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    wie definiert ihr Reichtum?

    ab welcher Vermögenshöhe (nicht Einkommen) würdet ihr jemanden in unserer Gesellschaft als reich bezeichnen?
    Voraussetzungen : Die Altersvorsorge muss selber gestemmt werden (und evtl. noch die der Ehefrau).

  2. Moderation

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    AW: wie definiert ihr Reichtum?

    Zitat Zitat von matsuyama Beitrag anzeigen
    ab welcher Vermögenshöhe (nicht Einkommen) würdet ihr jemanden in unserer Gesellschaft als reich bezeichnen?
    Ich zitiere mal Kostolanys Definition eines "Millionärs": "[...] derjenige, der Dank seines Kapitals von niemandem abhängig ist, um seine Ansprüche zu befriedigen. Er braucht nicht zu arbeiten und sich weder vor dem Chef noch vor dem Kunden zu beugen. Er genießt den Luxus, gegenüber jedem, der ihm nicht paßt, Goethes Götz zitieren zu können."

    (Ich würde Eigentümergemeinschaften/Vermieter/Nachbarn nach Chefs und Kunden als dritte Gruppe definieren, deren Ansichten man geldbedingt getrost ignorieren kann, wenn man "Millionär" ist.)

    Das wäre meine erste Annährung von "reich" mit einigen wesentlichen Einschränkung, siehe unten.

    #1. Es hängt natürlich von den Ansprüchen ab. Diogenes in seiner Tonne hätte sich wahrscheinlich entspannt den Götz denken können, wäre der damals schon formuliert gewesen (wobei ich sicher bin, es gab schon damals einen analogen Ausdruck!). Jemand, der eine Million auf der Bank hat aber unbedingt eine Villa, eine Jacht und einen Lamborghini haben möchte, um mit den Nachbarn mitzuhalten, der muß Überstunden machen.

    #2. Reichtum ist nicht für immer. Nur weil man von niemandem abhängig ist, heißt nicht, daß man von nichts abhängig ist. Komplette Sicherheit gibt es nicht. Und man kann es immer noch selber vermasseln.

    #3: "Reich" im konventionellen Sinne ist mehr als Kostolanys Millionär. Der ist unabhängig, und i.A. wohlhabend. Aber "Reich" ist ein Status. Reich ist erst, wer Macht und Geld verknüpft, wem Geld Macht erwirbt (am besten, wenn das Geld dafür nicht mal ausgegeben werden muß) und Macht Geld. So gesehen kenne ich persönlich einen reichen Menschen, und würde sagen, daß, die entsprechende Persönlichkeit und die entsprechenden Besitztümer vorausgesetzt, eine hohe einstellige Anzahl von Millionen reicht, um in einer Kleinstadt reich zu sein.


    Aus den Höhen zu den Zahlen:
    Nach meinem Empfinden hätte ich ausgesorgt, wenn ich 40 mal 80% meines Jahresnettos hätte. (Unter der Annahme, daß ich 90 werde). Realistisch würde wahrscheinlich (mit gut angelegtem Geld und guten Entnahmeregeln) auch 50% des Jahresnettos reichen. (Da sehen wir schon, daß die letzten paar Prozentpunkte Risikovermeidung sehr teuer sind.)
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: wie definiert ihr Reichtum?

    ich würde mich dick und fett reich mit ner million fühlen

    500.000 aber auch schon

    was bedeutet es, wenn ich reich bin?

    Es hängt vom Alter ab

    ich bin im, letzten Drittel meines Lebens

    Da brauch ich nicht mehr so viel wie im ersten Drittel, daher reicht 1 Million

    Ich hätte nen Fahrer, brauch einmal noch ein Auto

    Ich will nie wieder Eigentum (somit viel Geld gespart)

    Kauf mir vor allem Dienstleistungen, das wäre mir wichtig u damit ausreichend
    Es wird Zeit für eine neue Signatur

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    AW: wie definiert ihr Reichtum?

    Die Frage ist mir zu ungenau und vermutlich geht es anderen auch so, sonst gäbe es hier sicher mehr Antworten.

    Geht es um Vermögen von dessen Erträgen man leben kann ohne arbeiten zu müssen und ohne das Vermögen zu verbrauchen?

    Geht es um Barvermögen?

    Und was soll das heißen: "Die Altersvorsorge muss selber gestemmt werden?"

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    AW: wie definiert ihr Reichtum?

    Ich würde reich gegenüberstellen dem Begriff wohlhabend.

    Bei wohlhabend muss ich mich immer noch um mein Geld kümmern, mir Gecanken zur Vermögensverwaltung machen.

    Wenn ich reich bin, muss ich daran gar keine Gedanken mehr verschwenden. Dass Geld da ist, ist dann selbstverständlich. Ein Anlagemissgeschick, börsenprobleme sind auch uninteressant: denn es ist immer genug da.
    Daphnia

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    AW: wie definiert ihr Reichtum?

    1 Million Vermögen reicht jedenfalls von Ferne nicht, um reich zu sein.

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    AW: wie definiert ihr Reichtum?

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    1 Million Vermögen reicht jedenfalls von Ferne nicht, um reich zu sein.
    Wenn man die Million gewinnbringend angelegt bzw. investiert, außerdem arbeitet, sehr gut verdient und das Vermögen dadurch noch wächst, würde ich das als reich bezeichnen.

    Wenn man keiner Arbeit nachgeht und von der Million seinen Lebensunterhalt bestreitet, eher nicht.

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    AW: wie definiert ihr Reichtum?

    Zitat Zitat von matsuyama Beitrag anzeigen
    ab welcher Vermögenshöhe (nicht Einkommen) würdet ihr jemanden in unserer Gesellschaft als reich bezeichnen?
    Voraussetzungen : Die Altersvorsorge muss selber gestemmt werden (und evtl. noch die der Ehefrau).
    definiere vermoegen
    was nutzt es mir, wenn ich ein haus habe in dem ich selbst wohne, das 1 million euro wert ist, ich davon aber außer das ich schoen wohne nichts davon habe
    denn einen wert von dem ich etwas habe, wuerde dieses haus nur im fall eines verkaufs fuer mich haben

    das ist ein reiner "buchwert"
    ist das jetzt vermoegen ? bin ich deshalb reich ?

    und was hat die altersversorgung damit zu tun ?
    fuer viele sind vermietete immobilien ihre altersversorgung
    das auge der moderatoren ist ueberall...

    ueber rechtschreibfehler in meinen beitraege bitte ich hinwegzusehen, ich sehe sie aktuell auch nicht richtig...

  9. Inaktiver User

    AW: wie definiert ihr Reichtum?

    Das mit der Altersversorgung hab ich auch nicht verstanden. Soll es in der Diskussion also nur um reiche Menschen gehen, die selbstständig tätig sind?

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    AW: wie definiert ihr Reichtum?

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    1 Million Vermögen reicht jedenfalls von Ferne nicht, um reich zu sein.
    Ich nehme das mal als Sprungbrett in den großen Pool der Relativität: geschätze 5 bis 6 Milliarden Menschen auf der Welt würden die Aussage, dass eine Million € nicht ausreicht, um reich zu sein, höchstwahrscheinlich als infam ansehen. Herr Merz hingegen würde eher nickend Zustimmung signalisieren.
    Abseits vom Vermögen (hier habe ich keine Zahlen gefunden) ist zumindest auf der Einkommensseite Reichtum in der Forschung markiert worden: Ab einem Nettoeinkommen von 3.600 Euro (Stand: 2019) bezeichnet die Wissenschaft einen Menschen in Deutschland als reich (DLF). Was, selbstredend, von Menschen, die dieses Einkommen haben, vehement bestritten wird. Zur Psychologie dieser Reaktion mehr im angegebenen Link.

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