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  1. Avatar von BlueVelvet06
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    AW: München in der Rolex Krise

    Vielleicht sollte man einfach an anderen Kassensystemen arbeiten, die ohne Thermopapier auskommen. Bon in der App ist ja auch eine Alternative.
    Ich bin beim Thema Bonpflicht immer ein wenig hin- und hergerissen. Ich weiß aus Italien, dass das riesige Unterschiede ausgemacht hat, sogar Kroatien hatte plötzlich riesige Umsatzsteigerungen, quasi aus dem Nichts :-)
    In Deutschland kann ich mir gar nicht vorstellen, dass soviel hinterzogen wird. Ich bekomme, okay, bis auf den Bäcker, eigentlich überall eine ordentliche Kassenquittung. Sogar bei dem kleinen Blumenlädchen, in das ich gehe. Interessant wird es bei meinem Biolädchen werden, wo man Kartoffeln und Bio-Eier aus einem Regal rausnimmt und das Geld in eine kleine Kasse legt.

    Eisdielen und so können sich übrigens befreien lassen, hab ich heute erst gelernt. „Und, wie in Italien sind auch in Deutschland sehr kleine Läden, Weihnachts- oder Wochenmarkt-Händler von der Zettelausgabe befreit. Kleine Geschäfte mit viel Laufkundschaft können sich davon befreien lassen, wenn sie ansonsten unzumutbar belastet wären.“
    Gute Nachricht: ich bekomme den obersten Knopf meiner Jeans wieder zu.
    Schlechte Nachricht: ich habe sie nicht an
    .


  2. Registriert seit
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    AW: München in der Rolex Krise

    Es gibt in Deutschland einige Gewerbe, die eine Art Hotspot in Sachen Schwarzarbeit sind - Gebäudereinigung, Gastronomie bzw Hotellerie.

    Nur ändert die Bonpflicht nicht soo viel daran, denke ich, eine Rechnung bekam man im Restaurant bislang ja auch. Für den Gast ist nicht einkennbar, ob die Bedienung auf 100 Euro Basis eingestellt wurde und trotzdem deutlich mehr arbeitet.

  3. Moderation
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    AW: München in der Rolex Krise

    Ich bin jetzt keine Expertin für das Thema, aber dem Rauschen im Blätterwald meinte ich zu entnehmen, daß die anderen Kassesysteme (manipulationssicher) ebenso vorgeschrieben sind und die Bons?

    In Italien war's so, daß die Carabineri sich die Bons zeigen lassen konnten, wenn man aus einem Lokal (oder Laden (?)) kam. Um eine Bonpflicht sinnvoll zu machen, müßte man das in DE eben auch vor Bäckereien, an Bauernmärkten, und wo sonst genug Barumsätze pro Kunde gemacht werden, um Geldwäscher anzuziehen, auch durchziehen. Denn die meisten Leute würden ja -- wenn ihnen nicht persönlich ein Schaden entstanden ist -- selbst bei einem offensichtlich falschen Kassenbon nicht nachhaken, sei es aus Furcht, Solidarität, oder Gleichgültigkeit.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  4. Inaktiver User

    AW: München in der Rolex Krise

    Zitat Zitat von BlueVelvet06 Beitrag anzeigen
    Eisdielen und so können sich übrigens befreien lassen, hab ich heute erst gelernt. „Und, wie in Italien sind auch in Deutschland sehr kleine Läden, Weihnachts- oder Wochenmarkt-Händler von der Zettelausgabe befreit. Kleine Geschäfte mit viel Laufkundschaft können sich davon befreien lassen, wenn sie ansonsten unzumutbar belastet wären.“
    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Ich bin jetzt keine Expertin für das Thema, aber dem Rauschen im Blätterwald meinte ich zu entnehmen, daß die anderen Kassesysteme (manipulationssicher) ebenso vorgeschrieben sind und die Bons?

    In Italien war's so, daß die Carabineri sich die Bons zeigen lassen konnten, wenn man aus einem Lokal (oder Laden (?)) kam. Um eine Bonpflicht sinnvoll zu machen, müßte man das in DE eben auch vor Bäckereien, an Bauernmärkten, und wo sonst genug Barumsätze pro Kunde gemacht werden, um Geldwäscher anzuziehen, auch durchziehen. Denn die meisten Leute würden ja -- wenn ihnen nicht persönlich ein Schaden entstanden ist -- selbst bei einem offensichtlich falschen Kassenbon nicht nachhaken, sei es aus Furcht, Solidarität, oder Gleichgültigkeit.
    Das möchte ich sehen, dass es Bon-Kontrolleure vor den Bäckereigeschäften gibt.
    Aber man hört schon jetzt von so vielen Ausnahmen, dass man erst mal sehen muss, was überhaupt übrig bleibt. Hatte mich neulich mit einem Crepes-Mann unterhalten. Die brauchen auch nicht, weil sie unter Schaustellergewerbe zählen.
    Ich vermute mal viel Lärm um nichts, aber werden wir sehen.


  5. Registriert seit
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    AW: München in der Rolex Krise

    Ich sehe keine Rolex-Krise. In jedem Fachgeschäft kann man welche kaufen.


  6. Registriert seit
    18.12.2016
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    AW: München in der Rolex Krise

    Zitat Zitat von Guayanesa Beitrag anzeigen
    Ich sehe keine Rolex-Krise. In jedem Fachgeschäft kann man welche kaufen.
    Das ist völlig klar und bekannt. Aber eben nicht die begehrten Modelle (s. Beispiele im Beitrag Nr.29).
    Wartelisten, Wartezeiten von bis zu deutlich > 10 Jahren oder hohe Aufschläge für ein sofort verfügbares Modell.


  7. Registriert seit
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    AW: München in der Rolex Krise

    Zitat Zitat von kurant Beitrag anzeigen
    … Die Profis finden immer ihre Wege.
    Es würde reichen wenn Länder wie Bayern mehr Steuerprüfer für Firmensteuererklärungen einstellen würde. Ein Prüfer kostet 100 k € und bring 1 Mio an "Fehlern". So jedenfalls wurde das in einer Folge von "Die Anstalt" im ZDF dargestellt. Kann ich aus meiner persönlichen Erfahrung mir auch gut vorstellen.

  8. Avatar von BlueVelvet06
    Registriert seit
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    AW: München in der Rolex Krise

    Vielleicht gehen sie einfach zu den Falschen. In allen Firmen, in denen ich bisher war, kamen mit schöner Regelmäßigkeit alle drei bis vier Jahre FA-Prüfer und prüften die drei bis vier zurückliegenden Jahre. Und das nicht, weil es da was zu finden gab.
    Gute Nachricht: ich bekomme den obersten Knopf meiner Jeans wieder zu.
    Schlechte Nachricht: ich habe sie nicht an
    .
    Geändert von BlueVelvet06 (30.12.2019 um 13:21 Uhr)


  9. Registriert seit
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    AW: München in der Rolex Krise

    Ich finde ja den Strangtitel so toll

    "München in der Rolex-Krise"

    Ich spiele sehr mit dem Gedanken, mir ein T-Shirt damit machen zu lassen.

  10. Moderation
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    AW: München in der Rolex Krise

    Zitat Zitat von BlueVelvet06 Beitrag anzeigen
    Vielleicht gehen sie einfach zu den Falschen. In allen Firmen, in denen ich bisher war, kamen mit schöner Regelmäßigkeit alle drei bis vier Jahre FA-Prüfer und prüften die drei bis vier zurückliegenden Jahre. Und das nicht, weil es da was zu finden gab.
    Es wurden ja auch viele Prüfer eingespart, die verbliebenen sind wahrscheinlich mit den verfplichtenden "Wachrundgängen" beschäftigt statt damit, gezielt da zu suchen, wo es viel Arbeit und viel Nutzen gibt.

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Ich finde ja den Strangtitel so toll

    "München in der Rolex-Krise"

    Ich spiele sehr mit dem Gedanken, mir ein T-Shirt damit machen zu lassen.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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