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    AW: Erbschaft anlegen: Tipps gesucht

    Ich hoffe, dass sich niemand entmutigen lässt, hier weiterhin fundiert mitzuschreiben. Der Strang ist sehr informativ und hochaktuell.

    Wen das Thema nicht interessiert, der kann den Strang ja links liegenlassen.

    luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

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    AW: Erbschaft anlegen: Tipps gesucht

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Ich habe bei einer Freundin, die die geborene Verkäuferin ist, beobachtet: Sie kann nur verkaufen, was sie für gut hält.
    Also, wenn sie nicht entschlossen dagegenan arbeitet, hält sie für gut, was sie verkaufen soll.

    Da sie selber das auch beobachtet hat, verkauft sie jetzt nur noch Kaffee.

    Oder, wie Upton Sinclair sagte, "It is difficult to get a man to understand something, when his salary depends on his not understanding it." ("Es ist schwierig, einen Menschen zu einer Einsicht zu bringen, wenn sein Einkommen davon abhängt, nicht zu dieser Einsicht zu kommen.")

    Ich unterstelle fast niemandem böse Absichten, aber fast jedem typisch menschliches Verhalten. Und dann überlege ich "wo Vertrauen, wo Kontrolle, wo mach ich's gleich selber?"
    Das kenne ich. EIn ehemaliger Bekannter von mir hätte seine Großmutter verkaufen können und meist hat er nicht im Detail verstanden, was er da verkauft. Aber er war unheimlich sympathisch und wirkte sehr erfolgreich, was andere Menschen betören kann.

    Das ist mit der Grund, warum ich niemals nach Symphathie gehen würde oder gar meinte, ich könne erkennen, wer da mit Herzblut dabei war. Mein Kunde hat mit Herzblut gut gelebt und dafür brauchte er Geld. Wohlbemerkt, das alles hat er mir selbst erzählt, ich bin nicht sicher, ob ich selbst diese Schlüsse gezogen hätte.

    Eine kurze Zeitlang habe ich auch bei einer Drückerkolonie im Stile Carsten Maschmeyers hineingesehen. Das Nichtwissen gepaart mit Tschakka - du schaffst das - du kannst alles- Kursen schafft solche Verkäufertypen. Diejenigen, die dabei geblieben sind, waren alle wenig intellektuell unterwegs bzw. wollten Kohle und sonst nichts.

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    AW: Erbschaft anlegen: Tipps gesucht

    Ihr Lieben

    mich interessiert in diesem Zusammenhang der Euro das Zusammenspiel mit den anderen Währungen. Diese sind ja teilweise fast oder ebenso wackelig wie der Euro. Der schweizer Franken leidet darunter, dass viel zu viele den Franken wollen.

    Mir kommt das wie ein Kartenhaus vor, das sich gegenseitig stützt.

    Wie seht ihr das und welche Konsequenzen zieht ihr daraus.

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    AW: Erbschaft anlegen: Tipps gesucht

    Zitat Zitat von tuerkisblau Beitrag anzeigen

    mich interessiert in diesem Zusammenhang der Euro das Zusammenspiel mit den anderen Währungen. Diese sind ja teilweise fast oder ebenso wackelig wie der Euro. Der schweizer Franken leidet darunter, dass viel zu viele den Franken wollen.

    Mir kommt das wie ein Kartenhaus vor, das sich gegenseitig stützt.

    Wie seht ihr das und welche Konsequenzen zieht ihr daraus.
    Ad 1: An einer "starken" Währung dürften die meisten Regierungen kein Interesse mehr haben - bei den inzwischen akkumulierten und erreichten Schuldenständen. Ebenso wenig wie an der Wiederkehr der Zinsen. Sonst wäre schnell Game over ... insbesondere auch in der Eurozone.

    Ad 2: Nicht nur Dir ... Die EZB (aber auch andere ZBen) verfügen aber über sehr viele Möglichkeiten. Das Spielchen könnte man damit durchaus noch einige Jahre oder Jahrzehnte am Leben halten. Die Nebenwirkungen dieser Dauermedikation (erst Niedrigzins, dann Nullzins, schließlich Negativzins sowie Geldflutung in Billionenhöhe) werden aber immer weiter zunehmen.

    Ad 3: Die Schulden diverser Länder waren schon vor Corona (beispielsweise in der Eurozone) mehr als bedenklich hoch. Gleichzeitig das Wachstum schon in den letzten Jahren eher anämisch. Eine denkbar schlechte Melange. Ob Schuldentragfähigkeit oder gar Schuldenabbau - dies kann bei den erreichten Volumina halbwegs verträglich m. E. nur noch via Inflation gelingen. Und natürlich auch mit einem gewissen "Herauswachsen" aus den Schulden via Wirtschaftswachstum (Schuldenquote sinkt dann zumindest relativ zum BIP). Darauf habe ich mich schon vor langer Zeit mit den üblichen Verdächtigen (wie Immobilien, Gold usw.) positioniert. Beim nichtsdestotrotz unverzichtbaren Anteil "Liquidität" halte ich auch Fremdwährungen sowie beim Cashanteil auch fremde Sorten (also Zentralbankgeld anderer Länder als Bargeld). Sicherheit ist in diesen Zeiten und innerhalb der Eurozone ein relativer Begriff ...

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    AW: Erbschaft anlegen: Tipps gesucht

    Zitat Zitat von kurant Beitrag anzeigen
    Ad 1: An einer "starken" Währung dürften die meisten Regierungen kein Interesse mehr haben - bei den inzwischen akkumulierten und erreichten Schuldenständen. Ebenso wenig wie an der Wiederkehr der Zinsen. Sonst wäre schnell Game over ... insbesondere auch in der Eurozone.
    Richtig.
    Allerdings ist der €uro nicht so schwach, wie er immer dargestellt wird. Sämtliche Länder, die noch ihre eigenen Währungen haben, mussen ständig mehr bezahlen für den € ausser der Schweiz.
    Momentan steigt auch der Euro gegen über dem Dollar.

    Den Hauptexport machen wir innerhalb der EU. Wie würden wir dastehen, wennn wir die DM behalten hätten, kein Grieche oder Spanier könnte unser Auto bezahlen.
    Oder andersrum, die Gewinnmargen deutscher Unternehmen sähen mit einer DM sehr viel schlechter aus, wenn sie ihre Autos in den anderen EU Ländern verkaufen wollten.
    Zitat Zitat von kurant Beitrag anzeigen

    Ad 2: Nicht nur Dir ... Die EZB (aber auch andere ZBen) verfügen aber über sehr viele Möglichkeiten. Das Spielchen könnte man damit durchaus noch einige Jahre oder Jahrzehnte am Leben halten. Die Nebenwirkungen dieser Dauermedikation (erst Niedrigzins, dann Nullzins, schließlich Negativzins sowie Geldflutung in Billionenhöhe) werden aber immer weiter zunehmen.
    Zunächst kann es uns doch nur recht sein, wenn die EZB die Anleihen aufkauft. Damit halten sie in Europa die Kaufkraft aufrecht.
    Die Nebenwirkung - Nullzins - finde ich sehr angnehm.
    Ich verstehe natürlich, dass jemand, der für sein Alter angespart hatte und damals damit gerechnet hatte, von den Zinsen leben zu können, nicht begeistert ist.
    Zitat Zitat von kurant Beitrag anzeigen
    Ad 3: Die Schulden diverser Länder waren schon vor Corona (beispielsweise in der Eurozone) mehr als bedenklich hoch. Gleichzeitig das Wachstum schon in den letzten Jahren eher anämisch. Eine denkbar schlechte Melange. Ob Schuldentragfähigkeit oder gar Schuldenabbau - dies kann bei den erreichten Volumina halbwegs verträglich m. E. nur noch via Inflation gelingen. Und natürlich auch mit einem gewissen "Herauswachsen" aus den Schulden via Wirtschaftswachstum (Schuldenquote sinkt dann zumindest relativ zum BIP). Darauf habe ich mich schon vor langer Zeit mit den üblichen Verdächtigen (wie Immobilien, Gold usw.) positioniert. Beim nichtsdestotrotz unverzichtbaren Anteil "Liquidität" halte ich auch Fremdwährungen sowie beim Cashanteil auch fremde Sorten (also Zentralbankgeld anderer Länder als Bargeld). Sicherheit ist in diesen Zeiten und innerhalb der Eurozone ein relativer Begriff ...
    Bitcoin als Anlagemöglichkeit sollte man auch nicht unterschätzen, da ist m.M. viel Musik drin.

    Inflation haben wir bereits in den Aktien und Immobilien. Nur nützt dem Staat diese Infaltion nichts.
    Ich erwarte auch eine grosse Pleitewelle, wenn das Helikoptergeld endet.

    Deshalb finde ich anlegen in Aktien in diesen Zeiten besonders herausfordernd.
    Vollkasko war gestern - ab heute zählt Verantwortung und Solidarität.

  6. Moderation

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    AW: Erbschaft anlegen: Tipps gesucht

    Zitat Zitat von tuerkisblau Beitrag anzeigen
    Wie seht ihr das und welche Konsequenzen zieht ihr daraus.
    Ich denke, die Quadratur des Kreise zwischen festen und flexiblen Wechselkursen ist noch nicht gelungen, und wird es aufgrund der Natur der Sache auch nicht.

    Vor Jahren habe ich ziemlich viele Sachen gekauft, die in Dollar gehandelt wurden, und habe da recht schmerzlich gemerkt, wie blöd (oder wie genial) es sein kann, wenn die Währung, in der man bezahlt wird, nicht die gleiche ist, in der man einkauft.

    Ich würde also
    1. immer zusehen, daß meine Einnahmen- und Ausgabenwährung weitgehend deckungsgleich sind
    2. in Werten anlegen, die
    2a. entweder zu meiner "Ausgabenwährung" passen (Euro-Anleihen) oder
    2b. die weitgehend währungsunabhängig sind (Aktien.)
    3. nicht vergessen, daß ich für den Großteil meines Einkommens immer noch arbeite...
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Erbschaft anlegen: Tipps gesucht

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Vor Jahren habe ich ziemlich viele Sachen gekauft, die in Dollar gehandelt wurden, und habe da recht schmerzlich gemerkt, wie blöd (oder wie genial) es sein kann, wenn die Währung, in der man bezahlt wird, nicht die gleiche ist, in der man einkauft.
    )
    Ein starker Markt, wird auch eine starke Währung haben. Wenn die Chinesen so weitermachen, wird deren Renmimbi, (bzw. HKD), weil deren Aktien ja auch an der Hongkonger Börse gehandelt werden, weiter zunehmen. Die Chinesen arbeiten ja auch an einer eigenen Kryptowährung. Das wird auch noch spannend.
    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Ich würde also
    1. immer zusehen, daß meine Einnahmen- und Ausgabenwährung weitgehend deckungsgleich sind
    2. in Werten anlegen, die
    2a. entweder zu meiner "Ausgabenwährung" passen (Euro-Anleihen) oder
    2b. die weitgehend währungsunabhängig sind (Aktien.)
    Da bist Du dann aber auf Unternehmen festgelegt, die nur in €uro an europäischen Börsen gehandelt werden, oder übershe ich jetzt was?
    Und von wem würdest Du Anleihen kaufen? Ich wüsste jetzt keine, die für mich attraktiv wäre.

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    3. nicht vergessen, daß ich für den Großteil meines Einkommens immer noch arbeite...
    Das ist auch immer noch die sicherste Geldvermehrung, wenn auch mühsam.

    Leistungsloses Einkommen ist den Quandts und Klattens vorbehalten. Für die breite Masse wird es immer schwieriger.

    Deshalb sollte man auch nicht mehr 5%-7% Rendite erwarten, nur weil man einen Batzen Geld in der Hand hat. Da hilft auch kein noch so toller und teurer Berater.
    Der Staat und die Haie an den Finanzmärkten wissen schon, wie man sich das Geld der Ahnunglosen holt.

    Eine weitere Option, die ins Auge fasse, ist einen Teil meiner Erbschaft in eine Geschäftsidee zu stecken. Zusammen mit einem Partner, der ebenso davon überzeugt ist.
    Ist halt Arbeit, viel Arbeit.
    Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, dass ich irgendwann mal nichts mehr tue.
    Vollkasko war gestern - ab heute zählt Verantwortung und Solidarität.

  8. Moderation

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    AW: Erbschaft anlegen: Tipps gesucht

    Zitat Zitat von auxout Beitrag anzeigen
    Ein starker Markt, wird auch eine starke Währung haben. Wenn die Chinesen so weitermachen, wird deren Renmimbi, (bzw. HKD), weil deren Aktien ja auch an der Hongkonger Börse gehandelt werden, weiter zunehmen.
    Wenn sie es nicht mehr schaffen, auf dem Renminbi-Kurs zu sitzen, freuen sich die Inder...

    Zitat Zitat von auxout Beitrag anzeigen
    Da bist Du dann aber auf Unternehmen festgelegt, die nur in €uro an europäischen Börsen gehandelt werden, oder übershe ich jetzt was?
    Du übersiehst was. Ich beschränke mich auf ETFs (weil: fauler Hund) von Unternehmen und Staaten, die sich Geld in Euro leihen und es in Euro zurückzahlen. In welchen Währungen die ihr Tagesgeschäft abwickeln, ist mir gleich.

    Zitat Zitat von auxout Beitrag anzeigen
    Eine weitere Option, die ins Auge fasse, ist einen Teil meiner Erbschaft in eine Geschäftsidee zu stecken. Zusammen mit einem Partner, der ebenso davon überzeugt ist.
    Ist halt Arbeit, viel Arbeit.
    Ist auch ein hohes Risiko.

    Einerseits ist Unternehmertum der beste Weg, zu wirklich viel Geld zu kommen.
    Andererseits ist es etwas, daß in einer großen Zahl aller Fälle scheitert, und dann schlimmstenfalls einen finanziellen Bombenkrater hinterläßt, oder zwar Geld einbringt, aber im Vergleich zum Aufwand nicht einmal den Mindestlohn.

    Was ein Grund ist, warum ich Geld und Arbeitskraft lieber in Unternehmen von Leuten stecke, die besser im Umgang mit Kunden sind als ich, also für Lohn arbeite und Aktien/Anleihen kaufe.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  9. Administrator

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    AW: Erbschaft anlegen: Tipps gesucht

    Zitat Zitat von auxout Beitrag anzeigen
    Ich habe kurant zitiert, nicht Dich.
    Für Infos konsultiere ich meinen Prof oder entsprechende Fachliteratur. Ich würde mich gerne mit kurant austauschen.
    Ist das möglich, ohne dabei gestört zu werden?
    auxout, Sie bestimmen nicht, wer hier schreibt und wer nicht. Eröffnen Sie gerne zu den speziellen Aspekten ein neues Thema. Und bleiben Sie hier beim Ausgangsthema.

    Danke.

    Freundliche Grüße
    vom BRIGITTE Community-Team
    Das BRIGITTE Community-Team ist Ihr Ansprechpartner bei Fragen, Wünschen oder Problemen rund um die Community. Schreiben Sie uns gerne eine PN oder eine E-Mail.

  10. User Info Menu

    AW: Erbschaft anlegen: Tipps gesucht

    Scheint ja hier eine besondere Forumseigenschaft zu sein, dass man sich gerne auf persönliche Befindlichkeiten konzentriert, als auf das eigentliche Thema.

    Schon wieder so ein OT Post und auch noch von der *Brigitte Moderation*
    Der Wievielte ist es jetzt eigentlich.

    Sperrt halt einfach alle, deren Posts Euch nicht passen.
    Sind hier eh immer nur die gleichen, die schreiben.

    Wenn ihr dann alle gesperrt habt, merkt ihr schon, dass ihr auf die User und nicht die User auf Euch angewiesen sind.

    Viel Erfolg beim Sperren
    Geändert von auxout (04.12.2020 um 20:42 Uhr)
    Vollkasko war gestern - ab heute zählt Verantwortung und Solidarität.

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