nicht? Bei Autos sieht das schon anders aus.

    Wie ist es mit Pelzen, antiquarischen Büchern, Bildern? Ich habe ein paar alte Radierungen, aber niemand kann mir ernsthaft und ehrlich sagen was die wert sind. Auch bestimmte Möbel sind Kult, aber wie lange noch? Im nächsten Jahr kann alles anders sein.

    Zitat Zitat von signalgrau Beitrag anzeigen
    Gibson Les Paul "Burst" 1958-1960. The holy grail.


    Hier ist gerade ein Exemplar aus dem gesuchten Jahrgang 1959 zu haben. Mir wurde tatsächlich vor mehr als 40 Jahren mal eine 58er für den (damals) obszönen Preis von 12.000 DM angeboten.

    Tja, hätte ich damals gewusst, dass...

    Die sind inzwischen absurd teuer, aber da prinzipiell keine neuen nachkommen (reissues gelten nicht) immer noch eine sichere Bank. Es sei denn, man fällt auf eine sehr, sehr gut gemachte Fälschung herein; ist aber auch kein Problem, solange man Slash heisst und bei Guns N’ Roses spielt.
    An dieses nicht gemachte Geschäft denkt man wahrscheinlich öfter zurück. Mein Mann hätte vor vielen Jahren mal ein Grundstück in Berlin kaufen können (mit einer Kneipe drauf). Damals für ihn uninteressant, obwohl nicht al so teuer. Heute ... ich mag nicht dran denken, aber so ist es nun einmal. Man entscheidet sich aus der Zukunft betrachtet nicht immer richtig.
    Der Preis für die Gitarre ist heftig. Ich werde mehr nach Musikinstrumenten gucken. Schnaps ist mir auch noch eingefallen, zumindest unter Umständen ein gutes Tauschobjekt, oder man nuckelt es über die Jahre einfach selbst aus. Aber welcher Whisky legt zu? Die Jahre in der Flasche zählen ja auch nicht dazu. Es zählt nur das Fass.
    Geändert von Belllatrix (19.06.2021 um 21:11 Uhr)
    "Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel." Bertrand Russel, Philosoph (1872-1970)


    Make love - not war!

    Auch Ökostrom tötet!

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    AW: Kultige Dinge als Anlageobjekte

    Zitat Zitat von BlueVelvet06 Beitrag anzeigen
    [...] Eine Verwandte einer Freundin kaufte bei Shoppingsendern immer sogenannte „Künstlerpuppen“ zu gesalzenen Preisen. [...]
    Ja, so zieht man unbedarften Leuten das Geld aus der Tasche - man wirbt damit, dass ja die Puppe xyz von abc auch einen Wertzuwachs von ... Prozent hatte und die Leute denken sich: 'Stimmt, das ist die Gelegenheit, da muss ich auch mitmachen.' und ahnen nicht, wie viele dieser Puppen in welcher Form produziert und vermarktet werden.
    Einfach traurig, weil das ja vermutlich auch etliche Menschen machen, die das Geld nicht üppig haben.
    Geändert von Puls (19.06.2021 um 22:12 Uhr) Grund: Tippfehler korrigiert
    Was es alles gibt, das ich nicht brauche!
    (Aristoteles)

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    AW: Kultige Dinge als Anlageobjekte

    Zitat Zitat von Belllatrix Beitrag anzeigen
    ... Was gibt es denn noch, das so in diese Kategorien passt und was haltet Ihr überhaupt davon? Macht Ihr mit?
    Sammelobjekte gibt es bei allem, was es so gibt.
    Allem voran Kunst, Oldtimer, Möbel, altes Porzellen, Schmuck und Uhren, Wein, Champagner, antiquarische Bücher (insbesondere eng begrenzte Auflagen oder Erstausgaben), Musikelektronik und -instrumente, Schallplatten (Schellack und Vinyl), sogar Kleidung ...

    Problem bei alldem:
    Mensch muss sich sehr gut auskennen (Stichwort Fälschungen) und wissen, was (warum) läuft oder laufen wirs. Denn Sinn ergibt das Ganze ja erst, wenn man entweder billig kauft oder eine stetige Wertsteigerung (sei sie auch klein) relativ sicher ist.

    Beispielsweise 1959er Les Pauls (oder andere als wertvoll erachtete Elektrogitarren und -bässe) sind in diesen Zusammenhang schon ein Witz. Genauso gut könnte ich empfehlen, doch echte Picassos oder van Goghs zu sammeln.
    Klar wird das Zeug heute sehr hoch gehandelt, aber wer sagt, dass es noch wertvoller wird? Wer sagt, dass sich in 20 Jahren überhaupt noch jemand so sehr dafür interessiert, dass Unsummen bezahlt werden?


    Die Anlagemöglichkeit mit alten US-Instrumenten war vor 45 Jahren noch heiss. Mittlerweile ist der Markt tot, weil leergekauft und die Preismaxima erreicht.

    Reines Anleger-Halbwissen kann sich dank Internet jede/r zu jedem Thema anlesen.
    Da ist nicht mehr viel Geheimes dabei und es wird irrsinnig viel gefälscht.

    Mein Anlagetipp für alle, die es wirklich ernst meinen:
    Fruchtbares Land in Europa mit Grundwasserbrunnen tiefer als 40 m, Lage des Geländes mindestens 10 m über normal Null.
    Landwirtschaftliche Nutzfläche hat ihren Wert in den letzten 10 Jahren verdoppelt bis verdreifacht.

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    AW: Kultige Dinge als Anlageobjekte

    Im Nachhinein ist man immer schlauer und weiß, auf welches Pferd man hätte setzen sollen (und welche ganzen Herden man besser ziehen lassen sollte). Wenn es so einfach wäre, die Glanzstücke rauszupulen aus Unmengen von Dingen, dann wäre es auch einfach, die Lottozahlen zu erraten. Am Sonntag weiß man immer die Zahlen von Samstag abend.

    Die Sachen sind ja deswegen wertvoll, weil niemand damit gerechnet hätte, die Sachen z.B. bespielt wurden und kaum makellose Exemplare vorhanden sind.

    Oder: Bei antikem Silber sind Kerzenleuchter oft wertvoller als Teekannen. Weil Kerzenleuchter leicht knickten (innen hohl) und man das nicht so ohne weiteres reparieren kann, während Kannen von einem Silberschmied recht problemlos wieder "wie neu" gemacht werden können (eine Freundin hat antikes englisches Silber gehandelt - da weiß ich ein paar Sachen). Alles mit Glaseinsatz ist wertvoll, wenn der vorhanden ist - weil die am ehesten kaputt gingen über die Jahrhunderte.
    Wer glaubt, daß Abteilungsleiter Abteilungen leiten, glaubt auch, daß Zitronenfalter Zitronen falten..

  6. Moderation

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    AW: Kultige Dinge als Anlageobjekte

    Zitat Zitat von Belllatrix Beitrag anzeigen
    Was gibt es denn noch, das so in diese Kategorien passt und was haltet Ihr überhaupt davon? Macht Ihr mit?
    Trading Cards. Geringe Investion, geringer Lager- und kein Pflegebedarf. Man muß genug von den enstprechenden Szenen und/oder Spielen verstehen, um abschätzen zu können, ob sich ein Markt entwickelt und was für einer, wie man an ihn rankommt, und welche Karten wertvoll werden könnten oder sollten. (Ich habe ein Vermögen in Magic-Karten "kaputtgespielt" Andererseits, wenn man die Dinger nicht spielt, was will man damit? Aber ich hätte sie in Schutzhüllen tun können.)

    Für mich ist das aber ein Nebenprodukt eines (Ex-)Hobbies, in dem Fall "Magic spielen". Damit entsteht die Kenntnis von selber.

    Mit raren Rollenspielsupplements habe ich etwas Geld gemacht, das geht aber heute gar nicht mehr auf die Art, wie ich's gemacht habe. Da habe ich wirklich gesucht: Habe mir gemerkt, was gesucht wurde, und bin in jeder Stadt erst mal in Spieleläden und hab geguckt, ob was interessantes im Regal verstaubt, zum "Verstaubt hinten im Regal" Preis gekauft und zum "Suche ich seit 10 Jahren!" Preis im Darmstadt verkauft. Die Zeit davon ist aber vorbei. Und das ist eher stinknormaler Handel als Anlage. Günstig kaufen, teuer verkaufen, ohne groß zu lagern.

    Mein Neffe 2. Grades macht in Turnschuhen, er informiert sich, was es an "Anlagemodellen" gibt, sieht zu, daß er in einer Position ist, welche zu kriegen, und verkauft sie weiter, solange die Enttäuschung bei den leer ausgegangenen noch frisch ist und sie viel bezahlen, um den Kummer zu lindern. Bessert er sein Taschengeld mit auf. Wem's Spaß macht....

    Sammelobjekte sollten vor allem Spaß machen, so daß man Aufwand, der für Marktforschung, Sachkenntnis, Chancenabschätzung, Beschaffung getrieben werden muß, etwas ist, daß man
    zum Vergnügen ohnehin tun würde. Sonst schmälert die erbrachte Arbeitsleistung die Rendite.
    Geändert von wildwusel (19.06.2021 um 23:18 Uhr)
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Kultige Dinge als Anlageobjekte

    Gehen Champagner und Weine wirklich als Anlageobjekte? Ich habe das zumindest von Wein auch gehört, aber kann der nicht auch schal, zu Essig, oder wie Öl werden im Laufe vieler Jahre? Und Champagner? Wäre der nach 40 - 50 Jahren noch lecker?

    Man muss wohl auch damit rechen, dass es eine Zeit geben könnte, wo es nur noch um reinen Gebrauchswert, vielleicht noch Ästhetik geht, nicht mehr um Jahre, oder was einmal war. Oder wird es immer Sammler und Verrückte geben? Nie im Leben würde ich mir ein Bild für sehr viel Geld kaufen, es sei denn, ich kann mich daran täglich ergötzen. Aber wenn man anlegen will (und muss) ist das möglicherweise eine ganz andere Schiene.

    Bestimmte Handtaschen sind übrigens auch so Kultobjekte, z. B. von Hermes. Wenn ich von Rolex Ahnung hätte, da würde ich vielleicht noch al nach einem kultigen Armbandschmuck suchen.
    "Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel." Bertrand Russel, Philosoph (1872-1970)


    Make love - not war!

    Auch Ökostrom tötet!

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    AW: Kultige Dinge als Anlageobjekte

    Wein muß ideal gelagert werden, nicht jeder eignet sich und selbst dann kann noch ne Menge Essig werden - klar gibt es großartige Weine, die nach 100 Jahren aus einem Keller gezogen werden und tipptopp sind - letztlich ist es aber eher unwahrscheinlich - unsere Keller sind zu warm (und was 60 Jahre in einem Weinkühlschrank zu haben reduziert die potentielle Gewinnspanne zudem) und außerdem ist die Qualität von Korken in den letzten Jahrzehnten dramatisch gesunken - einen alten Wein mit Fehlgeschmack zu haben ist höchst wahrscheinlich.
    Wer glaubt, daß Abteilungsleiter Abteilungen leiten, glaubt auch, daß Zitronenfalter Zitronen falten..

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    AW: Kultige Dinge als Anlageobjekte

    Das meiste hier genannte hat nur einen Wert, weil irgendwelche Sammler diesen Wert beimessen. Es gab in der Vergangenheit schon genug Dinge, die aus "Liebhaberei" sehr wertvoll waren, diesen Wert aber auch wieder mehr oder weniger komplett eingebüßt haben. Problematisch daran finde ich, dass viele Leute in entsprechendes "investieren" weil sie denken, einen Sachwert zu haben. Gerade diese Dinge sind es aber, die in Krisen sehr schnell ihren Wert verlieren, weil genau dann dieser Markt nicht mehr funktioniert. Für Liebhaberei ist dann kein Geld mehr da, es gibt Wichtigeres.

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    AW: Kultige Dinge als Anlageobjekte

    Zitat Zitat von Mambi Beitrag anzeigen
    Ich hab einen kultigen Oldtimer.
    Ob der eine Geldanlage ist, keine Ahnung.
    Meistens kostet er mich eher was.
    Ein Young-/Oldtimer ist nicht nur eine Geldanalge, sondern kann auch richtig Freude machen- Ich liebe es, mit meinem Youngtimer im Club rumzuschrauben und habe schon viel gelernt in Sachen Lederaufbereitung, Kunststoffpflege und -Aufbereitung.

    Momentan kümmre ich mich, der kleine ist gerade 30 geworden, um das H-Kennzeichen.

    In der Oldtimerszene habe ich schon viele Menschen kennengelernt, die wirklich gut drauf sind, meistens sehr technikaffin unterwegs sind und sich um die alten Vehikel wesentlich besser kümmern können als die Fachwerkstatt.


    Luci
    Geändert von luciernago (21.06.2021 um 07:46 Uhr)
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

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