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  1. User Info Menu

    Frage Eigenheim oder Miete?

    Hallo!

    Ich besitze zur Zeit ein Haus m. sep. Einliegerwohnung. Da die ELW aber im Moment leer steht (und wir auch nicht vermieten wollen) und das Haus für uns 3 Personen einfach zu groß ist möchte ich es verkaufen (ca. 290.000 EUR). Außerdem haben wir noch 40.000 Schulden und die wären dann auch getilgt.

    Ich habe jetzt 2 Ideen was ich mit dem restl. Geld anfangen kann:

    1. Ein neues kleineres Haus bauen (wir wären dann immer noch schuldenfrei)

    oder

    2. Zur Miete wohnen und das Geld anlegen, um unseren Sohn (3 Jahre) später mal finanziell unterstützen zu können.

    Für und wieder?

    LG
    Tina

  2. User Info Menu

    AW: Eigenheim oder Miete?

    Gibt es eine Möglichkeit, 1. und 2. gleichzeitig zu ermöglichen?

    BlauerHimmel

  3. Inaktiver User

    AW: Eigenheim oder Miete?

    Das verstehe ich nicht.

    Wenn Ihr ein schuldenfreies Haus hättet, könntet Ihr doch die gesparte Miete sparen. Und dann käme doch wieder etwas zusammen bis der Sohn eine Ausbildung macht.

    Ich würde das unter anderen Aspekten entscheiden.
    Was rechnet sich wie? Wie ist der Markt dort wo Ihr wohnt?
    Wollt Ihr lieber etwas Eigenes mit seinen Vor- und Nachteilen?
    Eine Wohnung oder ein Haus?

    Gruß, Leonie

  4. User Info Menu

    AW: Eigenheim oder Miete?

    Das Haus verkaufen, zur Miete wohnen, um dem DREIJÄHRIGEN SOhn später etwas zu ermöglichen?! Nicht dein Ernst, oder?!

    Ob du bauen oder kaufen willst, das ist eine Frage der persönlichen Einstellung (ich bevorzuge kaufen), auf jeden FAll in geeigneter Grösse und langfristigem Bleibemöglichkeit.

    Das neue Haus müsste doch - eigentlich - für weniger als 250.000 zu haben sein (Verkauf - 40.000). Also habt ihr dann immer noch Geld für Anlage für was auch immer später.

    Aber bitte nicht alleine dafür, dass der Sohn später alles bezahlt bekommen kann! Wenn ihr wisst, was ein STudium kostet (z.B. 8 Semester à 500 Euro = 4.000 Euro), dann legt diese Summe an, damit Studiengebühren finanziert werden und ansonsten Geld, das er geschenkt bekommt von euch oder anderen Familienteilen, DAS wird beiseite gelegt für Führerschein, Mopped etc :)

    Ist doch euer Geld, also solltet ihr davon etwas haben.

    Ak.

    PS: Der Sohn erbt doch später sowieso.

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    AW: Eigenheim oder Miete?

    Seh ich genauso wie akademikerin. ich würde den sohn auch nicht zu sehr verwöhnen und erst einmal an euch denken, event. im alter ein bisschen reisen oder ein häuschen im süden, halt auch an die altersvorsorge denken; denn ein häuschen im alter reicht heute leider nicht mehr aus zur altersvorsorge (bei den kommenden renten ) und das haus hat in der zwischenzeit auch sicherlich reparaturen notwendig.

    grüsse
    parara
    Mehrmaliges Aufgießen macht überflüssig. Alexander Eilers

    Wer in die Fußstapfen anderer tritt, hinterlässt selbst keine Spuren. Che Guevara

  6. Inaktiver User

    AW: Eigenheim oder Miete?

    Zitat Zitat von akademikerin
    ...... Wenn ihr wisst, was ein STudium kostet (z.B. 8 Semester à 500 Euro = 4.000 Euro), dann legt diese Summe an, damit Studiengebühren finanziert werden und ansonsten Geld, das er geschenkt bekommt von euch oder anderen Familienteilen, DAS wird beiseite gelegt für Führerschein, Mopped etc :)
    ........
    Da reiß ich ja ganz weit die Augen auf....

    Wie kann man denn so naiv von den Kosten eines Studiums stehen :-(

    Wohnen: ein Zelt und wöchentlich ein Eimer Brennholz wirds wohl nicht tun?
    Leben: wöchentliche Lunchpakete von der Mama sind wohl (vor allem im Sommer) nicht der richtige Weg?
    Körperpflege + Raumpflege: braucht ein(e) Student(in) nicht?
    Lernen: die jeweils aktuell benötigten Werke sind in Uni- und FH-Bibliotheken durchweg verliehen, Schreibwaren, Kopierkosten, Zeichenplatte, Fachliteratur, je nach Studienart und und und...
    Fahrtkosten: es gibt ein Fahrrad für das Fortbewegen am Studienort
    Hobby: hört Dein Kind mit dem Studium auf ein Privatleben zu haben?
    Versicherungen: ist doch alles kostenlos bei den Eltern mitversichert?

    Aber sehen wirs uns im Detail an: http://www.3sat.de/nano/news/75234/index.html Und mach Dir mal keine Sorgen. Ein(e) Student(in) schafft es spielend, diese Kosten zu übertreffen.
    Außerdem beträgt die Regelstudienzeit nicht 8 Semester sondern an FH'n 9 Semester und an UNIs 12 Semester (lt. Statistischem Bundesamt).

    Da rechnen wir jetzt noch die Studiengebühren drauf. So, jetzt sind wir bei einer realistischen Untergrenze von rund 45.000.-Euro.

    Liebe Grüße

    justii

  7. User Info Menu

    AW: Eigenheim oder Miete?

    Mir ist durchaus bekannt, dass ein Studium nicht nur aus den Gebühren besteht. Allerdings kann man bei einem Zeitfenster von knapp 18 Jahren, bis der Sohn anfängt zu studieren, einen entsrprechenden Ansparplan auflegen und das jetzt vorhandene Kapital lieber für eine eigene Immobilie in passender Grösse verwenden.

    Ich finde deinen Ton ziemlich daneben, aber das beiseite gelassen, sehe ich keine Veranlassung, Kindern alles zu bezahlen. Sie können auch selber etwas verdienen. Alles geschenkt zu bekommen ist kein sehr stabiler Start ins Leben.

  8. Inaktiver User

    AW: Eigenheim oder Miete?

    Sorry, ich wollte Dir nicht zu nahe treten, aber ich war erstmal einfach fassungslos...

    Sicher können Kinder was verdienen. Aber auch ein Studium kann ein Fulltime-Job sein. Und da immer von der notwendigen Verkürzung der Studienzeiten die Rede ist, stellt sich die Frage ob zu viel Nebenjob nicht eher die Studienzeit verlängert und damit das Studium unnötig verteuert...

    Ich habe (als elternunabhängig) mein Studium vollkommen allein finanzieren müssen und glaub mir, das ist kein Zuckerschlecken. Zumal bei mir damals schon Frau und Kinder vorhanden waren. Da denkt man in anderen Kategorien...

    Lieben Gruß

    justii

  9. User Info Menu

    AW: Eigenheim oder Miete?

    Wenn schon so lange vor Studienbeginn bekannt ist, was das Studium kostet, kann man (Sohn) ja auch vorher schon ein bisschen was ansparen.

    Meine Neffen z.B. (noch nicht in der Schule) sollen auch mal studieren. Nehmen wir an, sie tun es tatsächlich. Ich würde meine Unterstützung davon abhängig machen, ob sie selber gezeigt haben, dass sie auch etwas verdienen können und nicht nur alles verjubeln, was sie geschenkt bekommen oder selber verdient haben. Das würde zeigen, dass sie leistungswillig sind.

    In meinem privaten Umfeld sind viele Studenten, die von den Eltern unterstützt werden ... die Motivation, zügig fertig zu werden, ist aber nicht so sonderlich hoch. Ich finde es gut, wenn Eltern ihre Kinder unterstützen, aber ich finde es nicht gut, wenn die alles mehr oder weniger geschenkt bekommen. Leistungswille muss gelernt werden, der fällt einem nicht in den Schoß - und insofern ist ein bisschen Anschub ja nicht soooooo verkehrt.

    Mal abgesehen davon: wer weiss schon, ob die Kinder mal studieren werden oder nicht ... also warum jetzt auf vieles oder alles verzichten, wenn die später doch ganz was anderes machen?! (Nichts dagegen zu sagen, Hauptsache, sie machen, was sie wollen und auch wirklich durchziehen; nicht jeder muss studieren :))

    Was Studienkosten angeht: oh ja! Ich weiss, was das alles kostet - ich habe alles im Fernstudium gemacht, weil ich es mir anders nicht leisten konnte. Hätte ich das Geld anders investiert, hätte ich jetzt ein schuldenfreies Einfamilienhaus.

    :)

  10. Inaktiver User

    AW: Eigenheim oder Miete?

    Zitat Zitat von akademikerin
    .....

    Hätte ich das Geld anders investiert, hätte ich jetzt ein schuldenfreies Einfamilienhaus.

    :)

    hihi.... damit sind wir wieder beim Thema.
    Das war aber ein gekonnter Turnaround - gratuliere.

    Ich wünsch Dir einen schönen Abend.

    lg. justii

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