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    Finvesto und VL?

    Guten Tag,
    nach langen Jahren bei Union Investment werde ich mich von dort verabschieden. Meine VL sind dort im Uniglobal (einem aktiv gemanagten Aktienfonds) angelegt und 5 % Ausgabeaufschlag und 10 Euro Depotgebühr und noch weitere Kosten im Kleingedruckten sind mir einfach zu viel, ich erhalte 6,65 Euro im Monat vom Dienstherrn und stocke auf 60 Euro auf.
    Ich möchte wechseln zu Finvesto/ebase. Dort sind günstigere ETF im Angebot, ohne Depotgebühr geht es zwar dort auch nicht (there is no free lunch).
    Hat jemand von euch Erfahrungen damit gesammelt?
    Danke und Gruß moose15

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    AW: Finvesto und VL?

    Hallo moose15,

    das hatten wir mal kurz beim ETF-Strang gestreift.

    Mit kurzen Worten: Wenn du an die Wertentwicklung der Weltmärkte glaubst, dann sind deine VL in einem ETF-Sparplan bestens aufgehoben. Ich bekomme wegen Teilzeit nur 4 Euro irgendwas und habe auf 40 Euro aufgestockt. Mein erster ETF-Sparplan von 2012 - 2019 hatte eine Rendite von 9,20 Prozent und das obwohl es ein gemanagter DWS-Fonds war. Mein derzeitiger MSCI World ETF seit 2019 läuft noch besser, Corona und allem anderem zum Trotz. Ich werde das auch immer so weiterführen, solange ich noch arbeite und VL beziehe. Ich kann einfach keine Rendite liegenlassen und wenn es nur ein paar Euro sind.

    Ich bin damals über einen anderen Zwischenhändler zu ebase gekommen und meine Depotgebühren sind sogar etwas höher als bei Finvesto. Ich kann gerade nicht nachschauen, weil derzeit Wartungsarbeiten an der Webseite sind.
    Geändert von Nocturna (20.03.2021 um 14:43 Uhr)
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

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    AW: Finvesto und VL?

    Eine wirklich tolle Einstellung, jeden Euro einzusammeln. Das Geld liegt wirklich auf der Straße, man muss es nur aufheben.
    Es ist jetzt nicht die Welt, wenn ich jeden Monat UI mit 3 Euro beglücke, aber das sind in sechs Jahren auch mal eben über 200 Euro, die ich gerne für mich arbeiten lassen möchte.
    Danke für den Hinweis auf den Strang, nocturna!

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    AW: Finvesto und VL?

    Oskar ist günstiger als finvesto und wird ebenfalls empfohlen.. Außerdem hörte ich schon oft, dass der service bei finvesto sehr träge sei und auch die Anmeldung mehrere Wochen dauert..

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    AW: Finvesto und VL?

    Zitat Zitat von neenee Beitrag anzeigen
    Oskar ist günstiger als finvesto und wird ebenfalls empfohlen.. Außerdem hörte ich schon oft, dass der service bei finvesto sehr träge sei und auch die Anmeldung mehrere Wochen dauert..
    Oskar ist neu im Geschäft und drückt seine Werbung massiv in den Markt. Die Aussage, dass Osklar günstiger ist, stimmt so nicht. Ich zitiere von deren Webseite oskar.de
    Kosten
    Es gibt keinen Ausgabeaufschlag, keine Performancegebühren, keine Depotgebühren und keine versteckten Kosten. Du zahlst lediglich eine Gebühr von 0,8% bis 1% p.a. Die ETFs kosten ca. 0,14% p.a.
    Da man bei den VL mit kleinen Beträgen arbeitet, liegt man permanent unter 10.000 Euro Portfolio-Wert, bekommt also die höheren Kosten von 1 % berechnet. Am Anfang eines Sparplans kommt man kostenmäßig besser weg, da zahlt man unter 10 Euro, am Ende der Laufzeit mehr als 35 Euro, bei 40 Euro Sparquote. Wenn moose15 einen höheren Betrag spart und je nach Depotentwicklung natürlich, zahlt man bereits deutlich früher höhere Gebühren als bei einem anderen Anbieter mit fixen Depotkosten. Ich zahle bei ebase beispielsweise 12 Euro p.a fix.

    Oskar, sofern ich die Sache richtig verstanden habe, ist nur für Kunden geeignet, die auf die staatliche Prämie verzichten, weil sie über dem Freibetrag liegen, denn bei Oskar läuft der VL-Vertrag ohne Sperrfrist. Damit hätte moose15 aber wohl weniger ein Problem.
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    (John D. Rockefeller)

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    AW: Finvesto und VL?

    Das ist richtig, Nocturna. Das Gebührenmodell ist mir bei Oskar zu kompliziert. Lieber habe ich feste Depotkosten pro Jahr als immer rechnen zu müssen. In sechs Jahren landen dort vielleicht 4000 oder 4500 Euro, da wäre ich Lichtjahre von der 10.000-Euro-Schwelle entfernt.
    Und Ansprüche auf die AN-Sparzulage habe ich nicht.

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    AW: Finvesto und VL?

    Ich finde kein Gebührensystem wirklich komplizierter als das andere. Wenn überhaupt, ist Oskar transparenter

    Dass Moose keine Förderungen bekommt, habe ich nachden bisherigen Beiträgen vorausgsetzt. Damit liegen ihre Depotkosten bei 15 Euo im Jahr, bei Oskar zunächst bei 7,20€

    Wäre mir für den Anfang zu viel Unterschied, später könnte man ja seine Anteile auf ebase übertragen.

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    AW: Finvesto und VL?

    Hallo moose15,

    ich lege seit drei Jahren meine VL bei finvesto in einen ETF an. Ich bin sehr zufrieden! Lediglich die Depoteröffnung hat ein paar Tage gedauert. War aber nicht weiter schlimm für mich. Sonst ist alles sehr transparent und im Onlinebanking kann man immer alles gut nachvollziehen.

    Viele Grüße und einen schönen Sonntagabend
    Maria

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    AW: Finvesto und VL?

    Vielen Dank für eure Erfahrungsberichte zu Finvesto bzw. ebase.
    Es ist für mich nicht ganz so wichtig, ob ich jetzt 10 oder 12 oder 15 Euro im Jahr für das Depot zahle. Viel wichtiger finde ich, dass die laufenden Kosten der Anlage (Ausgabeaufschlag) günstiger werden.
    Gruß moose15

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    AW: Finvesto und VL?

    Zitat Zitat von moose15 Beitrag anzeigen
    Es ist für mich nicht ganz so wichtig, ob ich jetzt 10 oder 12 oder 15 Euro im Jahr für das Depot zahle. Viel wichtiger finde ich, dass die laufenden Kosten der Anlage (Ausgabeaufschlag) günstiger werden.
    Gruß moose15
    Da bin ich ganz deiner Meinung. Mein typischer Kauf über 40 Euro eines World ETF sieht folgendermaßen aus:

    Zahlungsbetrag aus Überweisung: 40,00 Euro
    Anteile x Abrechnungskurs = Betrag 39,92 Euro
    ETF-Transaktionsentgelt = 0,08 Euro
    Dazu noch die jährlich Depotgebühr von 12 Euro.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
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