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    Geldanlage ab 60

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    Da nach 420 Hits keine Antwort gekommen wird, wird Thread modifiziert:

    Wie soll Geldanlage ab 60 aussehen?
    Geändert von sonic99 (09.07.2020 um 09:02 Uhr)

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    AW: Geldanlage ab 60

    Sonic99, kann es sein, dass du jünger bist als es der Titel vermuten lässt? So ungeduldig ist sonst nur mein Sohn und der ist 23 Jahre. Ich habe deinen Beitrag eben erst entdeckt und kann zu einer so allgemeinen Frage nur ganz allgemein antworten:

    "Das kommt ganz darauf an!"

    Damit meine ich deine persönliche Situation wie Beruf, Renteneintritt, vorhandenes Vermögen nach Anlageklassen, Gesundheit und Zukunftspläne. Aus der Summe der Antworten kann man dann vorsichtig eine Empfehlung formulieren.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

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    AW: Geldanlage ab 60

    Eine sehr interessante Frage, die gerade schwierig zu beantworten ist oder liegt es doch am Alter? Mit 60+ kein Risiko mehr eingehen oder genauso agieren wie mit 40?



    Sagen wir 100.000 € Cash sollen angelegt werden.

    Dies könnte man natürlich an der Börse tun, leider mit ungewissem Ausgang und das Alter sitzt einem im Nacken, aussitzen ist da ziemlich begrenzt.


    Oder in Sachwerte geben, natürlich ebenfalls mit ungewissem Ausgang. Edelmetall ist nicht schlecht. Immobilienpreise vlt schon im Blasenbereich und wer gibt einem noch eine Hypothek?


    Unter die Matratze oder für 500 € p.A. als Festgeldanlage für 12 Monate oder unwesentlich mehr für 24?

    Vielleicht erarbeiten wir uns gemeinsam eine Strategie ;-) ?
    Das wahre Zeichen von Intelligenz ist nicht das Wissen, sondern die Vorstellungskraft.
    A. Einstein

  4. Moderation

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    AW: Geldanlage ab 60

    Zitat Zitat von sonic99 Beitrag anzeigen
    Wie soll Geldanlage ab 60 aussehen?
    Öh.. hängt davon ab?

    - Wieviel Geld ist da?
    - Mit welchen Einnahmen ist in welchen Zeiträumen zu rechen?
    - Mit welchen laufenden Ausgaben ist in welchen Zeiträumen zu rechen?
    - Welche Sonderausgaben werden nötig oder möglicherweise nötig sein? Wann?
    - Welcher Lebensstandard wird im Moment gehalten?
    - Welcher soll in der Zukunft gehalten werden?
    - Gegen welche Risiken kann man ansparen, gegen welche nicht?
    - Welche Flexibilität besteht bei Einnahmen und Ausgaben?
    - In welchen Zeiträumen rechnet man?
    - Für wieviele Leute soll/muß es reichen?
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Geldanlage ab 60

    Mir kam so in den Sinn: Anlegen, oder Geld "retten"? Ich glaube, vor dem Problem stehen gerade viele und ich habe das Gefühl, das erklärt auch den Anstieg der Preise für Immobilien, Edelmetalle, Oldtimer ...

    Ich weiß ja auch nicht um wie viel Geld es sich dreht, aber langfristig anlegen bringt ja nix mehr, es sei denn, es soll vererbt werden vielleicht. Immobilien sind zur Zeit einfach viel zu teuer, es sei denn, du kannst ein echtes und ehrliches Schnäppchen machen. Mit 60 kannst du einen Kredit (und sowieso zu guten Konditionen) vergessen. Gold ist sauteuer. Oldtimer gibt es auch nicht mehr für lau.

    Deshalb würde ich genießen empfehlen. Gönn dir alles, was du noch gerade so für vernünftig hältst. Investiere in dein Haus, Wohnung, Einrichtung, bau dir eine Sauna, einen Swimmingpool, einen neuen Zaun ... ich glaube, das macht zur Zeit und in dem Alter am meisten Sinn. Leider sind aber viele (Alle?) Konsumgüter teuer geworden und Handwerker kaum zu bekommen.
    Make love - not war!

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    AW: Geldanlage ab 60

    Meine persönliche Erfahrung ist, dass sich die Gedanken über Geldanlage über 60 ganz schön wandeln können.

    Was ich schon länger hatte und habe, ist eine Mischung aus Festgeldern mit unterschriedlich langen Laufzeiten (teilweise noch ältere Anlagen mit etwas nennenswerterer Verzinsung) und ein Depot mit dazugehörigem Verrechnungskonto. Bei den Festgeldern wird ca. alle halbe Jahre ein Betrag frei, der dann entweder aufgestockt wieder angelegt wird, oder es fließt auch mal was in Konsum. Und es bleibt, ohne Unterhaltszahlungen, auch mehr vom Gehalt übrig, da bleibt dann auch immer mal wieder was für Neuanlagen hängen.

    Mein Depot ist unterschiedlich gefüllt, da ich relativ viel handele. Auf das Verrechnungskonto laufen die Verkaufserlöse und Dividenden auf und warten auf Neuanlage. Manchmal ist mehr im Depot, manchmal mehr auf dem Verrechnungskonto. Ein dickes Aktiendepot war nie mein Ziel, ich habe nicht genug Geld für ein so fettes Aktienpaket, dass Dividenden mein Leben ändern würden. Da nehme ich lieber Kursgewinne mit.
    Ansonsten habe ich als "Werte" dann noch meine verschieden Altersvorsorgen, gesetztliche Rente, Betriebsrenten und private Vorsorge.

    Immobilien habe ich nicht mehr und will ich auch nicht mehr. Ich wohne gut und bezahlbar und flexibel zur Miete, habe für später eine Vormerkung für eine ebenfalls bezahlbare Wohnung im betreuten Wohnen. Mit Vermietungen will ich mich nicht beschäftigen, außerdem will ich auch irgendwie flüssig bleiben und nicht den Großteil meines Geldes binden.

    Im vergangenen Jahr ist mir dann noch das Erbe meiner Eltern zugeflossen. Und da habe ich beschlossen, das "investiere" ich in meine Kinder, die können sich das Leben mit dem Geld jetzt etwas einfacher und bequemer machen und für mich ändert sich nichts, egal, ob ich es habe oder nicht. Der Gedanke mich mit dem Betrag beschäftigen zu müssen, um dann auf einem "Geldsack" zu sitzen und für eine lange, lange Zeit im Pflegeheim o.ä. vorgesorgt zu haben, hat mich eher belastet. Für mich ist das eine Investition in einen privaten Generationenvertrag. Sollte mein Geld durch ganz und gar unglückliche Fügungen nicht bis zu meinem Lebensende reichen, ja, dann baue ich auf meine Kinder. Das finden ich auch völlig in Ordnung, ich denke da schon, drei Kinder werden wohl im Notfall eine alte Mutter durchfüttern (heißt bezuschussen oder was immer notwendig wird) können.

    Nur so einen Vorschlag kann ein Kind den Eltern wohl kaum machen, das kriegt dann schnell ein Geschmäckle. Das muss die ältere Generation allein entscheiden.
    Geändert von Lea1958 (31.07.2020 um 18:25 Uhr) Grund: ganz doofen Schreibfehler ausbessert

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    AW: Geldanlage ab 60

    Zitat Zitat von sonic99 Beitrag anzeigen
    Edit:

    Da nach 420 Hits keine Antwort gekommen wird, wird Thread modifiziert:

    Wie soll Geldanlage ab 60 aussehen?
    Für wen fragst Du?

    Du meinst jetzt?

    Wie soll das Geld jetzt angelegt werden?
    Meinst Du das?

    Um wieviel Geld geht's denn?
    Nein, mein Nickname hat nichts mit meinem Geburtsjahr zu tun

    Es gibt immer 4 Versionen beim Zusammentreffen von Mann und Frau:
    Seine, ihre, die Wahrheit, und das, was wirklich passiert ist.


    Schokolade stellt keine blöden Fragen - Schokolade versteht

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    AW: Geldanlage ab 60

    Zitat Zitat von Belllatrix Beitrag anzeigen

    Deshalb würde ich genießen empfehlen. Gönn dir alles, was du noch gerade so für vernünftig hältst. Investiere in dein Haus, Wohnung, Einrichtung, bau dir eine Sauna, einen Swimmingpool, einen neuen Zaun ... ich glaube, das macht zur Zeit und in dem Alter am meisten Sinn. Leider sind aber viele (Alle?) Konsumgüter teuer geworden und Handwerker kaum zu bekommen.
    Mein erster Gedanke

    Gerade unter dem Aspekt, das Leben kommt anders, als wir planen und wünschen.

    Dann doch lieber jetzt

    Ob Konsumgüter so teuer werden? Ich dachte eher, nicht soo, da keiner Geld ausgibt

    Von daher....ich hab mir auch vorgenommen, mir etwas zu gönnen, was ich gern um mich haben möchte.

    Zeit zum Übelegen bekommen wir ev schneller als gedacht
    Es wird Zeit für eine neue Signatur

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    AW: Geldanlage ab 60

    Zitat Zitat von Lea1958 Beitrag anzeigen

    Und da habe ich beschlossen, dass "investiere" ich in meine Kinder, die können sich das Leben mit dem Geld jetzt etwas einfacher und bequemer machen

    Der Gedanke mich mit dem Betrag beschäftigen zu müssen, um dann auf einem "Geldsack" zu sitzen und für eine lange, lange Zeit im Pflegeheim o.ä. vorgesorgt zu haben, hat mich eher belastet.

    Für mich ist das eine Investition in einen privaten Generationenvertrag. Sollte mein Geld durch ganz und gar unglückliche Fügungen nicht bis zu meinem Lebensende reichen, ja, dann baue ich auf meine Kinder. Das finden ich auch völlig in Ordnung, ich denke da schon, drei Kinder werden wohl im Notfall eine alte Mutter durchfüttern (heißt bezuschussen oder was immer notwendig wird) können.

    Nur so einen Vorschlag kann ein Kind den Eltern wohl kaum machen, das kriegt dann schnell ein Geschmäckle. Das muss die ältere Generation allein entscheiden.
    Auch hier

    Ich denke gerade darüber nach!

    Ich hab durch meine Mutter mitbekommen, wofür im Heim Geld gebraucht wird und im Notfall gehen die 100€ Selbstbehalt für Friseur und Fußpflege drauf

    Mir wäre ganz wichtig, von woanders lecker u frisch bekocht zu werden

    Aber ich denke auch, dass man mich durchfüttert, wir reden ja nicht von tausenden im Monat
    Es wird Zeit für eine neue Signatur

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    AW: Geldanlage ab 60

    Zitat Zitat von twix25 Beitrag anzeigen
    ...

    Mir wäre ganz wichtig, von woanders lecker u frisch bekocht zu werden

    Aber ich denke auch, dass man mich durchfüttert, wir reden ja nicht von tausenden im Monat
    Wesentlich werden dann wohl eher die Leistung und die Kosten für Pflege sein als ein lecker warmes Mittagessen. Wenn die Pflege noch teurer wird als heute, dann reicht eine für das selbständige Leben vollkommen ausreichende Rente nicht mehr und man muss an die Rücklagen. Um wie viele Jahre sich das dann handeln kann, weiß eben keiner. Ich habe da für mich so ein Mittelmaß gefunden, mit dem ich mich im Moment gut fühle. Die Kids sind dann meine Versicherung, falls meine Überlegungen nicht aufgehen sollten.

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