Hallo an alle und erstmal vielen Dank für eure Fragen
nein, es ist keine direkte Senioren-Wohnanlage. Es sind zwei Häuser, die aussehen wie zwei normale MFH, allerdings komplett an diesen Wohlfahrtsverband vermietet, der darin betreutes Wohnen anbietet. Anfangs (in den 90ern) gab es wohl längerfristige Mietverträge von 10 Jahren, mittlerweile mietet der Verband immer nur so für 5 Jahre.
Studenten geht nicht, da keine Uni in der Nähe. Es gibt ein großes Klinikum, vll. wäre es was für Azubis.
Hier mal einige Zahlen:
Nach Mietanpassung 2018
Zeitraum: 2018-2023
Wohneinheit: 6,39 EUR / qm
Gemeinschaft: 5,87 EUR / qm
Zeitraum 2024-2029
Wohneinheit: 6,64 EUR / qm
Gemeinschaft: 6,12 EUR / qm
anteilige Instandhaltungsrücklage: knapp 3.600 EUR
2018: Mietvertrag wurde verlängert um 5 Jahre, also bis 2023
langjähriger Verwalter hat Ende 2019 seine langjährige Tätigkeit eingestellt; Zufall?
Zustand; noch nicht angeschaut. Das Haus ist Baujahr 1912, wurde 1998/1999 saniert und ist seitdem an den Wohlfahrtsverband vermietet.
Ich habe mir das Haus bisher nur von außen angeschaut, macht einen guten Eindruck. Innen folgt noch.
Lage ist sehr zentral, nahe beim Markt und Geschäften. Das Städtchen macht auch einen lebendigen Eindruck.
Ok, ich werde mal einen solchen Rechner bemühen. Was ist denn dann ein guter Wert?
kein Balkon, aber Stellplatz, Keller, EBK,
Ich hätte gern circa die Hälfte als Kredit aufgenommen.
Vertrag läuft noch bis 2023, danach bereits angepeilt bis 2029.
Ich habe die Teilungserklärung, habe aber noch nicht ganz herausgefunden, wie viele Gemeinschaftsfläche dazu gehört. Für mich liest sich das ja alles noch etwas kryptisch.
Was ich mich frage: warum kauft der Wohlfahrtsverband nicht selber ...
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08.02.2020, 11:10
AW: Erste ETW als Kapitalanlage - Bin unsicher
Geändert von Reduktion (08.02.2020 um 11:32 Uhr)

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08.02.2020, 11:17Inaktiver User
AW: Erste ETW als Kapitalanlage - Bin unsicher
Du sagst die Wohnung liegt zumindest in der Nähe einer boomenden Stadt - gleichzeitig sind die qm-Preise aber wirklich niedrig und anscheinend gibt es weder Uni noch FH - wie passt das zusammen?
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08.02.2020, 11:26
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08.02.2020, 11:29
AW: Erste ETW als Kapitalanlage - Bin unsicher
In der Stadt gibt eine Uni und mehrere FHs, Aber die Kleinstadt ist circa 20 Minuten mit dem Auto weg. Ich glaube nicht, dass Studenten soweit weg ziehen. die wollen in der großen Stadt wohnen. Aber da ist für mich zum Kaufen nichts mehr zu bekommen.
Wir haben das beobachtet: in der Boomstadt sind die Preise in den vergangenen Jahren extrem angezogen. Vor 15 Jahren waren da die Mieten ganz ähnlich niedrig, wie jetzt in der Kleinstadt. Ich glaube daran, dass auch die Mieten in der Kleinstadt weiter anziehen werden.
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08.02.2020, 11:33
AW: Erste ETW als Kapitalanlage - Bin unsicher
Warum willst du einen Kredit aufnehmen?
Der "Steuervorteil" entsteht ja nur, weil du die Zinsen steuerlich als Kosten abziehen kannst, aber erst musst du die Zinsen zahlen - sprich der einzige der verdient, ist die Bank, dein Steuervorteil liegt bei maximal 45% der gezahlten Zinsen - 55% sind also weggeworfen.Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.
.... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/
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Moderation: "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"
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08.02.2020, 11:35
AW: Erste ETW als Kapitalanlage - Bin unsicher
Nach allem was du bisher schreibst, klingt es nach einer interessanten Investition.
Schau dir die Wohnung aber trotzdem gründlich von innen an und lass dir nachweisen, wann welche Sanierungs- und Renovierungsarbeiten gemacht wurden und was für die nächsten Jahre geplant ist.
Dass der Verband lieber mietet als kauft kann viele Gründe habe, die für dich nicht relevant sein müssen, aber können. Idealerweise kommst du vielleicht mal mit dem einen oder anderen Bewohner ins Gespräch oder Nachbarn, die wissen manchmal erstaunliche Dinge.Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.
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08.02.2020, 11:36
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08.02.2020, 11:37Inaktiver User
AW: Erste ETW als Kapitalanlage - Bin unsicher
Gibt es eine Zugverbindung zwischen den beiden Städten? Wie gut ist die? Regionalug?
Wie gesagt, mich wundert das - ich habe in einer großen Stadt (nicht Boomstadt) studiert und viele (!) Mitstudenten wohnten in den mit dem Zug gut erreichbarenden umliegenden Kleinstädten.
Die Entfernung passt, die Preise könnten auch hinkommen (allerdings hat keine der Kleinstädte ein größeres Klinikum ich habe also ziemlich sicher nicht Deine Konstellation erraten).
Und Ich wohne JETZT im Umfeld einer Boomstadt, ländlich - (Rhein-Main), selbst die Mieten in den Speckgürtelstädten mit ähnlicher Entfernung gehen weit über Deine 6.64 hinaus.
Das ist allerdings tatsächlich erst in den letzten 10 Jahren so explodiert - ich bin ja ursprünglich von hier und konnte das daher gut beobachten.
Kann also sein dass Du Glück hast - nur wie gesagt die Preise kommen mir für "20 minuten von einer Boomstadt weg" sehr niedrig vor.
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08.02.2020, 11:40
AW: Erste ETW als Kapitalanlage - Bin unsicher
Naja, wenn man kaufen will und nicht ausreichend Geld hat, ist ein Kredit eine feine Sache und die aktuell niedrigen Zinsen gut.
Früher hat das Modell so funktioniert, dass man in jüngeren Jahren, wenn das Einkommen hoch war eine Wohnung auf Kredit gekauft hat (10% Zinsen und mehr), die Zinsen und andere Kosten haben dazu geführt, dass man es von der Steuer absetzen konnte und wenn man in Rente ging, dann war die Wohnung abbezahlt und hat positives Einkommen gebracht, das die - gegenüber dem ursprünglichen Einkommen - niedrigere Rente aufgebessert hat.
Das funktioniert heute so nicht mehr - weil man kaum so billig vermieten kann, dass man mit Vermietung noch Verluste macht - aber insgesamt ist das zwar steuerlich nachteilig, aber man hat mehr Geld in der Hand - also gesamtwirtschaftlich in der Regel gut.
Früher haben die Banken gut an dem Steuervorteil verdient - ob es für die Eigentümer immer ein gutes Geschäft war, hängt von mehr Faktoren ab.Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.
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08.02.2020, 11:44
AW: Erste ETW als Kapitalanlage - Bin unsicher
Vielleicht lag es daran, dass es keine "coole Boomstadt" war. Weil es dann ja egal ist, ob Stadt oder Randlage. Bei uns wollen alle in der Stadt wohnen, was ich absolut verstehe. Es ist einfach so viel Schönes da, was man erleben kann.
Und da man das allein finanziell nicht stemmen kann gibts halt WGs.




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